Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ryomen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Romance / P18 / Het
Mai Zenin OC (Own Character)
24.07.2021
08.08.2021
16
9.444
3
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
25.07.2021 1.206
 
„Crow Cypher!“, meinte Satoru und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ein interessanter Bursche!“
Sein Blick war auf den jungen Schwarzhaarigen gerichtet. Der mit Leichtigkeit einen Fluch mit einem französischen Säbel erledigte.
„Sag mal Utahime, wo hast du den Kerl aufgetrieben!“
Sie sah ihn gereizt an.
„Ich habe ihn überhaupt nicht aufgetrieben. Er kam zu uns, vermutlich ist es sogar das Beste was ihm seid langem widerfahren ist!“
Satorus Grinsen verschwand als er ihre Ernsthaftigkeit sah, sein Blick wanderte wieder zum Bildschirm.
Erneut hatte Crow einen Fluch ausgetrieben, es war klar dass er sich einfach nur auf den Wettstreit konzentrierte anstatt darauf die Anderen zu bekämpfen.
Genervt kratzte sich der junge Mann am Kopf und stampfte mit dem Fuß auf den Boden.
„Öh, was hat er denn?“, fragte Satoru und deutete auf Crow.
„Er ärgert sich über die schwachen Flüche!“, meinte Utahime belustigt.
Sie schmunzelte doch tatsächlich.

******

Schniefend rieb ich mir die Nase. Irgendwer sprach gerade über mich, was mir nicht ganz geheuer war.
Mürrisch wanderte mein Blick zu meiner Waffe.
Unter allen Waffen die ich bisher beschwören konnte, war Napoleons Säbel die schwächste und stumpfste Waffe. Alles war Zeitlich weiter zurücklag aus meinem Arsenal, war zu mächtig für diesen Wettstreit, zumindest für den Kampf gegen die anderen Schüler.
Mit einem schnellen Seitenhieb vernichtete ich den Fluch, der versuchte hatte sich an mich heranzuschleichen.
Danach ging ich einen Moment in mich, schloss die Augen. Ich sah mehrere kleine Flammen vor meinem inneren Auge. Alle hatten sie verschiedene Farben und Größen.
Die kleine Feuerrote Flamme war die von Mai, ich griff nach ihr und spürte ihre Bedrängnis. Sie brauchte meine Hilfe.
Ich wollte mich gerade auf dem Weg machen, als ich einen mächtigen Fluchgeist spürte. Es war anders als bei den bisherigen Fluchgeister die ich getroffen hatte. Diese Präsenz strahlte pure Mordlust aus, erdrückte alles um sie herum.
Der Stahl meiner Klinge klirrte, als meine Hand zitterte.
Den Griff fester packend, atmete ich tief durch und widmete mich der Richtung, aus der die Präsenz kam.
„Alle Achtung, du hast einen guten Spürsinn!“, meinte eine männliche Stimme hinter mir.
Ich riss die Augen auf, wirbelte herum und ließ meine Klinge auf den Kopf des Fluchgeistes zu schnellen.
Die Klinge stoppte zwischen den Spitzen seines Zeigefingers und Daumens. Ich versuchte die Klinge zurückzuziehen, erstaunlicherweise ließ er mich gewähren. Mit einem schnellen Satz sprang ich zurück.
Schweiß rang mir von der Stirn.
Vor mir stand ein scheinbar junger Mann mir rosa hochgestelltem Haar, vier Augen und etlichen dämonischen Mahlen auf dem Körper.
„Zwiegesicht Sukuna nehme ich an?“, fragte ich und ließ Napoleons Säbel verschwinden.
„Richtig Kleiner!“, meinte dieser und sah mich belustigt an.
>Fuck, gegen den wird nicht einmal Gae Bolg helfen!<
Sukuna verzog das Gesicht, als wäre er ermüdet und gelangweilt.
„Entspann dich, ich will mit dir reden!“, meinte er und hatte plötzlich eine Krähe in der Hand.
Nein, nicht plötzlich.
Er war so schnell gewesen, dass ich seiner Bewegung nicht hatte folgen können.
Erst auf dem zweiten Blick bemerkte ich, dass es einer der Krähen war, die uns überwachten und eine Übertragung in den Überwachungsraum lieferten.
„Was könnte der König der Flüche von mir wollen?“, fragte ich und richtete mich auf.
Es war aussichtslos.
Ich hatte nichts gegen dieses Monster in der Hand. Ich bezweifelte sogar, dass meine Trumpfkarten gegen dieses Ungeheuer ziehen würde.
Sukuna hob eine Braue, als würde es ihn stören dass ich auf Abwehrhaltung blieb.
„Du siehst ihr wirklich ähnlich, hätte ich nicht gedacht!“, meinte er und stand plötzlich vor mir.
Mit einem kühlen Blick betrachtete er mich, er war so nahe dass sich unsere Nasenspitzen fast berührten.
„Du trägst sogar ihren Geruch!“
Ich schluckte schwer.
Ich war wie paralysiert.
„Entspann dich Kleiner. Ich bin zwar ein Monster, aber Familie töte ich nicht!“
Ich riss meine Augen auf, ich zitterte.
Nein.
Unmöglich.
Sukuna nahm einige schritte Abstand, betrachtete mich. So etwas wie Fürsorge lag in seinen Augen.
„Interessant. Ihre Gabe hast du also auch. Du spürst die Wahrheit meiner Worte!“
Er sprach ruhig und gefasst, klang weder aggressiv noch herrisch.
Ich war so in meinem Schock gefangen, dass ich den heraufkommen Angriff gar nicht bemerkte. Ich brauchte viel zu lange um zu bemerken, das Sukuna mich aus der Schusslinie gebracht hatte. Anders als ich es vermutet hätte kämpfte er gerade gegen diesen Fluch der Sonderklasse, der definitiv nicht hier sein sollte.
Zwar stand ich noch immer unter starken Schock, trotzdem bemerkte ich dass Sukuna sich stark zurückhielt.
Irgendwann, während dieses Kampfes zwischen Monstern, stand er plötzlich hinter mir.
„Willst du sterben?“, fragte er kühl ohne mich anzuschreien.
Diese Frage löste etwas in mir aus.
Ich sah meine Kameraden vor meinem geistigen Auge. Sah Mai wie sie mich anlächelte und mir ihre Hand entgegen streckte.
Ich ballte die Faust, nahm einen sehr tiefen Atemzug und wurde eiskalt.
„Ich werde nicht sterben!“
Sukuna grinste.
„Sehr gut, und jetzt mach ihn fertig, Söhnchen!“
Dieser Fluchgeist, der anscheinend Hanami hieß, war definitiv ein Fluch der Sonderklasse. Auch wenn Sukuna sich zurückgehalten hatte, war dieses Vieh ungefähr auf seinem Level. Zumindest derzeit.
Es brachte also nichts irgendeine meiner Waffen zu beschwören, ich musst meine Trumpfkarten nutzten.
Ich beschwor ein Kreuzschwert herauf, rammte die Klinge in den Boden. Meine Hände faltete ich auf dem Knauf.
„Sphären Entfaltung!“, sagte ich ruhig.
Die Welt wurde um uns herum in Dunkelheit getaucht, bis dass ein Blutmond hinter mir aufging. Der Himmel war in ein tiefes blutrot getaucht.
Der Boden wurde zu einer weiten Weide. Ein weißer Baum mit Kirschblüten befand sich hinter mir. Ein Bach Floss durch die Weide.
„Weide des einsamen Teufels!“
Sukuna pfiff beeindruckt und verschränkte die Arme vor der Brust.
Die Klinge, auf die ich mich gelehnt hatte, war verschwunden, aber sie war für meine Fluch Technik gerade auch nicht mehr notwendig.
Mit einem kurzem Ruck stand ich direkt vor Hanami.
„Verbrenne zu Asche!“, sagte ich als ich meine Hand auf ihre Brust legte.
Das Ergebnis war, dass Hanami in schwarzen Flammen aufging und vor Wut schrie.
Ich löste die Sphäre auf, als sie zu Boden fiel.
Beinahe Augenblicklich bemerkte ich die Anstrengung, die ich meinen Körper mit der Sphären Entfaltung zugemutet hatte.
Ich spürte nur noch wie mich eine starke Hand auf der Brust abfing.

******

„Crow fehlt!“, bemerkte Mai und sah sich hektisch um. „War er nicht mit einem von euch unterwegs?“
Alle verneinten.
„Yuji fehlt ebenfalls!“, meinte Satoru misstrauisch und warf einen giftigen Blick zu Direktor Gakuganji. „Die beiden sind wohl zusammengestoßen!“
„So falsch liegst du damit gar nicht!“, meinte Sukuna und tauchte plötzlich mitten in der Runde auf.
Alle Waffen wurde Augenblicklich auf ihn gerichtet.
Seine Mine verfinsterte sich, als er einen kurzem Blick auf den Jungen auf seinen Rücken warf. Es war ihm vollkommen gleich dass sie auf ihn zielten, aber wehe sie verletzten Crow.
Behutsam hob er diesen von seinem Rücken, hob ergebend die Hände. Wäre Crow nicht in der Schusslinie, hätte er sie alle abgeschlachtet.
Einen Augenblick nachdem Sukuna sich ergeben hatte, verschwanden seine Male und Krallen, Yuji übernahm wieder die Kontrolle.
Es war Mai die zuerst zu Crow rannte und ihn anhob. Sie legte ihr Ohr auf seine Brust um seinen Herzschlag zu hören. Erleichtert seufzte sie, als sie diesen hörte.
„Vollidiot!“, sagte sie und legte ihre Stirn gegen seine.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast