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Ryomen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Romance / P18 / Het
Mai Zenin OC (Own Character)
24.07.2021
08.08.2021
16
9.444
3
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08.08.2021 438
 
„Es sieht alles so anders aus!“, meinte Mai verwundert als wir den Innenhof des ehemaligen Zenin Clans betraten.
Ich hatte alles absichtlich so abändern lassen, das nichts mehr an den Clan der beiden erinnerte. Der Hof war nun im westlichen Stil gehalten, die Häuser waren nun im europäischen Stil gehalten. Nur der Garten des Haupthauses war noch im japanischen Stil, wenn auch mit einigen Abänderungen.
„Gefällt es euch?“, fragte ich und legte einen Arm um meine Frau.
„Sehr sogar!“, meinte Mai und lehnte sich an mich. „Aber wer wird hier wohnen?“
Ich schmunzelte.
„Wir beide ziehen ins Haupthaus. Maki und die anderen können sich gerne eins aussuchen.“
„Ist das dein Ernst?“, fragte meine Mutter.
Ich nickte.
„Einigt euch auf ein Haus. Die anderen werden später noch benötigt falls wir neue Mitglieder bekommen, und dass werden wir. Sag mir einfach Bescheid, welches ihr wollt!“

******

Später lagen Mai und ich in der Liegematte im Garten, die zwischen zwei Kirchblütenbäumen festgezogen worden war. Sie hatte ihren Kopf auf meine Brust gelegt, ihre Hand ruhte auf meinem Brustbein. Unsere Beine waren miteinander verschlungen.
Beide lauschten wir nur dem Wind, dem Gesang der Vögel.
Natürlich hielt dieser Zustand nicht ewig, als ich die Streitenden Stimmen meiner Familie und Maki hörte.
Letzteres überraschte mich etwas, da Maki eigentlich nicht für ihre wütenden Ausbrüche bekannt war.
Ich seufzte, als sich die Streitenden uns näherten.
Mai sah mich mit einem selbstgefälligen Grinsen an.
„Na los Oberhaupt, schlichte den Streit!“
Ich seufzte und wir beide stiegen aus der Hängematte. Kaum eine Minute danach, erreichten uns die Streitenden.
„Hey, entspannt euch mal.“, meinte ich ruhig. „Worum geht’s?“
„Deine Familie will das Haus mit der Waffenkammer haben.“, sagte Maki finster. „Es ist für sie zu gefährlich!“
Ich seufzte und hob die Hand, bevor meine Mutter auch nur etwas sagen konnte. Kurz wühlte ich in meiner Hosentasche und warf Maki den Schlüssel für das entsprechende Haus und die Waffenkammer zu.
„Du bist von heute an für unser Waffenarsenal zuständig, bedien dich jeder Zeit!“, sagte ich und sah meine Mutter an. „Nehmt das vierte Haus neben der Waffenkammer. Die Distanz ist groß genug damit die Flüche der Waffen euch nicht treffen und hat die selbe Größe wie das der Waffenkammer!“
Damit schien der Streit wohl geschlichtet zu sein.

Später am Abend aßen wir zusammen und endlich schienen sich alle mal zu verstehen. Mai saß neben mir. Maki hatte es sich rechts von mir bequem gemacht. Meine Familie unterhielt sich angeregt darüber, das Marie nun auch Jujutsuzisten werden und von mir lernen wollte.
Alles war endlich so, wie es sein sollte. In diesem Moment fand ich endlich meinen Frieden.





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