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Reylo-Eine Star Wars Fanfiction

Kurzbeschreibung
GeschichteSci-Fi, Liebesgeschichte / P12 / Het
Finn General Hux Kylo Ren/ Ben Solo OC (Own Character) Rey
27.07.2021
26.02.2022
6
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27.07.2021 1.294
 
Da stand er und sah in Richtung des Throns vor ihm. Ich wünschte er würde etwas sagen, aber er sprach kein Wort. In meinem Kopf schwirrte nur der Gedanke meine Freunde vor dem Sternenzerstörer zu retten. „Ben?“ fragte ich leise.
Sein Blick schwang zu mir um und seine schwarz braunen Augen sahen mich an. Er zog mich in seinen Bann und ließ mich unkonzentriert werden. Jedoch nicht für lange, aber Ben blieb meine Unsicherheit nicht unbemerkt. Warum nur musste jemand wie er auf der dunklen Seite sein und gleichzeitig mir so gefallen. Ist lieben als Jedi verboten? Ist das etwa Liebe oder einfach ein Gefühl von Schwäche?

„Rey?“, Ben sah jetzt verdutzt aus, weil ich immer noch nicht wirklich etwas sagen konnte. „Ben stell das Feuer ein, wir können den Widerstand immer noch retten.“
Doch Bens Aufmerksamkeit war nicht mehr auf mich gerichtet, sondern auf den dunklen Thron wo vor wenigen Minuten noch Snoke saßs. Dessen Körper immer noch zwischen den Trümmern lag. „Ben?“
Der Versuch seine Gefühle zu ergründen, was in ihm vorging war verlockend, aber ich konnte es nicht übers Herz bringen. Dann sah er zwischen dem Thron und mir hin und her.
„Rey…ich…was ist wenn…“. Ben brach ab. Was hatte er bloß? Sonst fiel es ihm nie schwer etwas zu sagen?
„Rey…es wird Zeit das die Vergangenheit stirbt. Luke Skywalker, die Sith, die Jedi, die Rebellen lass alle sterben.“
Was!? Meine Freunde zurücklassen? Niemals!
„Rey…verbünde dich mit mir. Wir können gemeinsam herrschen und der Galaxis eine neue Ordnung bringen. Als Imperator und Imperatorin. Wir zusammen, vereint.“

„Tu das nicht Ben, bitte gehe nicht diesen Weg…“ meine Stimme brach ab.
„Nein! Du hältst noch daran fest! Lass los!“ schrie mir Ben entgegen und ich glaubte einen Tränenschleicher über seinen Augen zu sehen.
„Ben…ich…“. „Du könntest an meiner Seite herrschen und Imperatorin werden.“
„Ben, nur du gehst jetzt einen Pfad auf dem ich dir nicht folgen kann…“. Tränen rollten mir die Wangen hinunter. Wieso? Wieso musste er immer wieder aufs neue den Schurken spielen. Es passte meiner Meinung nach nicht zu ihm.
„Rey deine Eltern waren nichts und sag mir was du dann zu ihnen bist!“
„Ich bin ein Niemand!“, schrie ich, „Das weiß ich und meine Eltern auch…“
„Ja du bist ein Nichts. Ein Niemand. Einfach ein Nichts…doch nicht für mich…“
Mir stockte der Atem. Was hatte Ben gerade gesagt?

„Rey…bitte komm mit mir.“ Ben zog seinen Handschuh aus und streckte mir seine Hand entgegen. „Bitte…“
Er kam ein paar Schritte näher auf mich zu.
Mein Herz schlug in meiner Brust wie wild. Wie gern wollte ich ihm meine Hand geben, aber in meinen Gedanken hörte ich Luke. Er warnte mich es nicht zu tun, aber mein Herz konnte nicht anders.
„Ben…“, Tränen rollten aus meinen Augen und benetzten mein Gewand. „Ich will und wollte schon immer deine Hand nehmen, aber es ist so schwierig.“

„Dann nimm sie einfach. Ich weiß was ich für dich empfinde und ich weiß das du etwas fühlst. Ich habe es gespürt als sich unsere Hände berührten, da sah ich Teile deiner Zukunft mit mir.“ Bens Stimme war brüchig.
„Ich leugne nicht, dass ich etwas für dich fühle, aber ich kann nicht…!“, rief ich Ben verzweifelt zu.
„Du kannst!“, drängte Ben und trat näher. Fast schon so nah, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spüren konnte, da wurde es mir gleich noch wärmer ums Herz. Trotz alledem fühlte ich auch ein stechen in meinem Herzen, weil ich wusste ich könnte niemals seine Hand nehmen. Nicht einmal, wenn ich ein Niemand wäre.
„Ich weiß das du mich nicht als Monster siehst wie du behauptet hast. Du und ich, wir sind verbunden durch die Macht. Wir gehören zusammen und du kannst das nicht ignorieren.“
Ben hatte Recht. Ein Monster war er eigentlich nie für mich. Außerdem war mir klar, dass egal wohin ich ging er mir folgen würde. Selbst in den Tod würde er mir folgen.

Ben stand jetzt genau vor mir und unsere Gesichter waren nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt. Ich senkte den Blick auf den Boden um meine Tränen zu verstecken. Doch Ben führte seine Hand zu meinem Kinn und hob es an, damit ich ihm in die Augen sehen konnte. Mit einem Finger wischte er mir die Träne aus dem Gesicht und streichelte sanft meine Wange. Diese leichte Berührung löste in mir etwas Elektrisierendes aus und ich zitterte.

„Spürst du nicht jetzt unsere Verbindung Rey? Denn das was du spürst, spüre ich wie du…“
Er nahm seine Hände und legte sie um meinen Kopf und ich konnte nicht anders als meine Hände auf seine zu legen.
Ich fühlte mich beschützt und sicher in seinen Armen, aber es war nicht richtig.
„Ben…ich möchte so gern mit dir mitkommen, aber ich kann nicht. Es geht nicht, ein Sith und ein Jedi dürfen sich nicht lieben…wir hätten uns gar nicht darauf ein lassen sollen.“, schluchzte ich heraus.
Und mit jedem Wort was ich sagte verspürte ich ein ziehen in meiner Brust. Mein Herz arbeitete gegen meinen Verstand.
„Ich glaube dir nicht Rey! Dir sind Regeln egal so wie mir. Warum sonst bist du hier? Du fühlst etwas für mich und versuchst alles um mich wieder zu sehen.

Ja das stimmt. Ich versuche ihm nahe zu sein.
„Und wenn du wirklich nichts für mich empfindest, dann geh. Aber erwarte nicht, dass ich beim nächsten Mal dich erneut verschone.“
Aber ich empfand etwas für ihn und bevor ich merkte was mit mir geschah lagen meine Lippen auf seinen.
In meiner Brust zog sich alles zusammen und ich fühlte mich besser. Langsam und leidenschaftlich küssten wir uns. Ich schloss meine Augen und fühlte wie Ben eine Hand auf meine Taille legte und mich näher an sich ran zog. Eng umschlungen standen wir da und es kam mir vor wie eine Ewigkeit. Dann spürte ich Bens Hand die an meinem Gewand zog und öffnete die Augen.
Vorsichtig schob ich ihn von mir weg und hielt seine Hand. Erneut schossen mir Tränen in die Augen und ich schluckte.

„Ben…Ben ich…ich liebe dich…. Aber ich kann und darf dich nicht lieben, es ist eine Schwäche und der Pfad zur dunklen Seite. Ich habe auch deine Zukunft gesehen, du hast der dunklen Seite den Rücken gekehrt und hast ein neues Leben begonnen…mit mir“, ich verstummte und mich durch strömte die Traurigkeit. Der Gedanke daran ihn nie wieder zu sehen machte mich wahnsinnig.
Ben sah betreten aus und blickte mir tief in die Augen. Bei diesem Anblick musste ich mich zusammenreißen um ihn nicht wieder zu küssen.
Doch mein Entschluss stand fest, Luke hätte so etwas nie gewollt und ich konnte meine Freunde nicht im Stich lassen.
Unauffällig schob ich mit der Macht Eisen auf den Mantel von Ben um ihn davon ab zu halten mir zu folgen.
„Ben. Ich bin ein Jedi, ich kann dich nicht lieben, ich darf dich nicht lieben. Bitte verzeih mir. In einem anderen Leben wo ich nicht die Heldin wäre und du nicht der Bösewicht. In einem anderen Leben wo du nicht das Böse wärst und ich nicht das Gute, würde ich mit dir gehen.“

„Rey warte…“. Doch ich ließ ihn nicht aussprechen und zog mein Lichtschwert. Ich hob es hoch und legte es Ben vor die Füße. Ich weigerte mich erneut gegen ihn zu kämpfen.
„Es tut mir so leid…es tut mir leid dich verlassen zu müssen, aber wenn ich jetzt mit dir gehe sind wir für immer verloren…. Leb wohl Ben…“.

Und ich drehte mich um und rannte in Richtung Ausgang, während dessen ich Bens Schrei hinter mir hörte.
„Rey! Rey…! Rey”, es zerriss mir das Herz, doch ich drehte mich nicht um. Ich rannte weiter, immer schneller, um meine Freunde zu retten.
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