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Im your Slave, so what?!

von Schwupsie
GeschichteDrama / P18 / MaleSlash
Enji Todoroki / Endeavor Keigo Takami / Hawks Touya Todoroki / Dabi
22.07.2021
01.08.2021
3
3.319
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22.07.2021 1.036
 
„Das war wieder einmal hervorragende Arbeit, Endeavor-san“, lobte einer der Bediensteten, nachdem dieser das Anwesen betreten hatte.

Sichtlich erschöpft schlüpfte Endeavor aus seinem Heldenkostüm. Neugierig spähte Keigo derweil in den großen Eingangsbereich. Wie üblich setzte der Vogel ein breites Grinsen auf, um seine wahren Gefühle geschickt zu verbergen.

„Du bist zurück“, zwitscherte er. „Nimmst du mich das nächste Mal mit?“

„Nein“, brummte Enji, der sich rasch ein paar Freizeitklamotten überzog.

„Wieso nicht?“, wollte Keigo daraufhin wissen. Er wackelte mit den Brauen. „Ist dir bewusst, wie praktisch diese Flügel im Heldenalltag sein könnten?“

Prompt hielt Enji inne, um Keigo eine harte Ohrfeige zu verpassen. Das Klatschen hallte dabei durch den gesamten Eingangsbereich.

„Nein heißt Nein!“, blaffte der aufgebrachte Mann. „Hörst du etwa schlecht?“

Während sich Keigo die schmerzende Wange rieb, sah der Bedienstete rasch zu Boden. Für ihn war es das Beste sich rauszuhalten. Andernfalls riskierte er Kopf und Kragen.

„War doch nur eine Frage, haha“, witzelte Keigo, auch wenn ihm der pochende Schmerz bereits die Tränen in die Augen trieb. „Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gleich eine Runde joggen gehen“, setzte er fort, um rasch vom Thema abzulenken.

Doch wieder schüttelte Enji den Kopf. „Vergiss es“, zischte er. „Ich muss gleich ein wenig Dampf ablassen.“

Keigo wusste genau was das bedeutete. „In Ordnung…“, murmelte er. „Wo soll ich warten?“

„Komfort hast du heute gewiss nicht verdient“, knurrte Enji. „Geh in den Keller.“

Worte, bei denen Keigo das Gesicht verzog. „Eh? In den Keller? Dein Ernst?“ Für einen kurzen Moment schlotterten die roten Schwingen. „Dort gibt es Spinnenweben und-

Er stoppte, als Enji wie eine wilde Bestie auf ihn zugesteuert kam. Einzelne Flammen umspielten derweil den wuchtigen Körper.

„Du wagst es mir zu widersprechen?!“

Keigo mochte vielleicht der Schnellere von ihnen sein, doch kräftemäßig war er dem fragwürdigen Helden um Welten unterlegen. Nicht umsonst war Enji alias Endeavor die Nummer Eins. Wenn die Leute da draußen doch wüssten, zu welcher Art Mensch sie aufblickten und welches Scheusal sie bejubelten.

„Meine Lippen sind versiegelt“, plapperte Hawks, als er zügig auf Abstand ging. „Ich warte dann im Keller.“

Eine Tracht Prügel wollte der gefiederte Mann gewiss nicht riskieren. Nicht, nachdem er sich gerade erst halbwegs erholt hatte. Demnach marschierte er wie befohlen in den Keller, wo seine prachtvollen Schwingen wie befürchtet mit einigen Spinnenweben kollidierten. Ekel überkam den jungen Mann, als er sich tapfer zwischen die Regale stellte. Den Vorschlag der Bediensteten, hier unten einmal sauber zu machen, lehnte Enji jedes Mal strikt ab. Er nutzte diesen Raum gerne, um Keigo auf die ein oder andere Art zu bestrafen, so wie es auch jetzt der Fall war.

Zwanzig Minuten musste Keigo ausharren, bis Enji im Keller erschien. Und schon jetzt zeichnete sich eine eindeutige Beule in dessen Hose ab. Ungeduldig drängte er Keigo gegen eines der Regale.

„Ich hoffe für dich, dass du noch brav den Anal-Plug trägst, den ich dir heute Morgen in den Arsch geschoben habe“, flüsterte er. „Ansonsten wird das ein sehr unangenehmer Ritt für dich werden.“

Jedes Mal, wenn Enji in diesen Modus wechselte, überkam Keigo ein unangenehmer Schauer. In solchen Momenten konnte er nur schwer glauben, dass sie ein Ehepaar waren. Wer bitteschön würde so mit seinem Partner umgehen? Und all das nur, weil Enji viel Macht und Geld besaß. Wenn er etwas wollte, dann nahm er sich das auch. Und obwohl Keigo stets versuchte das Beste aus dieser Situation zu machen, gelang es ihm nicht immer, die Fassade aufrecht zu erhalten.  

Er spreizte seine Flügel und ließ zu, dass ihm Enji die Klamotten vom Körper riss. „So stürmisch heute“, witzelte er, um selbst auf andere Gedanken zu kommen. Die Krabbelviecher um ihn herum machten ihn zunehmend nervös. Daher richtete er den Blick auf das Gesicht seines Ehemannes. „Wie immer ein heißer Feger, haha.“

„Sei still“, zischte Enji. „Ich bin heute nicht in der Stimmung, um mir dein sinnloses Gequatsche anzuhören.“

Warum wollte Enji ihn dann unbedingt heiraten? Keigo wagte es nicht, diese Frage offen auszusprechen. Er konnte nur ahnen, weshalb es zu dieser arrangierten Ehe kam. Ein Desaster, welches er vermutlich seinem Aussehen zu verdanken hatte.

Mit einem kräftigen Ruck zog Enji den Plug nach draußen, wodurch Keigo vor Schreck die Flügel gegen die Regale schlug. Keine Sekunde später stemmte Enji ihn nach oben, um einzudringen.

„Warte!“, bat Keigo, da er die gewaltige Härte nur mühsam in sich aufnehmen konnte.

„Heute nicht“, brummte Enji, bevor er sein Opfer hemmungslos vögelte.

Dem Stöhnen und Klatschen folgten vereinzelte Schreie. Nur mit Mühe gelang es Keigo sich halbwegs zu entspannen. Nichts desto trotz war der Akt keineswegs schön. Zumindest nicht für ihn. Enji hingegen stieß sich nach und nach in Ekstase. Auch wenn Keigo die grobe Variante bevorzugte, ging Enji zu rücksichtslos mit ihm um. Es fehlten einfach gewisse Dinge, um dieses wilde Gebumse genießen zu können. Daher blieb dem geflügelten Mann nichts anderes übrig, als sich ein baldiges Ende herbeizusehen. Er schlängelte seine Beine um die massive Muskelmasse, um für Enji noch ein bisschen enger zu werden. Und tatsächlich ergoss sich der vermeintliche Held wenige Stöße später tief in ihm.

Keigo krallte sich ans Regal, während er spürte, wie ihn der heiße Samen allmählich ausfüllte. Geduldig wartete er darauf, bis Enji auch den letzten Rest verschossen hatte. Befriedigt zog sich der Mann anschließend zurück.

„Meinetwegen kannst du jetzt joggen gehen…, solltest du dazu noch in der Lage sein.“

„Ich danke dir, Number-One“, äußerte Keigo beim Versuch, nicht allzu ironisch zu klingen.

Statt einem Schlag erhielt er dieses Mal einen innigen Kuss. Irritiert darüber dauerte es einige Sekunden, bis Keigo darauf eingehen konnte. Diese Phasen waren ihm eindeutig lieber, auch wenn sie eher selten vorkamen. Drum warf er seine Arme um Enjis Nacken, um den Kuss in vollsten Zügen auszukosten. Die Nummer Eins bei Laune zu halten, war sicher nicht verkehrt. Schließlich musste er das Beste aus seiner Situation machen.

Sie verloren sich einen Moment lang in diesem Kuss, ehe Enji sich von ihm löste. „Wenn du dich weiterhin benimmst, werde ich dich heute Abend verwöhnen“, versprach er.

Aufgeregt schlug Keigo die Schwingen auf. „Das wäre toll“, plapperte er und setzte ein breites Grinsen auf.

Ein Grinsen, das mindestens so falsch war, wie die Aufrichtigkeit der Nummer Eins…
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