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Cœur de Femme   II   Frauenherz

von Aersling
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Ikkaku OC (Own Character) Trafalgar Law
15.07.2021
22.07.2021
2
6.021
13
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
22.07.2021 2.438
 
Hallo ihr Lieben,

ja, ich habe Freitag gesagt, aber lassen wir das mal so hingestellt.

Ich bin nämlich hin und weg von eurem wundervollen Support für den Auftakt dieser Geschichte! Sei es durch eure Reviews, Favos oder dafür, dass ihr gleich mal 8 Empfehlungen rausgeballert habt! Vielen, vielen, vielen Dank! Ich feier euch! ❤❤❤

Und ich hoffe natürlich, dass ihr auch weiterhin Spaß mit den drei Mädels haben werdet. :3

Wünsche euch schonmal einen schönen Start ins Wochenende.

Viele Grüße,
Aersling

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”Zu entspannt”


„Io?“

„...“

„IO?!“

„Grlmpmhmpf~“ Unverständliches Genuschel schallte gedämpft aus dem Kissen hervor.

„Hey, Ikakku! Ich glaube, wir haben Io kaputt gemacht“, kicherte Jane und hob den völlig erschlafften Arm der Jugendlichen, nur um ihn wieder auf die Liege fallen zu lassen. Dann piekste sie ihr prüfend in die Seite. „Lebst du noch?“

Unendlich langsam drehte Io ihren Kopf und linste die Mechanikerin schläfrig an. „Ein bisschen“, murmelte sie verträumt. „Ich glaube, ich stehe nie wieder auf. Das ist soooo entspannend, wisst ihr?“

„Wir wissen das. Wir haben nämlich auch eine Massage bekommen“, gab Jane kopfschüttelnd zurück. „Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass du sowas mögen würdest.“

Genau darum hatten Ikakku und sie auch gezögert, als Sarina diesen speziellen Vorschlag gebracht hatte. Io ließ sich nicht gern von Fremden anfassen und darüber hinaus hatte sie sich heute jedes Mal überwinden müssen, sich vor anderen zu entblößen. Sei es für das Schlammbad, die Dampfgrotte oder die Trockensauna. Aber andererseits war das immer komisch, wenn man damit nicht vertraut war.

Selbst Jane war ziemlich gehemmt gewesen, als Ikakku sie zum ersten Mal in ein Spa geschleift hatte und sie hatte zu dem Zeitpunkt schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel gehabt als Io. Auf jeden Fall hatten die beiden Frauen vermutet, dass die Kombination aus Nacktheit und fremden Händen für die Jugendliche eine absolute Zumutung darstellen würde. Sie hatten sich getäuscht.

Io hatte zwar sehr lange gezögert, dann aber mit den Schultern gezuckt und sich auf eine der Liegen geschmissen, um sich von einer Mitarbeiterin den Rücken durchkneten zu lassen. Und seitdem hatte sie sich keinen Zentimeter mehr bewegt.

„Hmmhmm~“, brummte der Lockenkopf nach einer langen Pause und schmatzte genüsslich. „Law hat mich auch schon massiert und das mochte ich sehr.“

Ikakkus Kinnlade krachte entsetzt nach unten. „Der Käpt’n hat was getan?!“, fragte sie schrill. Der Chirurg des Todes massierte nichts und niemanden. Niemals! Allein die Vorstellung war... jenseits ihrer Vorstellungskraft und Ikakku konnte sich sehr viele, sehr merkwürdige Dinge vorstellen. „Wieso sollte er dich massieren?!“

„Medizinische Behandlung einer chronischen Nackenverspannung“, murmelte Io immer noch halb weggetreten. „Er ist so ein toller Arzt.“

Jane schlug sich die Hand vor den Mund, um nicht laut lachend herauszuplatzen.

Wie auch immer Io darauf gekommen war, sie hatte vermutlich den einzigen Weg gefunden, der Trafalgar Law jemals zu einer Massage nötigen könnte. Und sich sein säuerliches Gesicht vorzustellen, während er Ios Nacken durchknetete, weil er wegen solcher Lappalien aus Prinzip keine Schmerzmittel herausgab, ihm die Kleine aber sicher so das Ohr vollgejammert hatte, dass er keine andere Alternative gesehen hatte... es war göttlich. Einfach nur göttlich. Das war etwas, was nur Io hinbekommen würde.

„Hat er es denn wenigsten gut gekonnt oder war Alice besser?“, fragte Ikakku, während ihre Schultern krampfhaft zuckten. Nicht lachen. Um Himmels Willen, sie dufte jetzt nicht lachen!

Io runzelte nachdenklich die Stirn und fasste die amüsiert lächelnde Mitarbeiterin ins Auge, unter deren Händen sie bis vor kurzem noch geschmolzen war. „Er ist auf Chirurgie spezialisiert“, stellte sie nach langer Überlegung schließlich fest. „Alice aufs Massieren. Sie könnte ihm vielleicht beibringen, wie es noch besser geht.“

Jane konnte sich nicht mehr halten und kugelte sich regelrecht, während auch Ikakkus Selbstbeherrschung zerbröselte und sie losprustete. Einerseits wegen Ios niedlichem Versuch kein schlechtes Wort über den Käpt’n zu verlieren und andererseits, weil er seine Kundinnen wohl eher aufschneiden würde, als ihnen tatsächlich eine Massage zu verpassen. Trafalgar Law würde sie dafür lynchen, aber-

„Du kannst es ihm ja mal vorschlagen“, setzte die Smutje nach, als sie ihre Stimme wieder halbwegs unter Kontrolle hatte.

„Das ist eine ganz hervorragende Idee“, nickte der Lochenkopf schläfrig. „Aber muss ich wirklich schon aufstehen?“

Ikakku blickte zu Jane hinüber, deren manischer Lachkrampf immer noch nicht abgeebbt war und die mittlerweile zurück auf eine der Liegen gesunken war, wobei sie sich den schmerzenden Bauch hielt.

„Ich glaube, du hast noch ein paar Minuten Zeit, Io.“

~oO ein paar Stunden später Oo~


„Geht schonmal vor, ich regle das mit der Bezahlung“, meinte Ikakku und setzte sich von Jane, Io und Sarina ab, als sie Richtung Ausgang schritten.

„Können wir das wieder machen? Das war nett.“

„Klar.“ Jane verbiss sich ob dieser völlig verharmlosenden Umschreibung das Lachen.

Die Mechanikerin hatte auf ihren Alleingängen mit Ikakku ja schon einiges verbrochen, aber dieser Spa-Besuch toppte einfach nur alles. Selten hatten sie einen Laden so aufgemischt, wie das Queens Palace. Da Io keine Ahnung gehabt hatte, was da auf sie zukam, hatte sie ihre Neugier voll ausgelebt.

Sie hatten während des Schlammbads ausgiebig irgendwelche Gesichtsmasken getestet. Aber weil Io es völlig sinnlos gefunden hatte, sich Gurken gegen Falten (wozu auch, sie hatte ja keine) auf die Augen legen, hatte sie das Gemüse einfach als Snack zweckentfemdet, bis Sarina ihr notgedrungen eine Schale Erdbeeren organisiert hatte. Nach dem Bad war Io zwar enttäuscht gewesen, weil sich ihre Haut trotz aller Versprechungen nicht nennenswert weicher anfühlte, aber das hatte sich schnell wieder gelegt.

Denn Cat war zwar von Ikakku traumatisiert worden, Io hatte allerdings auch ein paar Leute auf dem Gewissen. Sie hatte die Mitarbeiterinnen bei der Maniküre wahnsinnig gemacht, weil sie sich immer wieder umentschieden hatte. Natürlich erst nach dem Lackieren. Sarina hatte das Ganze gerettet, indem sie Io vorgeschlagen hatte, einfach bunte Lacktupfen jeder Farbe zu verwenden. Kurzum sahen ihre Fingernägel jetzt aus wie ein Drogenrausch, aber Io war glücklich damit.

Bei der Pediküre hatten sie dann herausgefunden, dass Io extrem kitzlig an den Fußsohlen war. Ihr spontanes Herumzappeln hatte die Utensilien der Mitarbeiterin im halben Raum verstreut und beim Essen... Nun ja. Die Diät-Häppchen, die im Palace als ganze Mahlzeiten verkauft wurden, hatten nicht zum Sattwerden getaugt. Ikakku war nach der zweiten Nachbestellung schon drauf und dran gewesen, die Küche zu entern und ein sehr ernstes Wörtchen mit dem Koch zu wechseln, als Sarina kurz dorthin gehuscht war und drei randvolle Teller zurückgebracht hatte.

Jane war auch nicht umhingekommen, nach dem Hersteller der Meersalz-Peelings zu fragen, weil das Zeug in ihrern Augen eher als Politurpaste für Stahl taugte als für ein menschliches Gesicht.

Die Kosmetikberatung war ein anderes Highlight gewesen. Ikakku hatte früher schon versucht, Io den Sinn und Zweck des Schminkens näher zu bringen, aber der Lockenkopf hatte dieses Wissen bisher nur dazu verwendet, um Eustass Kid in Rage zu versetzten. Damals hatte sie noch keine Veranlassung gehabt, es selbst auszuprobieren.

Heute schon.

Als Io damit fertig gewesen war, sich durch diverseste Lippenstifte, Lidschatten, Eyeliner und Puder zu probieren, hatte der Raum einem Kriegsschauplatz geglichen. Aber jetzt wussten sie zumindest, dass dunkle Beerentöne Io gut standen, dass sie noch sehr viel Übung brauchte, um einen halbwegs ordentlichen Lidstrich zu ziehen und dass der hauseigene Mascara nicht wasserfest war.

Die Kosmetikerin Silvie war nämlich in Tränen ausgebrochen, weil Jane und Ikakku ihre Schminktipps als völligen Schwachsinn abgetan und ihr letztendlich komplett den Mund verboten hatten. Darum war ihre Schminke derart verlaufen, dass sie eher wie ein Waschbär ausgesehen hatte, als die Piratinnen den Raum wieder verlassen hatten.

Kurzum hatte es nicht eine Station gegeben, bei der nicht irgendetwas vorgefallen war. Ein wahrlich unvergesslicher Ausflug.

„Vielen Dank für euren Besuch. Ich hoffe, Ihr hattet einen angenehmen Aufenthalt“, verabschiedete sich Sarina formell und hielt sich die Hand vor den Mund, um ihre zuckenden Mundwinkel zu verstecken. „Bleibt es bei heute Nachmittag?“

„Natürlich!“, strahlte Io fröhlich zurück. „Wir holen dich ab und dann kannst du uns die Stadt zeigen.“

Während die Auszubildende sich von den ungewöhnlichsten Gästen verabschiedete, die sie je gesehen hatte, kam Ikakku breit grinsend aus dem Haus geschlendert. Sie nickte Sarina freundlich zu, als diese an ihr vorbei huschte, um zurück an ihren Arbeitsplatz zu kommen.

Es war eine geniale Entscheidung gewesen, die rothaarige Azubine an Cats Stelle zu setzen. Sie hatte sich hervorragend geschlagen und ihnen wahrlich den Morgen gerettet. Jane und Ikakku war es herzlich egal, wenn die Angestellten hochnäsige Zicken waren. Sie wussten, wie man solche Tussen in den Griff bekam und hatten auf perfide Weise Spaß dabei. Aber Io tickte anders. Sie war verletzlicher und Gemeinheiten verdarben ihr jede Freude. Darum war Sarinas zurückhaltende und schüchterne Art perfekt für sie gewesen.

Die Rothaarige hatte sich nie aufgeregt oder genervt die Augen verdreht. Sie hatte zwar des öfteren gewirkt, als wüsste sie vor lauter Irritation nicht mehr wo oben und unten war, aber sie hatte Io letzendlich alle Fragen beantwortet, egal wie hanebüchen und schräg sie gewesen waren. Sie hatte auch versucht die anderen Angestellten zu unterstützen. Letzendlich war es mehr als einmal darauf hinausgelaufen, dass Sarina selbst eingesprungen war und ihr bestes gegeben hatte, weil die Mitarbeiterinnen entnervt das Handtuch geschmissen hatten. Dank der Auszubildenden war der Aufenthalt eher zu einer verspielten Erkundungstour als zu dem hochkarätigen Beauty-Trip geworden, den die Besitzerin des Queens Palace ursprünglich wohl im Sinn gehabt hatte.

Und Io hatte sich über jede gesellschaftliche Konvention hinweggesetzt und Sarina einfach wie eine Freundin behandelt.

Diese hatte zwar versucht, ihre Professionalität zu wahren, aber ihre Schultern hatten mehr als einmal verdächtig gezuckt. Sie hatte offensichtlich sehr viel Spaß gehabt. Und außerdem hatte sie etwas getan, was kein gewinnorientierter Mitarbeiter je tun würde. Sie hatte dringendst vom hauseigenen Friseur und den Boutiquen des Palace abgeraten. Ikakku hatte nur einen Blick auf die matronenhaften Klamotten in den Schaufenstern geworfen und gewusst, dass die Rothaarige recht hatte.

Dann hatte Io frei heraus gefragt, wo es denn besser wäre und Sarina hatte spontan angeboten, ihnen ein paar sehr hübsche Läden jenseits der Touristen-Zone zu zeigen.

Io war begeistert gewesen und damit war die Sache auch für Jane und Ikakku besiegelt.

~oOo~


„Wie wäre es noch mit einem Kaffee oder einem Eis?“, fragte Jane gut gelaunt und warf sich die Taschen mit ihren jüngsten Einkäufen über die Schulter, während sie zu dritt die belebte Gasse entlang schlenderten. Die vielen kleinen Läden waren hervorragend ausgestattet. Wo andere Inseln nur eine Einkaufsstraße hatten, gab es auf Isla Alegria ein ganzes Viertel voller Cafes, Boutiquen sowie größeren Geschäften. Über Klamotten, Dessous, Haushaltswaren und Hobbyartikeln bis hin zu Waffen und Technikbedarf.

Die Mechanikerin konnte sich kaum daran erinnern, wann sie das letzte Mal so unbeschwert shoppen gewesen war. In jüngster Zeit hatte es so viel Stress und Ärger auf der Polar Tang gegeben, dass die kleinen Freuden des Piratenalltags nahezu vollständig in den Hintergrund gerückt waren.

Jane hatte es vermisst, einfach mal durch die Läden zu streifen und nur aus Spaß Dinge anzuprobieren, die sie weder kaufen noch jemals tragen würde. Zumindest, bis ihr dann doch ein paar Blusen untergekommen waren, die an der Stange merkwürdig genug für einen Lacher während der Anprobe ausgesehen hatten, ihr aber erstaunlich gut gestanden hatten.

Ikakku ging es ähnlich, auch wenn diese immer wesentlich kauflustiger war als Jane. Die Smutje hatte ein heimliches Faible für Fashion und ihr Kleiderschrank an Bord der Polar Tang war einfach nur ein Ungetüm. Voller Coctailkleider, weil sie es liebte, sich bei Gelegenheit richtig aufzudonnern.

„Ich glaube, eine Pause schadet nicht, bevor wir uns mit Sarina treffen“, stimmte Ikakku grinsend zu. Sie hatte mal wieder einiges gefunden, was sich hervorragend an ihr machen würde. „Was meinst du, Io?“

„Eis hört sich gut an.“

Die Smutje runzelte die Stirn. Ihr war in den letzten Läden schon aufgefallen, dass sich Ios Kaufverhalten im Vergleich zu früher massiv verändert hatte. Sie tatschte nicht mehr jedes Kleidungsstück an, das ihr unter die Finger kam. Außerdem schien sie mittlerweile eine sehr genaue Vorstellung entwickelt zu haben, was sie anziehen wollte und was nicht. Auf jeden Fall hatte sie nur ein paar weiche, schwarze Rollkragenpullover aus Kaschmir haben wollen. Ein bisschen zu warm für die sommerlichen Temperaturen auf Isla Alegria, aber perfekt gegen die Kälte der Tiefsee, wenn sie mit der Polar Tang zu lange auf Tauchgang gingen.

Außerdem schien Io des Shoppens auch ein wenig müde zu sein. Vielleicht hatte sie der stetige Kontakt zu Wasser während dem Spa-Besuch doch zu sehr erschöpft? Immerhin wussten die Heart-Piraten alle, wie extrem empfindlich Io aufgrund ihrer Teufelskraft in dieser Hinsicht war. Oder lag es an ihrem Bein? Wenn sie es zu lange belastete, machte ihr die Verletzung von Ikiz immer noch ein bisschen zu schaffen.

Auf jeden Fall klang es nach einer hervorragenden Idee, jetzt eine kleine Pause einzulegen.

„Lasst mich los!“

„Ach komm schon, stell dich nicht so an!“

„HILF-“

Der Rest des viel zu leisen Schreis ging in einem erstickten Ächzen unter. Ikakkus Einkaufstaschen landeten unbehelligt auf dem Boden, als ihre Hände automatisch zu den gut verborgenen Holstern unter ihrem kurzen Sommerrock zuckten. Noch während sie ihre Messer zückte, sprintete sie los. Direkt in die schmale Gasse, aus der der Schrei getönt war.

„Ikakku!“

Janes alarmierte Stimme erschallte direkt hinter ihr, aber sie war bereits voll auf die zwei Männer und die Frau in ihrer Mitte fixiert. Auf die Hände, die der eine fest um Arme und Bauch der sich aufbäumenden Brünetten geschlungen hatte, um sie an einer Flucht zu hindern. Auf die obersten Knöpfe der Bluse, die abplatzen, als der andere grob an dem Kleidungsstück riss.

Ikakku setzte gerade zum Sprung an, wurde aber hart an einer Hand zurückgerissen. Sie strauchelte und fletschte aggressiv die Zähne, als Jane sich an ihr vorbei drückte und einem der Männer mit voller Wucht die Faust ins Gesicht rammte. Die schiere Gewalt des Schlags schleuderte ihn gegen die Gassenwand, an der er reglos in sich zusammensank.

Noch bevor Ikakku sich dem anderen zuwenden konnte, fiel auch er in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Io hatte ihn mit ihrer Teufelskraft gefällt. Alles, was die Smutje noch tun konnte, war nach der taumelnden Brünetten zu greifen und sie vor einem Sturz zu bewahren, bevor sie endgültig das Gleichgewicht verlor.

Ikakku fackelte nicht lange und ließ die Unbekannte los, sobald sie wieder halbwegs sicher stand. Dann fuhr sie erneut mit erhobenen Klingen zu den beiden Kerlen herum.

„Nicht hier!“, zischte Jane ihr kaum hörbar zu und schüttelte mahnend den Kopf.

Ikakku krampfte ihre Finger noch fester um ihre Messer. Diese Drecksäcke hatten es verdient! Und sie hatte derlei Abschaum noch nie davonkommen lassen! Egal, was die Mechanikerin sagte, sie würde-

„Was zur Hölle ist hier los?!“

Die Smutje zuckte ertappt zusammen, als sie in ihrem Rücken eine tiefe, dröhnende Stimme vernahm.
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