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Das Glück dieser Erde- Clexa

von Laika1993
GeschichteDrama, Humor / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Octavia Blake Raven Reyes
04.08.2021
15.09.2021
14
18.578
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15.09.2021 2.215
 
Sofort schoß Lexa in die Senkrechte und starrte auf ihr Handy.
Nervös überlegte sie hin und her ob sie die Nachricht von Clarke öffnen sollte.
Sie war totmüde und wollte eigentlich nur noch schlafen und diesen furchtbaren Tag hinter sich lassen.

"Reiß dich zusammen Lexa!", grummelte sie vor sich hin.

Nur noch ein kurzen Wischen über den Bildschirm trennte sie von der Nachricht, von der Frau, welche ihr seit Tagen und Wochen nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte.

Lexa öffnete mit schwitzigen Händen die Nachricht.

Clarke: Hey Lex. Es ist schade das ich heute nicht in deine schönen Augen schauen konnte. Ich hoffe dein Tag war angenehm und meine Mom hat dich nicht zu sehr schwitzen lassen. Okay... Das klang jetzt komisch :D
Im Ernst, wie geht es dir? :*

Lexa musste leicht schmunzeln.
Eine gefühlten Ewigkeit überlegte sie was sie antworten sollte.
Das konnte ja nicht so schwer sein.

Lexa: Hey Clarke. Findest du das mit den in die Augen schauen nicht ein klein wenig schnulzig und zu viel? ;)
Nein, alles gut. Deine Mom war wie immer sehr freundlich.
Nur mit O. habe ich nach wie vor meine Differenzen...

Als Lexa die Nachricht abgeschickt hatte, wartete sie ungeduldig auf eine Antwort.
Diese folgte kurz darauf.

Clarke: Oh, du musstest heute mit O. arbeiten? Sorry, also... Ehm... Ich weiß es ist eine bescheidene Situation. Das lief alles nicht so wie ich es mir vorgestellt habe... aber... O. ist eigentlich ziemlich in Ordnung. Man muss sie nur zu nehmen wissen.

Lexa: Na wie sie zu nehmen ist, musst du ja ganz genau wissen...

Lexa wollte eigentlich keine so pampige und zweideutige Antwort geben, aber sie konnte es sich einfach nicht verkneifen.

Clarke: Oh man, Lex. So war das nicht gemeint... okay, vlt habe ich mich blöd ausgedrückt. Was ich eigentlich sagen wollte... Ach ist auch egal. Reden wir nicht weiter über sie. Sie ist kein Thema mehr bei mir.
Weswegen ich dir eigentlich schreibe ist, dass ich dich fragen wollte ob du morgen mit mir und ein paar Freunden etwas trinken gehen willst?
Morgen ist Freitag und das schreit nach einem wilden und feucht- fröhlichen Mädelsabend. Also was sagst du?

Bei dem Wort "feucht- fröhlich" musste Lexa kurz schlucken.
" Na hoffentlich endet es nicht wieder so wie beim letzten Mal. Mit kompletten Black-Out.", dachte sich Lexa.

Kurz überlegte sie. Eigentlich wollte sie ja mit Nyko weg gehen, aber den könnte sie auch überreden einfach mit zu kommen. Es würde dazu sicher nicht nei  sagen.
Lexa gab sich einen Ruck.

Lexa: An sich klingt das sehr vielversprechend. Ich muss morgen nur etwas länger bei euch arbeiten. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mich dann bei dir fertig machen und wir gehen zusammen zu der Location, wo auch immer ihr hin wollt.

Clarke: Das klingt doch super. Dann machen wir das so. Bellamy wird unser Chauffeur sein, er ist mir noch einen Gefallen schuldig. Dann schwing deinen heißen Körper jetzt ins Bett. Du musst morgen fit sein, das wird ein langer Tag und eine hoffentlich noch längere Nacht. ;))

Bei Clarkes Nachricht musste Lexa schon wieder schlucken. Clarke hatte aber auch ein Talent sich zweideutig auszudrücken. Augenblicklich wurde Lexa etwas heiß.
Sie atmete tief durch.

Lexa: Mein heißer Körper, wie du ihn jedenfalls nennst, liegt schon seit einiger Zeit im Bett ;) Aber danke für das Kompliment. Das kann ich nur zurück geben :) Bist morgen, schlaf gut :*

Ohne auf eine Antwort zu warten, legte Lexa ihr Handy zur Seite und schloß die Augen. Sie musste zugeben, dass sie etwas nervös wegen morgen Abend war. Wie würde der Abend verlaufen? Würde irgendwas zwischen ihr und Clarke abgehen? Wenn ja, was? Und wer waren Clarkes Freunde?
Nach unzähligen, und sicher auch unnötigen Grübeleien, viel Lexa in einen einigermaßen erholsamen Schlaf.

Der Wecker klingelte wieder erbarmungslos.
Müde und gerädert stand Lexa auf und erledigte ihre Morgenroutine.
Sie überlegte was sie heute Abend anziehen sollte. Gefühlt hatte sich natürlich wieder nichts zum anziehen im Schrank.

" Kann doch nicht so schwer sein. Zieh einfach irgendwas an. Wir gehen nur etwas trinken. Nicht mehr und nicht weniger.", rang Lexa mit sich.

Doch tief im Inneren wusste sie, dass es viel mehr war als das. Sie ging mit CLARKE etwas trinken. Klar, es würden noch andere Leute dabei sein, aber es war eben CLARKE. Clarke, die Frau, die Lexa unbedingt noch näher kennenlernen wollte. Mit der sie gern Zeit verbrachte und für die sie in so kurzer Zeit einen heftigen Crush entwickelt hatte. Obwohl Crush eigentlich nicht das richtige Wort dafür war, was sie für Clarke fühlte. Es fühlte sich nach mehr an. Mehr als nur eine kleine Schwärmerei oder die Aussicht auf guten Sex. Obwohl Lexa gegen Sex mit Clarke absolut nichts einzuwenden hätte. Ganz im Gegenteil. Seit Tagen juckt es Lexa in den Fingern Clarke noch näher zu kommen als sie es schon war.
Vlt sollte es ja heute Abend/ Nacht dazu kommen?

Letzendendes schaffte Lexa es, sich ein Outfit zusammen zu suchen und auch ihren restlichen Kram zusammen zu packen.

Der Schultag zog sich diesmal nicht ganz so lang hin wie die letzten Tage.

Nach Schulschluss, wartete Nyko schon auf Lexa. Kurz weihte diese Nyko in ihre Abendpläne ein. Dieser stimmte begeistert zu. Er fragte Lexa, ob er seine neue Freundin mitbringen kann, da er sie ihr gerne vorstellen würde.

"Na klar, bring sie mit. Ich freu mich die Frau kennenzulernen, die meinen besten Freund so glücklich macht.", sagte Lexa erfreut und stieß Nyko spielerisch in die Seite.

Nyko quittierte ihre Antwort mit einem breiten Lächeln.

" Und ich freu mich darauf deine Clarke kennenzulernen. ", zwinkerte er ihr zu.

Kurz viel Lexas Gesicht ein.

" Sie ist ja noch nicht mal meine Clarke. Soweit sind wir, glaub ich, noch lange nicht.", murmelte Lexa.

Nyko legte Lexa seine Hand liebevoll auf die Schulter.

" Nicht den Kopf in den Sand stecken. Vlt könnt ihr darüber ja heute Abend in einer ruhigen Minute sprechen."

Lexa versuchte ein kleines Lächeln und nickte Nyko zu.

Zusammen fuhren die Beiden zu dem Gestüt der Griffins.

" Danke fürs Fahren, ich schicke dir dann später die Uhrzeit und den genauen Standort wenn ich mehr weiß. Bis später.", verabschiedete Lexa sich von Nyko. Dieser nickte ihr kurz zu und fuhr dann davon.

Wie zu jedem Arbeitsbeginn, führte Lexas Weg erst einmal zu Abby ins Büro.
Jedoch erwartete sie diesmal nicht Abby selbst, sondern Clarke.

Automatisch legte sich ein Lächeln auf Lexas Gesicht. Auch Clarke fing an zu lächeln als sie Lexa sah.

" Hey du. Erfreut mich zu sehen?", fragte Clarke frech grinsend.

Langsam ging Clarke auf Lexa zu und stellte sich genau vor sie. Sofort war die Luft um die Beiden spannungsgeladen.
Lexa hielt kurz die Luft an.
Sammelte sich aber schnell wieder.

"Selber hey, und ja, ich freue mich sehr dich zu sehen.", hauchte Lexa leise.

Clarke sah ihr direkt in die Augen und Lexa hatte schon wieder da Gefühl unter dem Blick von Clarke zu verglühen.

Die Blonden lächelte nun noch mehr und zog Lexa mit einem Ruck an derem Hemd zu sich. Erschrocken und extrem angeturnt, keuchte Lexa auf.
Lexa wurde gleichzeitig heiß und kalt und dabei berührte Clarke sie noch nicht einmal richtig.

"Ich habe dich gestern vermisst und musste die ganze Zeit an dich und deinen heißen Körper denken.", hauchte Clarke Lexa ins Ohr. Diese dachte, sie müsse gleich umfallen. Clarkes Worte machten sie fertig. Ob im positiven oder negativem Sinne konnte Lexa nicht klar sagen.

"Ich ehmm... okay... Habe dich auch vermisst.", nuschelte Lexa und schaute dabei durchgehend auf Clarkes einladende Lippen.
Sollte sie es wagen? Clarke einfach so im Büro ihrer Chefin, und wohlgemerkt, Clarkes Mutter, küssen?

Clarke spürte Lexas ringen mit sich selbst. Sie fuhr mit ihrem Zeigefinger leicht an Lexas Ausschnitt von ihrem T- Shirt entlang, welches Lexa unter ihrem Hemd trug, entlang.

" Lex, Baby... willst du mich nicht endlich küssen? Ich seh das du es genauso sehr willst wie ich...", flüsterte Clarke und biss sich dabei leicht in die Unterlippe. Auch ihre Nerven waren zum Zerreißen gespannt. Nur konnte Clarke es etwas besser verbergen als die brünette Frau vor ihr.

Lexa atmete hörbar aus. Hatte sie doch gar nicht gemerkt, dass sie die ganze Zeit bei Clarkes Worten die Luft angehalten hatte.

Langsam nickte Lexa und legte bestimmend ihre Hand in Clarkes Nacken.
Ohne weiter lange darüber nachzudenken, legte sie ihre Lippen auf die von Clarke.
Und verdammt! Es fühlte sich noch besser an als die letzten Male.

Clarke stöhnte leise in den Kuss, als Lexa mit ihrer Zunge sanft um Einlass in bat.
Dieses Geräusch ließ alle Sicherungen in Lexa durchbrennen. Sie vertiefte den Kuss nocheinmal und ließ dabei ihre Hände sinnlich über Clakes Körper gleiten. Ihre Hände führen Clarkes Rücken nach unten und blieben schließlich auf deren Hintern liegen. Leicht lächelte Lexa in den Kuss und drücke leicht zu und somit Clarkes Unterleib näher in ihren.
Beide Frauen keuchten bei diesem Kontakt auf.

"Babe, bitte... Ich glaub, ich brauche mehr von dir.", stöhnte Clarke in Lexas Mund. Ihr war es in der Situation völlig egal, dass sie sich hier im Büro ihrer Mutter befanden. Sie wollte nur noch Lexa, und zwar ganz.

Lexa hatte bei Clarkes Worten ihre Hände unter deren Top geschoben und strich ihr sanft über den Bauch. Clarkes Bauchmuskeln spannten sich an und das ließ Lexa durch drehen. Sie küsste Clarke noch leidenschaftlicher und ließ ihre andere Hand dabei vorsichtig zu Clarkes Oberweite gleiten. Als die Blonde keine Anstalten machte Lexa zu stoppen, ließ diese ihre Hand über Clarkes Brüste streichen.

"Verdammt Lex! Wenn du so weiter machst, musst du mich hier und jetzt nehmen.", keuchte die Blonde mehr als erregt.
Lexa knurrte leise, machte aber keine Anstalten sich von Clarke zu lösen.
Sie küsste und berührte Clarke weiter. Wollte alles von ihr fühlen. Sie drängte sich noch näher an die Blonde und schon ihren Oberschenkel zwischen Clakes Beine. Dann fing sie leicht an ihr Becken gegen Clarkes kreisen zu lassen.
Clarke konnte nicht mehr klar denken.
Ihr Stöhnen wurde mehr und sie wollte nur noch eins: Von Lexa gevögelt zu werden. Hier und jetzt. Ohne langes Vorspiel.
Clarke ließ ihre Hand zu Lexas Hosenbund wandern und strich diesen entlang. Dabei fing sie an, Lexas Hals mit Küssen und sanften Bissen zu verwöhnen.

Lexa musste sich zusammen reißen nicht zu laut zu stöhnen oder gar zu kommen. So sehr heitzte sie diese Situation in der sie sich mit Clarke befand an.

Clarkes Finger machten sich in der Zeit an dem Reißverschluss von Lexas Hose zu schaffen. Als diese offen war, wanderte ihre Hand direkt zu Lexas Mitte und Clarke legte sanft einen Finger darauf und fing an über dem Stoff wandern.

Mehr als angeturnt stöhnte Lexa auf und ließ ihren Kopf auf Clarkes Schultern fallen.
Auch Clarke musste bei diesem Kontakt aufstöhnen.

"Lex... Mach ich dich so an? Ich kann es spüren"
Lexa bekam nur ein Keuchen und Nicken als Antwort zu Stande.
Doch das genügte Clarke als Antwort.

"Clarke, ist Lexa scho...." Ehe die beiden realisieren konnten, was gerade abgeht, hörten sie nur noch eine zuschlagende Bürotür.

Die beiden jungen Frauen zuckten zusammen. Lexa drehte sich wie in Zeitlupe zur Tür um. In der Tür stand, mit verschränkten Armen und finsteren Gesichtsausdruck, niemand geringeres als Abby selbst.

"Scheiße...", fluchte Clarke leise und versuchte so schnell wie möglich ihre Hand aus Lexas Hose zu nehmen. Was jedoch in Anbetracht, dass ihre Hand etwas zitterte, gar nicht so einfach war.

Lexa hatte sich fast in der exakt gleichen Sekunde wieder von der Tür weggedreht und Clarke verzweifelt und mit hoch rotem Kopf angeschaut.

"Mädel, was verflucht nochmal wird das hier wenn es fertig ist?! Clarke, das ist doch verdammt nochmal nicht dein Ernst?!", polterte Abby los.

Lexa schloss panisch und mit zitternden Händen ihre Jeans, nachdem Clarke es endlich geschafft hatte, ihre Hand daraus zu entfernen.
All die sexuelle Spannung die bis vor wenigen Minuten im Raum geherrscht hatte, war verflogen.

Clarke quetsche sich an Lexa vorbei und versuchte ein kleines Lächeln zustande zu bringen.

"Mom, also... wir... Ich... Ich muss dir ja sicher nicht erklären was wir hier gemacht haben, oder besser gesagt, nicht zu ende machen konnten...", fing Clarke an, doch Abby erstickte alle weiteren Worte im Keim.

" Hör auf mit diesen Scherzen, Clarke. Ich bin ja nicht blöd. Ich hab genau gesehen was hier eben abging.
Ich habe absolut nichts dagegen wenn du deinen Spaß hast oder als was auch immer du das hier bezeichnen möchtest. Aber ich verbiete es mir, dass sowas hier in meinem Büro, während eurer Arbeitszeit passiert!
Das gleiche gilt für dich Lexa!
Seht zu, dass ihr an eure Arbeit geht und Clarke... wir reden später darüber. Und jetzt raus mit euch, bevor ich noch mehr hoch fahre!", schimpfte Abby und trat zur Seite.

Clarke und Lexa gingen schnell an Abby vorbei. Lexa murmelte Abby noch einen leises "Sorry"entgegen, was diese aber gar nicht mehr wahr nahm, da sie schon mit einem lauten Knall die Tür von innen geschlossen hatte.

Vor der Tür atmeten die beiden Frauen tief durch und sahen sich an.
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