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Reylo-Eine Star Wars Fanfiction

Kurzbeschreibung
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P12 / Het
Finn General Hux Kylo Ren/ Ben Solo OC (Own Character) Rey
27.07.2021
26.02.2022
6
21.950
 
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30.10.2021 3.349
 
Meine Beine trugen mich immer schneller in Richtung Ausgang. Ich war entschlossen Kylo Ren hinter mir zu lassen, aber mein ganzer Körper rebellierte gegen mich. Ich hörte eine Stimme, die mir befahl umzukehren, aber ich durfte nicht zurück. Ich konnte nicht zurück. Kylo Ren hat seine Wahl getroffen und ich die meine. Es spielte keine Rolle welche Gefühle ich in meinem inneren für ihn hegte.
Kylo Ren hat seine Wahl getroffen und ich die meine, dass versuchte ich mir den ganzen Weg einzureden. Meine Gedanken spielten total verrückt und konnte beim besten Willen nicht sagen wohin ich gerade rannte.

Durch mein „Gedanken-Chaos“ achtete ich nicht auf den Weg und verlief mich andauernd in irgendwelchen Gängen. Der Sternenzerstörer war doch größer als ich dachte. Ich hätte auch einfach stehen bleiben können um mich zu orientieren, aber ich wollte nicht stehen bleiben. Die Angst davor: Kylo Ren auf den Fersen zu haben, ließ mich keine Sekunde länger verweilen.
Nach einer Weile des Herumirrens konnte ich Kylo durch die Macht spüren. Er rief nach mir, aber ich wollte nicht antworten. Würde ich ihn erneut wieder sehen und vor das Ultimatum gestellt würde ich Ben nicht nein sagen können. Plötzlich tauchte er vor meinen Augen auf, es war eine neue Machtverbindung zwischen uns entstanden. Die Machtverbindungen entstehen nur wenn Ben und ich zur gleichen Zeit dasselbe fühlen oder wenn einer von uns seine Macht nicht unter Kontrolle hatte. Anfangs war Ben derjenige, der die Verbindungen auslöste. Er war zu impulsiv, aber mein Bauchgefühl sagte mir, dass ich dieses Mal dafür verantwortlich war.
Kylo Ren stand nur wenige Meter von mir weg und sah mich mit seinen Rabenschwarzen Augen an. Ich war verwundert, weil Ben nicht wütend oder selbstsicher vor mir stand. Nein, er war bedrückt, wenn nicht sogar traurig.

„Ich verstehe nicht wie du den Widerstand mir vorziehen konntest. Sag mir wieso enttäuscht du mich immer wieder? Weshalb bin ich nicht in der Lage dir zu wieder stehen? Ich habe so langsam das Gefühl das du mein Schicksal bist Rey. Ich schließe die Augen und sehe dich. Ich träume nur von dir und wenn ich nicht weiß, wie es dir geht werde ich wahnsinnig…“. Kylo sagte das alles ganz ruhig und ich schluckte den immer größer werdenden Kloß herunter. Mir tat der Hals weh und ich fühlte mich wie der schlechteste Mensch auf der Welt.
Aber er hatte Recht ich habe ihn oft enttäuscht und jedes Mal machte ich den Rückzieher. Jedoch wenn ich ehrlich zu ihm war, erzählte ich ihm doch nicht alles. Ach es musste auch alles so schwer sein.

„Ben ich weiß das ich dich enttäusche, aber ich habe keine Wahl! Du bist kurz davor die Leute zu töten die mir etwas bedeuten. Denkst du ich lasse es einfach zu, dass du sie tötest?“. Ich verschränkte die Arme über meiner Brust und setzte ein trotziges Gesicht auf. „Nein, ich wusste diese Freunde, die dir so viel bedeuten würden ein Problem werden. Jedoch lässt du mir auch keine Wahl.“ Seine Stimme wurde aggressiver und er funkelte mich bedrohlich an. „Geh und ich werde dich jagen bis ans Ende der Welt. Du wirst immer in Angst leben müssen...“. Ich unterbrach ihn: „Dazu musst du mich erstmal fangen und das hast du bis jetzt noch nicht geschafft!“. Meine Muskeln spannten sich an, mein ganzer Körper bebte unter der Last meiner Gefühle. Ich biss mir auf die Lippe und ballte die Hände. Er konnte glauben was er wollte, eher sterbe ich mit meinen Freunden, als das ich sie sterben lasse!

„Ich denke das schaffe ich schon. Denn bis du den Ausgang gefunden hast, haben meine Sturmtruppen dich längst gefangen.“ Ein paar seiner Haarsträhnen fielen ihm ins Gesicht, doch anstatt ihn zu bewundern begann ich ihn zu fürchten. Er kam näher und immer näher, bis er an meiner linken Schulter stand. Seine kalte sowie unheimliche Stimme glitt in mein Ohr. „Du wirst dieses Schiff nicht mehr verlassen, denn ich weiß wo du bist. Ich werde dich holen kommen. Der Widerstand den du deine Freunde nennst ist auch schon so gut wie tot.“ Ich zitterte am ganzen Körper. Seine Worte hatten genau das erzielt, was er wollte. Mit einem grinsen auf den Lippen verschwand er, genau so wie er gekommen war.
Verdammt! Ich wusste es würde schwierig werden, aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass der Weg nach draußen viel schwerer war als der Weg hinein. Ich sah mich um, aber in dem Gang in dem ich stand sah alles gleich aus. Von weitem konnte ich die Sturmtruppen hören, die alle wie verrückt nach mir suchten. Das durfte nicht wahr sein. Ich würde es nicht zu den anderen schaffen um sie zu warnen und der Widerstand würde ausgelöscht nur wegen mir.

Erneut fing ich an zu weinen, anders konnte ich mir nicht helfen. Die Hände schlug ich über dem Kopf zusammen und blieb regungslos im Gang stehen. Der Gang führte zu drei Durchgängen, aber ich wusste nicht wohin. Jeder Weg könnte mich an mein Ziel führen, aber könnte mich auch direkt in die Arme meiner Verfolger treiben. Der Durchgang durch den ich herkam wurde versperrt als ich hindurch ging. Ich war also eingeschlossen.

Von allem Seiten hörte ich die Sturmtruppen, sie schrien sich gegenseitig an. Vermutlich wollte niemand der neuen Anführer der Ersten Ordnung enttäuschen. Ich hätte auch große Angst vor ihm, wenn ich so darüber nachdenke.
Plötzlich hörte ich Schritte, aus dem Gang hinter mir. Mein Magen zog sich zusammen und ich wusste es war zu spät. Wieso hatte ich meine Waffe bei Kylo Ren gelassen? Aber jetzt war es zu spät, ich war ihnen schutzlos ausgeliefert.
Doch dann verstummten die Schritte und in dem Gang in dem ich war wurde es sehr dunkel. Hatten sie zur Mittagspause gerufen? Nein bestimmt nicht, aber irgendwas war passiert. Die Antwort auf meine unausgesprochene Frage folgte sogleich. Meine Nackenhaare stellten sich auf und mein Herz begann laut zu pochen. Es war Kylo Ren, er hatte mich gefunden. Ich begann zu zittern. Mein Atem wurde schneller und ich hatte das Gefühl mich hinsetzten zu müssen.

All meine Kraft war wie weggeblasen. Etwas weiter hinten sah ich einen roten Schimmer, der von den dunkel grauen Wänden wieder gespiegelt wurde. Langsam kam das Rotlicht näher, aber mein hörte keinen Laut. Nicht mal ein quietschen von den Schuhsolen war zu hören. Voller Angst wich ich immer weiter zurück bis ich dumpf mit dem Rücken an der Wand anschlug. Ich war wie ein Reh, welches von seinem Jäger eingezingelt war. Durch den Aufprall an der Wand verlor ich etwas an Atem. Das Rotlicht war jetzt sehr nah.
Ich drehte mich zur Wand und versuchte sie mit meinem Körpergewicht zu bewegen, aber das zu versuchen war nicht eine meiner besten Ideen. Die Wand bewegte sich keinen Zentimeter. Ich war in Panik und bemerkte somit nicht die schwarze Silhouette, die sich von hinten an mich heranschlich. Durch Zufall drehte ich den Kopf und sah Kylo Ren mit gezogenem Lichtschwert. Er war angespannt und dazu bereit zu zuschlagen.

Angstschweiß lief mir die Stirn herunter und ich ballte die Fäuste. Ich war immer noch am Zittern. Kylo kam immer näher und näher. „Bleib weg von mir!“ schrie ich ihm entgegen, meine Stimme klang jedoch alles andere als selbstsicher. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl im Magen. Ich verlor die Kontrolle über meinen Körper und meine Macht. Der Gedanke meine Freunde retten zu wollen verblasste wie die Erinnerung an meine Eltern. Kylo ignorierte die Warnung und kam weiter näher. Sein Lichtschwert war nur noch wenige Zentimeter von meinem Arm entfernt.
Ich hielt die Hände schützend vor den Körper. „Ben ich sag es nicht noch mal. Bleib weg von mir!“ Meine Stimme war brüchig und die Angst breitete sich weiter in meinem Körper aus. „Das werde ich nicht!“, entgegnete mir Ben und griff grob nach meinem Arm. Doch das war der größte Fehler den er machen konnte. Meine Macht brach aus mir und schleuderte Kylo einige Meter weiter und drückte tiefe Dellen in die Wand. Sie begann zu knacken und brach an einigen Stellen auf.

In meinem Kopf war nur die Angst und ich hatte über nichts mehr die Kontrolle. Kylo der auf dem Boden zusammengebrochen war, stemmte sich ächzend wieder auf die Beine. In seinem Blick konnte ich entsetzten sehen und er hatte eine kleine Platzwunde am Kopf. Erschrocken von mir selbst betrachtete ich meine Hände, sie kribbelten leicht.
Kylo machte erneut den Versuch sich mir zu näher, aber das wollte meine Macht nicht. Ein noch stärkerer Machtstoß als vorher schleuderte Ben gegen die Wand. Sein Kopf schlug hart an der Wand an. Er verlor das Bewusstsein. Die Wände brachen unter der Last meiner Macht und schafften mir ungewollt einen Fluchtweg. Doch ich blieb wo ich war. Ben ich musste sehen was mit ihm war. Etwas musste ich doch für ihn tun können. Doch kaum machte ich einen Schritt hörte ich Sirenen und die Stimmen der Sturmtruppen. Sie hatten bemerkt das Kylo bewusstlos geschlagen wurde und das laute zerbrechen der Wände müsste jeder auf dem Schiff gehört haben. Der Sturmtrupp kam aus demselben Gang wie Ben. Sie richteten ihre Waffen in meine Richtung und begutachteten Ben, der immer noch bewusstlos war. So schnell ich nur konnte drehte ich mich auf dem Absatz um und rannte geradewegs, durch den von mir neu erschaffenen Fluchtweg, vor den Truppen davon. Die Schüsse der Sturmtrupp im Nacken. Der Gang führte mich zur Andockbucht, wo ich auch vor wenigen Stunden hereinkam. Die Andockbucht war so groß, dass das Raumschiff des Wiederstandes fast 2-mal reingepasst hätte. Die Wände waren 50-60 Meter hoch und in dunkel grau. Weiter von mir entfernt befand sich die Sicherheitsbarriere, die verhinderte das alles und jeder ins All gezogen wurde.

Ich hatte Hoffnung doch noch hier raus zu kommen, aber ich hatte die Rechnung ohne die Sturmtruppen gemacht. Der Laserregen prasselte auf mich ein und verfehlte mich nur knapp. Die Sturmtruppen wurden immer mehr es waren 30-40 von ihnen, sie strömten aus den verschiedensten Ecken. Erneut bekam ich Angst und suchte Schutz hinter ein paar Kisten, die in der Nähe standen. Jedoch auf dem Weg zu den Kisten trafen mich zwei Blasterschüsse an der Schulter. Vor Schmerz schrie schrill auf und aktivierte einen erneuten Machtstoß. Dieser hatte so viel Kraft, dass die Kisten, die in der Andockbucht herum standen, in die Luft geschleudert wurden. Die 30-40 Sturmtruppen konnten meiner Machtattacke nicht mehr ausweichen und wurden wie die Kisten durch die Luft geschleudert. Jedoch erfüllten die Blasterschüsse ihren Zweck. Die Wunde war tief und blutete sehr stark. Vor Schmerzen hielt ich mir mit der linken Hand die verletzte Schulter.
Durch meinen Machtstoß brannten auch die Sicherungen bei den Luftschiffen durch. Die Schiffe lösten sich von ihren Plätzen und krachten laut auf den Boden, wo sie in tausend Teile zersprangen.

Verzweifelt sah ich meine Hände an und mich packte entsetzten. Ich war das Monster hier. Aus meinem Versteck konnte ich ein Schiff erkennen, welches meine Machtattacke unbeschadet überstanden hatte. Ich nahm all meine Kraft zusammen und versuchte so schnell, wie möglich das Schiff zu erreichen. Meine Schmerzen lähmten mich, so dass ich gar nicht die Ritter von Kylo Ren bemerkte, die auf dem Weg zu mir waren.

Einer von ihnen schnitt mir den Weg ab und trieb mich mit gezogener Waffe in ihren Kreis. Ich stand in der Mitte des Kreises und wusste nicht wen ich zuerst angreifen sollte. Ich war eingezingelt. Einer der Ritter machte grobe Bewegungen mit seiner Waffe und lenkte meine Aufmerksamkeit auf ihn. Dabei kam ein anderer von hinten an mich heran und zog seine schwarze Waffe. Er war drauf und dran es mir in den Rücken zu stoßen. Als ich merkte was geschah war es zu spät. Ich drehte mich zu der schwarzen Klinge. Vor Schreck fiel ich rücklings zu Boden. Die Waffe genau zwischen meinen Augen gab mir den Rest. Mein Ende war gekommen. Reflexartig schloss ich die Augen.
Doch anstatt des Schmerzes der Klinge in meiner Brust hörte ich erschrockene Aufschreie der Ritter. Ich riss die Augen auf sah das der Ritter, der mich töten wollte seine Waffe fallen gelassen hatte und ein rotes Lichtschwert aus seinen Körper ragte. Ben! Er war also doch noch am Leben. Ich hatte ihn nicht getötet.

Ohne mit der Wimper zu zucken schleuderte er den toten Ritter von seinem Lichtschwert. Dann griff er nach meinem Arm und zog mich hinter sich. Ich versteckte mich hinter Ben und seinem riesigen Umhang, welcher wild herumflatterte. Ben stand da und wedelte bedrohlich mit seinem Lichtschwert hin und her. Die Ritter von Ren verstanden und zogen langsam von uns weg. Doch die Sturmtruppen von Hux wollten es noch einmal mehr wissen. Die jetzt fast 80 Sturmtruppen umstellten uns. Ben war in Alarmbereitschaft und hielt meinen Arm fest.
Sie würden doch nicht auf ihn schießen oder doch? Er war doch jetzt der oberste Anführer oder hatte das sich nun geändert? War ich vielleicht daran schuld? Da ertönte General Huxs Stimme. „Unser oberster Anführer ist tot! Euer neuer Anführer ist zu schwach uns zu führen. Er lässt sich von einer Schrottsammlerin fertig machen, welche noch nicht einmal so gut ausgebildet wurde wie er selbst.“ Das Wort Schrottsammler hallte in meinem Kopf wider. Was für eine herabwürdigende Bezeichnung. Selbst Ben nannte mich schon lange nicht mehr so. Auch die Erinnerungen, seit dem letzten Mal das ich von alten Bauteilen und Kabeln leben musste waren fasst verblasst. Es gab auf Jakku keine andere Möglichkeit, wenn man Elternlos in der Wüste überleben wollte. Ben verzog hasserfüllt sein Gesicht, als er merkte wie die Worte von Hux in mir herumgeisterten. Dann flüsterte er mir ins Ohr um mich auf andere Gedanken zu bringen, ließ meinen Arm aber nicht los. „Einer deiner Machtattacken wären jetzt echt klasse. Zumindest wenn du den Weg zu dem Schiff da hinten frei machen könntest.“ Er schmunzelte vorsichtig.

Ich wusste was er meinte. Ben war klar er würde aus dieser Situation genauso wenig lebendig herauskommen, wie ich. Ich nickte und drückte seine Hand um ihm zu zeigen das ich soweit war. General Huxs Stimme schallte immer noch von den Wänden ab. „Sturmtruppen! Tötet den falschen und schwachen Anführer der Ersten Ordnung! Erweist mir eurem neuen Anführer der ersten Ordnung die Treue!“
„Sie werden sich gegenseitig abschlachten.“ Flüsterte Kylo mir entgegen. „Einige dieser Sturmtruppen gehören zu mir.“ Und es geschah genauso wie er sagte. Die Sturmtruppen beschossen sich gegenseitig. „Auf mein Zeichen schleuderst du die Sturmtruppen weg und wir können entkommen.“ Sagte Ben ganz ruhig in mein Ohr. Ich drückte seine Hand erneut um ihm zu sagen das ich bereit wäre. Um uns herum war das blanke Chaos ausgebrochen, die Ritter von Ren und sein Sturmtrupp schossen auf den Sturmtrupp von Hux. Langsam drückte mich Ben nach hinten um näher an das Luftschiff heran zu kommen. Meine Schulter schmerzte stark, aber ich ließ mir nichts anmerken. Ich musste standhalten. So ließ ich mich von ihm weiterschieben.
Wir schummelten uns aus der gefährlichen Mittelzone und waren nun fast bei dem Luftschiff. Ben zog sein Lichtschwert, hielt es schützend vor sich und drehte den Kopf zu mir. „Jetzt!“

Ich nickte und sammelte meine Kräfte. Dann richtete ich sie auf die Sturmtruppen vor uns und schleuderte sie so weit weg wie ich konnte. Einige von ihnen trieben sogar durch die Schutzwand ins All. Der Machtstoß durchfuhr all meine Knochen, weshalb ich vor Schmerzen zu Boden sank. Ich griff nach meiner schmerzenden Schulter. Ich verlor viel Blut. Ben wehrte die Blasterschüsse von einigen Sturmtruppen ab, die bemerkten was wir vorhatten. Trotzdem wagte er einen Blick hinter sich um sich zu vergewissern das ich es geschafft hatte.
„Rey steh auf!“ schrie er unter der Last der Blasterschüsse. „Du rennst vor und startest das Schiff. Dann fliegst du los und wenn ich es nicht schaffe bleib nicht zurück. Flieg ohne mich weiter.“ Er sprach diese Worte so schnell, dass ich keine Zeit hatte etwas einzuwenden. „Los jetzt!“, schrie er mir zu. Ich drückte mich mit aller Kraft vom Boden ab und rannte los. Meine linke Hand war voller Blut und einige Tränen schossen mir in die Augen. Ich konnte die Blasterschüsse hören, die hinter mir auf Ben einprasselten. Ich musste mich beeilen. Der Gedanke an Bens Tod brachte mich um den Verstand und ich rannte schneller. Die Liebe zu ihm erlaubte es mir trotz meiner Schmerzen und wackeligen Beine schneller zu rennen. Ich hatte mir fest vorgenommen, dass Ben und ich diesen Ort verlassen. Zusammen, ich würde ihn nicht zurück lassen. Meine Beine trugen mich immer weiter bis zum Luftschiff. Es war unsere einzige Chance. Bei dem Luftschiff handelte es sich um einen TIE/EO-Raumüberlegenheitsjäger in schwarz.

Mit aller Kraft stemmte ich die Einstiegs Lucke des TIEs auf. „Rey!“ hörte ich Ben schreien und war höchst alarmiert. Jetzt musste es schnell gehen, oder wir würden beide hier sterben. Ich krabbelte in den TIE und setzte die Triebwerke in Gang. Zu unserem Glück konnte ich allerlei Flugschiffe fliegen. Das Triebwerk heulte bedrohlich auf.  Ich riss einen großen Fetzen von meinem Kleid ab und bannte es mir um die Schulter, vor Schmerzen biss ich mir auf die Lippe. Ich trat auf die untere Lucke und kletterte herunter. „Ben ich habe es! Komm schon!“. Ben drehte sich um und sein Gesicht war Schmerz verzerrt. Er hatte einige Schüsse abbekommen und kämpfte sich zum TIE. Ihm dicht auf den Fersen die Sturmtruppen.
Ich kletterte wieder in den Pilotensitz und steuerte den TIE in Richtung Ausgang. Ben rannte dem TIE mit letzter Kraft hinterher. Die Sturmtruppen schossen nun auf das Luftschiff aber die Panzerung war Stärker, als das die Blaster sie durchdringen könnten. Doch die großen Verteidigungsgeschützte weiter hinten bewegten sich gefährlich. Sie richteten sich direkt auf mich und den TIE. Hux dieser Mistkerl wollte nicht zulassen, dass Ben und ich überleben. Als ich Ben am unteren Eingang bemerkte, reichte ich ihm eine Hand entgegen. Er griff nach ihr. Ich zog ihn mit viel Mühe ins Cockpit. Ich gab ein ächzen von mir und Ben sah mich besorgt an. „Es ist nichts“ sagte ich ihm, doch log ich. Meine Gesundheit war mir in diesem Augenblick egal. Das einzige was für mich zählte war : Ben unbeschadet hier weg zu bringen. Er hatte meine Verletzung auch noch nicht einmal bemerkt und das sollte auch so bleiben. Ich gäbe gern mein Leben um das Leben von Ben zu retten.

Ben nahm neben mir Platz. Sein Gesicht war scheißgebadet und er hatte überall Schrammen im Gesicht. Mit der Hand streifte er sich über sein Gesicht. Doch darauf konnte ich nicht achten, ich war wie versteinert auf die Verteidigungsgeschützte fokussiert. Ben folgte meinem Blick und verstand sofort. „Rey du musst wenden! Schnell!“ schrie mir Ben entgegen. Ich jedoch rührte mich keinen Zentimeter. Ben erkannte den erst der Lage und riss das Steuerrad herum und der TIE machten eine 180 Grad Drehung. Durch die abrupte Drehung kam ich wieder zu Besinnung.

Der erste Schuss der Geschütze verfehlte uns nur um ein Haar. „Rey, du musst jetzt Gas geben! Wenn die Geschütze erst richtig hochgefahren sind werden wir nicht mehr fliehen können.“ Ich war unfähig irgendwie zu denken und war froh Ben bei mir zu haben. Meine Finger drückten bei seinen Worten automatisch die Tasten und der TIE gab Gas. Mit einem lauten zischen rauschten wir aus dem Andockbereich in Richtung nirgend wo. Ben drückte mit seiner linken Hand meine rechte Hand ganz sanft und mit seiner rechten betätigte er den Hebel für die Lichtgeschwindigkeit. Die Sterne zogen an uns vorbei und ich schloss einen kurzen Moment die Augen. Ich hatte es geschafft. Wir hatten es geschafft. Hinter uns ließen wir den Sternenzerstörer. Wir wussten nicht das sich in dem Moment die Ersatzführerin des Widerstandes Amilyn Holdo mit dem Schlachtschiff des Widerstandes opferte um den letzten Rest des Widerstandes zu retten. Das riesige Schiff zerbrach in zwei Teile und sank in die Tiefen des Universums.
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Hallo ihr Lieben Leser,
danke das ihr meine Fanfiction gelesen habt.
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir Feedback zu meiner Story geben würdet. Ich hole mir gern Inspiration von euren Ideen, wie es weitergehen könnte. Oder schreibt mir eure Kritik, was kann ich besser machen?
Danke für eure Zeit
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