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Gegen alle Widerstände

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
Samu Haber
27.07.2021
11.02.2022
25
55.614
15
Alle Kapitel
111 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
20.09.2021 2.289
 
Ich möchte mich wieder für die tollen Rückmeldungen bedanken. Danke Danke!!! Ich freu mich so sehr, dass euch die Geschichte so gefällt. Heute gönnen wir Maxime und Samu mal ein bisschen Glück und Leidenschaft ehe es im nächsten Kapitel auf die Spendengala geht und dann schauen wir mal, wie es dann so weitergeht. Viel Spaß beim Lesen!


Sanfte Küssen in seinem Nacken, eine Hand, die unter sein Shirt fuhr und über seine Haut streichelte, holten Samu so langsam aus dem Schlaf. „Happy Birthday.“, flüsterte Maxime in sein Ohr und knabberte an seinem Ohrläppchen. „Mhh“, Samu seufzte und drängte sich näher an seinen Freund, der sich eng an ihn geschmiegt hatte. Deutlich konnte er dessen Erregung spüren. „Kann ich mir was wünschen?“, flüsterte Samu. „Alles!“, Maximes Lippen wanderten an seinem Hals entlang. Samu neigte den Kopf, um Maxime mehr Platz zu verschaffen. „Schlaf mit mir.“, raunte der Sänger und Maxime schmunzelte. „Den Wunsch erfülle ich dir gern. Lass dich verwöhnen.“ Maxime schlug die Bettdecke zurück.
Samu drehte sich auf den Rücken. Augen in dunklem Blau sahen Maxime an, der seinen Freund daraufhin leidenschaftlich küsste. Dabei streifte er sich und ihm die Boxershorts ab, beide Shirts folgten. Hungrig glitt sein Blick über Samus Körper. „Du bist so schön.“, er drehte Samu zurück auf die Seite und legte sich wieder dicht hinter ihn. Er küsste wieder seinen Nacken, Samus Kopf fiel auf seine Schulter. Maxime griff nach Samus Erregung. Sanft, aber kräftig massierte er ihn und entlockte seinem Freund ein erstes Stöhnen. Er blickte über Samus Schulter und beobachtete sein eigenes Tun. „Du bist so heiß!“, stöhnte Maxime. Er angelte nach der kleinen Tube, die er schon bereit gelegt hatte und stellte Samus linkes Bein auf. Allein die Vorstellung was gleich passieren würde, ließ Samu schon erzittern. Nach einer endlos scheinenden, aber auch so erregenden Vorbereitung, wobei Samu schon das Gefühl gehabt hatte, er müsste jeden Moment kommen, drang Maxime schließlich mit einem kraftvollen Stoß in ihn ein. „Ah…Fuck..Maxime!“, Samus Hand krallte sich in Maximes Unterarm, der wieder nach seiner Erregung gegriffen hatte, gleichzeitig biss er Samu spielerisch in den Hals.
Samus Kopf sank nach vorn auf sein Kopfkissen, er vergrub sein Gesicht darin und stöhnte hemmungslos. Er hatte das Gefühl, noch nie so intensiven Sex gehabt zu haben. Maximes Stöße trafen jedes Mal diesen süßen Punkt in ihm, ständig änderte er den Winkel und schickte Samu in immer höhere Hemisphären. Plötzlich drehte Maxime ihn auf den Bauch, ohne ihre Verbindung zu verlieren. Er intensivierte seine Stöße, beugte sich komplett über ihn und  verschränkte ihre Hände miteinander. „Maxiiiiime!“, Samu stöhnte, fast war es zu viel, sein Körper zuckte. Noch einmal veränderte sein Freund den Winkel, kurz wurde es Samu schwarz vor Augen ehe er kam, laut und heftig, in einer noch nie so empfundenen Intensität. Nur schemenhaft bekam er mit, wie Maxime ebenfalls zum Höhepunkt kam und dann war plötzlich Ruhe.
Maxime lag auf Samu, ihre Herzen rasten, ihr Atem ging schwer, beide waren schweißnass. Maxime fing sich als erster wieder. Vorsichtig zog er sich zurück. Er half Samu, sich auf den Rücken zu drehen und strich ihm durch die nassen Haare. „Alles okay?“, flüsterte er. Samu nickte. „Bisschen schwindlig. Das war unglaublich, Maxime.“ Maxime lächelte und gab Samu einen sanften Kuss. „Das war es. Der perfekte Start in deinen Geburtstag. Lass uns duschen gehen.“, Maxime half Samu auf, kurz dauerte es ehe der sicher stand, dann schob er ihn vor sich her ins Bad.

„Oh Wow!“, Samu sah auf den üppig gedeckten Frühstückstisch. Der Tisch war wunderschön dekoriert, ein riesiger Strauß roter Rosen stand in der Mitte und Kerzen brannten. „Alles Liebe zum Geburtstag.“, ertönte da Rosas Stimme. Samu drehte sich herum und fand sich schon in ihren Armen wieder. Liebevoll strich sie ihm über den Rücken, dann entließ sie ihn wieder aus dieser Umarmung und strich ihm über die Wange. „Das…äh…das ist der Wahnsinn.“, Samu zeigte auf den Tisch, „danke, Rosa.“ „Gern, die Rosen sind allerdings nicht von mir.“, sie zwinkerte Maxime zu, „ich denke, du kannst alles essen, dein Magen sollte das verkraften.“ „Dem geht’s schon wieder fast gut. Danke, ich habe noch nie so einen Frühstückstisch gesehen.“, Samu ließ sich von Maxime auf den Stuhl drücken. „Dann lasst es euch schmecken.“, sagte Rosa und wandte sich dann an Maxime, „alles klar für heute!“ „Prima!“, Maxime strahlte, Rosa zwinkerte ihm noch einmal zu und ließ die Zwei dann allein.
„Was ist klar für heute?“, misstrauisch sah Samu seinen Lebensgefährten an. „Es sind ein paar Sachen zu erledigen heute. Ich habe ein paar Aufträge an Juri, da ich ja heute und morgen nicht in die Firma gehe.“, Maxime goss sich einen Kaffee ein. „Aha!“, irgendwie glaubte ihm Samu kein Wort. „Also, hast du Zeit nach dem Frühstück?“, Maxime sah Samu an und grinste dabei. Der schüttelte den Kopf. „Sag mal, irgendwas läuft doch hier. Natürlich habe ich Zeit.“ „Gut, dann möchte ich gern mit dir einen Ausflug machen, aber jetzt essen wir erstmal.“, Maxime langte nach dem Teller mit den Pancakes und ignorierte Samus gerunzelte Stirn.

„Wo fahren wir denn hin?“, Samu sah sich um und entdeckte auf der Rückbank eine seiner dicken Jacken und seine IFK Mütze. „Überraschung.“, antwortete Maxime nur und sah weiter konzentriert auf die Straße. Hm, Samu sah wieder aus dem Fenster, zumindest erkannte er, dass Maxime zurück nach Helsinki fuhr. Nach einer halben Stunde erreichten sie die Marina Bay. Maxime parkte das Auto und stieg aus. Er umrundete das Auto und öffnete die Beifahrertür. „Komm, wir sind da!“, dann nahm er von der Rückbank die Mützen und Jacken und bedeutete dem verwirrten Samu, ihm zu folgen. Sie gingen zum abgeschlossenen Bereich des kleinen Hafens, wo sie ein älterer Mann mit schneeweißen Haaren erwartete. Mit einem herzlichen Lächeln reichte er Maxime die Hand. „Herr Korhonen, ich freue mich, sie zu sehen.“ Maxime erwiderte das Lächeln. „Ganz meinerseits! Hallo Herr Mäkinen. Mein Lebensgefährte Samu Haber.“, er wies auf Samu, der überrascht die Augen aufriss.
Diese Spendengala war zwar in vier Tagen und sie hatten ja beschlossen, es offiziell zu machen, aber das Maxime ihn hier so offen als seinen Lebensgefährten bezeichnete, Samus Herz machte einen Satz. Schmunzelnd bemerkte Maxime Samus Gefühlsregungen und nahm seine Hand. Auch Herr Mäkinen lächelte, er schloss die Tür auf, die zum Pier führte. „Wenn Sie mir dann folgen wollen.“ „Komm!“, Maxime zog Samu an der Hand hinter sich her, der immer noch nicht wusste, was sie hier eigentlich wollten. Nach ein paar Metern blieb Herr Mäkinen stehen, er nahm einen Schlüssel aus seiner Jackentasche und reichte diesen an Maxime weiter. „Bitte! Alles andere hatten wir ja schon geklärt. Lassen Sie uns in den nächsten Tagen noch einmal sprechen, ob alles zu Ihrer Zufriedenheit ist. Das übernächste ist es. Ich würde mich dann verabschieden. Hat mich sehr gefreut Herr Haber und alles Gute zum Geburtstag!“ „Äh danke!“, Samu sah Herrn Mäkinen nach und dann seinen Freund an, „würdest du mir dann bitte mal verraten, was wir hier machen?“
„Mach ich, komm!“, Maximes Herz klopfte als er wieder Samus Hand nahm, noch ein Stück weiter ging und dann vor einem nagelneuen Boot stehen blieb. Er zog Samu an sich und sah ihm tief in die Augen. „Das hier zeigt nicht annähernd das, was ich für dich empfinde. Ich habe es dir schon einmal gesagt, du bist mein Leben. Ich liebe dich, wie ich noch nie jemanden geliebt habe, ich möchte mein Leben mit dir verbringen. Bitte nimm das hier an, ich möchte, dass du glücklich bist. Happy Birthday!“ Samu war so überwältigt von Maximes Worten, dass es ihm die Sprache verschlug und es verschlug ihm den Atem als Maxime zur Seite trat und den Blick auf das Boot freigab. Boa III las Samu und sein Herz setzte für einen Moment aus. „Mein Geburtstagsgeschenk.“, Maxime schlang von hinten die Arme um seinen sprachlosen Freund, „das ist doch das, was dir so gefallen hat, oder?“
„Ich…äh..ja…das….“, Samu schüttelte den Kopf, er fand keine Worte. Er drehte sich in Maximes Armen um und sah ihn vollkommen überfordert an. „Das…bist du verrückt?? Das kann ich doch nicht annehmen. Das…“, stammelte Samu. „Doch kannst du. Es würde mir weh tun, wenn du es nicht tätest. Alles gut Samu, okay? Freu dich einfach!“, er suchte Samus Lippen, der ihm ohne zu zögern Einlass gewährte. Nach einem Moment lösten sich die Beiden. „Ich freu mich, ich kann es nur grad nicht fassen. Danke! Ich…ich bin…“, Samu wandte sich immer noch fassungslos zu diesem wunderschönen Boot um. „Lass uns eine Runde fahren.“, sagte Maxime mit einem Lächeln, „es ist zwar noch ziemlich frisch, aber mit den Jacken sollte es gehen.“, er reichte Samu den Schlüssel, „du fährst.“ Den Mann mit dem Fotoapparat etwas weiter entfernt auf dem Pier bemerkten Maxime und Samu nicht.

Vier Stunden später waren die Beiden zurück im Haus und trafen in der Küche auf Juri, der gerade Flaschen in den Kühlschrank stapelte. „Hey!“, er trat auf Samu zu und schlug ihm mit seiner großen Pranke auf die Schulter, „alles Gute zum Geburtstag! Ich hoffe, die Jungfernfahrt der Boa III war ein Erfolg?“ „Du hast es gewusst?“, Samu schüttelte den Kopf und strahlte Juri an. Der grinste und nickte. Er sah Samu an, dessen Wangen waren gerötet, seine Augen strahlten und er schien ziemlich aufgekratzt. So habe ich ihn ja schon wochenlang nicht mehr gesehen, dachte er. Er zwinkerte Maxime zu, der ihn wissend anlächelte. Maxime sah auf die Uhr. „Leg dich noch bisschen hin. Um 19 Uhr habe ich einen Tisch bestellt. Du solltest dich noch ein bisschen ausruhen und vielleicht nimmst du nochmal eine heiße Dusche, war doch ganz schön kalt noch auf dem Wasser.“ „Mach ich!“, Samu spürte, dass er ziemlich k.o. war. Fragend sah er Maxime an. „Ich komme gleich nach.“ „Okay! Bis später Juri!“, Samu verschwand nach oben. „Alles fertig?“, wandte sich Maxime an Juri als Samu außer Hörweite war. „Alles fertig. Der Caterer kommt um 18 Uhr und baut alles auf. Du musst Samu nur beschäftigen.“ „Wir haben 16 Uhr, glaub mir, eher muss ich ihn wecken nachher. Er war jetzt ganz schön kaputt.“, sagte Maxime. „Dann geh mal zu ihm, wir haben alles im Griff.“, Juri schob seinen Chef aus der Küche.

Als Maxime ins Schlafzimmer kam, kam Samu gerade aus dem Bad. Maxime stöhnte innerlich auf. Mit dem Handtuch um die Hüfte, die Haare noch feucht, dieser Mann war einfach Sex auf zwei Beinen. „Stimmt was nicht?“, fragend sah Samu seinen Freund an. „Alles gut, aber musst du immer so verboten sexy aussehen?“, Maxime schmunzelte und trat auf Samu zu. Er ließ seine Hände über dessen Oberkörper wandern, er musste ihn einfach anfassen. Samu zupfte am Saum von Maximes Hoodie, den dieser sich samt Shirt über den Kopf zog, auch die Jeans, Shorts und Socken folgten. Maxime warf seine Hose auf den Sessel und zog dabei das Handtuch von Samus Hüften. Sanft schob er ihn Richtung Bett. „Setz dich!“, raunte er. Samu tat, was Maxime ihm sagte und als dieser sich zwischen seine Beine kniete, beschleunigte sich seine Atmung.
„Maxime….was wird das?“, flüsterte er. „Vertrau mir! Das heute ist dein Tag…lass mich dich verwöhnen.“, Maximes dunkle Augen fixierten Samus Blick als er sich über dessen, schon wachsende, Erregung beugte. „Oh….“, Samu krallte sich im Bettlaken fest als Maxime seine Lippen fest um ihn schloss. In den nächsten Minuten brachte Maxime seinen Freund an seine Grenzen. Immer wieder nahm er ihn tief auf, um ihn kurz vor dem Höhepunkt wieder zu entlassen. „Maxime bitte, ich kann nicht mehr.“, bettelte Samu. Maxime grinste um Samus Erregung und beendete dann dessen Qual, er legte seine Hand um Samus Erregung und nahm einen straffen Rhythmus auf. Mit einem langen Stöhnen ergoss sich Samu über Maximes Hand und ließ sich dann rückwärts aufs Bett fallen und jetzt war er wirklich fix und fertig. Konnte dieser Tag noch mehr bringen?

„Max?“, stirnrunzelnd ging Samu die Treppe nach unten. Wo war der denn jetzt? Er hatte ihn geweckt, sie wollten essen gehen und jetzt war er plötzlich nicht mehr zu finden. Samu sah in die Küche, wo auch niemand war, keine Rosa, kein Juri, kein Maxime. „Max?“, rief Samu noch einmal und steuerte das Arbeitszimmer an, „ich denke, wir müssen los? Wo bist du denn?“ Im Arbeitszimmer fand er Maxime auch nicht als ihm auffiel, dass die große Flügeltür zum Wohnzimmer geschlossen war. Nanu, die war doch immer offen. Verwundert öffnete Samu die Tür als plötzlich ein lautes „Überraschung“ erklang. Abrupt blieb Samu stehen. Das Wohnzimmer war voll: die Jungs der Band, Sanna und ihre Familie, seine Mum, Mikko und Liisa, sein Freund Siim plus Frau, Juri, Suse, Rosa, sein Trainer Timo, Kristof, seine Kollegen von Comusic und noch andere Freunde.
Das Wohnzimmer war perfekt dekoriert und im Wintergarten konnte Samu ein riesiges Buffett ausmachen. „Happy Birthday!“, schrien alle durcheinander und Samu fand sich in den nächsten Minuten in gefühlt tausenden Umarmungen wieder. Irgendwann fand er seine Sprache wieder und sich selbst in den Armen von Maxime. „Du bist total verrückt, weißt du das?“, Samu war vollkommen geflasht. „Nach dir, das weißt du doch. So eine Schnapszahl muss doch gefeiert werden.“, Maxime drückte Samu einen Kuss auf die Wange. „Ich liebe dich, Maxime. Danke für diesen Tag, ich kann das noch gar nicht alles begreifen. Wie soll ich dir das jemals zurückgeben?“, Samu schluckte. Maxime nahm Samus Gesicht in seine Hände. „Ich liebe dich auch! Du musst mir gar nichts zurückgeben und außerdem gibst du mir schon genug. Komm und jetzt lass uns feiern!“
Es war schon fast drei Uhr als Samu schließlich todmüde ins Bett fiel. Er konnte keinen Muskel mehr rühren. Er war körperlich am Ende und mental, aber zum ersten Mal nach Monaten fühlte sich diese Müdigkeit nach Zufriedenheit an.
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