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Das Glück dieser Erde- Clexa

von Laika1993
GeschichteDrama, Humor / P18 / FemSlash
Anya Clarke Griffin Lexa Octavia Blake Raven Reyes
04.08.2021
15.09.2021
14
18.578
3
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15.09.2021 1.391
 
Die Tage vergingen für Lexa gefühlt wie im Flug. Dachte Lexa vor Beginn ihrer Sozialstunden noch, dass es die schlimmste Zeit ihres Lebens wird, waren die letzten Tage mit die schönste Zeit ihres teilweise verkorksten Lebens. Und der Grund hatte nur einen einzigen Namen: Clarke Griffen.

Lexa hatte Clarke heute noch nicht sehen können. Ihr Tag hatte beschissen angefangen. Es fing damit an, dass Lexa verschlafen hatte, sie mehr als gestresst in der Schule ankam, die Stunden nur so dahin schlichen und sie auch noch zu spät zu den Griffin's kam. Nyko konnte sie heute nicht fahren, da er mit seiner neuen Flamme unterwegs war. Also war Lexa gezwungen den Bus zu nehmen, welcher auch noch Verspätung hatte.

Völlig verschwitzt und außer Puste kam sie zu Abby ins Büro gestürmt um sich ihre Aufgaben für den heutigen Tag zu holen.

" Hey Abby, es tut mir so leid das ich zu spät bin. Mein Start in den Tag war grauenvoll und endete damit das auch noch der Bus zu spät kam.", entschuldigte sich Lexa außer Atem.

Abby schaute von ihrem Schreibtisch aus hoch und lächelte Lexa an.

" Lexa, atme. Hey, es ist alles okay. Hier steht noch alles und es ist noch genug Arbeit für dich übrig.", begrüßte Abby sie.

Lexa atmete erleichtert aus und fuhr sich mit der Hand durch ihr braunes Haar. Sie war so dankbar, eine so nette und verständnisvolle Chefin auf Zeit zu haben wie Abby.

" Danke Abby und nochmals Sorry." Lexa war es trotz allem mehr als unangenehm.

Abby winkte Lexas Antwort ab.

"Jetzt hör aber auf Lexa. Es ist alles in Ordnung. Kommen wir jetzt zu den wichtigen Dingen im Leben. Deine heutigen Aufgaben. Es wäre super wenn du heute die Pflege des Equipments von den Pferden übernehmen könntest. Wir haben am Wochenende ein Turnier, da muss alles sauber und ordentlich sein. Wir wollen ja einen bleibenden und guten Eindruck hinterlassen." Abby zwinkerte ihr zu.

Lexa nickte und gab Abby zu verstehen, dass sie die Aufgabe verstanden hatte und sehr ernst nahm. Konnte sie sich doch vorstellen, dass solche Turniere wichtig für den Ruf und gleichzeitig Werbung für das Gestüt waren.

" Ich werde dir heute Bellamy's Schwester Octavia an die Seite stellen. Sie jobbt hier gelegentlich und ist heute als einzige da die dir etwas helfen kann. Ihr werdet euch sicher gut verstehen. Sie kennt sich aus und ist ein angenehmer Charakter. Auch wenn sie mir persönlich zu viel redet. Lass dich von ihr nicht zu sehr ablenken, sie bekommt den Mund immer nur schwer zu.", lachte Abby.

Die Brünnete sackte innerlich zusammen. Mit Octavis zusammen arbeiten. Mit Clark's Ex- Freundin. Welche allem Anschein nach, immer noch interessiert an Clarke zu sein scheint.

Lexa versuchte zu lächeln. Was ihr auch einigermaßen gut gelang. Abby schien von Lexa's Stimmungsumschwung nichts mit zu bekommen.

Keine 5 Minuten später öffnete sich schon die Bürotür. Eine gutgelaunte Octavia kam herein gehüpft und lächelte beide Frauen an. Sie nickte Abby kurz zu und wand sich dann zu Lexa.

Diese verkrampft sich als O. sie direkt ansah. Lexa hatte nun die Möglichkeit, Octavia etwas genauer anzuschauen. Sie war hübsch, keine Frage. Sehr hübsch sogar, daß musste Lexa zugeben. Clarke schien einen exzellenten Geschmack zu haben was Frauen anging. Innerlich schüttelte Lexa über sich selbst den Kopf. Über was machte sie sich hier überhaupt Gedanken? Über Clark's durchaus heiße Ex. Wie lächerlich!

Lexa war so im Gedanken, dass sie gar nicht mitbekam, dass O. mit ihr redete.

"Lexa, hallo?! Hörst du mir überhaupt zu?", fragte O. lachend.

Angesprochene zuckte zusammen und sah Ovtavia weiterhin an wie ein begossener Pudel. Sie räusperte sich kurz.

"Ehe ja, hey. Sorry ich war gerade etwas in Gedanken. Was hast du gesagt?" Verlegen fuhr Lexa sich schon wieder durch die Haare. Wie sehr sie diese Angewohnheit doch hasste!

O. nickte wissend und wiederholte Gesagtes.

" Komm einfach mit. Ich zeig dir alles und helfe dir dabei. Wir werden in Null Komma Nichts fertig sein.", antwortete Octavia ihr und zog sie dabei schon aus Abbys Büro.

Gemeinsam liefen beide schweigend nebeneinander her über den Hof. So langsam wurde das Schweigen unangenehm. Für Octavia anscheinend mehr als wie für Lexa. Denn O. war die erste die das Wort ergriff.

"Also Lexa Hotstuff, ich weiß es geht mich absolut nichts an. Aber... was läuft da mit Clarke? Ich hatte das Gefühl, ich bin da letztens in was reingeplatzt.", fragend zog O. eine Augenbraue nach oben. Lexa ignorierte Octavia zuerst und lief einfach stur weiter. Doch da hatte sie die Rechnung ohne Octavia gemacht. Diese holte tief Luft, verdrehte dabei die Augen und hielt Lexa am Handgelenk fest. Diese blieb ruckartig stehen und drehte sich blitzschnell zu O. herum und funkelte sie böse an.

"Tu das nie wieder! Fass mich nie wieder einfach ohne Vorwarnung an!", hauchte Lexa mit bedrohlich leiser Stimme.

Octavia zuckte nicht einen Zentimeter zurück und hob beschwichtigend die Hände hoch.

"Wuha, ganz ruhig Madame. Sorry, war nicht meine Absicht dich so hoch fahren zu lassen. ", entschuldige O. sich.

Lexa trat wieder einen Schritt von Octavia zurück uns atmete tief durch. Sie versuchte sich zu beruhigen, aber allein O's bloße Anwesenheit ließ ihren Puls weiter in die Höhe schnellen.

Trotzdem versuchte sie O. ruhig zu antworten.

"Lass gut sein. Und du hast Recht, es geht sich absolut nichts an was zwischen Clarke und mir ist. Bringen wir es hinter uns und erledigen unsere Aufgaben. Ich will den heutigen Tag so schnell wie möglich rum bekommen."

Octavia nickte ihr zustimmend zu und lief nun wieder schweigend neben Lexa her. Zusammen suchten sie sich alles zusammen was sie brauchten.

Als Lexa sah wie viel zu pflegen und sauber zu machen war, schnaubte sie genervt. Das konnte ja ewig dauern. Und das hieß, stundenlang mit O. zusammen zu arbeiten.

Abby hatte recht. Octavia bekam den Mund nicht zu. Immer wieder versuchte sie, Lexa in ein Gespräch zu verwickeln. Doch Lexa blockte jeden Versuch ab. Gelegentlich kam ihr nur ein kurzes " Ja, Hm oder okay" heraus.

Irgendwann gab Octavia es auf und beide arbeiteten schweigend weiter. Lexa hatte Mühe alles wieder so zusammen zu basteln wie es richtig war. Hin und wieder musste Octavia ihr helfen, was Lexa nur widerwillig zuließ. Aber es blieb ihr ja nichts anderes übrig.

Nach gefühlten Stunden waren sie endlich fertig. Alles war sauber und glänzte. Sie räumten alles wieder da hin wo es hingehörte. Danach verabschiedete Octavia sich von Lexa.

"Also Lexa, wir sehen uns. Auch wenn du heute anscheinend alles andere als erfreut warst mit mir zusammen zu arbeiten, war es mir ein innerliche Blumenpflücken mit dir zusammen zu arbeiten. Bis bald und grüß Clarke von mir. Also falls du sie heute noch siehst." Octavia grinste Lexa zu und verschwand dann.

Lexa knirscht bei O's letzten Worten wütend mit den Zähnen, ließ es aber unbegründet. Sie drehte sich um und ging wieder zu Abby ins Büro.

"Abby ich wäre dann soweit fertig. Hast du noch Aufgaben für mich oder war es das für heute?", fragte Lexa. Sie hoffte, dass sie nun nach Hause konnte. Irgendwie war sie fur heute völlig erledigt. Sie wollte nur noch nach Hause. Auch wenn das hieß, dass sie Clarke heute nicht gesehen hat.

Abby schien zu merken, dass Lexa heute keinen guten Tag hatte. Und so hatte sie Erbarmen mit ihr.

"Schon okay Lexa. Ich denke, das reicht für heute. Morgen könnte ich sich allerdings etwas länger hier gebrauchen. Wäre das okay für dich?" Abby sah sie fragend an.

Kurz überlegte Lexa. Wollte sie morgen doch eigentlich mit Nyko was trinken gehen. Aber das konnte sie auch weiter nach hinten verschieben.

"Na klar. Das wäre kein Problem. Ich stehe Ihnen morgen zur freien Verfügung.", lächelte Lexa und nickte Abby zu.

Diese bedanke sich und verabschiedete sich von Lexa.

Lexa verließ das Büro und machte sich auf den Heimweg.

"Was für ein beschissener Tag war das bitte!?", dachte sich Lexa und betrat ihre Wohnung.

Sie aß noch etwas, sprang dann unter die Dusche und legte sich ins Bett. Gerade als sie dabei war einzuschlafen, piepte ihr Handy.

Eine neue Nachricht von Clarke.
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