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Gegen alle Widerstände

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
Samu Haber
27.07.2021
11.02.2022
25
55.614
15
Alle Kapitel
111 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
21.10.2021 2.188
 
Guten Abend,

hier gehts weiter und ich möchte wieder für eure Rückmeldungen bedanken. Seid nicht böse, wenn ich nicht jede beantworte, aber ich bin froh, wenn ich einigermaßen regelmäßig posten kann und ich denke, von einem neuen Kapitel habt ihr doch mehr. Nichtsdestotrotz freue mich wirklich über jedes Review, jedes Sternchen, jeden Leser. Danke Danke! Jetzt also das neue Kapitel.


Schmunzelnd sah Maxime seinem Lebensgefährten beim Aufwachen zu. Vorsichtig legte er seinen Laptop auf den Nachttisch, an dem er gearbeitet hatte während Samu geschlafen hatte. Er wandte sich wieder Samu zu und sah ihn liebevoll an. Er liebte es zuzusehen, wenn Samu wach wurde, wenn er sich noch einmal tiefer in seinem Kissen vergrub und dabei die Stirn kräuselte. Sanft strich Maxime Samu mit einem Finger über die Wange, der daraufhin die Augen aufschlug. „Hey“, Maxime lächelte, „gut geschlafen?“ „Hm, ja!“, Samus Stimme war rau und auch das liebte Maxime. „Wie lange habe ich denn geschlafen?“, Samu streckte sich, soweit das mit seiner Schulter möglich war. „Fast drei Stunden. Wie geht’s dir?“, Maxime musterte seinen Freund. „Gut….besser….ich. .ich bin froh, dass wir geredet haben.“, Samu rappelte sich auf und lehnte sich neben Maxime an die Rückwand des Bettes. Der griff nach seiner Hand. „Ich auch!“ Samu fuhr sich durch die Haare und sah Maxime dann an. „Sag mal, was hast du denn da an?“, er grinste. „Warum?“, irritiert sah Maxime an sich herunter. „Eine Jogginghose! Das ist ja wohl unmöglich, Herr Korhonen!“, Samu lachte, „sein wann trägst du solche Lottersachen?“ „Seit ich mit einem Musiker zusammen bin, der bis in die Puppen schläft und an freien Tagen in diesen Hosen lebt.“, spielerisch stürzte sich Maxime auf Samu, drückte ihn zurück in die Waagerechte und beugte sich über ihn. Samu grinste wieder. „Steht dir aber gut DIESE Hose, du Gammler!“ „Du bist ganz schön frech. Sei mal still jetzt!“, sanft verschloss Maxime Samus Lippen mit einem Kuss.
Er bat mit seiner Zunge um Einlass, der ihm auch prompt gewährt wurde. Ein leidenschaftlicher Kuss entbrannte und Maxime fuhr mit seiner Hand unter Samus Shirt. Er löste den Kuss und schob das Shirt nach oben. Sanft fuhr er mit seinen Lippen über Samus Oberkörper, umkreiste mit der Zunge dessen Brustwarzen und erntete dafür ein tiefes Stöhnen, welches ihm selbst durch und durch fuhr. „Ausziehen!“, flüsterte Maxime und half Samu vorsichtig aus dem Shirt, immer bedacht, dass der Schulter nix passierte. „Die hier auch!“, er zupfte an Samus Shorts und zog sie ihm schließlich aus. Hungrig glitt sein Blick über Samus Körper. „Du bist so sexy!“, raunte er und bescherte Samu eine Gänsehaut. „Ist das okay, geht’s dir gut?“, fragend sah Maxime seinen Freund an. Der nickte, sein Atem ging schon schneller und seine Erregung war auch unübersehbar. „Bleib genauso!“, Maxime zog sich ebenfalls aus und beugte sich wieder über seinen Lebensgefährten. Er wanderte mit seinen Lippen über Samus Körper, drückte sanfte Küsse in seine Leisten. „Max!“, Samu stöhnte, seine Erregung zuckte seinem Freund entgegen, der sich schließlich grinsend über diese beugte und Samu tief aufnahm. „Oh…Fuck!“, Samu bäumte sich auf. Maxime legte seine Hände an Samus Hüften und pinnte ihn fest auf die Matratze. Er verwöhnte ihn, brachte Samu an seine Grenzen, behielt ihn dabei jedoch fest im Blick, auf keinem Fall wollte er ihm weh tun. Er entließ Samu aus seinem Mund und umfasste dessen Erregung jetzt fest und nahm einen strammen Rhythmus auf. Mit der anderen Hand drang er mit zwei Fingern vorsichtig in ihn ein. Zielsicher fand er den süßen Punkt. „Maaaaxxxx!“, ein lautes Stöhnen kam Samu über die Lippen.
Sanft bereitete Maxime Samu weiter vor. Auch seine Erregung war mittlerweile ins Unermessliche gestiegen. Samu so zu sehen, reichte fast aus, um ihn zum Höhepunkt zu bringen. Maxime atmete tief durch. „Samu, sieh mich an.“, raunte er und Samu öffnete mühsam seine Augen. „Ich kann….kann nicht mehr!“, stieß er hervor. Maxime massierte Samus Erregung weiter und drückte mit der anderen Hand dessen Beine auseinander. Er intensivierte seine Bewegungen. „Sieh mich an.“, wiederholte er, „und jetzt komm!“, raunte er. Samu wurde von seinen Empfindungen übermannt. Sein Orgasmus überrollte ihn heftig und in diesen hinein, drang Maxime mit einem kraftvollen Stoß in seinen Freund ein. Samu stöhnte laut auf als Maxime sofort den richtigen Punkt in ihm traf und mit seinen kraftvollen Stößen Samus Orgasmus damit verlängerte. In Samus Ohren rauschte das Blut, sein ganzer Körper zuckte, er hatte das Gefühl endlos zu kommen. Sein Herz raste und im nächsten Moment spürte er wie auch Maxime von einem heftigen Höhepunkt überrollt wurde. Maxime küsste Samu und bewegte sich weiter in ihm. „Zu viel, Max….zu viel …bitte….“, Samus Atem ging nur noch stoßweise. Vorsichtig zog Maxime sich zurück, er beugte sich über Samu und stützte sich dabei mit einem Arm über ihm ab. Er legte ihm eine Hand an die Wange. „Alles okay?“, flüsterte er. „Ja…das war….was machst du nur mit mir?“, Samu zog Maxime zu sich herunter und küsste ihn sanft, „ich liebe dich!“, nuschelte er. „Ich dich auch.“, Maxime rollte sich zur Seite, behutsam fuhr mit seinen Fingern Kreise über Samus schweißnasse Brust.
Nach einer Weile stützte er sich auf seinen Ellenbogen und sah Samu an., „Samu?“ „Hm?“, murmelte Samu, er fühlte sich erschöpft, aber es war ein gutes Gefühl. „Hat er dich angefasst? Dieser Koskinen, hat er dich angefasst?“, fragte Maxime leise und sah Samu unsicher an. „Was?? Nein!! Wie kommst du denn darauf?“, mit großen Augen sah Samu seinen Freund an und setzte sich dann auf. Maxime tat es ihm gleich und fuhr sich durch die Haare. „Bei dem Anruf…..als er angerufen hat und mir gesagt hat, dass er dich entführt hat, da hat er eklige Sachen gesagt…er hat gefragt, ob ich dich….dich…“, Maxime stockte. Samu zog eine Augenbraue hoch. „Er hat gefragt, ob du mich fickst, oder?“, sagte er dann geradeheraus und Maxime zuckte zusammen, nickte dann aber. „Ja und dann hat er gefragt, ob du gut bist und dass er das vielleicht mal ausprobiert.“, Maxime musste die Tränen herunterschlucken. „Max!“, Samu nahm Maximes Hand, „er hat mich nicht angefasst, okay? Er hat sich mir nicht einmal in dieser Art genähert. „Gut!“, flüsterte Maxime erleichtert, „aber er hat dich geschlagen?“, Maxime drückte Samus Hand fester. „Einmal, weil ich ihm widersprochen habe und gesagt habe, dass du kein Arschloch bist.“, Samu fuhr Maxime durch die Haare, „der andere Typ hat irgendwie aufgepasst, dass der mir nichts tut. Max, sieh mich mal an!“, sanft drehte Samu Maximes Gesicht zu sich, „ich werde damit klarkommen und du auch. Wenn du etwas wissen willst, dann frag mich und wenn du reden willst, dann tu es!“ „Du aber auch!“, wisperte Maxime. „Versprochen!“, Samu nickte.
„Lass uns in den Urlaub fahren.“, Maxime lächelte, „hier mal rauszukommen, wird uns guttun.“ „Okay, kannst du denn weg? Die Firma?“, überrascht sah Samu Maxine an. „Das lässt sich einrichten. Drei Wochen müssten drin sein. Wir fragen Kristof, ob du wegkannst und du musst noch eine Aussage bei der Polizei machen und dann könnten wir uns eine Auszeit nehmen. So richtig schön ist das Wetter ja hier noch nicht, obwohl es schon bald Mai ist.“, sagte Maxime.
„Und wo willst du hin?“, Samu gefiel die Idee. „In die Toskana, dort ist es wunderschön um diese Zeit. Ich habe dort ein Haus.“, Maxime schaute Samu verträumt an. „Ein Haus“, Samu schüttelte lächelnd den Kopf, „natürlich. Okay, machen wir das!“ Maxime zog Samu stürmisch in seine Arme. „Aua!“, stöhnte der, „meine Schulter!“, erwiderte aber die Umarmung. „Sorry, aber ich freu mich so. Ich war schon so lange nicht mehr da und mit dir wird das wunderschön. Das wird uns sowas von guttun.“, dann sah er Samu jedoch ernst an, denn gerade war ihm Juri wieder eingefallen, „heute Abend essen wir mit Juri, Suse und Rosa. Juri hat uns etwas zu sagen.“ „Aha, da bin ich gespannt.“, Samu stand auf, er musste jetzt dringend duschen., „ich muss duschen, kommst du mit?“ „Immer!“, Maxime grinste und Samu sah schon wieder dieses Glitzern in dessen Augen. „Du bist unersättlich!“, seufzte er gespielt. „Dann sei halt nicht so verdammt sexy und jetzt ab, ehe wir uns erkälten und außerdem kommt Kristof gleich.“, Maxime dirigierte Samu ins Bad.

Nervös schob Juri die Teller auf dem Esstisch hin und her. „Juri“, Suse legte sanft ihre Hand auf dessen Unterarm, „jetzt entspann dich mal. Es wird nichts ändern zwischen dir und Maxime.“ „Das glaube ich auch nicht. Du bist doch wie ein Ersatzvater für ihn. Jetzt setzt euch. Kristof ist gerade weg, ich denke, die Beiden kommen gleich.“, Rosa stellte eine Flasche Rotwein auf den Tisch. Kaum ausgesprochen betraten Samu und Maxime das Esszimmer. „Alles in Ordnung? Was hat Kristof gesagt?“, Rosa strich Samu über die Wange. „Alles okay. Meine Schulter braucht noch Schonung, aber sonst sieht alles ganz gut aus.“, Samu drückte Rosa einen Kuss auf die Wange. „Nicht nur die Schulter braucht Schonung.“, Maxime sah Samu stirnrunzelnd an, „du hast nur wieder das gehört, was du wolltest. Du brauchst Ruhe und Erholung im Ganzen.“ Samu rollte mit den Augen. „Ja, ist ja schon gut. Ich habe es verstanden.“ „Dann ist ja gut! Setzen wir uns?“, Maxime sah Juri und Suse an, die nickten. „Ich hole die Suppe und dann können wir starten.“, Rosa eilte noch einmal in die Küche.

Während des Essens herrschte eine entspannte Atmosphäre, auch wenn Juri immer noch ein bisschen nervös war. Unauffällig beobachtete er Maxime, der gerade nach Samus Hand griff und ihn anstrahlte. Juri schmunzelte, endlich schien Maxime glücklich zu sein. Endlich gab es nicht mehr nur die Firma in dessen Leben. Juris Blick wanderte zu Samu, der ihm ebenso schon sehr ans Herz gewachsen war. Sein Blick fiel auf Samus verbundene Handgelenke. Juri holte kurz Luft, er war froh, dass Samu dabei war, die Geschehnisse zu verarbeiten genau wie Maxime. In der kurzen Zeit in der die Beiden zusammen waren, hatten sie schon einiges wegstecken müssen. Juris Gedanken schweiften zu dem Tag, wo er Maxime und Samu am Flughafen abgeholt hatte als die Beiden nach Samus Zusammenbruch aus Österreich gekommen waren. Grad auf dem Weg der Besserung und Erholung dann diese Entführung. Du bist stark, Rockstar, dachte Juri, du weißt nur grad nicht wie sehr. „Juri, möchtest du noch ein Stück Fleisch?“, wurden seine Gedanken von Rosa unterbrochen. „Nein, danke! Ich bin echt satt, aber du hast dich wieder einmal selbst übertroffen, es war sehr lecker.“ Die anderen nickten zustimmend. Rosa strahlte. Es war so schön, dass sie alle wieder einmal zusammen gegessen hatten. „Gut, dann räume ich jetzt schnell ab.“, Rosa stand auf und Suse folgte ihr. „Ich helfe dir!“ „Wollen wir vielleicht in den Wintergarten gehen?“, fragte Juri und sah Samu und Maxime an, die zustimmend nickten. „Noch ein Glas Wein?“, fragte Juri noch und wieder nickten die Beiden, „dann hole ich noch eine Flasche. Bin gleich da!“

Im Wintergarten legte Maxime Holz im Kamin nach und schüttelte den Kopf. „Ende April und immer noch ist es so ungemütlich.“, er setzte sich neben Samu auf die Couch, der ihm ein warmes Lächeln schenkte. Maxime strich ihm kurz über die Wange. „Alles okay? Bist du müde?“, fragte er leise. „Ein bisschen.“, antwortete Samu, „meine Schulter tut ziemlich weh, aber geht schon.“ „Hab ich dir weh getan?“, erschrocken sah Maxime Samu an. „Nein!! Max!!! Das kommt wahrscheinlich von der Untersuchung von Kristof, das hat er gleich gesagt, dass ich wahrscheinlich Schmerzen bekommen werde. Er hat meine Schulter bewegt, um zu schauen, ob alles gut heilt.  Hör auf, dir immer Sorgen zu machen. Morgen ist es wieder gut.“
In diesem Moment kam Juri mit der Flasche Wein und einem Tablett mit Gläsern herein, welches er auf den kleinen Tisch stellte. Er schenkte jedem ein und setzte sich dann in den Sessel gegenüber Maxime und Samu. Er räusperte sich. „Ich…Maxime, ich möchte dir…euch gern etwas sagen. Ich weiß, ihr habt Fragen, nachdem was in den letzten Tagen, Wochen passiert ist.“ „Juri!“, unterbrach ihn Maxime, „bevor du anfängst und ja, wir haben Fragen, möchte ich dir noch etwas sagen. Ich habe es bisher versäumt, dir danke zu sagen, dass du Samu zu mir zurückgebracht hast, dass du ihn gerettet hast und vielleicht noch schlimmeres verhindert hast. Ich werde dir das nie vergessen und dir auf ewig dafür dankbar sein. Ich stehe in deiner Schuld!“, Maxime griff nach Samus Hand, der schlucken musste, grade drängten die Erinnerungen wieder an die Oberfläche. Samu holte tief Luft. „Juri….“ „Stopp!“, Juri hob die Hand, „du musst nichts sagen, Samu. Ich sehe, wie schwer dir das gerade fällt, es ist alles gut, du bist keinen Dank schuldig und du auch nicht Maxime! Ich habe vor 46 Jahren ein Versprechen gegeben, an dem Tag, an dem du geboren wurdest, Maxime. Ich habe der Frau, die ich über alles geliebt habe und die meinen besten Freund über alles geliebt hat, versprochen, dass ich auf ihren Sohn aufpassen würde, sollte dies einmal notwendig sein!“ Maxime sah Juri aus großen Augen an. „Ja, ich habe deine Mutter geliebt, genauso wie dein Vater. Wir beide haben uns in die gleiche Frau verliebt, die aber aus ganzem Herzen nur meinen besten Freund geliebt hat, deinen Vater.“
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