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Ryomen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Romance / P18 / Het
Mai Zenin OC (Own Character)
24.07.2021
08.08.2021
16
9.444
3
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
06.08.2021 428
 
Ich fand es irgendwie seltsam, dass ich Mai nirgends finden konnte. Normalerweise hatten wir uns dazu verabredet auszugehen.
Auch die Anderen sowie Utahime und Direktor Gakuganji hatten sie nicht gesehen.
Mich am Hinterkopf kratzend suchte mir meinen Weg zum Trainingsplatz, wo ich aber nur Aoi vorfand.
Misstrauisch versuchte ich sie anzurufen, aber ihr Handy war aufgeschaltet.
Gerade, als ich unruhig wurde, trat Maki zu uns auf den Trainingsplatz. Ihr wütendes und besorgtes Gesicht sprach Bände.
„Sie haben Mai!“, sagte sie als sie auf mich zutrat. „Der Zenin Clan hat Mai entführt!“
Keine Worte dieser Welt könnten beschreiben, was für ein Zorn in mir aufbrodelte.
Meine Fluchkraft machte sich selbständig, riss die Erde unter mir auf. Flammen tanzten um meine Fäuste.

******

Die Klinge, die Mai hätte treffen sollen, prallte an meinem Handrücken ab und zerbrach in mehrere Teile.
Mais und Makis Vater, der tatsächlich seine eigenen Töchter hatte töten wollen, weil sie nicht die Fluchtechniken der Familie besaßen, sprang erschrocken zurück.
Mein Hasserfüllte Blick wanderte zu Mai, die sich verletzt zusammenkauerte und in Embryostellung auf dem kalten Steinboden lag.
Vorsichtig kniete ich mich zu ihr herab, fühlte ihre Stirn. Sie war ganz heiß, atmete schwer. Meine Augen erfassten die Wunde an ihrem Bauch.
Mein Zorn explodierte.
Bevor der alte Mann auch nur ein Wort verlor, packte ich ihn schon an der Kehle und donnerte ihn gegen die nächste Wand.
Der blanke Stein splitterte, die Knochen des Kerls brachen.
„Wer zur Hölle bist du?“, fragte der alte Mann mit schmerzerfüllten Gesicht und packte mein Handgelenk.
„Ryomen Crow.“, sagte ich kalt. „Zerstörer des Zenin Clans!“
Der Alte riss die Augen auf, als er meinen Beinnamen hörte, doch mehr Reaktion ließ ich ihm nicht. Schwarze Flammen verbrannten ihn, bevor er auch nur die Gelegenheit hatte zu schreien.
Ich nach einen tiefen Atemzug, drehte mich zu Mai und Maki um.
Mai hatte mittlerweile wieder ein Teil ihres Bewusstsein wiedererlangt, Maki hielt sie und drückte ihre Hand auf die Wunde an Mais Bauch.
Ich ging in die Knie, streichelte ihre Wange.
„Du wirst wieder!“, sagte ich und schenkte ihr ein Lächeln.
Mai schenkte mir nur ein müdes, aber dankbares Lächeln, bevor sie wieder das Bewusstsein verlor.
Maki hob ihre Schwester auf die Arme, mein Blick wanderte zum Angang der Halle in der wir uns befanden.
„Verschwinde von hier!“, sagte ich kochend vor Zorn. „Und egal was du hörst, schau nicht zurück!“
Maki verstand was gemeint war.
„Danke, Crow!“
Ich sagte nichts dazu, denn dafür musste oder sollte mir niemand danken. Nicht für etwas, was ich schon von Anfang an hätte tun sollen.
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