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Männerabend bei L-Corp

KurzgeschichteRomance, Angst / P12 / FemSlash
Kara Danvers / Kara Zor-El Lena Luthor
31.07.2021
01.12.2021
7
16.895
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25.09.2021 2.685
 
Kara

„Kiiira.“

„Ja, Miss Grant?“

„Weshalb bekomme ich eine Mail von Miss Luthor, dass Sie ein exklusives Interview mit einem Karl Danvers wünscht? Erklärung bitte.“

„Uhm.“

Kara gerät in Erklärungsnot.

„Also. Es war so, ähm..“

Sie verfällt in Panik. Kara ist längst zu dem Entschluss gekommen, dass es die blödeste Idee war, die sie jemals hatten. Eine einmalige Sache haben ihre Freunde gesagt. Lena Luthor wird nicht mal merken, dass du da bist, hat Alex versichert. Von wegen.

Alleine die Tatsache einen Mann zu spielen hat sie schon genug in Verlegenheit gebracht, dazu kam erschwerend hinzu, diese Rolle vor Lena Luthor zu präsentieren, was niemals ihre Absicht war und jetzt tritt zusätzlich noch ihr Boss Cat Grant auf den Plan. Perfekt. Dieser Tag scheint nicht besser zu werden, als der gestrige Männerabend geendet hat. Karl Danvers geistert weiterhin um sie herum.

„Ich warte auf eine Antwort,“ sagt Cat Grant und kreuzt die Arme über der Brust. Geduld ist nicht gerade eine Spezialität von ihr. Sie kommt langsam näher und baut sich beängstigend vor Kara auf. Hätte sie einen Hitzeblick, besteht die Chance fity fity, dass sie Kara mit diesem grillt. Ihre Augen sehen zumindest so aus, als wüsste sie, wie man diesen anwendet.

Kara bringt es nicht über die Lippen, wenngleich sie die Wahrheit sagen möchte. Sie fühlt sich schuldig, wegen dem, was sie getan hat. Es macht es auch nicht einfacher, dass Miss Grant sie streng ansieht und mit dem Fuß wippt. Besser Kara gesteht, sie wird so oder so gegrillt. Die Chancen steigen auf 80 zu 20, wenn sie nicht sofort mit der Sprache rausrückt.

Beschämt blickt sie in den Boden und schluckt.

„Miss Luthor hat einen Männerabend veranstaltet, in ihrem privaten Labor. Und James Olsen und ich waren dort und haben uns ein bisschen umgesehen. Sie haben zugestimmt, Miss Grant, Sie haben uns die Einladungen besorgt.“ Kara hält kurz inne und blickt auf. Ob Miss Grant sich erinnert und nickt? Aber da ist nur ein nahezu gelangweilter Blick. „Ein Artikel über L-Corp, als erstes Magazin, das wäre eine Sensation, haben Sie gesagt.“

„Und wo ist mein Artikel?“ , unterbricht Miss Grant.

„Ähm, wie bereits gesagt. Frau Luthor veranstaltete einen Männerabend bei L-Corp,“ wiederholt Kara und lässt den Satz in der Luft hängen. Sie hofft, dass es bei Miss Grant klick macht.

„Das sagten Sie. Und weiter?“

Kara wünscht, sie hätte der Verkleidung nicht zugestimmt. Dann hätte sie nicht Lügen müssen, dann würde sie nicht in dieser Situation stecken. Sie schämt sich zutiefst. Aber das hilft jetzt alles nichts, nur Augen zu und durch.

„Ich musste, mich als Mann verkleiden, um an diesem Männerabend teilnehmen zu können. Ich versichere, ich hab mich total unauffällig verhalten. Ich wollte niemals mit Miss Luthor in direkten Kontakt treten. Nur ein bisschen umsehen. Recherche eben. Es war nicht meine Absicht, Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Aber dann kam Miss Luthor auf mich zu. Sie hat mich mit ihren grüne Augen total fixiert. Ernsthaft, sie hatte es auf mich abgesehen. Eins führte zum anderen und ehe ich mich versah, wollte sie plötzlich ein Interview mit mir.“

Jetzt ist es raus. Jetzt kann sie Miss Grant mit ihrem Grillblick erledigen. Doch anders als erwartet verengen sich ihre Augen nicht zusammen in Schlitze, sondern werden weit.

„Miss Luthor hat einem exklusiven Interview zugesagt?“

Kara nickt.

„Mit Ihnen, als in Karl Danvers verkleidet?“

Wieder nicken.

„Miss Luthor hat Ihnen abgekauft, dass Sie ein Mann sind? Einer aus Fleisch und Blut?“

Schuldbewusstes Nicken.

„Unglaublich,“ murmelt Miss Grant und unterzieht Kara einer genauen Musterung.

Dann klatscht sie die Hände zusammen. „Aber das ist ja fantastisch,“ sagt sie begeistert und dreht sich auf ihrem hohen Absatz um und läuft zum Schreibtisch.

Kara folgt ihr verblüfft.

„Ich möchte, dass wir alles für dieses Interview bereitstellen. Wir werden alle Fakten, die wir von Miss Luthor wissen, zusammen durchgehen. Wir werden einen exklusiven Raum vorbereiten. Einen Showroom. Es werden Fotoshootings stattfinden. Ich möchte Fotografen, Stylisten. CatCo wird als erstes Magazin einen Bericht über Lena Luthor drucken. Ich sehe schon das Cover vor mir.“

Das ist nicht gut, gar nicht gut. Miss Grants Augen funkeln mit Sternchen und kleinen Dollarzeichen darin und Kara kämpft gegen den Kloß im Hals, der immer dicker und größer zu werden scheint. Sie braucht dringend Gegenargumente.

„Aber Miss Grant. Lena Luthor hat darum gebeten, dass das Interview bei ihr im Büro stattfindet.“

Miss Grant überlegt kurz und zuckt dann die Schultern. „Wir werden sehen. Es geht notfalls auch ohne Showroom. Die Fotografen bleiben. Das Interview kommt auf die Titelseite,“ erwidert sie und setzt sich geschäftig an ihren Tisch.

„Und noch etwas,“ beginnt Kara und stellt sich vor Miss Grants Schreibtisch. Nervös verrutscht sie ihre Brille. „Miss Grant, es gibt keinen Karl Danvers, ich bin kein Mann, das wissen Sie doch oder?“ Warum sie zum zweiten Mal innerhalb kurzer Tage diese Frage an jemanden stellt, versteht sie selbst nicht. Kara hat sich immer als Frau gesehen, als feminin sogar, obwohl sie zugegeben einige Muskeln hat. Vielleicht ist ihr ein oder zweimal aufgefallen, dass Frauen sie angesehen haben, richtig angesehen haben, als würde ihnen gefallen, was sie sehen. Dann, wenn sie ihre Ärmel nach oben krempelt und zur Hilfe eilt, z.b. wenn sie einen Kinderwagen die Treppe hinauf hebt oder die Türe aufhält. Es passiert nicht nur Supergirl, nein sie hat dies selbst als Kara Danvers erlebt. Aber dass lässt sie nicht gleich männlich wirken oder? Manchmal ist sie in den Dingen so unsicher, weil sie ein Alien ist. Manchmal lassen sie solche Dinge grübeln.  

Cat Grant sieht sie lange an, dieses Mal fällt die Musterung genauer aus. Sie beäugt Kara von oben bis unten und Kara errötetet automatisch unter ihrem intensiven Blick. Es ist ein eigenartiges Gefühl, von jemanden so klar und deutlich angesehen zu werden.

„Kira. Wenn Miss Luthor wünscht, einen Karl Danvers zu sehen, wird sie einen Karl Danvers sehen.“

„Aber Miss Grant, können wir nicht sagen, er sei im Urlaub.“

Cat Grants Augenbraue wandert streng nach oben.

„Oder krank,“ fleht Kara.

„Jeder Journalist würde dieses Interview wahrnehmen und sich sonstige Tabletten einschmeißen, wenn nötig. Manche würden sogar von den Toten auferstehen, nur um Miss Luthor ein Interview zu geben, wenn diese das wünscht.“

Kara schluckt.

„Ich will nichts mehr hören. Wenn Sie Angst wegen rechtlicher Sachen haben, kläre ich das mit der Rechtsabteilung, damit wir auf der sicheren Seite sind. Wir verpassen Ihnen einen Künstlernamen wenn nötig. Und wenn alles gut geht, sind sie unser neuer Mann. Unser neues Aushängeschild.“

„Was?“ Kara kann nicht verbergen, wie geschockt sie ist.

„Kira, das ist die Chance für Sie. Was immer Miss Luthor in Karl Danvers gesehen hat, wir geben es ihr. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft haben, aber sie haben gute Arbeit geleistet. Ich bin zufrieden. Und nun Hopp Hopp, wir haben viel Arbeit vor uns.“

Kara, die nicht weiß, was sie darauf erwidern soll, öffnet ihren Mund, schließt ihn wieder, öffnet ihn abermals und lässt dann einen Fluch los.

„Grrrfppfft. Das ist nicht fair,“ ist alles, was sie raus bringt. Nicht gerade bedrohlich, aber Miss Grant hört es sowieso nicht. Sie telefoniert bereits aufgeregt.


                                                         ***

„Karl Danvers muss sterben.“

„Was?“

„Karl Danvers muss sterben,“ wiederholt sie, obwohl sie weiß, dass Alex ihre Frage rein rhetorisch gestellt hat. Kara fischt das letzte Potsticker aus der Packung und pickst es theatralisch mit ihrem Stäbchen auf. Sichtbar hält sie es in die Luft.

Ihre Schwester sitzt neben ihr auf der Couch, beruhigend in ihrer Art, einfach weil sie Alex ist. Immer mit einem offenen Ohr und mit Ratschlägen vollgepackt, auf welche Kara vertraut und welche sie seit ihrer Ankunft auf der Erde durchs Leben führen. Das ist genau das, was Kara nun braucht. Einen Schwesternabend. Alex ist ihre Person, die, an welche sie sich immer wenden kann, dort wo sie sich angekommen fühlt. Wo sie ihre Ängste und Sorgen loswerden kann und im Augenblick hat sie genug davon.

„Was immer passiert ist, es muss schlimm sein, wenn du dafür deinen letzten Potsticker schändest.“

Das ist es. Kara legt ihren aufgespießten Snack zur Seite und schenkt Alex ein Glas Wein ein. Es ist ihr beider Ding, gemeinsam zu essen und Wein zu trinken und Dinge zu bereden. Alex wird immer etwas ausgeglichener, wenn sie ein wenig Wein getrunken hat und seltsamerweise färbt es auf Kara ab, auch wenn Alkohol keine Wirkung auf sie hat. Das ist gut, vor allem bei den Ereignissen, welche Kara heute Abend zu erzählen hat.

Alex hat gestern nur den Post erhalten, den Kara und James ans DEO abgesetzt haben, nachdem der Männerabend zu Ende war. Sie haben nur kurz mitgeteilt, dass sie keine Auffälligkeiten bei L-Corp finden konnten. Alles Weitere würden sie am Tage berichten.

Kara reicht Alex ihr volles Glas Wein und erzählt alles, wie es sich ereignet hat. Vielleicht berichtet sie ein wenig hastig von dem Männerabend, geht nicht direkt ins Detail, wie es zu der Begegnung mit Lena Luthor gekommen ist. Sie verhaspelt sich bei der Sache mit dem Interview. Aber die Worte sprudeln aus ihr hervor und sie kann gar nicht schnell genug zum Ende ihrer Erzählung kommen und von dem pikanten Teil berichten. Ihr Dilemma. Lena Luthor hat sich bereits wegen ihres Wunsches nach einem Interview mit Karl Danvers, an Cat Grant gewandt, um einen Termin zu vereinbaren. Diese ist nun völlig aus dem Häuschen.

„Er klaut meinen Job, er ruiniert mein Leben,“ beschwert sich Kara und greift nach dem aufgespießten Lieblingssnack. Lustlust kaut sie darauf, sogar das Essen vermiest er ihr.

„Damit konnte wirklich niemand rechnen,“ sagt Alex und schüttelt verblüfft mit dem Kopf. Das muss selbst Alex erstmal verdauen.

„Sag ich doch. Ich stecke tief im Schlamassel,“ schimpft Kara vor sich hin und hofft, dass Alex die Lösung hat.

„Jetzt erkläre bitte nochmal in Ruhe, wie es überhaupt dazu kam, dass Lena Luthor von Karl Danvers interviewt werden möchte. Ich finde dass ziemlich ungewöhnlich.“

Kara seufzt. „Es ging alles so schnell. Eben noch hat die Luthor rausbekommen, dass James und ich von CatCo Magazin sind, was sie ziemlich überrascht hat und ich bin mir sicher, dass sie damit ein Problem hatte, das wir von der Presse sind. Und im nächsten Moment schlägt ihre Kollegin Andrea Rojas vor, Miss Luthor sollte uns ein Interview geben. Als wäre es nichts Besonderes, es klang beinahe so nebenbei, als würde Lena Luthor jeden Tag Interviews geben. Es hat jedenfalls den Anlass dazu gegeben, dass die Luthor plötzlich ihre Meinung geändert hat und nimmt plötzlich mich ins Visier.“

Kara denkt an das Gespräch mit Lena Luthor, an grüne Augen, die sie mit ihrem Blick durchbohrten. Grübchen, die plötzlich erscheinen und alles so verwirrend machten.

„Einverstanden Mr. Danvers. Ich stimme einem Interview zu. Allerdings nicht heute Abend. Wir regeln dass in meinem Büro, nach meinen Regeln. Schreiben sie ihren Artikel. Puschen Sie ihre Karriere nach vorne, ich gebe ihnen die einmalige Chance dazu. Sind Sie dazu fähig? Sind sie mein Vertrauen wert?

„Mich? Sie wählen mich für ein Interview, Miss Luthor, aber warum?“ Damit hätte sie im Leben nicht gerechnet. Kara war völlig baff.

„Warum nicht?“

„Ich denke, dass ich nicht der Richtige dafür bin.“

„Warum denken Sie, dass Sie nicht der Richtige für mich sind?“

„Ich habe eben erst angefangen, ich bin noch kein richtiger Journalist.“

„Und doch haben Sie bereits auf den ersten Blick ein Urteil über mich gällt. Ist es nicht so? Sie hörten den Namen Luthor und gaben mir einen Stempel. Doch der Job eines guten Journalisten ist es neutral zu bleiben, zu recherchieren und Fakten zu sammeln. Die Fähigkeit, die persönliche Meinung außen vor zu lassen. Es hört sich einfacher an, als es ist.“ Miss Luthor hielt einen Moment inne und starrte auf eine Stelle des Raums und Kara dachte, dass sie damit Recht hatte. Kara hatte, obwohl sie es sich fest vorgenommen hatte, ein Urteil gebildet. Deshalb war sie überhaupt hier. Die junge Luthor muss böse sein, lass uns rausfinden, was sie vor hat.

„Wussten Sie, dass ich adoptiert bin? Mein Name war nicht immer Luthor.“

Kara hätte sie beinahe nicht gehört. Dieser Tatbestand kam mehr als überraschend.

„Das wusste ich nicht,“ erwiderte Kara mehr zu sich selbst.

„So ist es. Normalerweise erzähle ich das nicht. Ich schätze ein privates Leben. Aber ich bin gewillt an die Presse zu gehen, um aus dem Schatten meines Namens hervorzutreten. Meinen eigenen Namen zu machen. Ich möchte die Menschen von meinen Ideen, L-Corp in etwas Gutes zu verwandeln, überzeugen. Also fange ich mit Ihnen an. Ich gebe Ihnen einen Einblick und am Ende des Tages sehen wir, ob ich Sie überzeugen konnte. Einverstanden?“

Die Grübchen waren zurück und Kara wusste nicht, was sie tun sollte. Ihr Dilemma war ihr nur allzu bewusst. Sie wollte dieses Interview. Aber es war nicht richtig. Doch sie konnte nicht sagen, dass sie dem Interview nicht zustimmen konnte, weil es keinen Karl Danvers gab. Sie hatte sich ein Eigentor geschossen.

„Miss Luthor, ich glaube nicht. Ich..“


Kara spürt noch immer dieses Mitgefühl, dass sie plötzlich für Lena Luthor empfunden hat. Dann die Neugier, die in ihr geweckt war, mehr über diese Person zu erfahren. Dennoch versuchte sie, Erklärungen zu finden, die dagegen sprachen, die es nicht gab. Jeder Idiot hätte diesem Interview zugestimmt. Und als sie dieses Flackern in den grünen Augen gesehen hat, realisierte Kara, dass Lena sich bereits für eine Abfuhr wappnete. Sie sah einen Augenblick Niedergeschlagenheit darin und sprach ohne weitere Überlegung.

„Einverstanden, Miss Luthor.“

„Alex, ich konnte nicht anders.“ Schuldbewusst knetet sie ihre Hände in ihrem Schoß. Sie konnte Lena Luthor nicht hängen lassen, sie hat eine Chance verdient.

„Kara, ich glaube nicht, das du es hättest verhindern können. Die Luthor hat dich eindeutig ausgewählt.“

„Aber warum?“

„Das gilt es herauszufinden. Sie hat eindeutig etwas zu sagen. Sie möchte an die Presse. Sie wählt dazu einen jungen unerfahrenen Journalisten. Was plant sie?“ Alex nimmt sich ihr Essstäbchen von vorhin und kaut darauf rum während sie laut denkt.

„Ich weiß es nicht,“ erwidert Kara. Das waren die Fragen, die auch ihr auf der Seele lagen. „Alex, was wenn sie wirklich unschuldig ist. Was wenn es genauso so ist, wie sie gesagt hat. Sie möchte sich einen Namen außerhalb ihrer Familie machen. Ist das so unglaubwürdig? Wir sollten sie nicht voreilig verurteilen. Und wie kann ich dann ein Interview als Karl Danvers durchführen. Es fühlt sich einfach nicht richtig an.“

„Kara. Ich weiß, du möchtest immer an das Gute im Menschen glauben. Und zugegeben, die Sache mit Karl Danvers ist nicht optimal. Aber es ist aus der Not heraus gewachsen. Würde es dir helfen, es so zu sehen, als wäre Karl Danvers unser zweites Supergirl. Er ist ein Held sozusagen, geschaffen um hinter die Geheimnisse der Familie Luthor zu kommen. Seine Absicht ist, Gutes zu tun.“

„Alex, das klingt seltsam.“

„Ich weiß, aber es war nun mal ein Mann nötig um in das Labor zu gelangen.“

„Außerdem haben wir Supergirl erschaffen, weil sie Superkräfte hat und Kara Danvers hat keine. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Aber Karl Danvers ist nichts Besonderes. Kara Danvers könnte dasselbe erledigen wir er. Wir brauchen ihn nicht."

„Wobei mir wieder bei dem Punkt sind, dass wir einen Mann brauchten. Lena Luthor hat einen Männerabend ins Leben gerufen. Lena Luthor möchte sich von einem Mann interviewen lassen, wir brauchen ihn,“ argumentiert Alex.

Oh Rao, selbst Kara hat manchmal das Gefühl, als wüsste sie, wie sich eine Migräne anfühlt. Ihr Kopf oder besser ihr Hirn hat eindeutig einen Knoten geformt. Es gab keine andere Lösung, nicht wahr? Es sollte so kommen. Rao hat ihr Karl Danvers geschickt. Sie muss sich wohl oder übel mit ihm abfinden. Erstmals. Vielleicht können sie ihn später immer noch verschwinden lassen.

___________
Hallo Liebe Leser,

danke an alle, die diese Geschichte lesen. Nicht nur Kara schwirrt der Kopf dabei, Karl Danvers moralisch vertretbar zu lassen. Es hatte anfangs seinen Reiz ihn auf Lena Luthor treffen zu lassen. Die Frage ist, sollen wir Lena noch ein wenig länger mit ihm reizen oder soll Karl Danvers draufgehen??? :-)))

Slayerkaro
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