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Ryomen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Romance / P18 / Het
Mai Zenin OC (Own Character)
24.07.2021
08.08.2021
16
9.444
3
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Dieses Kapitel
1 Review
 
26.07.2021 722
 
Kaum das wir die Barriere hinter uns gelassen hatten und die Treppen zum Kyoto Tempel aufgestiegen waren, nachdem Mai und ich Schoppen gewesen waren, hörte ich eine eine vertraute Stimme.
Eine weibliche Stimme die Lautstark mit Utahime diskutierte.
Aus Erfahrung wusste ich, das eigentlich nur Satoru Gojo unsere Betreuerin so zur Weißglut treiben konnte.
Es wunderte mich auch nicht, das noch niemand diese Person mit Gewalt entfernt hatte.
„Momo!“, meinte Mai und trat auf ihre Freundin zu. „Was zum Teufel ist hier los?“
Die Blondine mit den Hochgesteckten Zöpfen deutete nur genervt auf den Hauptplatz des Tempels.
„Diese Leute sind hier vorhin aufgetaucht und haben angefangen herum zu krakeln!“
Sie sah mich an.
„Kennst du sie?“
„Dummerweise ja!“, meinte ich und trat auf den Hauptplatz.
Das schlimmste Szenario, welches ich mir vorstellen konnte zeigte sich mir. Naja, zweitschlimmste.
Meine ganze Blutfamilie war Anwesend, mit Ausnahme von Amunet, die sich derzeit in Amerika aufhielt.
Utahime diskutierte lautstark mit meiner gealterten Mutter. Der Direktor befand sich in der Nähe.
Aoi und Noritoshi sahen sich das ganze von der Seite an.
Kasumi versuchte verzweifelt die beiden Streithähne auseinander zu halten.
„Crow ist alt genug um selbst zu entscheiden was er macht!“, sagte Utahime gereizt.
Auf ihrer Stirn pochte eine wütende Ader auf.
„Ich werde ihn nicht an so einen verdammten Esoterik Ort lassen. Er soll etwas richtiges lernen!“
„Dafür dass es nur Esoterik ist, kamt ihr hier aber relativ leicht rein!“, meinte ich und stellte mich neben Utahime, legte ihr eine Hand auf die Schulter.
„Lass gut sein Utahime, ich regel das!“
„Das wird gut!“, kommentierte Mai und setzte sich auf die Holzdielen der Veranda. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und legte ein Bein über das andere. Auf ihrem Lippen lag ein ruhigen Lächeln.
„Was wollt ihr hier?“, fragte ich meine Mutter.
Ohne ein Wort zu verlieren packte sie mich am Handgelenk und wollte mich mit sich ziehen, natürlich bewegte ich mich keinen Zentimeter.
Mit vor der Brust verschränkten Armen hob ich eine Augenbraue.
„Wir gehen!“, meinte sie.
Ich schnaubte belustigt.
„Bring mich dazu. Ach warte, kannst du ja nicht!“
„Freundchen, werd nicht respektlos, sonst Knalls!“, meinte mein älterer Bruder.
Mai, Momo und Aoi brachen in Gelächter über die leere Drohung aus. Selbst ich konnte mir ein kurzes Schmunzeln nicht verkneifen.
„Ich habe Respekt vor Personen, die sich diesen verdient haben. Utahime zum Beispiel, oder Direktor Gakuganji!“, meinte ich und deutete mit dem Kopf auf jeweils einen der beiden.
„Ihr aber, habt euch diesen nicht einmal ansatzweise verdient!“
Mein älterer Bruder, der allgemein ein sehr kurzes Temperament hatte, war kurz davor mich anzugreifen.
Ich würde lügen wenn ich behauptete, das nicht provozieren zu wollen. Doch bevor das passieren konnte trat Direktor Gakuganji dazwischen.
„Nun aber genug der Unhöflichkeiten!“, meinte der Alte Mann. „Um eine Lösung im Sinne beider Parteien zu finden, werde ich sie hier als Gäste willkommen heißen. Bleiben sie so lange wie sie möchten, so können sie auch sehen was Crow bei uns lernt!“
>Ach jetzt ist er auf einmal ein Streitschlichter?< , dachte ich.
„Das ist geht in Ordnung!“, meinte meine Mutter.
„Sehr schön.“, meinte Direktor Gakuganji. „Kasumi, sei doch so gut und zeige unseren Gästen ihre Zimmer!“
„Selbstverständlich!“, meine Kasumi.

******

Aoi rutschte mehrere Meter über den Kies als mein Tritt gegen seine Arme traf.
„Hey, entspann dich mal Bro!“, meinte Aoi. „So sehr ich es genieße mit dir zu trainieren. Ich bin nicht dein Boxsack!“
„Entschuldige bitte!“, meinte ich und warf ihm seine Wasserflasche zu.
Gereizt dehnte ich meine Beine. Derzeit trug ich die Hose meines chinesischen Gi, am Oberkörper nur ein dunkles Achselshirt.
„Ist es denn wirklich so schlimm?“
Ich schnaubte nur.
„Wenn du keine Worte mehr übrig hast, ist dem wohl so!“, meinte Aoi und betrachtete mich mit ernster Miene.
„Du bist in dem letzten Jahr wirklich stark geworden!“
„Danke!“, gab ich nur zurück.
„Und heißer!“, meinte Mai und warf mir ein Getränk zu.
Trotz ihrer Worte wirkte sie nicht gerade in der Stimmung für Flirten.
„Was hat dich denn angepisst?“, fragte ich.
„Deine Schwester!“
Ich grollte genervt.
„Was hat sie gesagt?“, fragte ich und rieb mir mit Daumen und Zeigefinger die Nasenwurzel.
„Ich würde dich manipulieren und ausnutzen!“
„Nimm's dir nicht zu Herzen Babe!“, meinte ich und legte meine Arme um ihre Hüften. „Ich weiß dass du es nicht tust, das reicht!“
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