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Circle (2) - the bitter truth

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Hermine Granger Lucius Malfoy
15.07.2021
21.10.2021
11
43.902
21
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40 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
07.10.2021 5.046
 
So ihr Lieben, noch 3 Kapitel und es gibt eine erste Auflösung. Ich weiß nicht, ob es noch spannend ist, es melden sich ja leider nur noch wenige Leser.

Wie auch immer, viel Spaß!

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Noch morgens, im Bett erzählte Hermione Lucius alles, was geschehen war. Er war schockiert. Darüber, dass Snape einfach so in sein Haus eindrang, darüber, was er aufgedeckt hatte und auch darüber wie die Sache ausgegangen war.

„Inzwischen muss ich Draco wohl zustimmen. Snape scheint an dir eine Art Interesse zu haben, die weit über seinen Auftrag als Voldemorts Executor hinaus geht, ein romantisches Interesse. Jeder andere wäre schon tot oder verrückt. Und er hat es ja sogar zugegeben.“

„Er ist noch menschlich, Lucius. Man kann mit ihm sprechen und …“

„Niemals, fall nicht auf ihn rein. Er hat dich vermutlich manipuliert, während er in deinem Kopf war. So wie ich die Lüge an deine Herkunft platziert habe, kann er dich dazu bringen für ihn zu sprechen. Er ist ein Ungeheuer der übelsten Sorte. Ich werde dir nicht sagen können, wie viele Menschen er schon auf dem Gewissen hat, aber es ist eine Menge. Und weshalb? Weil er im entscheidenden Moment versagt hat und Lily nicht retten konnte? Wie krank ist das bitte? Meine Gründe waren wenigstens noch nachvollziehbar, wenn auch mies. Aber Snape ist … unzurechnungsfähig und leidet unter einem wahnhaften Selbstbild.“

„Er bedauert das Ende eurer Freundschaft. Wenn du mit ihm offen reden könntest …“

„Pfff. Die Sache hat nur zwei gute Seiten. Die eine ist, er hat nun Respekt vor dir, ist interessiert und weniger daran, dich so schnell es geht zu töten. Nicht er hat dich am Haken, du hast ihn am Haken, nur kapiert er das in seinem Wahn nicht. Wenn du das schlau einsetzt, kannst du ihn vernichten. Die andere gute Sache ist die, dass er aufgedeckt hat, dass du sehr wohl in Hogwarts warst, wenn auch nur sehr kurz. Das heißt, du bist eine anerkannte Hexe, aber Dumbledore hat in dir entweder ein riesengroßes Potenzial gesehen, was du sicher hast, und hat dich deswegen versteckt. Oder aber, er hat irgendwas in der Zukunft gesehen, was ihn dazu genötigt hat, dich zu verstecken. Wie auch immer, er muss gewusst haben, dass du übernatürlich schnell alles aufholen kannst. Darüber hinaus … es tut mir leid dir das zu sagen, hat Dumbledore vermutlich auch deine Eltern und dein behandelnden Arzt manipuliert. Deine Eltern gehen so davon aus, dass alles nur deine Einbildung ist, in Wahrheit wissen sie aber von deinen magischen Fähigkeiten.“

„Kann man das Oblivieren und eine eventuelle Manipulation rückgängig machen?“, fragte sie mit trockenem Mund. Sie hatte nie Heimweh oder Sehnsucht nach ihren Eltern oder gar ihrem „Zuhause“, einfach weil es das so schon lange nicht mehr gab und ihre Eltern immer nur mal zu Besuch kam und sie da auch nicht geistig anwesend gewesen war. Wenn, sehnte sie sich nach den Eltern in ihrer anderen Welt, die vielleicht aber auch gar nicht so übel waren.

„Vielleicht. Aber das können wir erst angehen, wenn Voldemort besiegt ist.“



Lucius redete, schlaue Dinge, wichtige Sachen – alles nur, um seine brennende Eifersucht zu bekämpfen. Am liebsten würde er Snape auf der Stelle ermorden. Diese Frechheit in sein Haus einzudringen, seine Bewohner zu bedrängen und mental zu vergewaltigen, war unfassbar und musste bestraft werden. Alte Freundschaft hin und her. Die Wahrheit war, er bekam kaum Luft aus Angst, was hätte passieren können. Er hätte Hermione einfach so verlieren können. Gleich nebenan, er schlafend wie der gottverfluchte Idiot, als den Snape ihn zurecht betitelt hatte. Es wäre seine Schuld gewesen und er wäre kein bisschen anders als Snape. Versagt, im wichtigsten Moment. Noch immer war ihm ganz elend, so schockiert war er über Hermiones Bericht. Es war nur eine einzige Sache, die ihn nicht sofort handeln und durchdrehen ließ.

Obwohl Severus und er nie über Lily gesprochen hatten, wusste er, dass Severus sie geliebt hat. Nicht so, als wenn man für jemand schwärmte, ihn toll findet und anhimmelt. Das sicher auch. Aber Snapes Liebe glich eher einer fiebrigen Besessenheit. Bis auf sein letztliches Versagen, man könnte es Schockstarre nennen, hätte Snape alles getan, um Lily zu beschützen. Hatte er nur annähernd Gefühle für Hermione, würde er zumindest versuchen ihr nicht weh zu tun. Trotzdem …

„Du musst hier weg, Hermione!“, sprach er es aus.

„Was? Nein! Warum? Er findet mich doch überall.“

„Nicht überall. Nicht da, wo Lupin und sein Dreckiges Dutzend sind. Vielleicht wird es auch Zeit, dass du dich den Anderen offenbarst und ihnen neue Hoffnung gibst. Ich kann dir sowieso nicht viel mehr beibringen, als ich es schon getan habe.“

„Und die Dunklen Künste?“ Ihr Gesicht war wunderbar bockig. Sie wollte nicht gehen, ihn nicht verlassen und das zu spüren, war großartig und ausgesprochen befriedigend. Er nahm sie in seine Arme. Hermione trug noch immer das Shirt von gestern, hatte nur ihren Slip an und schmiegte sich an ihn.

„Die beherrschst du theoretisch und ich bin sicher, auch praktisch, wenn du sie nur anwendest. Frag Remus, er wird dir helfen.“

„Das klingt, als werden wir uns lange nicht sehen …“

„Ich kann Draco nicht sich selbst überlassen. Ich hätte zu sehr Angst, dass er … Dummheiten macht. Gerade jetzt.“

„Das Gespräch mit ihm verlief nicht gut?“

„Ganz und gar nicht. Er hasst mich und das steht ihm zu. Ich weiß nicht, wie ich ihm begreiflich machen kann, dass es sich anfühlt, als würde ich dich schon ewig lieben.“

„Es ist alles meine Schuld“, schluchzte sie. In ihre weichen Haare gab er ein paar Küsse.

„Das ist Unsinn. Niemand hat an irgendwas schuld. Außer Snape, der trägt an ziemlich allem die Schuld und sie wird ihn irgendwann erdrücken. Du gehst zu Lupin, er weiß, was zu tun ist. Ich werde versuchen die Sache mit Draco zu regeln und wenn das getan ist, komme ich nach.“

„Versprochen?“

„Versprochen“, flüsterte er auf ihren Mund. Der anschließende Kuss war unausweichlich. Noch viel mehr ihr inniges Aufeinanderprallen. Lucius kam es vor, als erlebte er alles, wie durch einen berauschenden Nebel, der nur Lust und Ekstase hindurch ließ. Sie und er waren eine Person. Schwer keuchten sie sich an. Tief war er in ihr, sogar in ihren Augen.

„Oh Gott, verlass mich bitte nicht …“, seufzte er in einer Mischung aus Verzückung und Lust, als er kam.

„Verlass mich nicht …“

„Nein … nein …“, erwiderte sie lau und zog ihn nochmal tiefer, bevor sie sich im Endkampf in seinen Armen räkelte und dabei genussvoll stöhnte.



„Du musst gehen“, sagte er, eine halbe Stunde später. Sie lagen noch immer auf dem Bett, konnten sich nicht trennen.

„Bitte. Ich würde mir nie verzeihen, wenn dir wegen meiner Selbstsucht etwas passieren würde.“

„Kann Draco mich zu Lupin bringen?“

„Möchtest du das?“

„Ja, bitte. Ich möchte mich mit ihm versöhnen, weil ich denke, es ist wichtig.“

„Dann wird er dich bringen.“





Am frühen Nachmittag standen sie in der Eingangshalle. Draco wartete draußen auf Hermione. Er hatte dem Wunsch seines Vaters zugestimmt. Nicht mehr. Von Versöhnung keine Spur. Hermione verabschiedete sich von Lucius und brachte kaum ein Wort heraus. Er ebenso wenig.

„Du kommst sobald du kannst, ja?“

„Ja, versprochen!“ Mühsam beherrschte er seine Gefühle, als sie ging. Hermione schaute an der Tür zurück, schenkte ihm ein süßes Lächeln und ließ die Tür einen Spalt weit offen. Ein Zeichen, eine Einladung für ihn. Ganz sicher. Er müsste ihr nur nachgehen, nicht mehr. So einfach und doch nicht zu bewältigen.

Sein Herz tat schon jetzt weh. Schwerfällig wand er sich ab und ging die Treppe nach oben.





„Wir können“, sagte sie zu Draco. Anstatt zu disapparieren, lief er los und sie folgte irritiert.

„Erst an am Tor, Hermione.“

„Gut. Dann nutze ich die Zeit, um dir zu sagen, dass es mir sehr leid tut, wie es gelaufen ist. Ich habe dich als einen wirklich guten Freund betrachtet und habe dich aufrichtig gern, Draco.“

„Davon habe ich nichts. Es tröstet mich nur, dass Snape dich auch nicht bekommt. Ich sag dir, wie es läuft. Jemand wie Snape gibt nicht auf, niemals. Er wird dir nachkommen, immer, solang, bis du nachgibst, er dich tötet oder du ihn. Andere Möglichkeiten gibt es nicht. Sei froh, dass ich so ein Feigling bin, der dich jetzt einfach gehen lässt. Mein Vater ist deiner absolut unwürdig, Hermione. Selbst Snape wäre deiner würdiger, als dieser furchtbare Mann in dem riesigen Haus, der selbstsüchtig und unfähig ist andere Menschen wahrzunehmen. Du tust mir fast leid.“ Hermione schwieg. Verstehen konnte sie Draco sehr gut. Hätte sie nicht mehr erlebt, würde sie auch so denken. Aber unter dem tatsächlich Geschehenen, dem Erhofften und Erhaltenen, lagen die Träume und Fantasien. Ob die Welt in ihrem Kopf nun real war, oder nicht.

„Du bist also unversöhnlich, hm?“, fragte sie traurig, als Draco stehen blieb. Seine grauen Augen waren umwölkt, der übliche Schalk fehlte, aber seine Stimme klang unerwartet warm.

„Würdest du mir eine Frage beantworten, ja?“

„Natürlich.“

„Hätte ich bei dir jemals eine Chance?“ Hermione hörte genau zu. Draco hatte das Thema keineswegs abgeschlossen.

„In einer anderen Welt vielleicht, hm?“ Dieser Zusatz berührte sie tief und doch musste sie ihm die Wahrheit sagen, die ganz unabhängig von Lucius war.

„Nein, Draco. Auf die Weise, wie du dir das wünscht, würden wir nirgends zusammen kommen, tut mir leid.“ Er seufzte und nickte.

„Habe ich mir schon gedacht. Gib mir deine Hand.“ Das tat sie und schon zog er sie in den Apparierstrudel.

Wenig später standen sie in den schottischen Hügeln, blickten auf ein Tal und einen See, der größer war, als sie erwartet hatte. Auf dem See gab es eine kleine Insel, dorthin apparierte Draco nun und sie folgte ihm. Die Insel war nicht größer als ein Fußballfeld. Überall lagen seltsam flache Steine herum, aber auch größere Gesteinsbrocken.

„Ich komm nicht mit rein. Ginny Weasley hasst mich abgrundtief und wir würden nur wieder aneinander geraten. Tritt auf diesen Stein, sage Ultimum bastion. Sie erwarten dich.“

Hermione ging näher und umarmte ihn, obwohl er sich sträubte. Aber sie ließ nicht locker und am Ende umarmte auch Draco sie.

„Pass auf dich auf, ja?“

„Werde ich, Draco.“ Er verschwand und sie trat auf den Stein und sagte die Formel.





Schon fiel sie in eine dunkle Tiefe, wurde aber schon bald magisch verlangsamt und kam ohne Probleme auf ihren eigenen Füßen unten an. Hermione war umringt von dem Dreckigen Dutzend, der letzte Widerstand.

„Hallo Hermione, schön dich wiederzusehen!“, kam Remus auf seine liebenswürdige Art auf sie zu und umarmte sie herzlich. Damit war der Bann gebrochen und nun kamen alle anderen auch neugierig näher. Remus Lupin stellte alle vor. Hermione wurde herzlich willkommen geheißen und bekam gleich Suppe angeboten. Das dreckige Dutzend lebte in einer verzweigten Höhle unter dem See, Die Höhle war beinah so groß wie der See, war in unübersichtliche Gänge und kleinere Höhlen aufgeteilt und war feucht-kalt. In der größten der Höhlen hatten sie ihr Hauptlager, in dem sie sich versammelten, aßen, sich unterhielten und schliefen. Ginny war Hermione gleich aufgefallen, da sie die Einzige war, die flammendrotes Haar hatte. Schüchtern hatten sie sich zugelächelt. Eigentlich mochten sie sich sofort, uneigentlich erinnerte sich Hermione an ihre Fantasiewelt, in der Ginny fremdgegangen war und sie bitter aneinander geraten waren. Hoffentlich gestaltete sich das hier netter. Remus sprach anfangs für sie, erklärte und erzählte alles und dafür war sie ihm dankbar. Viele lauschten mit großen Augen, kaum einer sprach mal oder unterbrach Lupins Bericht. Erst gegen Ende sagte eine struppiger Mann:

„Dann ist dieses Mädchen also unser Hoffnungsstern?“

„Sie ist unsere Geheimwaffe, die uns Dumbledore in seiner Weisheit hinterlassen hat. Ich hoffe, ihre Ausbildung reicht aus, um dem Dunklen Lord gegenüberzutreten.“

„Und wenn nicht, werden wir sie auf Vordermann bringen, nicht wahr Hermione?“ Nymphadora zwinkerte ihr zu und sie nickte vorsichtshalber mal. Soweit Hermione das überblickte, waren alle von ihrem Erscheinen begeistert. Als ob sie mehr könnte als sie alle zusammen! Das war mitnichten der Fall, aber sie begriff, dass es nicht darum ging. Es ging niemals um Können und auch nur am Rande um Mut und Tapferkeit, auch nicht um eine Opferbereitschaft. Es ging einzig und allein um Hoffnung. Es ging immer nur um Hoffnung. Jetzt redeten alle durcheinander und Hermione hörte an den Gesprächsfetzen, wie neue Energie in den Haufen strömte. Einer sprach davon seine riesige Verwandtschaft in Irland zu mobilisieren, andere wollten ihre Freunde aus Russland holen und wieder andere wollten alle, die noch nicht beim Widerstand waren, dazu überreden, denn schließlich hatten sie ja jetzt die Geheimwaffe,  mit der sie siegen würden! Allein das Gerücht über ihre unglaubliche Stärke war die Geheimwaffe. Ihr Schwert war ein aufpoliertes Gerücht, was Dumbledore in seiner Schlauheit hinterlassen hatte.

Hermione wurde ein wenig übel, als sie kapierte, welcher Druck auf ihr lag. Ob sie den aushalten würde? Nur, weil sie es geschafft hatte, Snape teilweise zu besiegen, würde sie Voldemort noch längst nicht von seinem Thron schubsen können. Aber es war wie ein Lauffeuer, was sich verbreitete. Unaufhaltsam. Sie merkte regelrecht, wie sich die Stimmung unter den Hexen und Zauberern von Minute zu Minute besserte. Alle waren plötzlich wieder positiv gestimmt, guter Dinge und optimistisch, dass es ihnen endlich gelang Voldemort zu besiegen.

„Lass dich bloß nicht unter Druck setzen“, flüsterte ihr Ginny lächelnd zu. Unbemerkt hatte sich das rothaarige Mädchen an ihre linke Seite geschlichen und hielt ihr einen Becher Tee hin.

„Du hast leicht reden …“ Sie grinsten sich an. Wie früher. Ein Früher, dass es nie gab.

„Darf ich dich etwas fragen?“ Ginny klang schüchtern.

„Klar, sicher.“

„Remus sagt, dass Lucius Malfoy dich ausgebildet hat. Sei mir nicht böse, aber ich bin skeptisch. Die Malfoys sind seit jeher ein arroganter Haufen, die nun ganz opportunistisch auf unsere Seite gewechselt sind, weil sie a) ein schlechtes Gewissen haben und b) wohl die Hoffnung haben, wenn wir siegen, dass sie wieder WER sind. Verstehst du?“ Hermione verstand Ginnys Bedenken, mehr als gut sogar.

„Ja, ich verstehe das durchaus. Aber ich kann nur sagen, dass ich mich gut ausgebildet fühle und Remus hat ja auch dazu beigetragen und ihr könnt mir ja auch noch etwas beibringen.“ Ginnys Gesicht blieb ernst.

„Hast … hast du auch die Dunklen Künste gelernt?“, wollte sie wissen.

„Die Theorie, ja. Praktisch angewendet habe ich sie noch nicht. Aber …“

„Du solltest wissen, dass Lucius Malfoy im ersten Krieg damit meinen Vater schwer verwundet hat und später wurden Fred und George und Percy mit dem Unverzeihlichen Fluch getötet. Es ist eine böse Sache, Hermione.“ Mitfühlend schaute sie das Mädchen an.

„Das tut mir sehr leid, Ginny.“ Ginny nickte, spielte mit ihrem Zauberstab und sagte leise:

„Ich kann einfach nichts dagegen tun, dass ich jeden aus dieser abscheulichen Malfoy-Familie hasse, jeden!“ Sie schien ebenso unversöhnlich wie Draco, der ihr nicht vergeben konnte, dass sie mit seinem Vater eine Liebesbeziehung hatte. Allein mit dem guten Willen waren manche Sachen eben nicht lösbar. Auch sie hatte die Malfoys offensichtlich einst gehasst. Die Erinnerung an ihre Traumwelt verblasste niemals. Klar und deutlich konnte sie ihre Abscheu Draco gegenüber abrufen, als wäre sie ihm erst gestern in der Apotheke begegnet. Und sie fühlte die pure Angst im Wald, als sie floh wie ein Reh, um sich erlegen und töten zu lassen. Töten und lieben, zwei Tätigkeiten, die zusammenhingen, in ihrem Fall Eins waren.

„Hermione?“ Sie hatte nicht zugehört.

„Ich fragte, ob wir bisschen Zaubern üben wollen?“

„Ja, sehr gern, Ginny.“ Und damit konnte man die folgenden dreizehn Tage zusammenfassen.





Hermione lebte sich ein. Jeder akzeptierte sie, mochte sie und mit einigen übte sie Zaubern und erlernte noch eine Menge neue nützlicher Zauber und Tricks. Sie waren zwar fast ständig unterirdisch, aber Hermione fand bald heraus, dass man es sich magisch sehr gemütlich machen konnte. Ginny und Nympadora wurden ihre besten Freundinnen, mit denen sie über vieles aber nicht alles sprach. Weder erwähnte sie ihre Vergangenheit, ihre Welt im Kopf, noch ihre Liebe zu Lucius. Anders als in Lucius‘ Armen konnte sie entspannen, wachsen und zu sich selbst finden. Den Zusammenstoß mit Snape verdrängte sie einigermaßen, weil es sie zu sehr aufwühlte. Sie würden sich wiedertreffen, da war auch sie sich sicher. Und dann würden sie bis zum Tod kämpfen, wie auch immer der aussehen würde. Es würde und müsste ein Ende geben. Nur, wenn sie Severus Snape überwand, könnte sie Voldemort schlagen.



Über Snape sprach sie allerdings auch nur mit Remus. Lupin hatte sie an einem Tag mit nach draußen genommen, in die weiten und endlosen Hügel des schottischen Hochlands. Dort hatten sie die Dunklen Künste an ein paar bemitleidenswerten Kreaturen geübt. Hermione war anschließend hundeelend, verstand aber auch die Notwendigkeit. Anschließend saßen sie auf einem Hügel, blickten über das Land und schwiegen, bis Remus leise sagte:

„Malfoy hat gute Arbeit geleistet. Ich sage es ungern, aber ich habe ihn immer unterschätzt. Früher habe ich ihn verachtet und verurteilt, aber man muss ihm zugutehalten, dass er handelt und nicht nur redet. Ob es der Tod seiner Frau war, oder dass er gesehen hat, was Voldemorts Herrschaft mit unserer magischen Welt gemacht hat, ist egal. Nicht egal ist, dass er sich für eine, die einzig richtige Seite entschieden hat. Ich hätt’s ihm nicht zugetraut, muss ich gestehen. Aber nun … sieh dich an …“ Remus lächelte, holte seine berühmte Schokolade heraus und gab ihr ein großes Stück. Kurz grinsten sie sich an und mummelten dann an der süßen Köstlichkeit.

„Ich werde den Dunklen Lord nicht allein besiegen können, das ist euch allen klar, oder?“ Remus lachte leise.

„Aber ja. Du bist nur unser leuchtender Hoffnungsstern, Hermione. Ein Symbol für Kraft, eine Orientierung und ein Trost für alle, die schon ihre Hoffnungen aufgegeben haben. Du hast keine Ahnung, wie unser Netzwerk brummt, seitdem du aufgetaucht bist. Von überallher bekommen wir nun Zusagen, in aller Welt mobilisieren sich die Hexen und Zauberer für den letzten Kampf. Sie werden kommen. Sie alle werden uns zu Hilfe kommen und das nur, weil es dich gibt.“ Hermione weinte, still und unabsichtlich.

„Und dafür musst du gar nichts tun, nur strahlen. So wie bisher.“ Remus tätschelte etwas unbeholfen ihren Arm.

„Angst bekämpft man mit Hoffnung, die Todesser bekämpft man nicht mit besserer Magie oder brutaleren Zauber, sondern mit Mut und Barmherzigkeit. Wirst sehen, Hermione. Wir werden einen grandiosen Sieg erringen!“

„Wenn ich jemals an Snape vorbei komme“, murmelte sie bedrückt. Der Mann an ihrer Seite seufzte mehrmals.

„Es war nicht richtig, wie wir ihn zu Schulzeiten behandelt haben. Wenn ich könnte, würde ich es ändern. Aber das ist unmöglich. Es ist … ihm ist so viel Schlimmes passiert, wofür er teilweise wirklich auch selbst verantwortlich war. Bestimmt hätte vieles nicht passieren dürfen, doch es ist wie es ist. Severus wird uns gegenüberstehen und ich kann dir ihn betreffend nur einen Rat geben …“ Remus zögerte nun, schwieg eine Weile und Hermione wartete ungeduldig.

„Zeige Mitgefühl …“ Schweigend schauten sie sich an. Hermione verstand, was Remus wollte, ob es umzusetzen war, war fraglich. Aber er hatte recht. Widerstand brach Severus im Handumdrehen mit ungekannter Brutalität, Tricks durchschaute er, Cleverness übertrumpfte er und Hingabe nutzte er aus.“

„Ich werde es versuchen“, versprach sie Remus und dann übten sie eine weitere Runde.



Wie bald es zu diesem unausweichlichen Kampf mit Severus Snape kommen würde, hätte niemand ahnen können.



Während Hermione neue Freunde fand, ihre Fähigkeiten verbesserte und Kräfte sammelte, hatten Draco und Lucius nur sich selbst, um zu hassen. Also Draco hasste und Lucius versuchte es zu ändern. Hermiones Weggang, tat entsetzlich weh. So leer war es in ihm noch nie gewesen, nicht mal nach Narcissas Tod und da hatte er sich schon in einem unerträglich finsteren Zustand befunden.

„Nimm wenigstens das Dinner mit mir zusammen ein“, bat er Draco schon einen Tag nach ihrem Weggang. Er hatte Draco auf der Treppe erwischt, hielt ihn am Arm fest und die Augen seines Sohnes schauten strafend auf seine Hand, bis er ihn losließ.

„Mal sehen …“, erwiderte sein Sohn unwillig und lief weiter.

„Draco, bitte!“

„Du bist erbärmlich, Vater!“



Nach drei Tagen ließ sich Draco dazu herab des Abends mit ihm zu speisen. Nicht, dass er Appetit hätte. Seit sie weg war, hatte er gar nichts mehr. Wieder war er tot und leblos, starr und müde. Draco stocherte allerdings ebenso mutlos auf dem Teller herum.

„Es tut mir leid, Draco.“

„Sollte es auch.“

„Kannst du mir … vergeben?“

„Nein.“

„Irgendwann?“

„Ich weiß nicht. Du änderst dich nie, wirst immer dieser narzisstische Mann sein, der sich selbst am liebsten hat.“

„Das ist nicht wahr.“

„Doch, ist es. Um ehrlich zu sein, habe ich Angst so zu werden wie du.“

„Draco …“, sagte er leise, resigniert und in der Hoffnung ihn zu stoppen. Bekümmert blickte Draco hoch.

„Vielleicht bin ich auch schon so. Ach egal …“ Er warf die Serviette auf sein kaum angerührtes Essen und verließ den Raum.



Am Tag dreizehn nach Hermiones Weggang, war Lucius kurz davor alles über den Haufen zu schmeißen, sein Haus, seinen Sohn und sein altes Leben im Stich zu lassen, um sich Lupin anzuschließen, nur um bei ihr zu sein. Draco hasste ihn, sonst hielten ihn hier nur Plunder und die Erinnerung an Narcissa. Alles, was er begehrte, war weit weg, lebte ohne ihn.

„Draco, warte kurz!“, sprach er seinen Sohn an, als der schon halb zur Eingangstür raus war. Gehorsam blieb der junge Mann stehen, aber in Dracos Augen war Abscheu, als er sich umdrehte.

„Was willst du von mir? Nein, ich esse nicht mit dir! Kannst du dich nicht mit dir selbst beschäftigen, du dummer, alter Mann!“ Lucius schluckte, so eisig war Dracos Tonfall, so viel Hass lag in seinem Ausdruck. Es brach sein Herz, zumal Narcissa das hier nie gewollt hätte. Zwischen Draco und ihm war es niemals einfach gewesen, aber sie waren auf einem so guten Weg gewesen, bis Hermione dazu kam. Doch auch sie hatte keine Schuld, niemand hatte sie und doch mussten sie alle mit den Konsequenzen leben.

„Ich wollte nur …“

„Oh bitte, nicht noch eine Entschuldigung. Es ändert nichts, begreif es doch, Vater!“

„Ich wollte dir nur mitteilen, dass ich weggehe!“ Starr blickten sie sich an, bis Draco den Kopf seltsam schief legte.

„Darf ich fragen, wohin … Daaaaad?“, fragte er verächtlich.

„Zu Lupin, um mich aktiv dem Widerstand anzuschließen.“ Dracos Lachen war kalt und hart.

„Blödsinn! Du rennst ihr nach, willst zu ihr, verkauf mich nicht für blöd! Soweit ist es also schon? Du gibst alles auf? Was? Vermachst du dein Haus, deinen Reichtum nicht etwa mir, sondern Voldemort?“

„Werde nicht ungerecht, Sohn!“, fauchte er gepresst.

„Was ist nur los mit dir, VATER?!“; schrie ihn Draco jäh wutentbrannt an.

„Wieso machst du diese Dinge? Wieso passiert das? Wieso, Dad? Ich verstehe dich nicht mehr. Früher konnte man sich auf deine Skrupellosigkeit und deine Habgier verlassen, wusste, du bist nur an dir und deiner Macht interessiert. Das war okay, auch wenn ich und Mum darunter zu leiden hatten. Aber jetzt … als wärst du jemand anderer. Wie konnte dir diese Schlampe nur so den Kopf verdrehen?“ Lucius konnte nicht anders. Sein Zauber traf Draco an der Schulter, warf ihn hart zurück und er wäre gegen die Eingangstür geprallt, wenn sie sich nicht just in dem Moment geöffnet hätte. So prallte Draco gegen Snape, ließ ihn straucheln aber nur der blonde Junge fiel zu Boden.

„Störe ich?“, fragte Snape zynisch, mit einem erheiterten Blick auf Draco, der sich wimmernd am Boden wand wie eine Schlange und seine Schulter hielt.



„Was willst du schon wieder hier?“ Lucius hatte sein Temperament nicht mehr unter Kontrolle. Dracos Dickköpfigkeit reizte ihn, noch viel mehr machte ihm dessen uneinsichtige Haltung zu schaffen. Eigentlich war er sehr betrübt, aber Zorn war in Snapes Gegenwart definitiv die bessere Maske.

„Ist sie hier?“, fragte Snape ganz direkt nach.

„Nein und das wird sie auch nie wieder sein. Du hast sie … vertrieben, du Bastard!“, schrie Lucius seinen ehemaligen Freund an. Wie sehr ihm Hermione fehlte, merkte er jetzt genau. Alles in ihm brach zusammen, fiel in ein dunkles Chaos und er hatte keine Macht mehr darüber.

„Wohin ist sie gegangen? Ich will mit ihr reden.“ Snape klang unbeeindruckt, hatte die Spitze seines Zauberstabs auf den Boden gesenkt und musterte ihn, eher neugierig.

„Dahin, wohin du ihr nicht folgen kannst, du elender Dreckskerl!“

„Ich kann und werde ihr überall hin folgen, Lucius. Reiß dich mal ein wenig zusammen.“

„Es ist mein Haus und ich kann hier toben so viel ich will! Verschwinde, Snape und lass dich nie wieder hier blicken. Du hast Hausverbot, auch wenn dich das wahrscheinlich nicht interessiert. Ich will dich nie wieder sehen, verstehst du! Du … mieser Verräter!“

„Ach, und ich dachte du bist auch ein Todesser und du wärst es, der unseren Orden verraten hat, indem du diese Frau sogar aus der Mugglewelt  gerettet hast. Wozu auch immer. Ich weiß es noch nicht, verspreche dir aber, ich werde es herausfinden. Hast du dich nicht gefragt, warum nichts passiert? Weshalb ich nicht mit meiner Garde herkomme und sie hole? Ich habe unser aller Geheimnis für mich behalten, vorerst. Es ist einfach zu knifflig und vielleicht erstaunt es dich auch nicht, wenn ich dir sage, dass ich lieber vor dem Dunklen Lord die Antworten auf alle Fragen haben will. Aber vielleicht bringe ich da auch was durcheinander, und ich bin am Ende der Verräter und weiß das noch gar nicht.“ Zynischer konnte man kaum noch antworten. Draco kam ächzend auf die Knie. Blut war auf dem Boden, da, wo er gelegen hatte. Selbst das brachte Lucius nicht zur Vernunft. In ihm glühte ein heißer Ballon, der kurz vorm Explodieren war. Snapes arroganter Gesichtsausdruck machte die Sache nicht besser.

„Aber scheinbar sind Weiber inzwischen wichtiger, als die Sache selbst, oder Malfoy?!“

„Bitte was? Die Sache, wegen der du hier bist, ist nicht die Sache selbst. Sie hat dich immer einen Scheiß interessiert. Sind wir doch ehrlich, mein alter Freund. Dir ging es immer nur um Rache, so gnadenlos, brutal und vernichtend wie nur möglich. Alle sind schuld an Lilys Tod, nur nicht du selbst, IST ES NICHT SO?!“, schrie er ihn an. Snapes starres Gesicht, sein Erbleichen hätte ihm Warnung sein sollen. Aber die Tage ohne Hermione, hatten ihn zermürbt, ihn geschwächt und verrückt gemacht.

„Du hast kein Recht über Schuld und Nichtschuld zu urteilen, Malfoy! Du bist mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden, hattest alle Möglichkeiten der Welt und sieh dir an, was aus dir geworden ist. Ein jammernder, feiger Hund, der nichts zustanden bringt, ohne eine großartige Frau an seiner Seite. Selbst dein dämlicher Sohn hat mehr Format.“ Sein Zauber kam so schnell, dass ihn Lucius nicht komplett blocken konnte. Die Energie erwischte ihn, ließ ihn mit voller Wucht nach hinten an die Wand fliegen, dass es in seinem Rücken ungut knackte.

„Du Malfoy, hattest es in der Hand. Grenzloser Reichtum, Macht, Einfluss und dann gleitet es dir durch die Finger. Dir wird nie etwas wirklich gehören, weil man sich eben nicht alles kaufen kann. Hermione ist für dich viel zu gut und ich finde deine Borniertheit mit der du glaubst, sie gehört dir, ungeheuerlich.“ Der nächste Zauber kam, den er nur mit Mühe und Not blocken konnte, indem er sich schnell disapparierte und am Ende der Treppe auftauchte. Er wusste, im Haus zu apparieren, war überaus riskant.

„Renn nicht weg, du Feigling!“, brüllte Snape magisch verstärkt und kam ihm nach. Während sie sich durch das Malfoy Manor kämpften, dachte Lucius nur an sie. Daran, wie sie Snape besiegen müsste, daran, wie sehr er sie liebte und das alles, was Severus ihm sagte, einst die Wahrheit gewesen wäre, heute nicht mehr. Heute sah er scharf, nicht mehr mit der kribbligen Gier in den Fingern, sondern mit dem Drang zu gehören im Herzen. Nein, er wollte Hermione nicht besitzen. Es war so, dass er ihr gehören wollte, unbedingt. Severus würde es nicht verstehen. In seiner Welt gab es nur Schwarz und Weiß. Irgendwann hatte Snape ihn in die Enge getrieben. Sein Oberschenkel war getroffen, das Fleisch aufgerissen, der Schmerz war jedoch noch nicht im Gehirn angekommen. Aber das Blut tropfte runter, als er über den zigsten Gang lief. Der Teppich dämpfte seine Schritte und doch wusste er, dass Snape dicht hinter ihm war. Auch Severus kannte das Haus gut genug. Plötzlich fiel er nach vorn, einfach so. Kam dumm mit dem Handgelenk auf, verlor seinen Zauberstab und heulte auf wie ein Tier. Wie ein Wolf stand Snape mit gebleckten Zähnen hinter ihm, am Ende des Flurs. Mit einem Zauber hatte er den Teppich, auf dem er gelaufen war, einfach nach hinten weggezogen. Nun hielt er ihn mit einem Lähmungszauber am Boden und kam langsam näher.

„Hab dich, Malfoy. Hat Spaß gemacht, aber wirklich gut bist du nicht. Aber das weißt du sicherlich selbst. Nun, sag mir, wo ich diesen strahlenden Engel mit diesem poetischen Namen finden kann.“

„Was … willst du mit ihr?“, fragte er keuchend und presste seine Hände auf seine blutende Wunde.

„Keine Sorge, ich werde ihr nicht weh tun. Nicht, wenn sie kooperiert und ich glaube, wenn ich es geschickt anstelle, kann ich sie auf meine Seite ziehen. Sie hat enormes Potenzial und nein, es ist nicht dein Verdienst, Malfoy.“

„Hermione … würde niemals … für den Dunklen Lord arbeiten!“, knurrte er schmerzerfüllt. Snape stand bedrohlich über ihm, beugte sich nun über ihn und erwiderte kalt:

„Davon sagte ich nichts. Ich sprach von meiner Seite. Denkst du wirklich, ich verlasse mich auf einen geistig umnachteten Voldemort, der es nicht mehr hinbekommt Tag für Tag seine Gestalt zusammenzusetzen? Hast du deine eigenen Bücher nicht richtig gelesen, Lucius? Magie ist nicht unendlich nutzbar. Sie braucht sich auf, nutzt sich ab. So alt wie Voldemort, aka Tom Riddle ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er gänzlich zerfällt. Was denkst du, weshalb ich ihm das Ritual entwickeln muss?“

„Ekelhaft“, presste Lucius hervor. Der Schmerz drang nun durch den Vorhang aus Hass, Zorn und Adrenalin.

„Wo ist sie?!“, fragte Snape erneut kalt.

„Vergiss es!“, flüsterte er rau. Die schwarzen Augen seines einstigen Freundes starrten ihn böse an. Manchmal hatte er darin Tränen gesehen, oft schwarzes, alles vernichtendes Feuer, meistens waren sie nur abweisend, hielten andere draußen. Heute wurde er hineingezogen und spürte Snape wenig später in seinem Verstand. Lucius bemühte alles an Willenskraft, um ihn davon abzuhalten Hermiones Aufenthaltsort herauszufinden. Severus kam nicht dagegen an. Nicht an diesem Tag, nicht heute, wo es um alles ging. Wutentbrannt zog sich Snape nach einer Weile zurück.

„Malfoy, sag es mir!“, brüllte er ihn an und versuchte es erneut. Wieder konnte er ihn abhalten. Allerdings wurde es urplötzlich stockdunkel. Tod. Das war wohl … sein ………………………………………………………………Tod.

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