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Filmriss vom Feinsten

GeschichteFreundschaft / P16 / MaleSlash
Daniel Jackson Jack O'Neill Samantha Carter Teal'c
22.07.2021
23.07.2021
2
1.847
 
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22.07.2021 891
 
Ich will mal ein bisschen den inneren Schweinehund in die Schwarte treten … und mich in einem Fandom vorwagen, was ich gerade mal wieder so sehr suchte, dass ich schon jeden Moment drauf warte, wegen Insiderwissen zu einem geheimen Projekt einkassiert zu werden ^^

Amatra war mit diesem [Projekt] Filmriss! [Fanfiction, Freie Arbeiten] so nett, und hat den Anstoß geliefert.

Summary:
Daniel wacht in einem Bett auf, in dem er schon immer mal liegen wollte, sich aber nie hat träumen lassen, dass es mal passieren wird. Aber wie ist er da nur gelandet? Der Abend davor ist eine einzig graue Masse in seinem Kopf und die Ahnungslosigkeit vom Colonel ist so glaubwürdig, dass Daniel an seinen Verstand zu zweifeln beginnt.

Disclaimer:
Mir gehören keine Rechte an Stargate SG-1, den Charakteren oder der Vermarktung. Die Story ist nicht wirklich mit dem Canon verknüpft, nur ein Wunschtraum und eventuelles OoC bitte ich zu entschuldigen. Ich verdiene keinen Cent am Schreiben und es dient nur der Unterhaltung. Reviews sind willkommen.

*****

das erste Aufwachen

*****

Genüsslich steckt Daniel noch im Halbschlaf die Nase etwas tiefer in das Kopfkissen und lässt sich von der Wärme der Decke wieder ein bisschen einlullen. Da der Wecker noch nicht geklingelt hat, ist es definitiv zu früh zum wach werden.
Aber das Vogelgezwitscher vor seinem Fenster scheint das etwas anders zu sehen und ihn förmlich aus dem Bett und in den Morgen katapultieren wollen. Zumindest sind die Tiere heute in der Klangfarbe ihrer Melodien sehr aufdringlich … und irgendwie auch anders als sonst.
Grummelig über die Weckversuche wirft er sich auf die andere Seite und will mit einem halben Auge den Übeltäter auf dem Fensterbrett in den Tod starren, doch mit einem Schlag ist der Archäologe putzmunter und mit einem recht leisen, dafür aber nicht sonderlich männlichen Schrei, sitzt er auch kerzengerade auf dem Laken. Was definitiv nicht seines und mit einem kurzen Blick nach links und rechts auch nicht sein Schlafzimmer ist.
„Danny-Boy, geht das am frühen Morgen auch ein wenig leiser?“ Mürrisch fährt sich Colonel Jack O´Neill mit einer Hand durch das unrasierte Gesicht und Blick dann auf die Uhr an seinem Handgelenk. „Egal, auf welchem Planeten wir gerade noch mal waren, 0645 Erdenzeit ist definitiv zu Früh zum Aufstehen. Hat T nicht gerade Wachschicht?“ Jack dreht sich wieder auf die Seite und schließt die Augen, um sie Sekunden später aufzureißen. „Okay, was macht meine Bettwäsche auf einem fremden Planeten? Und warum fühlt sich das nicht wie Schlafsack an?“
„Weil wir nicht auf Mission sind“, hektisch befreit sich Daniel aus der Bettdecke und atmet erleichtert auf. Er hat seine Unterhose noch an, ein gutes Zeichen. Hastig steht er vor dem Bett und versucht eine logische Erklärung für die leicht kompromittierende Lage zu finden, in die er sich gerade befindet. Nicht, dass er nicht gern mal im Bett bei Jack liegen wollte, aber ein bisschen anders hatte er sich das schon vorgestellt. Mit einer Erinnerung über das Wie? zum Beispiel. „Wir sind auf der Erde, in deinem Haus und in deinem Schlafzimmer.“
„Sehr gut erkannt, Sherlock“, auch Jack schält sich aus der Decke und Daniel atmet noch einmal erleichtert auf, auch er ist nicht völlig nackt. Offenbar lief also wenigstens in der Nacht nichts oder gar schon gestern Abend. Oder war da schon irgendwas, wodurch sie erst hier gelandet sind? So sehr Daniel seinen Kopf auch anstrengt, bis zu dem Moment, wo er die Vögel wegen dem Gezwitscher schon mit einem alten ägyptischen Fluch belegen wollte, ist alles weg. Wie ausradiert! Und dabei kann er sich doch immer an alles erinnern. „Erde an Daniel, hörst du zu?“
„Ja, war nur kurz in Gedanken.“
„Habe ich mitbekommen. Also, wann genau sind wir nochmal zu mir? Und hattest du irgendeinen Alptraum, dass du in meinem Bett liegst? Mir wurde zuletzt nämlich versichert, dass das Bett im Gästezimmer sehr bequem ist.“
„Ich … ich habe keine Ahnung.“ Mit großen, runden Augen starrt Daniel zu Jack, der sich trotz seines Alters hervorragend in Form hält und ihm war ja immer klar, dass der Colonel auf die Figur achtet, trotz des Bieres und allem, aber diese Bauchmuskeln …
„Okay, du bist offenbar noch nicht zurechnungsfähig, also Zeit für einen ersten Kaffee. Oder vielleicht was Stärkeres.“ Immer noch etwas mürrisch zieht sich Jack ein T-Shirt über und reißt damit Daniel wieder in das Hier und Jetzt.
„Kaffee klingt gut, vielleicht bringt der auch ein bisschen Licht ins Dunkle.“ Schnell schaut er sich um, auf der Suche nach seinem Shirt oder Hemd oder was immer er auch gestern getragen hat. Dass er sich daran auch nicht erinnert, lässt erste Kopfschmerzen in seinem Schädel erwachen und seine Brille findet er auf den ersten, zugegeben verschwommenen Blick auch nicht. Aber da hilft ihm Jack und hält die Gläser vor seine Nase.
„Hier, nicht, dass du dich wieder bei mir verläufst und irgendwo landest, wo du nicht sein solltest. Aber mein Schlafzimmer kennst du ja nun schon, schlimmer wird es nicht mehr, versprochen.“ Jack läuft vorne weg und weißt Daniel den Weg in die Küche, die er ohne seine Sehhilfe auch gefunden hätte, aber das deutlichere Sehen ist schon angenehmer für den Kopf. Mit ein paar Handgriffen wird die Kaffeemaschine in Gang gesetzt und Jack kramt zwei Tassen aus dem Schrank. Während sie auf den dunklen Muntermacher warten, stellt Jack die Frage aller Fragen. „Was zum Teufel ist hier passiert?“
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