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Das Glück dieser Erde- Clexa

von Laika1993
GeschichteDrama, Humor / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Octavia Blake Raven Reyes
04.08.2021
15.09.2021
14
18.578
3
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26.08.2021 1.343
 
"Also, ich muss Frau Hahn recht geben. Es hätte dich viel schlimmer treffen können.", schrie Nyko Lexa ins Ohr, da die Musik so laut war.

Lexa sah ihn ungläubig an.

"Nicht dein Ernst, oder!? Was bitte kann schlimmer sein, als auf einem stinkenden Hof seine Sozialstunden verrichten zu müssen?", schrie Lexa zurück.

Sie kippte sich einen Kurzen nach dem anderen hinter. Sie wollte abschalten und nicht mehr daran denken. Sie wartete auf eine Antwort von ihrem besten Kumpel Nyko.

Die beiden kannten sich schon ewig, gingen zusammen schon in den Kindergarten. Und ganz unschuldig an Lexa's Situation jetzt war er auch nicht. Er war schließlich dabei als Lexa einen Fehler gemacht hatte. Und dafür musste sie nun in naher Zukunft grade stehen.

Nyko lächelte sie sanft an.

"Ach Lexa, komm schon. Jetzt beruhige dich wieder etwas. Natürlich würde es schlimmer geht.  Stell dir vor du müsstest im Pflegeheim alte Menschen betreuen."

Nyko fIng dabei an zu lachen, was Lexa nur noch ungehaltener machte.

Sie"tötete" Nyko mit ihren Blicken und widmete sich dann wieder ihrem Getränk.



"Leck mich doch.", murmelte sie nur und trank dann wieder einen großen Schluck.

Mittlerweile war sie, was den Alkoholpegel angeht, schon ziemlich gut dabei.

Doch sie achte nicht weiter darauf, heute war abschalten und Party machen angesagt.

Lexa schaute sich um. Nyko war inzwischen verschwunden. Wahrscheinlich irgendeine arme, unschuldige Frau nerven und um den Finger wickeln.

Bei diesem Gedanken musste Lexa lächeln. Manchmal tat Nyko ihr etwas leid. Er war ein so netter, lieber Kerl, jedoch was das Thema Frauen anging, stellte er sich immer ziemlich ungeschickt an.

Nach einigen weiteren Kurzen, entschied Lexa sich auch mal auf die Tanzfläche hin zu bewegen.

Die Musik war zwar nicht ihr Geschmack, jedoch vernebelte der Alkohol so ziemlich alles. Und so War es ihr nach ein paar Minuten ziemlich egal. Hauptsache abschalten.

Sie bewegte sich zu Musik. Tanzen ist ihr noch nie schwer gefallen. Sie schließt einfach die Augen und "fühlt" diese.

Sie bleibt nicht lang allein. Nach kurzer Zeit wird sie von einem schon stark alkoholisierten Typen plump angetanzt.

"Na du. Lust mich besser kennenzulernen?", flüsterte er ihr ins Ohr, wobei Lexa stark den Alkohol riechen konnte.

Lexa schaute ihn angwiedert an.

"Nein, ich denke nicht. Also zieh Leine."

Lexa drehte sich von ihm weg, doch der Typ grabschte sie einfach weiter an als wäre es das normalste der Welt.

Das reichte Lexa nun entgültig. Sie verpasste diesem Typen eine schallende Ohrfeige. Sie hasste nichts mehr, als wenn irgendwelche Fremden sie betatschten. Da brannten bei ihr alle Sicherungen durch.

Der Typ hielt sich die schmerzende Wange und schaute Lexa finster an."Du weißt gar nicht was du verpasst Kleine." Mit diesen Worten zog er sich schmollend zurück.

Lexa schüttelte nur den Kopf und lächelte.

Nach einiger Zeit fiel ihr jemand an der Bar auf. Lexa beobachtete sie schon die ganze Zeit.

Es war eine junge Frau, vlt ein paar Jahre jünger als Lexa. Eigentlich war Lexa nie schüchtern wenn es darum ging jemanden anzusprechen. Doch bei dieser blonden Schönheit war es irgendwie anders. Irgendetwas hinderte sie daran.

Sie beobachtete sie weiter aus sicherer Entfernung, bis die Blonde sich zu ihr drehte und Lexa direkt in die Augen sah. Lexa hielt die Luft an. Sie schaute direkt in meeresblaue Augen in denen sie zu versinken drohte.

Es war, als würden nur noch diese Augen für Lexa existieren. Kurz hielt dieser Moment an, doch dann drehte sich die Blonde wieder um und widmete sich ihren Getränk wieder.

Lexa atmete hörbar aus.

" Wow, was war den das bitte?!" Lexa schloss kurz die Augen und schüttelte leicht den Kopf.

Sowas passierte ihr selten.

Sie schaute sich nach Nyko um, doch dieser war wie vom Erdboden verschluckt.

In diesem Moment klingelte auch schon ihr Handy. Es war Nyko. Er schrieb er, dass sie nicht auf ihn warten solle, er hat da grad was am "laufen".

Lexa musste lächeln. Das war wieder typisch für ihn. Sie hoffte nur, dass er sich nicht wieder in irgendetwas verrannte und am Ende wieder verletzt werden würde.



Lexa war so in Gedanken,dass sie nicht bemerke wie jemand hinter sie getreten war.

"Darf man die überaus hübsche Frau auf einen Drink einladen?", hauchte ihr jemand ins Ohr.

Lexa versteifte sich. Warmer Atem kitzelte ihren Hals. Diese Person entfernte sich nicht von Lexa's Ohr, sondern wartete auf eine Antwort. Vorsichtig drehte Lexa sich um und schaute direkt in die blauen Augen der unbekannten, blonden Schönheit.

Wieder einmal drohte Lexa in diesen Augen zu versinken. Sie schaute die Blonde nun direkt an, diese stand so nah bei ihr, dass Lexa ihr Parfum riechen konnte.

Die Blonde lächelte Lexa schüchtern an und wartete geduldig auf eine Antwort.

"Ehm, ja also... puh, ja man darf mich gerne auf einen Drink einladen.", flüsterte Lexa.

Sie hatte sich wieder etwas gefangen und lächelte wieder selbstbewusst.

Die Blonde lächelte zurück.

"OMG. Dieses Lächeln wird mein Tod sein.", dachte sich Lexa. Sie liebte dieses Lächeln jetzt schon.

Die beiden gingen zur Bar und bestellten sich was zu trinken.

"Ich bin übrigens Clarke.", stellte sich die Blonde vor.

Lexa nickte leicht. Sie war schon wieder dabei Clarke anzustarren.

Clarke bemerke dies und wedelte vor Lexa's Gesicht mit ihrer Hand herum.

"Und du bist?", frage sie amüsiert.

"Oh, ehm Sorry. .. Ich bin Lexa.", ihr war es sichtlich peinlich.

"Okay, ich dachte schon, dass ich dich so nervös mache das du nicht mal mehr weißt wie du heißt."

Bei diesen Worten grinste Clarke frech.

Lexa verschluckte sich an ihrem Getränk. Clarke klopfte ihr sanft auf den Rücken, ließ ihre Hand jedoch kurz auf ihren Rücken verweilen.

"Geht's wieder?", fragte Clark leise.

Lexa nickte nur. Clarkes Hand auf ihren Rücken machte sie noch nervöser. Es ging eine angenehme Wärme von dieser aus.

"Okay, da bin ich ja beruhigt.", flüsterte Clarke und dabei kam sie Lexa's Gesicht immer näher.

Lexa spürte wieder Clarkes warmen Atem auf ihrem Gesicht.

Lexa schaute abwechselnd in Clarkes Augen und auf ihre vollen Lippen.

"Ruhig bleiben Lexa, ganz ruhig.", redete Lexa sich ein.

Clarke spürte den inneren Kampf von Lexa ihr zu widerstehen.  Das brachte sie zum Lächeln.

"Hey... Alles okay, sag mir einfach wenn du etwas nicht möchtest. Das wäre okay.", hauchte ihr Clarke entgegen.

Lexa nickte nur. Dann schloss sie die Augen und näherte sich Clarkes Gesicht ebenfalls.

Die Spannung war für Lexa fast unerträglich. Sie konnte ihr Herz laut schlagen hören und hoffte nur, dass Clarke es nicht bemerkte.

Sanft legte Clarke ihre Hand in Lexa's Nacken und zog diese dadurch noch etwas näher sich. Sie vergrub ihre Hand in Lexa's langen, braunen Haaren.

Lexa glaubte fast du explodieren, allein nur durch diese Situation. Und dann spürte sie auch schon Clarkes Lippen auf ihren.





Am nächsten Morgen....



Lexa erwachte mit einem riesigen Kater. Ihr Kopf schien zu explodieren.

Sie blinzelte, da die Morgensonne sie blendete.

"Ahh, verdammt mein Kopf..."

Lexa hielt sich die schmerzende Stirn. Sie schaute sich kurz um.

Sie lag in ihrem Bett, allein... Das war schon mal gut. Doch halt...

"Wieso um Gottesten Willen bin ich nackt!?", sagte Lexa zu sich selbst....

Sie erinnerte sich an fast nichts mehr. Außer an Clarke...

Diesen einen perfekten Moment. An den Kuss... Doch danach ist alles weg...

Cut, kompletter Filmriss... sowas war ihr schon ewig nicht mehr passiert.

"Verfluche Alkohol...", murmelte Lexa. Sie ließ sich zurück ins Bett fallen.

Sie war einfach noch zu müde. Kurz dachte sie an Clarke, doch verdrängte sie diesen Gedanken wieder. Sie wusste absolut nichts über sie. Wo sie herkam oder ihren Nachnamen.

Also ziemlich unwahrscheinlich das Lexa sie wieder sehen oder finden würde. Irgendwie machte diese Erkenntnis sie traurig...

Doch nach kurzer Zeit war Lexa auch schon wieder eingeschlafen.
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