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Kurzgeschichten Sammlung #1

Kurzbeschreibung
SammlungKrimi, Freundschaft / P12 / Gen
Klaus Wiebel Marc Westerhoven Moritz Breuer Nico Berger Paul Richter Stephan Sindera
10.07.2021
25.09.2021
32
62.235
14
Alle Kapitel
63 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.08.2021 1.334
 
Früher einmal, war Stephan mit seinen Eltern immer in den Urlaub geflogen. Er hatte es geliebt neue Dinge zu sehen und etwas zu entspannen, oder auch am Strand zu spielen. Seine Eltern hatten jedes Jahr die gleiche Insel ausgesucht auf der sie ihren Urlaub verbrachten. Royal Outcast, eine kleine Insel mit ein paar Bewohnern, einem großen Markt auf dem man alles bekommt und kleine Hütten in denen die Menschen lebten. Es war eben ein Karibik Traum, den Stephan nur zu gerne immer wieder aufs neue besuchte. Doch jetzt seit er als Polizist immer im Dienst ist und nur sehr wenig Zeit und Urlaub hat, war er seit mehr als 20 Jahren nicht mehr dort gewesen. Es wurde mal wieder Zeit diesen Ort zu besuchen, und Stephan wusste auch schon wie er das anstellen würde um dort mal wieder Urlaub machen zu können auch wenn er keine Urlaubstage mehr hatte für dieses Jahr.
„Sag mal, Paul. Hättest du nicht mal Lust auf einen Einsatz der nicht in Deutschland ist?“, fragte er seinen Kollegen und besten Freund Paul, der immer an seiner Seite war und ein offenes Ohr hatte. Mit ihm konnte Stephan über alles reden und ihm auch alles anvertrauen.
„Wie kommst du denn jetzt auf so etwas?“, Paul hob seinen Kopf und blickte von seinem Stapel Akten auf. Stephan zuckte nur mit seinen Schultern.
„Ich meine ja nur. Wäre doch sicherlich mal cool wenn wir irgendwo anders, also nicht in Deutschland für ein paar Tage oder Wochen stationiert wären und dort eben ermitteln.“, murmelte Stephan und wich Pauls Blick aus der ihn zu durchbohren schien. Zwar konnte er mit Paul über alles reden, und die beiden verstanden sich auch sehr gut, aber diesem Blick konnte er einfach nicht standhalten.
„Nun cool wäre es bestimmt, aber leider ist es nicht möglich. Und ich denke kaum, dass Klaus uns jemals woanders hinschicken würde, weil er unsere Hilfe hier in Köln braucht.“ Damit hatte Paul genau das ausgesprochen was Stephan bereits vermutet hatte. Doch er ließ nicht locker.
„Aber da könnte man ja was dagegen machen, damit wir doch noch irgendwann von hier für eine gewisse Zeit den Posten verlassen können.“ Paul blickte erneut von seinem Stapel Akten auf und sah Stephan an.
„Oka Stephan, was willst du mir damit sagen? Es klingt so, als hättest du einen Plan und wüsstest auch schon wohin es gehen soll.“, nun hatte er Pauls Interesse geweckt und der kleine Polizist sah den großen Polizisten fragend an, mit einem gewissen blitzen in seinen Augen.
„Nun, es gibt da eine Insel die ich als Kind mit meinen Eltern immer besucht habe. Dort leben reiche und arme Menschen, jeder besitzt dort mindestens ein Boot und es herrscht eine friedliche Atmosphäre dort. Ich hab es immer total genossen wenn wir dort waren und ich kannte dort auch schon einige Leute, die mich seit dem letzten Besuch dort nicht mehr gesehen haben.“, Stephan machte eine Pause.
„Und da willst du hin gehen?“, fragte Paul und Stephan nickte.
„Ich meine dort gibt es auch eine Polizeistation und die Polizisten dort sind noch lange nicht so gut wie wir hier. Sie könnten unsere Hilfe schon mal gebrauchen.“, fügte Stephan hinzu und Paul nickte.
„Dann sollten wir wohl doch mal mit Klaus darüber sprechen. Vielleicht lässt er sich ja überreden wenn er heute einen seiner guten Tage hat.“, meinte Paul und richtete sich auf.
„Einen Versuch ist es wert.“, sagte Stephan und folgte Paul aus dem Büro in Richtung der Zentrale wo Klaus seinen Platz als Chef der Dienststelle hatte. Das Klaus natürlich etwas dagegen hatte war den beiden von Anfang an klar gewesen, aber Paul und Stephan lassen sich nicht so leicht abwimmeln.
„Aber Klaus, kannst du es dir nicht noch einmal überlegen? Ich meine schau es dir doch einfach mal und spreche mit den Leuten von der Station dort. Dann kann man ja immer noch schauen ob es geht oder nicht.“, meinte Paul und Klaus konnte es Paul nicht antun nein zu sagen. Also machte er genau das was Paul von ihm verlangt hatte.
„Okay, na schön, dann schaue ich mal was ich für euch beide da machen kann.“, gab Klaus brummend von sich, schloss seine Türe und machte sich an die Arbeit, während Stephan und Paul sich wieder auf den Weg machten zu ihrem Büro, welches sich am Ende des langen Flures befand.
„Und? Denkst du er wird ja sagen?“ Stephan war vielleicht etwas zu sehr aufgeregt, aber schließlich ging es hier um etwas ganz besonderes. Auf dieser Insel hatte er seine Kindheit verbracht. Er hatte seinen damaligen Freunden dort geholfen und mit ihnen ein Abenteuer nach dem anderen erlebt. Es war keine harmlose Zeit gewesen und er und seine Freunde hatten oft mit Gefahren zu kämpfen, auch wenn sie damals noch Kinder oder Teenager gewesen waren, so hatten sie schon einiges erlebt, was eigentlich hätte nicht passieren sollen. Doch Stephan hatte die Zeit geliebt und wollte noch ein letztes mal in seinem Leben diesen Ort besuchen während er sich an die vielen Dinge erinnerte die damals geschehen waren.
„Jetzt mal sehen und abwarten. Du kennst Klaus: entweder er hat einen guten Tag oder einen schlechten. Und wenn er einen schlechten Tag hat, dann wird er immer nein sagen, auch wenn du ihn nur zum Essen einladen willst. Er sagt nein.“, Paul grinste Stephan an.
„Okay, das war jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber ich verstehe was du mir damit sagen willst.“, lachte Stephan während die beiden sich wieder an ihren Tisch setzten. Doch wirklich konzentrieren konnte Stephan sich an diesem Tag nicht. Immer wieder dachte er an Klaus und seine Entscheidung und machte sich zu viele Gedanken darüber was er ihm morgen für eine Antwort geben würde. Als Stephan am Abend nach Hause kam, hatte er eine Nachricht auf seinem Anrufbeantworter von einer unbekannten Nummer die er nicht kannte. Die Nummer stammte auch nicht aus Deutschland. Stephan wunderte sich und während er seine Uniform aus zog ließ er die Nachricht abspielen.
„Hey Stephan, ich hoffe ich habe hier die Nummer der richtigen Person erwischt, ansonsten hört sich jetzt halt ein Fremder diese Nachricht an. Ich bin´s Lucy von den royal outcast Inseln. Ich weiß, es ist viel zu lange her das wir uns gesehen haben oder Kontakt zueinander hatten, aber ich dachte ich rufe dich einfach mal an.“, Stephan hatte inne gehalten, total verheddert in seiner Uniform. Das konnte doch unmöglich wahr sein. Lucy? Seine damalige beste Freundin, mit der er jeden Sommer seine Zeit auf der Insel verbracht hatte?
„Ich weiß nicht genau wie du gerade Zeit hast, aber ich wollte es dich auch wissen lassen. Ich hab mir vor kurzem ein Haus gekauft und bräuchte jemanden der mir ein wenig hilft mit dem Umzug. Ich weiß, du bist in Deutschland und hast keine Zeit, aber ich habe vorher durch Zufall erfahren, dass zwei deutsche Polizisten zu uns auf die Insel kommen und da wusste ich einfach, dass du einer von ihnen sein wirst. Vielleicht meldest du dich bei mir , würde mich freuen wenn wir mal wieder miteinander sprechen würden.“, Mit diesen Worten piepste der Anruf Beantworter kurz und die Nachricht war vorbei. Stephan konnte immer noch nicht glauben, dass er gerade von Lucy angerufen worden war. Er hatte eigentlich gedacht, dass seine damaligen Freunde ihn bereits vergessen hatten, weil er der einzigste ist, der nicht auf dieser Insel lebte. Doch er hatte sich getäuscht.
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Hey:)
Soo ich bin wieder von meinen Großeltern zurück und jetzt für eine lange Zeit alleine zuhause. Ich habe die letzten Stunden damit verbracht wieder zu zeichnen, und auch mit meinen Wasserfarben wieder etwas künstlerisch unterwegs zu sein. Außerdem habe ich mir noch paar Sketchbooks auf Amazon gekauft die Morgen ankommen. Kann also bald wieder richtig los legen.
Ich hoffe euch hat dieser kleine Oneshot gefallen, der zum Teil auch eine Idee ist für eine Geschichte, aber mal sehen. Jedenfalls dachte ich, ich muss ihn hier hochladen. Auch kommt heute noch mal ein Kapitel hier online, also seid gespannt.
Wünsche euch noch einen schönen Tag, bis später

eure Lele
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