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Blinde Date auf Umwegen

Kurzbeschreibung
OneshotLiebesgeschichte, Erotik / P16 / Gen
OC (Own Character) Tom Hiddleston
13.07.2021
13.07.2021
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Mit einer geschickten Handbewegung nahm ich meine Tasche vom Boden hoch und hing sie mir über meine rechte Schulter während ich aufstand. Ich blickte noch einmal zu dem Mann, der schräg von mir am Tresen saß.
Die junge Dame, die ihn vor einer knappen halben Stunde in ein Gespräch verwickelt hatte, redete immer noch mit ihm. Bemüht freundlich zu bleiben, versuchte er immer wieder das Gespräch zu beenden, doch ohne Erfolg. Irgendwie tat er mir leid. Ich atmete tief durch, trank den letzten Schluck meiner Limo aus und ging zu ihm rüber.

„Hallo Tom.“ Sagte ich und legte ihm meine Hand auf seinen Rücken, während ich ihm einen Kuss auf seine rechte Wange drückte. Leicht verwirrt blickte er zu mir auf, bis er verstand, was ich vorhatte. „Tut mir leid, dass ich so spät dran bin. Auf Arbeit war wieder die Hölle los und dann noch der Verkehr auf dem Weg hier her.“ Redete ich weiter. Er hatte mittlerweile seine Hand an meinem Rücken entlang um meine Hüfte gelegt.
„Das ist doch kein Problem.“ Lächelte er mich an und stand auf. Er nahm seine Jacke und wandte sich noch einmal zu der jungen Dame um.
„Verzeih mir, wenn ich dich jetzt einfach hier stehen lasse, aber wie du siehst ist meine Verabredung eingetroffen.“ Sagte er und wandte sich wieder zu mir um.

Er legte seinen Arm um meine Schulter und zog mich ein wenig näher an sich. Um die Illusion aufrechtzuerhalten, dass wir uns kannten und verabredet waren, legte ich meinen Arm um seine Hüfte und lächelte ihn an. Er nickte kaum merklich und wir verließen die Bar. Draußen auf der Straße lösten wir uns voneinander.
„Danke für die Rettung.“  Lächelte er schüchtern.
„Kein Problem. Manchmal kann man den Bösen eben doch noch retten.“ Lachte ich ihm entgegen. Er schmunzelte.
„Also weißt du wer ich bin.“ Kam es von ihm. Es war mehr eine Aussage, als eine Frage. Ich hob meine Augenbraue.
„Nein, ich hab in Blaue reingeraten, das du Tom heißt…“ gab ich sarkastisch lachend von mir.
„Okay Punkt für dich.“ Sagte er verlegen und fuhr sich mit seiner Hand durch seine Haare. „
Bevor du fragst: Emilia.“ Sagte ich, als ich sah, dass er grade was sagen wollte. Lächelnd streckte er mir die Hand entgegen.
„Freut mich dich kennenzulernen.“ Ich schüttelte seine Hand. Sein Lachen war ansteckend.
„Kann ich mich dafür in irgendeiner Art revanchieren?“, fragte er mit einem charmanten britischen Akzent. Ich prustete leicht während ich mit einer Hand abwinkte.
„Ach lass stecken.“ Sagte ich, doch Tom ließ nicht nach.
„Doch bitte ich möchte mich für die Rettung erkenntlich zeigen.“, bestand er darauf.
„Tom ernsthaft, das musst du nicht. Ich hab dir gerne geholfen.“ Gab ich freundlich von mir. Er seufzte kurz und sah auf die Uhr.
„Darf ich dich um diese Uhrzeit wenigstens nach Hause begleiten? Ich hätte ein schlechtes Gewissen, wenn ich dich jetzt alleine durch Londons Straßen gehen lassen würde.“ Sagte er auf eine so charmante Art, dass ich nicht Nein sagen konnte und schließlich zustimmend nickte. „Okay.“ Hauchte ich lächelnd, als ich nachgab.

Er grinste zufrieden und wir machten uns auf den Weg. Wir fuhren mit der U-Bahn quer durch London und anschließend noch ein paar Stationen mit Bus.
„Nimm mir das bitte nicht übel, denn ich bin echt froh, dass du in der Bar warst, aber wenn du hier wohnst, was hast du dann auf der anderen Seite von London in dieser Bar gemacht?“, fragte er, als wir in Straße einbogen, in der ich wohnte. Verlegen lächelte ich.
„Ich war beruflich dort und hab es mit einem Blind Date verknüpft, damit ich den Weg nur einmal fahren muss.“, sagte ich mit einem schrägen Lächeln.
„Tja hätte ich gewusst, dass ich versetzt werde, wäre ich gleich nach Hause gefahren.“ Lachte ich ein wenig zerknirscht.
„Na dann muss ich demjenigen wohl danken, dass er nicht aufgeraucht ist.“ Lachte Tom mich an. Ich schmunzelte bei seiner Bemerkung.
„Sieht wohl so aus.“ kommentierte ich seine Bemerkung knapp und blieb vor der Eingangstür meines Hauses stehen. Tom guckte kurz verwirrt, bis er realisierte, dass wir das Ziel erreicht hatten.
„Hier wohne ich.“ Sagte ich leise und sah kurz zu Boden.
„Oh. Na dann. Danke nochmal für die Rettung und das angenehme Gespräch während der Fahrt hier her.“ Kam es leicht bedrückt von Tom.
„Danke für die Begleitung.“ Lächelte ich verlegen. Von Tom kam ebenfalls ein Lächeln. Dann kam er einen Schritt auf mich zu, umarmte mich und gab mir einen leichten Kuss auf die Wange.
„Gute Nacht, Emilia.“ Sagte er, als er mir lächelnd in die Augen sah.
„Gute Nacht Tom.“ Hauchte ich ihm entgegen. Er lächelte mich noch einmal kurz an und ging. Ich sah ihm noch kurz hinterher, bevor ich die Tür aufschloss. Ich trat in den Hausflur und drehte mich, während ich in der offenen Tür stand noch mal zu ihm um.

„Willst du vielleicht noch mit nach oben kommen?“, rief ich ihm fragend hinterher. Er blieb stehen und drehte sich zu mir um. Ich konnte ihn in der Dunkelheit kaum erkennen, doch er schien kurz zu überlegen, bevor er wieder auf mich zu kam.
„Nun ja.“ Sagte er, als er bei mir an der Tür stand.
„Es ist schon recht spät und der Weg ist recht lang.“ Schmunzelte er. Ich grinste ihn schief an und setzte mich in Bewegung.

In meiner Wohnung angekommen, stellte ich meine Tasche an ihren immer gleich Platz im Flur und zog mir die Schuhe und Jacke aus. Tom tat es mir gleich.
„Möchtest du was essen?“, fragte ich auf dem Weg in die Küche.
„Ich nämlich schon, ich hab seit dem Mittag nichts mehr gegessen.“ Redete ich weiter, während ich einen kleinen Topf mit Wasser auf den Herd stellte und das Gas anzündete, um das Wasser heiß zu bekommen. Ich setzte den passenden Deckel auf den Topf und wartete. In der Zwischenzeit nahm ich die Packung Spaghetti aus der Vorratskammer, sowie ein paar Blätter frischen Basilikum und einige Tomaten.

Tom, der sich mittlerweile ein wenig meine Wohnung angesehen hat, trat in die Küche. Ich sah aus dem Augenwinkel wie er nach unten auf seine Uhr sah und dann wieder hoch zu mir.
„Es ist halb drei morgens...“, sagte er verwirrt.
„Ich weiß.“ Gab ich als Antwort und nickte in die Richtung der großen Uhr.
„Und trotzdem kochst du noch?“, fragte er verwirrt.
„Ich hab Hunger und wie gesagt: seit dem Mittag nichts mehr gegessen. Also ja, ich koche jetzt noch Nudeln.“ Lachte ich ihm entgegen.
„Und bevor ich die Nudeln jetzt gleich ins Wasser packe, frag ich nochmal: Willst du auch was?“, fragte ich sanft und hob den Deckel des Topfes. Tom schüttelte lachend den Kopf.
„Ist das ein Ja oder ein Nein? Oder bist du einfach nur verblüfft, dass ich jetzt wirklich noch was zu Essen mache?“ fragte ich mit den Nudeln in der Hand. „Ich bin nur verblüfft.“ Gab er schmunzelnd von sich.
„Und ja ich hätte gerne auch was, die Frau in der Bar hat mir irgendwie den Appetit verdorben.“ Lachte er und auch ich musste leise lachen.

Ich machte das Essen fertig und servierte es anschließend. Wir hatten uns grade gegenüber an meinen kleinen runden, dunklen Holzesstisch gesetzt als mir ausfiel, dass ich ihm noch nichts zu trinken angeboten hatte.
„Entschuldige ich hatte voll vergessen nachzufragen, willst du eigentlich was trinken? Wasser, Tee, ein Wein oder Bier?“ fragte ich peinlich berührt. Tom sah mich ein bisschen überfordert an.
„Ähm…“, kam es von ihm.
„Das hab ich leider nicht mehr da.“ schmunzelte ich ihn an. Auf seinem Gesicht machte sich ein Lachen breit.
„Wenn es keine Umstände macht, würde ich einen Wein nehmen.“ Sagte er sanft.
„Gar kein Problem. Lieber einen Roten oder einen Weißen?“ fragte ich und stand auf.
„Tja ein Roter würde besser zum Essen passen, aber ich bevorzuge eigentlich einen Weißen.“ Kam es grübelnd von ihm.
„Ach sehr schön.“ Kam es von mir. „Ich trinke auch lieber Weißwein.“ Lächelte ich ihn an. Ich nahm einen passenden Weißwein aus meinem kleinen Weinregal und öffnete ihn.

Nachdem die Frage des Weines geklärt war, ging ich zur anderen Seite meiner Arbeitsplatte und stütze mich mit meinen Händen darauf ab, bevor ich mich nach oben drückte und meine Schienbeine auf der Arbeitsfläche ablegte. Ich streckte mich noch ein Stück und machte dann meinen Hochschrank auf.
„Warte ich helfe dir.“ Sagte Tom und stand auf.
„Danke, aber das geht schon.“ Sagte ich mit den zwei Weingläsern in der Hand. Tom war in der Zeit zu mir rübergekommen und stand nun direkt vor mir, während ich auf der Arbeitsplatte saß.

Die Weingläser standen neben mir und Toms Hände, die er zur Sicherheit neben meiner Hüfte gehalten hatte, lagen jetzt auf ihr. Für einen Moment sahen wir uns in die Augen und die Zeit schien kurz stehenzubleiben.
„Oh, entschuldige.“ Kam es dann verlegen von Tom und er nahm seine Hände von meiner Hüfte. Mit geröteten Wangen lächelte ich verlegen und rutschte dann vorsichtig von der Arbeitsplatte runter. Ich drehte mich um, nahm die Gläser und ging rüber zum Wein, um uns jeweils ein Glas einzuschenken.
Dankend nahm Tom mir ein Glas ab, als ich mich wieder zum Tisch umdrehte. Wir setzten uns wieder und aßen auf. Nachdem wir mit essen fertig, und bereits bei der zweiten Flasche Wein waren, gingen wir ins Wohnzimmer. Wir setzten uns aufs Sofa und unterhielten uns weiter.

Es war mittlerweile fast vier Uhr morgens, doch keiner von uns schien müde zu sein. Ich überlegte, wann ich mich das letzte Mal so angenehm mit jemanden unterhalten hatte. Dass Tom ein interessanter Mensch war, wusste ich vorher schon, doch mir fiel erst jetzt auf wie interessant. Fasziniert hörte ich ihm zu und beobachtete jede seiner Bewegungen.
Ich war überrascht davon, wie elegant er das Glas noch abstellen konnte, wenn man bedenkt, dass jeder von uns ungefähr eine Flasche Wein getrunken hatte. Nachdem ich den Inhalt meines Glases ebenfalls  geleert hatte, stellte ich es neben das leere Glas von Tom und sah kurz zu den, am Boden stehenden leeren Flaschen.
„Oh man, das ist eigentlich gar nicht meine Art. Entschuldige.“ Sagte ich verlegen und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Tom lächelte mich sanft an.
„Meine eigentlich auch nicht, aber mit dir die Zeit zu verbringen und zu reden ist sehr angenehm.“ Erwiderte er und ich stimmte ihm nickend zu.
„Halt mal eben still.“ Sagte er und fuhr mit seiner Hand von meinem Wangenknochen die Wange entlang zu meinem Ohr, wo er mit seinem Zeige- und Mittelfinger ein paar Haare hinter mein Ohr steckte.
„Du hast nicht alle Haare erwischt.“ Lächelte er mich an. Seine Hand wanderte weiter, sodass sein Daumen auf meiner Wange und der Rest seiner Hand an meinem Hals lag.

Wir sahen uns in die Augen und ohne weiter darüber nachzudenken, fielen wir über einander her. Sanft zog er mich zu sich in einen intensiven Kuss. Da ich schon ein wenig beschwipst war, konnte ich mein Gleichgewicht nicht halten, wir fielen nach hinten und ich landete auf ihm.
Mit seiner freien Hand glitt er über meinen Rücken und hielt mich fest, während wir uns immer noch küssten. Nach einer Weile richtete ich mich ein wenig auf, um die Knöpfe seines Hemds aufzumachen. Verführerisch lächelnd sah er mich an. Er wartete bis ich sein Hemd aufgemacht und ihm ausgezogen hatte, bevor er mich mit einer geschickten Handbewegung festhielt, sich so weit drehte, dass er aufstehen konnte und mich hochhob. Ich schlang meine Beine um seine Hüfte und unsere Lippen trafen sich wieder. Küssender weise trug er mich durch die Wohnung, während ich ihn ins Schlafzimmer dirigierte.

Dort angekommen ließ er mich sanft aufs Bett gleiten. Er sah mich mit einem lüsternen Blick an und beugte sich dann zu mir runter. Geschickt platzierte er einige Küsse auf meinem Hals, während er sich mit einer Hand neben meinem Kopf abstützte und mit der anderen meinen Körper entlang fuhr.
Seine Hand glitt unter mein Shirt und ehe ich mich versah, hatte er es mir ausgezogen. Verlangend biss ich mir auf die Unterlippe, als ich meinen Blick über seinen nackten Oberkörper schweifen ließ.
Von dem Sixpack, über seine stramme Brust bis hin zu den definierten Gesichtszügen und den leuchtenden blauen Augen. Ich sah wie das Verlangen über mich herzufallen in ihnen aufblitzte und lächelte mich frech an.
„Du machst mich fertig.“ Raunte er an mein Ohr, bevor er in mein Ohrläppchen biss.
„Was soll ich denn dann sagen?!“, stöhnte ich leise und fuhr mit meinen Händen über seinen Rücken, zu seiner Hüfte und schließlich zu seinem Gürtel. Langsam fing ich an ihn aufzumachen und ging dann über zu seiner Anzughose. Tom stoppte in seiner Bewegung und streifte sich die Hose und Socken in einem Zug vom Körper, dann beugte er sich wieder über mich und fing an mich wieder am Hals zu küssen.
Langsam fing er an von meinem Hals zu meinem Dekokte zu wandern und dort seine Küsse zu platzieren. Er ging immer weiter nach unten und als er bei meinem Bauch angekommen war, sah er kurz nach oben und lächelte diabolisch.
„Du machst mich fertig Hiddleston!“, hauchte ich und richtete ich mich langsam auf, rutschte von der Mitte des Bettes zur Kante und stand auf.
„Wirklich?“, raunte er verführerisch in mein Ohr, als er mir den BH öffnete.
„Ja!“, sagte ich leise aber bestimmt und zog mir meine Hose mit samt des Strings und den Socken aus. Ich bemerkte wie Toms Blick über mein nackten Körper ging.

Überlegen lächelte ich ihn an, legte meine Hand auf seine Brust und drückte ihn mit einem sanften Druck aufs Bett. Schnell atmend setzte er sich auf die Bettkante und stützte sich mit seinen Händen hinter sich ab. Langsam setzte ich mich auf seinen Schoß und legte meine Arme um seinen Hals.
Ich konnte den Inhalt seiner Boxershort deutlich spüren und biss mir kurz auf die Unterlippe bevor ich meine Hand in seinen Haaren vergrub und ihn leidenschaftlich küsste. Tom fuhr mit seiner rechten Hand meinen Rücken entlang und drückte mich näher an sich. Ich merkte seinen Herzschlag an meinem Oberkörper und drückte mich automatisch näher an ihn.

Er drückte sich langsam vom Bett ab und drehte uns, sodass ich unter ihm auf dem Bett lag. Mit einer geschickten schnellen Bewegung zog er sich die Boxershort aus und beugte sich wieder über mich. Er legte seine Stirn auf meine und sah mir in die Augen.
„Der Idiot, der dich versetzt hat, tut mir schon ein bisschen leid. Er weiß gar nicht was er verpasst.“ Raunte er mir mit einem verschmitzten Lächeln entgegen. Ich schmunzelte über seine Aussage bevor ich antwortete.
„Wer weiß…vielleicht wäre er gar nicht erst bis in meine Wohnung gekommen…“ hauchte ich und zog ihn in einen Kuss. Es war ein zärtlicher Kuss. Und ohne das einer von uns etwas sagen musste war die Frage, die schon die ganze Zeit im Raum hing, beantwortet.
Tom bewegte seine Hüfte langsam näher an meine. Doch bevor er eindrang, stoppte er.
„Hast du…?“ begann er seine Frage und im selben Moment nickte ich zu meinem kleinen Nachtschränkchen, das neben dem Bett stand.
„Oberste Schublade.“ Flüsterte ich und sah ihm die paar Zentimeter, die er sich wegbewegte hinterher. Er nahm ein Kondom raus und streifte es sich über, bevor er wieder zu mir kam.

Erneut beugte er sich über mich. Und erneut berührten unsere Lippen sich zärtlich. Jede Berührung, die er auf meiner Haut hinterließ, verursachte ein wohliges Kribbeln in meinem Bauch. Ich sog seinen Geruch mit einem sanften Lächeln ein und merkte im gleichen Moment, wie er in mich eindrang. Es folgten ein paar sanfte Stöße seinerseits und bei jedem Stoß, stöhnte ich lustvoll auf.
Langsam öffnete ich die Augen und sah ihn an. Schelmisch lächelte er mich an, küsste mich erneut und begann etwas bestimmter zu werden. Ich fuhr mit meinen Händen durch seine Haare und krallte mich in seinem Rücken fest, als er den schnellen Rhythmus seines Stoßens beibehielt.
Mein Stöhnen wurde immer lauter und ich konnte mich kaum noch zusammenreißen. Ich war bereits kurz vor dem Höhepunkt, meine Beine zitterten schon und lange hielt ich es nicht mehr aus. Tom schien es mitzubekommen und wurde langsamer.

„Was machst du da?! Wieso wirst du langsamer?!“ hauchte ich ihm fassungslos entgegen. Seine einzige Entschuldigung war ein freches Lächeln.
„Tom!“, mahnte ich ihn keuchend. Er sah mich liebevoll an, küsste mich sanft und noch bevor ich anfangen konnte meine Hüfte zu bewegen, machte er weiter. Ein angenehmer Schauer ging durch meinen ganzen Körper und ich merkte wie meine Augen nach hinten rollten. Tom wurde immer schneller und ich krallte mich erneut in seinem Rücken fest.
Stöhnend und keuchend kamen wir zum Höhepunkt. Er verlangsamte das Tempo und ließ die Bewegung sanft ausklingen.

Schnell atmend legt er seinen Kopf neben meinen und sah mich von der Seite an. Ich drehte meinen Kopf zu ihm. Unsere Nasenspitzen berührten sich und erschöpft, aber glücklich lächelten wir uns an. Wir neigten unsere Köpfe kurz aneinander, sodass wir gegenseitig unsere Stirn berührten, schlossen unsere Augen für einen kleinen Moment und atmeten tief durch. Ich öffnete meine Augen wieder und sah Tom an, wie er friedlich neben mir wieder zu Atem kam.

Sanft strich ich mit meiner Hand über seine Wange und er fing leicht an zu lächeln. Er öffnete seine Augen und sah mich an.
„Ich… Nun ja…“ sagte er und sah an uns runter. Ich nickte schwach und hielt ihn noch einen Moment auf. Ich zog ihn sachte zu mir und küsste ihn noch mal intensiv.
Während des Kusses löste er seine Hüfte von meiner. Er stand auf, streifte das Kondom wieder ab und warf es in den Müll.
„Was hälst du von einer Dusche?“, fragte ich immer noch schwer atmend vom Bett aus. Lächelnd nickte er und forderte mich mit seiner ausgestreckten, offenen Hand auf aufzustehen.
Ich schwang mich langsam aus dem Bett, da meine Beine immer noch zitterten, ging zu ihm und griff seine Hand. Wir duschten kurz und legten uns danach wieder ins Bett. Ich zog die dünne Sommerdecke über uns und kuschelte mich an Toms Brust. Ich merkte wie er einen Kopf an meinen lehnte und mir einen Kuss auf die Stirn gab.

„Also ganz ehrlich, dass hab ich von dem Tag nicht erwartet, als ich heute früh aufgestanden bin.“ Sagte er zärtlich zu mir und ein Lächeln ging mir übers Gesicht.
Behutsam fuhr ich mit meinem Zeige-, Mittel- und Ringfinger über seinen Brustkorb. Ich stoppte, als er das sagte, legte meine Hand flach auf seine Brust und sah zu ihm hoch.
„Ich auch nicht.“ Lachte ich schwach. „Aber es ist das Beste, was mir seit langem passiert ist.“ Flüsterte ich.
„Unser Treffen, unsere Unterhaltung, das du versetzt wurdest, der Sex oder mit mir zu schlafen?“, fragte er mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich lächelte schief und sah ihm in die Augen.
„Ja.“, antwortete ich schlicht und einfach, da ich alles davon meinte. Tom stieß kurz lächelnd Luft durch die Nase aus und drückte mich an sich. Müde legte ich meinen Kopf wieder an seine Schulter und schloss die Augen.

Als ich am nächsten Morgen, wobei es ja eigentlich derselbe Tag war, aufwachte, merkte ich einen warmen Körper an meinem Rücken. Langsam drehte ich mich um und merkte dabei, dass ich recht viel getrunken hatte. Müde sah ich in Toms friedliches Gesicht und musste lächeln.
„Was ist?“, brummte er mich müde, aber dennoch freundlich an.
„Nichts.“ Sagte ich sanft. „Es ist nur schön aufzuwachen und in ein schönes Gesicht zu gucken, wo man weiß, dass auch ein wunderbarer Charakter und intelligenter Mensch hinter steckt.“ Flüsterte ich lächelnd. Auf seinem Gesicht breitete sich ebenfalls ein Lächeln aus. Müde blinzelnd legte er seine Hand an meine Wange und zog mich zu einem Kuss zu sich.
„Frühstück?“, hauchte ich, als wir uns wieder voneinander lösten.

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Hallöchen :)
Ich hoffe euch hat dieser kleine Oneshot gefallen ;P
Als ich neulich einen inhaltlich ähnlichen Oneshot mit Henry Cavill geschrieben habe (Superman*s Kryptonite), habe ich eventuell Gefallen an dieser Art der Storys gefunden.
Aber keine Sorge ich werde "Life" trotzdem weiter schreiben, es werden nur ab und zu auch andere, kleinere Geschichten online kommen :)
Lasst gerne Kritik (sowohl positiv, als auch negativ) in einem Review da, würde mich auf jeden Fall freuen :)

Bis dahin

~ That Girl Next Door
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