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Kalter Kaffee (Drarry)

OneshotRomance, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Draco Malfoy Harry Potter
22.07.2021
22.07.2021
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Montag morgen. Es war 6:30 und Draco lief mit einem viel zu heißen Kaffee, der so schmeckte als wäre er schon zum dritten mal aufgewärmt, in der Hand durch die noch dunklen Straßen Londons. Er wusste nicht mal warum er, als Malfoy jeden Tag so eine widerliche Plörre kaufte. Er brauchte den Kaffee nicht einmal zum wach werden, er war ein Morgen Mensch, nur Menschen die komplett die Kontrolle über ihr Leben verloren hatten Städten seiner Meinung nach nach 8 Uhr auf. Nein er holte sich das Getränk weil es ihm irgendwie wärme gab, peinlich das zu zugeben aber es war einfach eine dumme Angewohnheit. Eine weitere Sache die er nicht im Traum zugeben würde war das er auch mit Absicht so früh es ging ins Büro kam damit er es so schnell wie möglich wieder verlassen konnte. Seit dem Krieg, auch wenn er nun schon seit 3 Jahren vorbei war behandelte niemand der Arbeitskollegen des Blonden wie einen normalen Zauberer. Warum auch ? Er war vor einem Jahr nach 2 Jahren Haft aus Askaban freigekommen, und musste seit diesem Tag verpflichtend im Ministerium arbeiten. Jeden verdammten Tag hörte er die Leute hinter seinem Rücken tuscheln.
Als Draco im Aufzug des Ministeriums stand  blickte er an sich herunter: Teuerer schwarzer Anzug, eine silberne Krawatte welche gut zu meinem platinblonden Haaren passte, die selbstredend perfekt nach hinten gestylt waren, glänzende Schuhe. Sarkastische lächelte er sein Spiegelbild an, nur um dann den Kopf zu schütteln. Er trug wirklich eine Maskerade, jeden einzelnen Tag versteckte er sich hinter einem Perfekten Outfit. Bevor er aus dem Aufzug trat strich er noch einen Fussel von dem lagen Jacket, das er so gut wie nie ablegte egal wie warm es war, und zuckte wie jedes mal, wenn er es im Spiegel sehen musste zusammen als der Anfang eines schwarzen Tattoos kurz sichtbar wurde zusammen. Es war zwar etwas verblasst seitdem der dunkle lord nicht mehr war, allerdings schien es nie ganz zu verschwinden. Draco hasste es, und versuchte es zu bedecken damit seine Kollegen sich nicht noch mehr die Mäuler über ihn zerreißen konnten.

Als Draco in die Abteilung für magische Finanzen betrat sackte seine Laune noch ein Stück tiefer in den Keller, warum verdammt waren schon so viele Menschen hier? Natürlich fragte er niemanden, es hätte ihm auch niemand auch nur halbwegs freundlich geantwortet. Lediglich etwas Getuschel konnte er aufschnappen, irgendjemand bekanntes sollte wohl heute ins Ministerium kommen. Unbewusst zuckte Draco mit den den Schultern was interessierte ihn das schon. Schlecht gelaunt zerknüllte der blonden den mittlerweile leeren Kaffeebecher in seiner Hand und kickte ihn in den Papierkorb. Dann machte er sich an die Arbeit. Seine Laune besserte sich etwas als er aus dem Fenster sah und in einen schönen Sonnenaufgang blickte. Er wand seinen Blick allerdings ab, als er ein junges Paar sah welches verliebt die Straße entlang spazierte.
Liebe war ein wunder Punkt im Leben des blonden. Es gab nichts wonach er sich bei all der Verachtung die er jeden tag aushalten musst mehr sehnte, als eine Menschen der ich wirklich schätze, ihn nicht wegen seiner Vergangenheit verurteilte und mit dem er alles teilen konnte. Fast musste Draco über sich selber Grinsen, ja, so sentimental konnte ein Malfoy sein.
In seiner Mittagspause dachte Draco natürlich nicht im Traum daran seine Zeit im Ministerium zu verschwenden sondern machte sich auf um einen tagesproheten in einem Kiosk zu kaufen. Evie, die Zeitungsverkäuferin winkte Draco schon von weitem zu als sie den blonden über die Straße kommen sah. Einer der wenigen Menschen in der Zaubererwelt mit denen sich Draco ganz gut verstand. Evie war eine nette Hexe, ein bisschen schrullig vielleicht aber man konnte gut mit ihre plaudern und sie hatte keine Vorurteile gegenüber Draco. „Sag mal warum grinst du so verdammt? Hab ich was im Gesicht oder so?" motze der blonde schon fast. Die Frau, die Dracos Launen nur schon zu gut kannte begann an zu kichern, „Nein Draco, hast du es etwa noch nicht mitbekommen wer heute ins Ministerium kommt?" Genervt rollte Draco mit den Augen- „verdammt, was interessiert es mich? Ich hasse dieses beschissene Ministerium und jeden der darin arbeitet!" Dracos kleinen Wutanfall ungeachtet kicherte Evie weiter und schob Draco eine Ausgabe des Tagesproheten zu. Als Draco die erst Seite aufschlug klappte ihm beinahe der Kinnladen runter, als ihm die fette Überschrift entgegen prangte „Harry Potter, der Retter der Zaubererwelt kommt nach einjährigem Auroren Einsatz wieder nach London zurück!" daneben ein Foto von Potter, wie er einem wichtig aussehenden Mann die Hand schüttelte.
Ungläubig lies er die Zeitung sinken. „Naa Draco bist du bereit?" stichelte mich Evie. Innerlich verfluchte ich mich dafür das ich Evie vor einiger Zeit, als sie mir von sich und ihrer Trennung mit ihrem Exfreund vollgeweint hatte auch von meiner unerfüllten Liebe erzählt hatte. Ja richtig, ich liebte Harry Potter, schon ewig. Ich hatte um ehrlich zu sein nicht damit gerechnet ihn überhaupt nocheinmal wieder zu sehen. Das letzte Mal das wir uns gesehen hatte war vor drei Jahren als der schwarzhaarige für mich vor dem Zauberei Gamot ausgesagt hatte. Nur wegen ihm musste ich lediglich 2 Jahre, anstatt 10 Jahre ins Gefängnis.

Als seine Pause vorbei war lief Draco, nun mit seinem zweiten, genauso abscheulichen Kaffee wie der erste und dem Tagesprohten in dem er den Artikel über Harry Potter immer und immer wieder ungläubig überflog in der Hand geistesabwesend wieder in seine Abteilung.
Plötzlich wurde Draco aus seinen Gedanken gerissen als er unsanft mit jemandem zusammenstieß der wohl ebenso in Gedanken gewesen zu sein schien wie er.
Draco stockte kurz der Atmen als er merkte in wen er da gestolpert war.
Die Blicke trafen sich, das grün seiner Augen war so intensiv, das er  trotz der kleinen Entfernung ganz genau die vielen kleinen Sprenkel darin sehen konnte. Für einige Sekunden waren wir beide wie erstarrt. „Potter." war das einzige das er heraus brachte. „Malfoy." antwortete der dunkel Haarige anscheinend nicht weniger überfordert als der blonde. „Du hast meinen Kaffee verschüttet." Stellte der blonde nüchtern fest. „Tut -tut mir leid" stammelte Harry unbeholfen. Als Draco sah das durch den Kaffee,r sein Hemd an einem Ärmel leicht durchnässt war, und man leicht schwarze Konturen hindurchschimmern sehen konnte, verschränkte er seine Arm schnell hinter dem Rücken. Als Draco wieder hoch schaute bemerkte er das seine Bewegungen dem Retter der Zauberer Welt nicht entgangen waren, Harry lies das allerdings unkommentiert da sich die sturmgrauen und die grünen Augen ein weiteres Mal trafen.
Die Still zwischen den beiden jungen Männern wurde durch brochen als eine Hexe etwa in ihrem alter den gang entlang kam und zielstrebig auf Harry zu ging, „Mr Potter, wo treiben sie sich rum, sie müssen zu einem Interview!"
Mit einem abweisende. Blick schaute sie Draco an.
Entschuldigend zuckte Harry kaum merklich mit den Schultern, und so schnell der seltsame Moment der Begegnung der beiden gekommen war, war sie auch wieder vorbei.

Nach der Arbeit verlies Draco zügig das Gebäude, er hatte Harry nicht nochmal gesehen, er wusste nicht mal ob er  darüber froh oder traurig sein sollte, immerhin hätte er eh nicht gewusst was er sagen sollte, und auf Potters Bewunderer hatte er schon mal gar keine Lust.

„Hey!" Eine stimme die Gänsehaut auf Dracos Rücken aufbereitete hinterher. Draco traute seinen Augen kaum als doch tatsächlich Harry Potter hinter ihm außer Atem zum stehen kam. „Was möchtest du Ha- Potter?" Fragte Draco misstrauisch. Kurz hatte er Angst das sein Herz so laut pochtet das Harry es wohl hören konnte.
Harry setze sich allerdings wieder in Bewegung „Lass uns ein Stück gehen." So gingen die beiden Zauberer einige Zeit schweigend nebeneinander her. Als sie schließlich über eine kleine Brücke gingen blieb Harry in der Mitte stehen und hielt Draco am arm fest. „Warte Malf- ich meine Draco." Als Harry ihn beim Vornamen nannte begann Dracos Herz wieder wie wild zu pochen. Der schwarzhaarige fuhr sich nervös durch die wie in alten Zeiten immer verstrubbelten Haare und begann dann nach einer halben Ewigkeit zu sprechen: „Hör zu Draco. Es gab nur einen einzigen Grund warum ich nach London zurück gekommen bin, nur einen."
Draco zog fragend die Augenbrauen hoch.
„Du warst der Grund. Ich wollte dich sehen. Ich wusste das du nach Askaban ins Ministerium kommt, ich habe meine Auoren Einsatz fast früher abgebrochen weil ich dich endlich sehen wollte- der schwarzhaarige stoppte peinlich berührt über den eigenen Redefluss und seine Wangen verfärbten sich leicht rosa.
Draco hatte das ganze nur sprachlos mit anhören können. Konnte das wahr sein? Gestand Harry Potter ihm gerade das er etwas für ihn fühlte? Das seine Gefühle die er so lange versteckt hatten tatsächlich erwidert wurden, gab es doch ein Happy End für einen Malfoy ?
Dracos gedanken wurden unterbrochen als Harrys Hand von dem Handgelenk des blonden immer weiter nach oben an seinen Hals und Schließlich in seinen Nacken wanderte. Den Atem anhaltend kam Draco nun einen kleine schritt näher an Harry heran. Die Gesichter der jungen Männer trennten nur noch wenige Zentimeter und Harry konnte den angenehmen kühlen Atem des Blonden auf seinen Wangen spüren. Draco wollte sich nicht mehr zurück halten- zu lange hatte er warten müssen. Vorsichtige machte er noch einen kleinen schritt nach vorne, und einige Sekunden später lagen die Lippen des blonden auf denen von Harry. Auch Dracos Hand lag nun im Nacken des anderen und aus zärtlichen Küssen wurden nach und nach verlangender und Leidenschaftlichere Liebkosungen. Es war kein spalt mehr der zwischen die beiden Liebenden gepasst hätte, so eng umschlungen wie die beiden so da standen. Nach einigen Minuten die den beiden jungen Zauberer wie eine halbe, schöne Ewigkeit vorgekommen war, trennten sich die Lippen der beiden- aber nur da sie außer Atem waren.
„Wow- ich meine das war- Draco brach ab um sich kurz zu Sammeln und wieder zusammen zu kommen dann, etwas ruhiger begann er erneut zu sprechen: „Harry, mir geht es genauso. Ich, ich dachte nicht das du auch etwa für mich empfinden würdest. Nach allem was passiert ist nach all der Zeit-
Harry setzte zu einem weiteren Kuss an, „Immer. Es war immer so" nuschelte der schwarzhaarige zwischen dem Kuss auf Dracos Lippen.Harry nahm langsam Dracos arm, und krempelte vorsichtig erst das Jacket und dann den Ärmel von Dracos Hemd nach oben bis das dunkle mal zum Vorschein kam. Dann ging er ein wenig in die Knie, um sanfte Küsse auf dem Tattoo zu verteilen, Als er fertig war blickte er nach oben und sah in die verunsicherten Augen des Blonden. „Es spielt keine Rolle für mich Draco. Dieses Mal gehört nun mal zu dir, und es macht mir nichts aus, nicht im geringsten." Noch ein mal strich der Schwarzhaarige über den Arm des Blonden und zog dann das Hemd und Jacket wieder an Ort und Stelle.
gerührt strich Draco über die Wange, und die unrasierten Bartstoppeln Harrys „Danke, das bedeutet mir viel.“ murmelte Draco.
Harry drückte einen sanften Kuss auf die kalten Wangen :„ Es wird langsam etwas kühl, lass uns doch irgendwo etwas essen gehen, ich habe in meinem Hotel Zimmer sowieso nichts.“ Ein leichte grinsen machte sich auf dracos Gesicht bereit, und nachdem er Harry eine wiederspenstige Haarsträhne aus dem Gesicht gestrichen hatte antwortete er gespielt überheblich:„ Tja, Potter ich besitze etwas das sich Wohnung nennt, wie wäre es wenn ich uns etwas koche?“ Harry grinste ebenfalls, dann stimmt der schwarzhaarige schmunzelnd zu.

Lachend verschränkten die beiden jungen Zauberer ihre Finger ineinander und schritten durch den Park in die langsam untergehenden Abendsonne.
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