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Unverhofft.Kommt oft.

GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / Gen
21.07.2021
01.08.2021
5
10.582
1
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4 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
21.07.2021 967
 
Liebe LeserInnen,
vielleicht gibt es hier noch Menschen, die sich an mich erinnern. Aber ganz wahrscheinlich sind hier viele neuere (in diesem Fall nach 2014 hier angekommene), die meine Geschichten von früher gar nicht kennen.
Jedenfalls bin ich wieder an Bord. Habe vor, die alten weiter zu schreiben, auch wenn die Protagonisten dort möglicherweise etwas out sind. Ich habe aber um reinzukommen jetzt erstmal meine jüngste Idee zu Papier gebracht. Mit einem aktiven Spieler. Yeah…
Na vielleicht gefällt es ja jemandem.
Viele Grüße, eure Butterfly216

Sein Blick war mindestens so verhangenen wie ihrer als sie zu ihm aufsah.
Es war ein Fehler ihm in die Augen zu sehen, denn es wühlte sie weiter auf.
Was tat sie hier? War sie irre? Auf jeden Fall. Sonst wäre sie gar nicht in dieser Situation.
Vor allem war sie aber erregt. Und neugierig und…verloren. Denn jetzt drang er mit einem schnellen, geschmeidigen Schwung in sie ein.
Sie schrie auf und erschrak vor sich selbst, so laut war es gewesen. Er lächelte sie an, strich ihr zärtlich eine Strähne aus der Stirn und lehnte seinen Kopf an ihren. Diese Zärtlichkeit passte so gar nicht zu dem was er sonst tat.
Er füllte sie aus, mit jedem kraftvollen Stoß mehr. Jedes Mal, wenn er tief in ihr war, war es eine Qual nicht erneut aufzuschreien. Es waren keine Schmerzen, es war pure Erregung. Ein vollkommen neues Gefühl für sie.
Das Gemurmel an ihrem Ohr drang nur langsam in ihr Gehirn vor.
„Lass los.“, flüsterte er. „Entspann dich. Genieße es. Lass es raus.“
Sein heißer Atem an ihrem Ohr ließ sie erschauern. Instinktiv schlang sie die Arme um seinen Oberkörper, zog ihn weiter an sich. Er ließ sich ziehen, verstärkte auch seinen Griff um sie.
Seine Hüften waren so nah an ihre gepresst, dennoch konnte er immer wieder aufs neue Schwung holen um seine harte Erektion tiefer in ihre Mitte zu stoßen. Er traf dabei Punkte von denen sie nicht wusste, dass sie sie überhaupt hatte. Es wirkte so leicht für ihn diese zu treffen, als kenne er sie in und auswendig.
Dabei taten sie es das erste Mal miteinander. Also auf diese Art. Mit seinem Schwanz in ihr.
Die Erinnerung an die vergangenen Stunden schossen ihr in den Kopf und sie wurde unwillkürlich rot. Ihr Körper dagegen brannte noch ein bisschen heißer aufgrund der Bilder, die ihr wieder in den Sinn kamen. Die Limousine, ihr hochgeschobenes Kleid…
Konnte es nur am Alkohol liegen? Dass sie sich so benahm? Dass sie alle ihre Prinzipien über Bord warf? Dass sie es mit einem Spieler trieb? Die Gedanken waberten in Fetzen durch ihren Kopf, aber sie konnte sich nicht genug konzentrieren, um was daraus abzuleiten. Stattdessen wollte sie gerade nichts mehr als mit diesem Mann zu schlafen. Scheiß drauf, dass er Spieler war.
„Adriana“, hörte sie ihn hervorstoßen. Sie öffnete die Augen und versuchte den Blick zu klären.
Er zog ihr Gesicht zu sich herum: „Soll ich aufhören?“
Sollte er? Wollte sie, dass diese Gefühle aufhörten, die er ihr bescherte? War er verrückt?
Seine Bewegungen setzten aus und sofort fehlte ihr etwas. Intuitiv griff sie fester um ihn und hielt ihn nah bei sich. Sie schüttelte den Kopf.
„Ich soll nicht aufhören?“, fragte er sicherheitshalber nochmal nach.
Nein.
Aber er machte nicht weiter, wartete darauf, dass sie es deutlich sagte.
„Nein. Hör nicht auf.“
Er grinste schief, fühlte wohl sein Ego weiter gepudert. Adriana wollte aber nicht sein Ego, sondern seinen Körper. Ihre Finger krallten sich in seine Hüften und wollten ihn in Bewegung bringen. Sie öffnete ihre Schenkel weiter um sich ihm entgegen zu strecken, spannte ihr Becken an.
Er reagierte mit einem Stöhnen darauf. „Frau Doktor, du machst mich fertig.“
Dann senkte er seinen Mund auf ihren, ließ seine Zunge tief hinein gleiten und forderte sie zum Kampf. Sie ließ sich verführen. Er nahm seinen Rhythmus wieder auf und sofort war ihr Kopf leer.
Schweiß bildete sich auf seinem Körper und vermischte sich mit ihrem. Seine Hände schoben sich unter ihren Hintern, um noch tiefer in sie eindringen zu können.
Adrianas Kopf fiel nach hinten, als er in voller Länge in ihr war. Erneut entfuhr ihr ein lauter Schrei. Und noch einer. Sie bekam es kaum mit, war so sehr auf die Gefühle konzentriert, die aus ihrer Mitte kamen. Sie zogen immer größere Kreise durch ihren Körper, verursachten Kribbeln und Hitzewallungen überall.
Sein Atem wurde auch immer schneller und sie spürte, dass er sich zusammenreißen musste um nicht zu kommen. Ego hin oder her, er wollte, dass sie kam bevor er es sich gönnte. Das war durchaus überraschend.
Und ja verdammt, nun war sie so kurz davor, da wollte sie auch mal egoistisch sein. Endlich diesen Höhepunkt erreichen, den sie noch nie erreicht hatte. Sie trieb ihn an, indem sie ihre Beine um seine Hüften schloss.
„Was machst du nur mit mir?“, raunte er schwer atmend und folgte ihrer stummen Aufforderung nur unter größter Anstrengung. „Komm, Baby!“
Ihr wurde schwarz vor Augen, tausend Nadelstiche trafen ihren Körper, ihre Mitte explodierte und zog sich zusammen, sodass sie fast Angst bekam. Es fühlte sich an, als falle sie meterweit in die Tiefe. Um sich festzuhalten, krallte sie ihre Fingernägel tief in seinen Rücken.
Adriana spürte, wie daraufhin auch er begann zu zittern. Sein Stöhnen direkt an ihrem Ohr jagte ihr eine weitere Gänsehaut über den Körper. Die Stelle, an der sie verschmolzen glühte.
Nur langsam bekamen sie beide den Atem in den Griff. Ihr Gehirn aber war weiter benebelt. Eine Mischung aus Alkohol und einem ganz anderen Rausch.
Ihre Blicke trafen erneut aufeinander, als er sich schwerfällig hochstützte. Erst konnte sie nur schemenhaft sein Gesicht erkennen, dann aber seine dunklen Augen, die seine Gedanken ganz offensichtlich widerspiegelten.
Er stellte sich dieselbe Frage wie sie bereits zu Beginn dieser Situation hier.
Was passierte hier?
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