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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
27.11.2021
15
60.829
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05.08.2021 2.493
 
Chiara und Ina – Eins sein

Vorwort:

Hallo liebe Fan-Gemeinschaft der beiden Süßen,
da ich nach der Silvesterfolge irgendwie nicht wirklich gut drauf war und ich mir echt an vielen Stellen einen anderen Story-Verlauf gewünscht hätte, habe ich mir etwas zusammen gesponnen. Hierbei geht es darum, wie ich das vergangene Jahr für Ina und Chiara gestaltet hätte, wenn ich AWZ-Autorin wäre.

Das hier ist also für jeden und jede, die etwas fürs Herz möchten, mit viel Leidenschaft und vermutlich auch mit einer Prise Witz garniert. Dann seid ihr hier richtig.
Eines noch vorweg, da ich bekanntermaßen harmoniesüchtig bin und die zweite Trennung der beiden so gar nicht nachvollziehen kann, wird es hier kein Drama geben.


Teil 1

Mit zitternden Knien stand Chiara vor Inas Haustür. Nervös fasste sie sich an den Kragen ihres kuschligen Mantels, der ihr auf einmal zu eng vorkam, sie hob die Hand, holte tief Luft, während sie ihre Furcht überwand.
„Ich sag es ihr“, dachte sie, sie war in sie verliebt, das sollte sie wissen. Und zwar jetzt. Sie hatte es sich endlich eingestanden. Nach gestern Nacht, ihrem zweiten Kuss. Sie hatte sich einfach vorgebeugt und sie geküsst. Einfach so, ungefragt und fordernd. Ihre Hand blieb an ihrem Hinterkopf, während sie die andere um Inas Wange gelegt hatte, sodass sie nicht ausweichen konnte, was diese anscheinend aber auch gar nicht gewollt hatte. Ina hatte den Kuss erwidert, folgte der Führung von Chiaras Zunge, sie küsste sie ungehemmt und ihre Finger fuhren in das lange Haar, um sie näher zu sich zu ziehen. Eigentlich hatte sie ihr nur einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchen wollen, doch Chiaras überraschtes Keuchen lockte sie zu mehr. Sie konnte sich nicht zurückhalten, musste noch einmal die weichen Lippen mit ihren berühren. Ihre Zungenspitze fuhr zärtlich darüber, fand sie offen. Der erste Zungenkontakt ließ sie wohlig erschaudern. Und in diesem Augenblick hatte sich alles verändert. Alles. Chiara selbst hatte sich verändert. Es war nicht einfach nur ein Kuss. Es war der intensivste, atemberaubendste Kuss, den sie jemals bekommen hatte. Ina nahm von ihr Besitz, von ihr selbst. Ihrer Seele. Ihrem Wesen. Alles um sie herum versank in Bedeutungslosigkeit und die Zeit schien stehen zu bleiben. Nie zuvor hatte Chiara so etwas Aufwühlendes erlebt. Nein das stimmte nicht. Ihr erster Kuss, auf der Parkbank, war genauso gewesen, wie eine Weggabelung. In eine Richtung, die sich Chiara an diesem Abend aber noch nicht getraut hatte, einzuschlagen.

Jedoch, der Kuss von gestern Abend hatte eine Flut von Gefühlen in ihr ausgelöst, und sie wusste genau, was sie damit anfangen sollte. Sie wollte sie sehen, ihr nah sein. Dieser Kuss hatte dazu geführt, dass sie keine Angst mehr vor ihren Gefühlen hatte, er hatte alles verändert.

Mit nackten Füßen tappte Ina in die Küche, goss sich einen Kaffee ein und nippte gedankenverloren an ihm. Ina dachte schon wieder an Chiara. Sie wollte sie küssen, wieder und wieder. Sie wollte es. Sie sehnte sich danach. Sie träumte sogar nachts von ihr.
Auch jetzt sah sie nur zwei große braun-grüne Augen vor sich und einen verführerischen Mund mit aufreizenden Lippen, und an ihre Küsse. Während Ina in ihre Kaffeetasse sah, dachte sie an gestern Nacht, die sie überrascht hatte, zumindest ein ganz besonderer Moment.

„Hier….“, Chiara hatte ihr ein Glas mit Champagner gereicht. Überrascht hatte Ina erst das Glas in ihrer Hand angeschaut, dann Chiara.
„Oh… war da drinnen kein wichtiger Mensch mehr zum Anstoßen, oder was…?“ Sie war ihr so nah, dass sie die Wärme spüren konnte, die von ihrem Körper ausging, während sie mit den Augen ihr Gesicht erforschte und ihr Blick schließlich an Chiaras Lippen hängen blieb, ihr Mund war so nah.
„Der einzig wichtige Mensch steht vor mir. Ohne dich hätte ich das alles nicht geschafft…“
Der raue Klang ihrer Stimme ließ Ina erschaudern. Sofort wuchs in ihr die Anspannung und ihr Puls flatterte wie ein Kolibri vor einer Blüte voller Nektar.
„Ich habe doch nur dein Kleid zum Schneider gebracht…“ Sie gab sich Mühe ihre Stimme ruhig klingen zu lassen.
Chiara schüttelte den Kopf, bevor sie sagte: „Nein… du warst immer für mich da. In den letzten Wochen und heute…“, sie verstummte kurz, unsicher, biss sich auf die Lippen und hauchte dann ein „Danke…“ Chiara hob ihr Glas.
Ina ebenfalls. Die Gläser stießen leise aneinander, der Klang der klirrenden Gläser hallte Ina noch in den Ohren wieder. Die Köchin hob es an die Lippen und trank einen langsamen Schluck. Ohne jedoch aus ihrem eigenen Glas zu trinken stand die Eisdiva vor ihr und sah sie an. Die Luft knistere förmlich vor Spannung. Sie wollte etwas unbedingt tun.
Ina sah den dankbaren Blick, mit dem Chiara sie schüchtern anlächelte.

Als sie Ina mit den großen braun-grünen Augen voller Dankbarkeit und noch etwas Anderem ansah, bekam sie Herzklopfen.
Mit klopfendem Herzen stand Chiara da, dann konnte sie sich nicht länger beherrschen. Tief aufstöhnend ergriff sie den Jackenkragen von Ina und zog sie mit sich. An der Hauswand versteckt durch Büsche und Bäume, legte sie ihr die Arme um den Nacken und schmiegte sich fest an sie. In ihren Augen war zu lesen, was sie wollte. Und Ina wollte es auch.

Aufgeregt holte die Köchin Luft. Sie merkte wie Chiara ihre Lippen fixierte, im nächsten Moment beugte sie sich vor. Dann drückte sie ihren Mund auf Inas, erst schüchtern, dann bestimmt, schließlich sanft und verlockend. Mit beiden Händen umfasste Ina ihr Gesicht und schob die Finger in ihr Haar und drehte den Kopf, sodass sie sie besser küssen konnte. Die Rothaarige konnte der Versuchung nicht widerstehen und bat schließlich mit der Zunge um Einlass, den Chiara ihr gewährte. Sie fuhr mit der Zunge zwischen ihre Lippen, umschmeichelte ihre und Chiara gab der Versuchung nach und ließ sich auf das leidenschaftliche Spiel ein. „Oh… sie schmeckt ja so gut“, dachte Ina. Noch nie hatte ein Kuss Ina derart aufgewühlt.
Verliebt in Chiara Nadolny. Eine Frau, die bisher nur mit Männern zusammen war, das würde nie gut gehen, dachte sie. Vielleicht war sie auch einfach nur verknallt und würde schnell wieder darüber hinweg kommen. Wohl kaum. Das Herz hämmerte Ina gegen die Brust und sprach eindeutig dagegen. Ihre Gedanken und Gefühle fuhren Achterbahn. Als Chiara sie geküsst hatte, waren ihr die Knie weich geworden.
Und ja, sie hatte ihren Kuss erwidert.

Tief Luft holend, drückte Chiara mit der Fingerspitze auf den Klingelknopf. Chiara schlug mit einem Mal das Herz geradezu bis zum Hals. Würde sie sich das wirklich trauen?

„Chiara…“?! Ina war überrascht.
Die Eisläuferin starrte sie aus ihren strahlend braun-grünen Augen an.
„Hey…“ Sie räusperte sich. „Wie geht es Lucie? Oder stör ich, willst du gerade zu ihr ins Krankenhaus?“ Inas Haare waren ganz durcheinander. Ein verlockender Anblick, der in der Eisläuferin den Wunsch weckte, mit ihren Fingern durch die rot-blonde Mähne zu fahren.
„Hey… ihr geht es gut. Und nein du störst nicht. Ich wollte nachher zu ihr und vielleicht kann ich sie dann auch schon heute Nachmittag mit nach Hause nehmen. Möchtest du vielleicht rein kommen?“
„Gerne…“ Chiara trat an Ina vorbei in die Wohnung. Die Hand der Köchin ruhte am Türgriff, während sie ihr unbemerkt nach sah, als die Eisdiva ins Innere trat. Sie trug ein warmes Wollkleid, wie es Ina auffiel als Chiara ihren Mantel abgelegt hatte und Stiefel mit hohen Absätzen. Doch was ihre Aufmerksamkeit unweigerlich anzog, waren ihre langen wohlgeformten Beine, die leider mit schwarzen Strümpfen bedeckt waren. Zu gern hätte sie sie ihr ausgezogen und einen Blick unter ihr Kleid geworfen. Hastig schob sie den Gedanken beiseite.

„Willst du einen Kaffee? Ich habe gerade eine Kanne gekocht.“
„Gerne…“
Kurz darauf saßen sie am Esstisch und blickten sich an. Erst nachdem Chiara an ihrem Kaffee getrunken hatte, sagte sie: „Wie hast du geschlafen, oder warst du die ganze Zeit bei Lucie im Krankenhaus?“

„Nein ich war nicht die ganze Zeit bei ihr. Sie hat mich rausgeworfen, weil ich sie fast vor Fürsorge verrückt gemacht hätte. Sonderlich gut habe ich aber auch nicht geschlafen.
„Sie hat echt verdammtes Glück gehabt, wäre sie ein bisschen anders mit dem Kopf an dem Beckenrand des Pools aufgekommen, dann…“, sagte Ina.
„Stimmt sie hätte sich leicht das Genickt brechen können. Ich denke, das wird ihr eine Lehre sein, nicht leicht angetrunken schwimmen gehen zu wollen.
„Gut, dass Mo und vor allem Finn so schnell reagiert haben…“, sagte Chiara.
„Auf jeden Fall. Ich werde den beiden auf ewig dankbar sein.“ Plötzlich berührten ihre Beine sich unter dem Tisch. Und unwillkürlich stellte Ina sich vor, wie ihr Schenkel ihre berühren würden, wenn sie beide im Bett lägen. Und das war nicht gerade die beste Voraussetzung für ein klar funktionierendes Gehirn, während sie sich unterhielten.
„Ich denke die beiden werden für die nächste Zeit ihren Kaffee auf meine eigene Rechnung in der Schranke bekommen.“ Sie zwang sich zu reden und sie hoffte während der nächsten zwanzig Minuten, dass sie kein allzu dummes Zeug redete. Aber sie hatte mit einem Mal ein Bild im Kopf, wie sie eng aneinander geschmiegt im Bett lagen. Sie spürte förmlich, wie sich Chiaras durchtrainierter Körper anfühlte, wie ihre Finger über ihren Bauch, die Schenkel und Brüste strichen, sie schluckte und auf einmal wurden ihre Knie ganz weich. Aufatmend schluckte sie, zum Glück saß sie sicher auf einem Stuhl.
„Ina…?“
Das Herz klopfte dieser bis zum Hals.
„ Wie bitte…?“
„Ich…, hättest du vielleicht noch etwas von diesen Keksen…?“ Für einen Moment hatte Ina den Eindruck als wäre das nicht das, was Chiara sagen wollte. Sie bemerkte, wie die Eisläuferin die Augen schloss, wie sie tief einatmete, ihre Brüste hoben sich, während sie ausatmete und die Augen öffnete. Entschlossen schaute Ina weg, auf ihre Tasse.

„Willst du noch was trinken? Also ich selbst bin sehr durstig“, sagte Ina und zeigte auf ihre leere Tasse. Durst war nicht ihr einziges Verlangen. Wenn sie nicht aufpasste, würde sie sich vorbeugen, um Chiara zu küssen. Sie sah so verdammt gut aus mit diesen wirklich hübschen Schultern und der Haut, die so weich und seidig war. Das wusste die Rothaarige, seitdem sie sich das erste Mal geküsst hatten. Als sie merkte, dass sie schon wieder lustvollen Gedanken nachhing, riss sie sich zusammen. Warum schaffte sie es, was keiner Frau zuvor gelungen war, nämlich ihre Gedanken auf eine Art und Weise zu beeinflussen, dass sie kaum geradeaus denken konnte? Die Antwort war leicht, weil sie sich in sie verliebt hatte. Ina stand auf, um neuen Kaffee zu machen. Sie füllte die Maschine mit Wasser, mit Kaffeepulver und startete sie. Dabei war sie sich die ganze Zeit Chiaras Anwesenheit überdeutlich bewusst. Mit diesem unbändigen Verlangen konnte sie kaum umgehen. Viel lieber hätte sie unartige, erotische und fantastische Dinge mit Chiara angestellt als Kaffee zu trinken.



Sie setzte sich wieder und goss ihnen beiden jeweils eine frische Tasse Kaffee ein.
„Danke…“ Chiara blickte von ihrer Tasse auf. Sag es ihr, dachte sie bei sich. Sie musste es los werden und Ina sollte es hören, drängte sie eine Stimme in ihrem Herzen.

Ina warf einen verstohlenen Blick auf sie, während die Brünette aus ihrer Tasse trank. Wie es wohl wäre, ihre Hand auf ihrer nackten Haut zu spüren? Die bloße Verstellung verursachte bei der Köchin ein lustvolles Kribbeln. Schnell trank sie einen Schluck Kaffee, um auf andere Gedanken zu kommen. Doch sie konnte das Bild nicht loswerden und auch nicht das Kribbeln tief unten in ihrem Bauch.

„Schmeckt dir der Kuchen denn, das habe ich dich glaube ich noch nicht gefragt…?“
„Sehr köstlich…“, antwortete Chiara.
Ina bemerkte, wie ihr Blick zu Chiaras Mund wanderte und ein heftiges Verlangen durchzuckte sie. Sie hatte es unheimlich erregend gefunden zu sehen, wie sich ihre vollen roten Lippen bei jedem Biss genießerisch über der Gabel schlossen.
„Das freut mich…“, sagte sie, während sie ihren Teller zur Spüle brachte, spürte ihren Blick im Rücken. Ina drehte sich zu ihr um, Chiara lächelte verlegen und biss sich auf die Lippen.
„Würdest du dich noch mal zu mir setzen? Ich müsste da noch etwas mit dir bereden…“, sagte Chiara.


Chiara wartete, bis die Köchin wieder auf ihrem Platz saß.  
„Ina…“, sie griff nach ihrer Hand. Ihre Handfläche war weich, warm und erregend. Ihre Fantasie betrat wieder Wege, die die Köchin besser nicht einschlug.
„Entschuldige mich kurz, ich muss mal ins Bad“, sagte Ina verlegen.
Ina stand auf, was zur Folge hatte, dass sie sich plötzlich wieder so nahe waren. Sie müsste sich nur vorbeugen, sie mit der linken Hand näher heranziehen und ihr den Finger unters Kinn legen. Dann könnte sie ihren Kopf hochdrücken und Chiaras süße Lippen erobern. Ina verwarf den Gedanken und ging rasch ins Bad und kam kurz darauf wieder und setzte sich zu ihr.
Eine Stunde später setzte Chiara sich anders hin, schlug nervös die Beine übereinander. Sie hatte einen Kloß im Hals und ihr Herz raste.
„Können wir reden…?“
„Das tun wir doch schon, oder nicht…?“
„Ja schon, aber ich wollte dich nicht nur fragen, wie es Lucie geht, sondern viel mehr… um…“
Ina beugte sich interessiert vor. Ihre Lippen waren sich so nahe. Chiara konnte ihren warmen Duft riechen. Die Erinnerungen überschwemmten sie, an den Kuss der letzten Nacht.
Sie mussten reden, sie war in sie verliebt, und es wurde verdammt noch mal Zeit, dass sie das erfuhr.
Chiara griff nach Inas Schulter, beugte sich ihr entgegen und küsste sie. In dem Moment als ihre Lippen sich trafen, öffnete sie den Mund und ihre Zungen berührten sich. Es war einfach zu gut, um es zu beenden. Es war zu perfekt, wie letzte Nacht.

„Es tut mir leid. Ich konnte nicht anders…“ Sie sah die Köchin an und wusste, dies war der Moment, in dem sie ihre Gefühle auf den Tisch legen musste. Sie holte tief Luft.
„Du machst das mit mir. So etwas habe ich vorher noch nie erlebt.“
Sie räusperte sich und sah Ina an. Ihr Blick war ernst. Ina hatte die Eisdiva noch nie so nervös gesehen.


„Ich kann in deiner Nähe nicht denken, jedes Mal, wenn ich in deiner Nähe bin, kann ich nicht denken. Jedes Mal, wenn du in meiner Nähe bist, schlägt mein Herz wie blöd und ja, ich habe Angst davor, vor dir. Vor diesen Gefühlen, die ich absolut nicht einordnen konnte, ich meine ich war noch niemals in meinem Leben wirklich in eine Person verliebt.“ Sie hielt inne, holte tief Luft. „Ich habe versucht die Anziehungskraft, die du auf mich ausgeübt hast zu verdrängen, doch es fiel mir immer schwerer. Jedes Mal, wenn ich dich sah und besser kennenlernte, sank ich tiefer in deinen Bann. Und ich kann mir einfach nichts mehr vormachen, dass da nichts ist“, platzte es aus ihr heraus. Sie trank noch einen Schluck Kaffee.

Ihre wunderschönen braunen Augen raubten ihr fast den Verstand.
„Ich bin in dich verliebt, Ina. So sehr, dass ich an dich denke, wenn ich andere Sachen im Kopf haben sollte. Aber ich würde gerne wissen, was du für mich empfindest, Ina…?“ Sie griff nach ihrer Hand.
„Ina.“





.... vielen Lieben dank an smartLou fürs Korrigieren.
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