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Cœur de Femme   ||   Frauenherz

von Aersling
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Ikkaku OC (Own Character) Trafalgar Law
15.07.2021
16.09.2021
13
36.091
17
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Dieses Kapitel
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26.08.2021 2.546
 
„Wartet hier. Ich gebe Mareike Bescheid, dass ihr da seid.“

Während der Mann davoneilte, blickten Ikakku, Jane, Io und Sarina sich im Tulipe um. Zuerst hatten sie gedacht, sie hätten sich in der Tür geirrt, denn von außen hatte der Laden nicht gerade exklusiv gewirkt. Eher altbacken und nichtssagend. Nur ein verschnörkeltes Schild über der schlichten, großen Tür hatte verraten, dass sie hier richtig waren. Allerdings hatten die Absperrung aus einem dicken roten Seil und die zwei Türsteher in teuren Anzügen und polierten Schuhen bereits angedeutet, dass hinter dem Tulipe mehr stecken könnte als nur eine triste Fassade.

„Gar nicht so übel.“

Jane stieß einen anerkennenden Pfiff aus, als sie ihre Augen durch den kleinen Saal schweifen ließ. Es wirkte wie ein altes Theater. Zumindest gab es erhöhte Balustraden, die darauf hindeuteten, dass es dort ebenfalls noch Sitzgelegenheiten gab. Direkt am gegenüberliegenden Ende stand die Bühne, die sich halbrund in den Raum hineinschob. Schwarze Samtvorhänge verbargen, was sich darauf befand. Links von ihnen zog sich eine große Bar an der Wand entlang. Das rötliche, fein gemaserte Holz war mit Messing beschlagen und so intensiv poliert, dass es fast noch stärker glänzte als das Metall. Die indirekte Beleuchtung dahinter brachte die überquellende Auswahl an Schnäpsen und Likören hervorragend zur Geltung.

Und im ganzen Saal verteilten sich runde Tische unterschiedlicher Größe. Alles, vom dicken, flauschigen Teppich, der das Geräusch ihrer Highheels dämpfte, bis hin zu den schlohweißen, langem Tischdecken und den duftenden Blumenbouquets darauf, strahlte höchste Klasse aus.

Teuer, schlicht und edel.

Io und Sarina schienen höchst beeindruckt und drehten sich langsam im Kreis, während sie die fremdartige Atmosphäre des Tulipe auf sich wirken ließen.

„Das sieht ganz anders aus als die Bars, die ich kenne. Es ist hübsch“, entschied Io schließlich. „Was meinst du, Sarina?“

„Absolut!“, nickte die Rothaarige aufgeregt lächelnd, während ihr Blick an dem monströsen Kronleuchter klebte. Er nahm einen guten Teil der gewölbten Decke in Anspruch. Seine unzähligen Kristalle reflektierten das Licht und tauchte den gesamten Raum in ein weiches, warmes Orange. Sie stand hier. Mitten im Tulipe. In einem wunderschönen Kleid, das perfekt passte. Und sie würde eine von Velvets berüchtigten Shows live sehen! Die Jugendliche zwickte sich heimlich in den Arm. Musste irgendwie sichergehen, dass sie das nicht träumte. Es tat weh. Sarina fühlte sich wie im Himmel.

Ikakku registrierte zwar auch alles, was die anderen sahen, aber ihr war es herzlich egal.

Dass Io sich so versteckte, war allein die Schuld der Heart-Piraten.

Dieser Fakt war der Smutje auf dem Weg ins Tulipe endgültig klar geworden. Jede Jugendliche brauchte positive Bestätigung, aber bezüglich ihres Aussehens hatte Io nie welche erhalten. Nur weil es der Mannschaft und dem Käpt’n völlig egal war, hieß das noch lange nicht, dass es die Kleine ebenfalls nicht interessierte.

Io hatte zu oft gehört wie furchtbar sie aussah und zu selten, dass irgendwelche dämlichen Schönheitsideale so beständig waren wie Eiswürfel in der Wüste. Dass es nur auf die eigene Meinung ankam und man seine Zeit nicht mit dem Herumgeweine über vermeintliche Schönheitsfehler verschwenden sollte.

War der Kleinen überhaupt mal aufgefallen, wie oft Fremde über Jane die Nase rümpften, gerade weil sie so groß und muskelbepackt war? Dass man die Mechanikerin als unweiblich und hin und wieder sogar als Transe beschimpfte? Oder dass es da ein paar feine blaue Äderchen an Ikakkus Waden und leichte Dellen an ihren Oberschenkeln gab, weil sie recht schwaches Bindegewebe hatte?

Vermutlich nicht.

Weil Ikakku und Jane sich einen feuchten Dreck darum scherten. Weil sie wussten, dass diese Dinge zu ihnen gehörten und völlig normal waren. Weil sie schon so viele Inseln mit so vielen Kulturen und unterschiedlichen, oft auch widersprüchlichen, Definitionen von Schönheit gesehen hatten, dass alles jenseits der eigenen Selbstwahrnehmung längst an Bedeutung verloren hatte.

Aber nur ein einziges Gespräch reichte nicht, um die Weltsicht einer Jugendlichen zu ändern.

Selbstbewusstsein wuchs nicht auf Bäumen.

Vor allem nicht bei Teenagerinnen. Und Io war genau in diesem Alter, wo solche Sachen wichtig wurden und man grundsätzlich unsicher war. Nur dass der Lockenkopf es davor auch schon unmöglich schwer gehabt hatte. Hätte es etwas geändert, wenn die Heart-Piraten mehr mit Io über solche Dinge gesprochen hätten? Wäre die Kleine heute dann vielleicht in der Lage gewesen, ein bisschen mehr aus sich raus zu kommen?

Ganz bestimmt.

Aber Io war an etwas so Alltäglichem wie einem Kleid gescheitert. Ausgerechnet sie. Sie war extrem stark. Eine Piratin. Frei, alles zu tun, was auch immer sie wollte. Dennoch hatte sie sich dem gesellschaftlichen Druck gebeugt und mit weitem Abstand das Schlichteste gewählt, was Levitas Laden zu bieten hatte. Weil sie sich nicht gut genug fand.

Die Heart-Piraten hatten grausamst versagt.

„Es ist ziemlich warm hier drin“, urteilte die Smutje, nur um wenigstens irgendetwas gesagt zu haben, während sie ein paar Schritte weiter in dem Saal hinein trat.

„Stimmt“, hörte sie Sarina in ihrem Rücken sagen. „Willst du deinen Mantel nicht langsam mal ausziehen, Io?“

Die Frage ließ Ikakku mitten in der Bewegung erstarren. Das, was sie für Ios Kleid gehalten hatte, war nur ein Mantel?! Wenn das stimmte, war er aber verdammt eng geschnitten!

„Oh, das hätte ich fast vergessen. Ich finde den Gedanken, dass man manche Klamotten nicht auf der Straße tragen soll, immer noch ziemlich merkwürdig“, meinte Io nur kopfschüttelnd und begann an der Knopfleiste, die sich unter der silbernen Borte befand, herumzunesteln. Als sie das dunkelblaue Teil von ihren Schultern gleiten ließ, schlug sich Ikakku geschockt die Hand vor den Mund.

Sie hörte, wie Jane neben ihr scharf die Luft einsog, aber sie konnte den Blick nicht von Io abwenden. Musste jedes Detail erfassen und in sich einsaugen. Das war... das war... nach allem, was heute passiert war, hätte sie nichts auf diesen Anblick vorbereiten können.

Als sie die starrenden Blicke der erwachsenen Heart-Piratinnen bemerkte, trat Io nervös von einem Bein aufs andere und drückte den dünnen Mantel schutzsuchend gegen ihre Brust.

„Es ist zwar kein Kleid, aber ich mag es trotzdem und Levita hat gesagt, dass man sowas im Tulipe anziehen kann“, wisperte sie leise und biss sich verunsichert auf die Unterlippe. „Ist es nicht gut, Ikakku?

Die Smutje zuckte zusammen, als Jane ihr schmerzhaft fest gegen das Schienbein kickte. „Sag was, verdammt!“, zischte die Mechanikerin kaum hörbar.

„Atemberaubend!“, keuchte Ikakku mit brechender Stimme. „Ich... echtschuldige, aber ich bin einfach nur... du bist wunderschön!“

„Wie du und Jane?“

Ikakku schüttelte unwillkürlich den Kopf.

Nein.

Nicht wie sie und Jane. Niemals wie sie und Jane! Sie beide waren jeweils auf ihre ganz eigene Weise attraktiv, aber Io... sie war nicht von dieser Welt. Nicht in diesem Outfit. Es passte alles perfekt zusammen. Die Schuhe, die Ohrringe, die Haare, die Klamotten und Io selbst.

Es war auf gar keinen Fall das, was Ikakku sich ursprünglich vorgestellt hatte, aber...

Es strahlte Stärke aus. Es erforderte einen unbändigen Willen, sich dermaßen gestylt in die Öffentlichkeit zu wagen. Es war purer, wilder Stolz. Und dennoch irgendwie kindlich und verspielt. Kein anderer Mensch könnte dieses Outfit tragen und gut darin aussehen. Weder sie noch Jane noch irgendjemand anders.

Das war Io. Einfach nur Io.

Ikakku hatte sie sich vorgestellt.

Die Frau, die sie einmal sein würde.

Aber tatsächlich einen Anflug davon in der Realität zu sehen, nachdem sie bis gerade eben noch etwas ganz anderes gedacht hatte... es war zu viel für die sonst so abgeklärte Smutje. Es war einfach zu viel. Ikakku räusperte krampfhaft. Fühlte sich der Situation plötzlich nicht mehr gewachsen. Aber sie musste etwas sagen. Musste die richtigen Worte finden, um Ios Mut zu würdigen und ihr Selbstbewusstsein zu bestärken.

„Ich-“

„Da seid ihr ja! Habt ihr gut hergefunden?“, ertönte Mareikes rauchige Stimme in dem Moment hinter dem Lockenkopf und die Kleine schoss abgelenkt herum, um ihre Gastgeberin zu begrüßen.

„WOW! Du siehst zauberhaft aus, Io!“, rief die Brünette und klatschte begeistert in die Hände, während sie die Jugendliche mehrfach umrundete und ausgiebig bewunderte. „Wie bist du denn darauf gekommen? Das ist absolut großartig!“

Io errötete verlegen und deutete auf Sarina. „Das meiste davon war ihre Idee und ihr Freund Nouel hat auch ganz viel geholfen.“

Mareike warf einen prüfenden Blick auf die Rothaarige, die etwas verloren neben Ikakku und Jane stand und sie mit riesigen Augen und atemlos geöffneten Mund anstarrte. „Ich muss sie unbedingt kennenlernen“, entschied die Sängerin dann kurzerhand. „Stellst du uns vor, Io?“

Sarina hatte das Gefühl, dass der Raum sich um sie drehte, als die Stilikone sie freundlich zu sich winkte. Velvet hatte Interesse an ihr. Genau die Frau, deren Musik und deren Stil sie geradezu vergötterte. Jemand, der Welten über ihr stand. Das war so weit jenseits von allem, was sich die Rothaarige je erträumt hatte, das sie spontan nicht mehr wusste, wo oben und unten war. Die letzten Stunden waren so turbulent gewesen, dass sie keinen Gedanken daran verschwendet hatte, dass eine persönliche Einladung durch Velvet mehr heißen könnte, als nur ins Tulipe zu gehen und sich ihre Show anzusehen.

Sie fühlte sich merkwürdig hilflos. Sie würde sich bestimmt total lächerlich machen! Oh Gott, was sollte sie nur tun?! Aber noch bevor Sarina ihre chaotischen Gedanken wieder halbwegs im Griff hatte oder sich gar in Bewegung setzen konnte, landete eine Hand mit langen, weinroten Fingernägeln hart auf ihrer Schulter und hielt sie an Ort und Stelle fest.

„Du hast ihr dabei geholfen, das auszusuchen“, wurde sie mit bebender Stimme angesprochen. Es war keine Frage. „Du hast das getan.“

Die schüchterne Auszubildende nickte stumm.

„Warum?“

Sarina rieb sich unwohl über ihre Unterarme. „Es hatte keinen bestimmten Grund. Ihr wart die ganze Zeit so nett zu mir und als Io im Kleiderladen vorhin traurig war, wollte ich sie einfach trösten“, erklärte sie leise und blickte kurz zu Ikakku und Jane auf, bevor sie den Kopf schnell wieder abwandte. Diese beiden unfassbar selbstbewussten Frauen plötzlich so emotional zu sehen, war total verstörend. „Io hat zu mir gesagt, sie wäre gern jemand anders. Jemand, der seine Narben mit Stolz tragen kann. Darum haben wir dann-“

„Danke. Für alles.“

Die Jugendliche spürte die Hand auf ihrer Schulter unmerklich zittern, bevor Ikakku sie aus ihrem Griff entließ und sich ruckartig abwandte.

„Verdammt, Mädchen“, murmelte Jane Piston kopfschüttelnd und schenkte Sarina ein schiefes Grinsen. “Wir haben dir echt viel zu wenig Trinkgeld gegeben!“

„Aber-“

„Stell dich gefälligst nicht so an und zisch endlich ab!“

Sarina kam nicht dazu, ihren Einspruch zu beenden, als sie von der bulligen Blondine so schwungvoll in Ios und Mareikes Richtung geschubst wurde, dass sie über ihre Beine stolperte und beinahe mit der Nase voran zu Füßen der beiden landete.

~oO eine Stunde später Oo~


„Ich glaube, das könnte ein recht dröger Abend für uns werden“, bemerkte Ikakku beiläufig.

Jane zuckte nur mit den Schultern. Offensichtlich wollte die Smutje ihren emotionalen Ausbruch von vorhin überspielen, als hätte es ihn nicht gegeben. Das war so typisch. Ikakku hasste es Schwäche zu zeigen und wenn es ihr so lieber war, würde Jane sie nicht daran hindern.

„Wenn uns die Show zu sehr anödet, haben wir ja immer noch die Bar und das Essen“, winkte die Mechanikerin ab und genehmigte sich ein Schlückchen Sekt, bevor sie sich an den liebevoll drapierten Trüffelpralinen auf dem Tisch bediente. Die Teile waren verboten gut! Das erhöhte Separee, in das man sie beide geführt hatte, bot einen perfekten Blick auf die Bühne und der Service war hervorragend. Es hatte definitiv seine Vorteile, wenn man VIP war und eine Vorzugsbehandlung bekam. „Außerdem sind Io und Sarina dann ja auch wieder da und ihre Reaktionen werden definitiv amüsant.“

Ikakku zog unwillig die Nase kraus. „Ich weiß nicht, ob es eine gute Idee war, die beiden mit Mareike allein zu lassen.“

„Du bist ja eine noch schlimmere Glucke als der Käpt’n“, spottete die Mechanikerin unverhohlen und boxte ihr aufmunternd gegen die Schulter. „Entspann dich mal, Ikakku! Io wollte sich den Backstage-Bereich ansehen und Mareike hat uns allen diese Führung angeboten. Wir zwei hätten uns dabei aber nur gelangweilt und ihnen die Laune vermiest. Also macht es perfekt Sinn, Io und Sarina allein gehen zu lassen. Was soll dabei denn groß passieren?“

Aber kurze Zeit später hatte Ikakku die Bestätigung, dass definitiv schon wieder etwas passiert war!

Denn Io war mit aufgeregt geröteten Wangen zurück zu ihnen gerannt und hatte gefragt, ob sie auch während der Vorstellung hinter der Bühne bleiben dürfte. Es wäre so spannend alles zu beobachten und von dort könnten sie und Sarina die Show auch am besten sehen.

„Geh Spaß haben, Io. Wenn was ist, weißt du, wo du uns findest“, hatte Jane den Lockenkopf entspannt verabschiedet. Die Jugendliche hatte nur genickt, gestrahlt und war wieder davongeflitzt, bevor Ikakku auch nur ein Wort dagegen hätte sagen können.

Eine kurze Führung hinter der Bühne war eine Sache, aber dass Io jetzt plötzlich den ganzen Abend weg war, bereitete der Smutje ernsthaftes Unbehagen. Sie traute Mareike nicht genug, um Io vollständig in ihrer Obhut zu lassen. Was, wenn die Frau doch zwielichtige Hintergedanken mit ihrer Einladung verfolgt hatte?

Aber andererseits hatte Mareike zu keiner Sekunde irgendwelche Anstalten gemacht, Io bewusst von ihnen zu trennen. Die Brünette war sogar ziemlich überrascht gewesen und hatte extra nochmal nachgefragt, ob das wirklich in Ordnung wäre, als Jane ihr mitgeteilt hatte, dass sie die Backstage-Besichtigung gern mit den zwei Jugendlichen allein durchführen konnte. Außerdem waren sie keinen Steinwurf entfernt und Io war kein kleines Kind mehr. Sie würden es mitbekommen, wenn es Probleme gab. Zusätzlich war Io viel stärker, als sie aussah.

Wenn Ikakku ehrlich zu sich selbst war, dann gab es überhaupt keinen Anlass, um sich Sorgen zu machen.

„Oh Mann, die anderen Gäste sehen ja allesamt so aus, als würden ihre Nasenspitzen in ganz anderen Sphären hängen“, kommentierte Jane und stopfte sich noch eine Praline in dem Mund. „Ich glaube nicht, dass die überhaupt wissen, wie man richtig Spaß hat“, mampfte sie genüsslich und legte gleich nochmal nach.

„Das sind halt echte Ladies und Gentlemen“, ätzte Ikakku mit spöttisch hochgezogener Braue zurück. „Aber sei nicht neidisch, Jane. Du hast dafür Schokolade am Mundwinkel kleben.“

„Als Pirat nimmt man eben, was man bekommen kann“, lachte die Mechanikerin und wischte sich völlig schmerzbefreit über den Mund, bevor sie nach einem Kellner winkte, um Nachschub zu ordern. „Nur, weil ich ausnahmsweise mal aussehe wie eine Dame, schiebe ich mir noch lange keinen Stock in den Arsch!“

Denn genauso sahen die ersten Gäste aus, die allmählich im Tulipe eintrudelten und sich an den Tischen verteilten. Es stank regelrecht nach High Society und Ikakku war bereit Wetten darauf abschließen, dass die Diamanten, die ihr von ein paar anderen Besucherinnen entgegenstrahlten, echt waren. Und auch die Männer hatten sich mit edelsten Zwirnen ausstaffiert. Man schien sich zu kennen. Fröhliches Gelächter und seichter Smalltalk füllte den Raum, während alle darauf warteten, dass sich der Vorhang endlich hob und die Vorstellung begann.

Jane hatte Recht.

Feine Gesellschaften waren ebenso langweilig wie harmlos. Vermutlich hatte Io sogar das bessere – oder zumindest das interessantere – Los gezogen, weil sie hinter die Bühne durfte. Dort würde sie bestimmt mehr Spaß haben, als nur beim Herumsitzen und Zusehen.

Ikakku lehnte sich entspannt zurück, als die Lichter im Saal gedimmt wurden und letztendlich komplett erloschen

„Willkommen, willkommen, willkommen!“

Als sich der Vorhang endlich hob, starrten die beiden Heart-Piratinnen nur kurz auf die Bühne, bevor sie sich gegenseitig einen vielsagenden Blick zuwarfen.

Sie begannen gleichzeitig zu kichern.
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