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That's what friends are for

OneshotFreundschaft / P6 / Gen
22.07.2021
22.07.2021
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839
 
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22.07.2021 839
 
Dies ist meine erste Fanfiktion die ich hochlade. Für Kritik und Verbesserungsvorschläge bin ich immer zu haben :)
Die Idee bekam ich von einer Snapchat-Story und wollte selbst darüber einen Oneshot schreiben.
Ich hoffe sie gefällt dir :)

                                ¤ ¤ ¤

,,Und dann meinte diese blöde Kuh wirklich mich noch zurecht zuweisen.", lästerte Tiffany.
Frau Schaub, ihre Englischlehrerin, hatte sie ermahnt, da Tiffany im Unterricht nicht aufgepasst hatte und das war anscheinend in einer Diskussion ausgebrochen.
   Sophie allerdings interessierte sich für das Geschwätz ihrer Freundin nicht. Sie fande das Tiffany übertrieb.

Gelangweilt schaute sie in der Weltgeschichte herum als plötzlich eine Stimme sie aus ihren Gedanken riss: ,,Mara."
   Es war Liam. Sie kannte den Jungen aus ihrem Wahlpflichtkurs.

Liam war Maras ein Jahr älterer Bruder. Er hatte dunkelbraune Haare und braune Augen. Sophie kannte ihn nur flüchtig. Sie sprachen ab und zu in Fotografie, aber sie waren jetzt nicht die dicksten Freunde.

Liam war ein normaler Junge. Nur musste er an Gehhilfen laufen. Sophie wusste nicht genau was geschehen war. Sie glaubte es war ein Autounfall.

Sophie sah zu Mara hinüber. Die Brünette hatte ihre Lippen aufeinander gepresst und schaute ihren Bruder von oben bis unten an.
   ,,Hallo Liam."

Liam lächelte freundlich. Sophie schenkte ihm ebenfalls eins. Als sie aber sah, dass Liams Lächeln langsam brüchig wurde schaute sie verwundert in die Gruppe.  
   Alle ihre Freundinnen sahen den Jungen abwertend an. Selbst Mara.

,,Dürfte ich mich zu euch setzten?", fragte er freundlich.
   Sophie wollte schon ,,Ja" sagen, allerdings kam Mara ihr zuvor:
,,Wir wollten sowieso gerade gehen."
   Alle Mädchen standen gleichzeitig auf und verließen die Aufenthaltsraum.

   Sophie haderte noch mit sich. Sie wollte ihn nicht einfach so hier stehen lassen.
   ,,Sophie?", ertönte eine Stimme. Die angesprochene drehte sich um.
   ,,Kommst du?", fragte Mara.
Mit einem entschuldigten Lächeln ging sie an dem Jungen vorbei.

                               ¤ ¤ ¤

,,Okay. Ich bin Capitän von dem roten Team.", fing Tiffany an, ,,Und du, Mara von dem blauen."
   Breit grinsend ging Mara auf ihre Freundin zu.
,,Gut. Ich wähle...Klara."
,,Dann nehme ich...Luisa"
,,Lina"
Mara hatte schon den Mund geöffnet um ihr nächstes Teammitglied zu verkünden als eine bekannte Stimme fragte: ,,Könnte ich auch mitspielen?"

Das brünette Mädchen sah ihren Bruder genervt an. ,,Nein das geht nicht."
   ,,Wieso?", fragte er verwirrt, ,,Ihr seid eine ungerade Zahl. Es wäre unfair."
   ,,Wir wollen dich aber nicht mit dabei haben, Liam.", sprach Tiffany das aus was Mara sich gedacht es aber nicht über die Lippen gebracht hatte.

Liam sah zuerst überrascht dann enttäuscht und verletzt aus
   ,,Okay das reicht.", sagte Sophie,
,,Ich bin raus. Ich will nicht mehr mitspielen."
Tiffany zuckte nur mit den Schultern:
,,Fein. Dann wären wir wieder eine gerade Zahl."
Genervt atmete Sophie laut aus.
   Blöde Ziege

Das blonde Mädchen ging auf den  Jungen zu.
   ,,Wollen wir was unternehmen?", fragte sie freundlich.
Liam war etwas überrascht. Noch nie hatte ihn ein Mädchen gefragt ob sie was zusammen machen wollten.
Er bekam nur ein ,,ähh" heraus bevor Sophie auch schon vorne weg ging.
Weg von seiner gemeinen Schwester und ihren Hexenfreundinnen.

Kurzerhand folgte er der blonden.
   ,,Also. Was genau möchtest du machen?", fragte sie ihn.
,,Hier in der Nähe gibt es eine Eisdiele.", sagte er.

Er bemerkte, wie Sophie ihren Gang verlangsamte um neben ihm zu gehen.
   ,,Das hört sich doch gut an.", antwortete sie und schenkte ihm ein Lächeln.

An der Eisdiele angekommen bestellte sich jeder ein Eis: Sophie Cookies und Liam Stracciatella.
Danach gingen beide zu einer Bank. Als sie sich gesetzt hatten überreichte Sophie ihm sein Eis.
   ,,Danke."

Sie unterhielten sich. Sie sprachen über ihre Hobbys, ihre Lieblingsfarben, Lieblingstiere, sie fanden sogar ein paar Gemeinsamkeiten heraus. Beide liebten es Filme zu schauen genauso wie sie das Fotografieren liebten.
 
Die Sonne stand bereits tief als die beiden in Ruhe durch die Straßen zu Sophies Haus liefen. Als sie vor diesem stehen blieben bedankte sich Liam.
   ,,Dankeschön.", er stockte kurz, ,,Du weißt schon. Für den Tag und das du dafür dein Fußballmatch mit deinen Freudinnen aufgegeben hast."

   ,,Ex-Freundinnen. Ich hätte die Freundschaft schon lange beenden sollen. Sie waren mir zu...zu..."
,,Zu höchnäsig?", lachte Liam.
,,Ja", stimmte Sophie zu.

,,Also falls du mal Langeweile hast, hier.", sagte sie und überreichte ihm einen Zettel wo sie vorher noch was notierte. ,
,,Ruf mich an."
   Liam nahm den Zettel lächelnd an.
   ,,Werde ich."

,,Bis dann, Liam."
,,Bis dann, Sophie. "
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