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In the Name of Love

GeschichteRomance, Übernatürlich / P16 / Het
Brandon Stella
11.07.2021
22.07.2021
3
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11.07.2021 1.106
 
*Stella's Sicht*l

Leicht wehte der Wind durch ihre langen, goldblonden Haare. Ihre goldbraunen Augen sahen in den Himmel, wo die helle, gelbe Sonne schien. Das blondhaarige Mädchen hatte sich auf ihren Heimatplaneten Solaria befunden und stand auf ihrem Balkon um sich gedankenverloren den Himmel anzusehen. Sie trug ein langes, orangenes Prinzessinnenkleid und dazu eine goldene Prinzessinnenkrone. Jap sie war die Prinzessin von Solaria. Sie hieß Stella. Ein Klopfen an ihrer Schlafzimmertür brachte die Prinzessin zurück ins hier und jetzt.

,,Herein!", rief Stella und drehte sich zur Tür um.

Langsam ging die Tür um und dort stand die Gräfin. Ihr Name war Cassandra und sie war ziemlich nett. Naja eigentlich waren alle Angestellten nett und man konnte sich gut mit ihnen unterhalten.

,,Hallo Gräfin! Was ist denn los? Ist was passiert?", fragte Stella an die Gräfin gewandt.

Die Gräfin schüttelte den Kopf und antwortete:,,Nein, ihr Vater hat mich nur geschickt, weil er mit ihnen reden möchte."

,,Okay, ich komme gleich.", meinte die Blondine und drehte sich wieder um.

Die Prinzessin konnte sich schon denken worum es ging. Schon mehrmals hatte ihr Vater in dieser Woche gemeint, dass ihre Fernkräfte gefährlich sind und Stella sie niemals kontrollieren könnte, wenn sie nicht auf eine Feenschule gehen würde, doch um ehrlich zu sein hatte die junge Fee keine Lust dazu. Immerhin hatte sie jetzt schon die Schnauze voll von dem Prinzessinnenunterricht und dann sollte sie auch noch auf eine Feenschule gehen. Nein, also das ging eindeutig zu weit. Seufzend verließ die Prinzessin ihr Schlafzimmer und machte sich auf den Weg zum Thronsaal.

*Brandon's Sicht*

Mit langsamen Schritten ging er ins Wohnbereich, wo seine Eltern schon auf ihn warteten. Bevor der junge Mann ins Wohnzimmer hineinging, fuhr er sich durch sein kurzes, braunes Haar.

,,Hoffentlich sind es keine schlechten Neuigkeiten.", murmelte der Junge leise vor sich hin.

Die Türklinke drückte er nach unten und ging ins Wohnzimmer und traf auf seine Eltern, die auf der kaputten Couch saßen. Die Couch sah gar nicht mehr so gut aus, da sie schon viele Risse, Flecken und staubig war, also im Glastext hatte sie schon bessere Tage gesehen. Der Braunhaarige schüttelte leise seufzend den Kopf und näherte sich der Couch.

,,Mum und Dad? Ihr habt mich gerufen?", fragte der Braunhaarige.

,,Ja, mein Sohn. Der König möchte, dass du seinen Sohn Prinz Sky nach Magix zur rote Fontäne begleitest. Einerseits möchte er, dass du seinen Sohn schützt, aber andererseits möchte er auch, dass du mehr Kampftechniken lernst.", erklärte sein Vater ihm.

,,Was? Aber-"

Das schwere Husten seiner Mutter unterbrach ihn. Schon seit mehreren Wochen ging es seinen Eltern nicht gut, was verständlich war immerhin war er und seine Eltern Sklaven des Königs von Eraklyon oder auch Knappen genannt. Tja sein Leben war halt nicht einfach vor allem, da er und seine Eltern in einem Haus wohnten, was ziemlich alt, staubig und schon gar nicht mehr zu gebrauchen war, doch der König dachte sich, dass es für so eine obdachlose Familie reichen würde. Die Möbeln hatten auch keine gute Qualität mehr und die Nahrung dieser Familie war nicht sehr lecker. Sie mussten sich von Essensresten und Ratten ernähren. Das die Familie, da irgendwann krank und erschöpft wurde, war zu vorhersehbar, doch zum Glück war der Braunhaarige so gut mit dem Prinzen befreundet, dass er wenigstens von seinem Kumpel Essen für seine Eltern bekam.

,,Brandon, ich weiß, dass du ungerne uns verlassen tust, doch denk bitte an deine Mutter und mich. Vielleicht wirst du ein toller Spezialist der wahrscheinlich sehr viel Geld verdienen wird. Brandon, bitte geh nach Magix und mach uns stolz.", meinte sein Vater zu ihm.

Einverstanden nickte Brandon, doch trotzdem wollte er innerlich bei seinen Eltern bleiben um sie mit ausgewogener, gesunden Nahrung zu versorgen, aber sein Vater hatte Recht. Vielleicht würde Brandon, doch ein guter Spezialist werden, der sehr viel Geld verdiente und somit seiner Familie eine bessere Umgebung geben konnte.

,,Okay, ich gehe nach Magix und mache euch stolz.", sagte Brandon zu seinen Eltern.

Kurz darauf umarmte Brandon seine Eltern und hoffte, dass sie die nächste Zeit ohne ihn überleben konnten.

*Stella's Sicht*

Die junge Kronprinzessin kam im Thronsaal an und sah ihren Vater auf seinem Thron sitzen.

,,Vater, du wolltest mit mir sprechen?"

,,Ja, Stella.", antwortete der König seufzend.

Sein Blick ruhte nachdenklich auf der Prinzessin, was ihr irgendwie Sorgen bereitete. War etwas geschehen? Ging es um das Königreich? Um das Volk?

,,Stella, du weißt, dass mein Angebot wegen Alfea immernoch stehen, oder?", fragte ihr Vater sie.

,,Ja.", antwortete Stella genervt und wandte ihre Blick von ihrem Vater ab.

Warum musste er sie ständig damit nerven? Reicht es nicht, dass Stella an diesem behinderten Prinzessinenkurs teilnehmen muss? Nein, jetzt sollte sie auch noch zu einer Feenschule mit nichtadligen Feen gehen.

,,Stella, bitte, versteh mich doch! Es ist nur zu deinem besten.", meinte ihr Vater zu ihr.

Natürlich hörte dieses Mal Stella auf ihrem Vater denn sie wollte ihn nicht enttäuschen, obwohl sie zuvor noch nie Kontakt mit andere magische Lebewesen, außerhalb von Solaria gemacht hatte. Entweder lag es daran, dass sie zu schüchtern war oder manchmal lag es auch daran, dass ihr Vater es ihr verboten hatte. Der König war manchmal sehr streng zu ihr, was erst seit vierzehn Jahren so ist, da ihr Vater sich in dieser Zeit sich mit ihrer Mutter scheiden lassen hatte. Seit diesem Tage an war er in mancher Hinsicht sehr streng zu seiner Tochter gewesen. Jedoch war der König manchmal sehr nett und lustig gewesen und gab auch Zeiten, wo die beiden sehr viel Spaß miteinander hatten. Stella hatte sich nach der Scheidung ihrer Eltern sehr stark verändert. Sie ist eher in sich gekehrt und hatte nie so wirklich jemanden gezeigt, wie sie mit dieser Geschichte umging. Zumal die Prinzessin sehr langweilig für manche Prinzen war, da sie sich nicht für Kleider, Schuhe oder Handtaschen interessierte sondern für Bücher und Abenteuern.

,,Meinetwegen gehe ich nach Alfea, Vater.", seufzte Stella und sah ihren Vater wieder an.

,,Schön, dass du endlich, doch nach Alfea gehst.", sagte ihr Vater mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.

,,Hoffentlich ist dies nicht der größte Fehler meines Lebens.", murmelte die Blondine vor sich hin.

Fortsetzung folgt...

***

Hii! Was sagt ihr zu dem Anfang? Ich weiß, dass ich Stella komplett verändert habe, doch ich wollte halt hiermit zeigen, wie sie zu unserer Stella geworden ist. Was sagt ihr eigentlich zu Brandon's Geschichte? Habe ich es zu krass da gestellt? Ist es zu schlimm? Bitte lasst es mich in den Kommentaren wissen.

LG roseontour
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