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Kurzgeschichten Sammlung #1

SammlungKrimi, Freundschaft / P12 / Gen
Klaus Wiebel Marc Westerhoven Moritz Breuer Nico Berger Paul Richter Stephan Sindera
10.07.2021
25.09.2021
32
62.235
12
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Dieses Kapitel
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11.07.2021 2.576
 
Doch im Schwimmbad angekommen, sah es nicht danach aus, als würden sie hier etwas finden oder irgendwelche Spuren entdecken. Das Schwimmbad war abgeschlossen und an der Glastüre, die in den Innenraum des Schwimmbades führen sollte, hing ein Schild.
„Na toll, abgeschlossen. Wir sind eben zu spät.“, grummelte Paul als er das Schild bemerkte.
„Nun gut, dann gehen wir eben wann anders hier hin. Wir haben ja das ganze Wochenende Zeit.“, meinte Stephan, der sich zwar auch etwas anderes erhofft hatte, aber daran konnte man jetzt nichts mehr ändern.
„Dann machen wir uns halt doch einen gemütlichen Abend und fangen Morgen mal damit an die Menschen hier zu befragen.“, fügte er hinzu und sie drehten sich um und liefen zurück.
„Also Ich hab mal eben im Internet bisschen nachgelesen und mich über das Hotel schlau gemacht. Hier kommen oft reiche Menschen her um Urlaub zu machen. Es scheint auch sehr bekannt zu sein.“, wechselte Moritz das Thema, als sie sich wieder im Aufzug befanden und zu ihren Zimmern fuhren.
„Timon Rottenbach ist der Besitzer des Hotels und er ist vor allem dadurch bekannt, dass er nicht nur dieses Hotel hier besitzt, sondern gleich drei weitere. Eines in Berlin, eines in Köln und eines in Stuttgart. Er hat sich gleich an drei verschiedenen Standorten in Deutschland verbreitet und seine Hotels laufen wirklich gut.“,
„Klingt ja nach jemanden, dessen Leben sehr gut läuft. Da wundert es mich auch nicht, dass nun in eines seiner Hotels eingebrochen wird.“, meinte Paul für den das Hotel etwas zu luxuriös war. Er mochte es zwar wenn es ab und zu mal nobel war, dennoch war dieses Hotel seiner Meinung nach etwas zu nobel. Als sie wieder ihre Zimmer erreicht hatten, stellten sie ihre Badesachen ab und fingen damit an ihre Zimmer einzuräumen und ihre Sachen auszupacken.
Den Rest des Freitagabends verbrachten die Polizisten vor dem Fernseher und aßen die Süßigkeiten, die ihnen ihr unbekannter Auftraggeber ins Zimmer gelegt hatte. Gemeinsam zappten sie durch das völlig belanglose Fernsehprogramm auf allen Kanälen. "Entspannung", sagte Stephan altklug, "ist auch nötig. Morgen früh können wir uns mit neuem Elan dem Fall der Sonnehof-Diebstähle widmen. So müde, wie wir sind, würden wir heute wahrscheinlich sowieso nur Fehler machen."
"Und das können wir uns nicht leisten", stimmte Paul zu. Er setzte sich in einen Sessel und stützte beide Beine auf dem kleinen Tisch ab. "Immerhin haben wir einen Ruf zu verlieren." Moritz machte es sich auf der breiten Fensterbank bequem und genoss den Blick auf den Stadtgraben, wo sich nur noch wenige Menschen aufhielten. Am gegenüberliegenden Ufer befand sich ein Hochhaus im Bau. Riesige Kräne standen neben dem Rohbau und in der obersten Etage. "Das ist eine verrückte Aussicht", kommentierte er. "Ich nehme es so hin!" Wenig später fielen sie todmüde ins Bett und wachten am nächsten Tag erfrischt auf.
Die Polizisten fuhren mit dem Fahrstuhl nach unten und gingen in den Frühstücksraum. Der Anblick der vielen Köstlichkeiten ließ ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Stephan schaufelte sich den Teller voll. Auch seine Kollegen bedienten sich. In einer offenen Schauküche hantierte der Frühstückskoch mit mehreren Pfannen, in denen die Eier brutzelten. Der Geruch von gebratenem Speck war köstlich.
Vorsichtig nippte Moritz an seinem Tee. "Heiß!", zischte er.
"Aber wir haben nicht die leiseste Ahnung, wer unser ominöser Auftraggeber sein könnte", kommentierte Paul.
"Da liegst du falsch", entgegnete Stephan. "Alle anderen fallen weg. Wir wissen doch, dass es eine Frau ist, oder?"
"Gut", musste Moritz zugeben. "Dann sind es immer noch viel zu viele. Was ist über die Diebstähle bekannt?"
Stephan schob sich eine Gabel mit Rührei auf sein halbes Käsebrötchen. "Dass hauptsächlich Angestellte bestohlen worden sind. Nur im Schwimmbadbereich sind auch Gäste zu Schaden gekommen."
"Da sollten wir erst später nachsehen", schlug Paul vor.
"Erst müssen wir an unseren Auftraggeber denken. Das ist viel wichtiger. Warum verhält sie sich so geheimnisvoll?"
"Sie will uns testen", mutmaßte Stephan, der schon einmal damit Bekanntschaft gemacht hatte, das man Polizisten getestet hatte wie sie sich in verschiedene Situationen verhalten. "Um herauszufinden, ob wir die richtigen Leute für diesen Fall sind."
Moritz biss in einen Muffin. "Hast du Zweifel an der Sache?"
"Ich?", stellte Stephan entrüstet fest. "Natürlich nicht!"
Zwei etwa achtjährige Kinder stürmten in den Raum und schenkten sich Gläser voll Orangensaft ein, bevor sie zu einem nahen Tisch rannten. Ein Wunder, dass sie dabei nichts verschütteten. Das Mädchen hatte wilde rote Locken, der Junge zeigte eine breite Zahnlücke, als er Stephan breit angrinste. Der grinste zurück und wandte sich dann wichtigeren Dingen zu: dem Treffen mit seinen Kollegen - und dem Frühstück.
"Wir müssen also unseren Auftraggeber überzeugen", sagte Paul. "Also los ... demaskieren wir sie! Ich weiß schon wie!"
Die beiden Kinder am Nebentisch lachten lautstark. Muffins und Kuchenstücke türmten sich auf ihren Tellern. Ihre Eltern kamen nun auch in den Frühstücksraum und setzten sich. Die Mutter war eine zierliche Frau mit rötlich-blondem Haar, der Vater trug eine dicke Nickelbrille und lächelte freundlich. Die Polizisten achteten aufmerksam auf die Hotelgäste ringsum - man wusste ja nie, was sich später als wichtig erweisen könnte.
Ein Kellner stellte ihnen eine neue Kaffeekanne auf den Tisch und fragte dann sie dann, ob sie irgendwelche Wünsche hätten. Sie alle bestellten frische Omeletts.
"Ich bin so froh, dass wir gestern nicht mehr ausgegangen sind", sagte Paul. "Ich war wirklich hundemüde. Wer weiß, in welchen Unfug ich da hineingeraten wäre."
"Das wärst du bestimmt", spottete Stephan. Paul lachte affektiert.
"Ja, ja, alles schön und gut", stimmte Moritz zu. "Jetzt komm zur Sache, Paul! Hast du eine Idee, wie wir herausfinden können, wer unser Auftraggeber ist?"
"Wir müssen sie noch unter Vorbehalt nennen", stellte Stephan klar. "Wir haben noch nicht mit ihr gesprochen - also haben wir den Auftrag auch noch nicht angenommen."
Moritz rollte mit den Augen. "Aber um das klarzustellen: Sind wir da. Das ist gut genug für mich. Also, zweitens - dein Vorschlag!"
Paul nickte. "Wir gehen zur Rezeption, zeigen den Beleg und fragen, wer ihn ausgestellt hat. Ich war gestern noch dafür, dass wir nicht sofort reingehen, aber jetzt sollten wir wirklich anfangen zu recherchieren. Der Gutschein kann kein Staatsgeheimnis sein. Und wenn doch - es kann nicht schaden, nachzufragen."
Es klirrte am Nebentisch und ein Messer landete klappernd auf dem Boden. "Tim, pass auf!", sagte der Vater genervt. Der Junge bückte sich, während das Mädchen kicherte. "Du bist auch so tollpatschig!", rief sie aus.
Moritz lehnte sich zurück und streichelte seinen vollen Bauch. "Ich habe eine andere Idee. Unser geheimnisvoller Fremder ist vielleicht nicht so leicht zu finden. Wenn überhaupt, sollten wir uns zurückhalten, unauffällig bleiben und uns an eine der Haushälterinnen wenden. Die wissen oft eine Menge darüber, was in Hotels vor sich geht ... und vielleicht können sie uns auch sagen, wer solche Gutscheine überhaupt ausstellt. Es wird sicherlich jemand aus dem Hotel gewesen sein."
"Hausfrauen?", kommentierte Paul. "Was meinst du damit?"
"Hausangestellte", verbesserte Moritz. "So nennt man sie in besseren Hotels wie diesem hier. Sie sind die Zimmermädchen."
"Verstehe." Paul schüttelte skeptisch den Kopf.
"Sei doch nicht so pessimistisch", forderte Moritz. "Die Zimmermädchen sind sozusagen die guten Geister im Hotel. Sie haben Einblick in alle möglichen Dinge."
"Hmm", grummelte Stephan. "Was sollen wir also tun? Ganz unverblümt und offensiv an die Rezeption gehen? So kommen wir wahrscheinlich schnell weiter - aber das könnte auch unsere Tarnung gefährden. Deshalb sollten wir lieber heimlich ermitteln, wie es Moritz vorschlägt."
Die Polizisten diskutierten noch eine Weile, während sie ihr Frühstück beendeten. Am Ende entschieden sie sich, den einfacheren Weg zu nehmen und direkt zur Rezeption zu gehen.
Stephan hatte den Übernachtungsgutschein bereits vorsorglich oben im Zimmer eingesteckt und legte ihn kurz darauf dem Hotelangestellten an der Rezeption vor.
Es war Herr Weidmann, den sie am Vorabend kennengelernt hatten. Er sah müde aus; kein Wunder, wenn er an einem Tag die Spätschicht und am nächsten Tag die Frühschicht arbeitete. "Na,  gut geschlafen?", erkundigte er sich freundschaftlich. "Was kann ich für euch tun?“
"Wir sind auf eine Einladung hin hier, das wisst ihr doch sicher noch." Stephan schob den Coupon auf dem Tresen ein Stück weiter. "Es ist uns ein bisschen peinlich, aber wir haben den Namen der Frau vergessen, die uns den Gutschein geschenkt hat." Er räusperte sich. "Da wollten wir uns bei ihr bedanken."
"Ihr habt also vergessen, wer euch ein Wochenende im besten Hotel der Stadt geschenkt hat? Ts, ts." Herr Weidmann hob die Augenbrauen. Offensichtlich kaufte er ihnen ihre Geschichte nicht ab. Stephan fühlte sich, als würde er mit Blicken regelrecht seziert werden.
Die Rezeptionistin griff nach dem Gutschein. "Na, dann lass mal sehen." Er schaute auf die Nummer, die auf der Rückseite des Gutscheins aufgedruckt war. "Das kann ich nachsehen. Jeder Gutscheincode ist im System vermerkt. Es ist definitiv ein interner Gutschein. Das heißt, er stammt von einem Kollegen hier im Hotel."
Genau das hatten die drei auch gedacht. "Ein Kollege von Ihnen, das ist richtig", beeilte sich Stephan zu sagen. "Das haben wir uns gemerkt, klar."
"Machen Sie sich keine Gedanken darüber", sagte Herr Weidmann beschwichtigend. "Jeder vergisst mal was." Der nette Rezeptionist hatte gemerkt, wie unwohl Stephan sich in der Situation fühlte. "Warten Sie, ich habe den Namen gleich!"
Moritz grinste vor Erleichterung. Sein Plan hatte zum Erfolg geführt - zumindest der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg, denn noch wussten sie nichts über die Diebstähle, geschweige denn den Täter. Aber zumindest würden sie in wenigen Sekunden erfahren, wer sie hier ins Hotel eingeladen hatte.
Mr. Weidmann nickte. "Das war Ronja Miller- das hätte ich auch gleich merken können."
"Warum?", fragte Stephan. Der Name sagte ihm nichts; warum sollte er auch? Aber jetzt würde es sicher nicht mehr lange dauern, bis sie dieser ominösen Ronja Miller begegnen würden.
"Weil sie die Einzige ist, die diese Art von Gutscheinen benutzt", erklärte er ihnen "Sie ist die Leiterin unserer Buchhaltung, und was Sie bekommen haben, ist eine Art ... ähm, eine Freikarte, die alle Kosten abdeckt."
Also die Leiterin der Buchhaltung im Sonnehof Hotel. Das war interessant. "Und wo finden wir Ronja?", fragte Paul, der ersten zu viel gegessen hatte und sich dringend setzen wollte und zweitens, hatte er nicht vor nach jemand den ganzen Tag zu suchen, wenn er es auch erfahren könnte wo sich derjenige befindet.
Weidmann zeigte auf eine Treppe, die neben der Rezeption begann. "Das ist der schnellste Weg nach oben. Ich sage euch den Weg zu ihrem Büro ..."
Schnell fanden die Polizisten den Weg zum Büro von Ronja, ihrer geheimnisvollen Klientin. Moritz klopfte an und es dauerte keine zwei Sekunden, bis ein fröhliches und gut gelauntes "Herein!" erklang.
Moritz öffnete die Türe und warf als erster einen Blick in das lange, schmale Büro. Hinter einem Schreibtisch neben einem großen Fenster mit Blick auf den Stadtgraben saß eine Frau. Die Spitzen ihrer dunkelblonden Haare wölbten sich über ihre Schultern nach außen. Sie trug eine elegante Bluse und ein Halstuch. Ihr Namensschild wies sie als diejenige aus, die sie suchte – Ronja Miller. Das war also ihre Auftraggeberin..
Sie lächelte ihre Besucher an. Auf dem Schreibtisch stapelten sich unzählige Ausdrucke. Bisher hatte sie an einem Computer gearbeitet, nun stand sie auf und ging auf die Polizisten zu. "Schön, dass ihr gekommen seid!", begrüßte sie ihre Besucher. "Ihr habt also den Weg zu mir gefunden. Wunderbar!" Sie sah sehr erleichtert aus und lachte fröhlich. "Ich habe mich also doch nicht in dir geirrt!"
"Natürlich nicht", sagte Stephan unbescheiden. "Die Polizei Köln Mühlheim ist immer da wenn man Hilfe braucht!“,
"Das klingt gut. Nadja hat also nicht übertrieben, als sie in den höchsten Tönen von euch sprach."
"Nadja?", fragte Moritz.
"Oh, ich glaube, ich muss es euch der Reihe nach erzählen. Ihr habt eine Erklärung verdient. Ich fürchte, ich habe nicht genug Stühle im Büro, um euch alle unterzubringen. Normalerweise habe ich hier nur selten Besuch, wie ihr wisst."
"Wir können gerne stehen", sagte Paul.
Sie nickte. "Möchtet ihr etwas zu trinken?"
"Wir haben gut gefrühstückt", erklärte Stephan „Und würden gerne wissen weswegen wir nun hier sind und was hier im Hotel Sonnenhof vor sich geht“,

"Gut", kommentierte sie dann. "Wie ihr bereits wisst, hat es hier im Hotel einige Diebstähle gegeben. Ich habe meiner Nichte von ihnen erzählt."
"Die, die sie Nadja gerade erwähnt haben?", vermutete Stephan.
"Genau!"
"Aber wer ..."
"Du erinnerst dich doch sicher an sie. Wenn man sie einmal kennengelernt hat, vergisst man sie nicht so schnell."
„Dann kann es nur eine Nadja sein. Erinnert ihr euch denn nicht mehr daran? Es ging um gestohlene Babies die auf dem Schwarzmarkt an Familien verkauft worden sind.“, erinnerte sich Stephan an den Einsatz, der schon einige Jahre zurückliegt.
Ronja Miller lachte wieder. "Richtig. Und wie ich sehe, hast du Nadja auch nicht vergessen. Sie hat mir von dir erzählt und dich mit glühenden Worten empfohlen. „Die besten Polizisten aus Köln“, hat sie euch genannt. Ihr habt einen guten Eindruck bei ihr hinterlassen."
"Sie bei uns auch", versicherte Paul.
"Deshalb bin ich auch auf euch gekommen. Also, passt auf. In einige Büros ist eingebrochen worden, auch in meines. Hinter diesem Bild ...", sie zeigte hinter sich, "... ist ein Safe versteckt. Der Dieb hat versucht, ihn aufzubrechen, aber es ist ihm nicht gelungen. Also nahm er nur die Portokasse mit.
Kleingeld. Es ist kein großer Schaden entstanden, aber ich möchte trotzdem wissen, wer es war."
"Und was er hier gesucht hat", fügte Stephan hinzu.
Sie stimmte zu. "Zumal es nicht der erste Einbruch war. In der letzten Woche gab es Einbrüche in insgesamt fünf Büros. Und gestern wurden zum ersten Mal auch Gäste geschädigt, als jemand in die Spinde im Wellnessbereich eingebrochen ist."
Stephan beäugte das Bild vor dem Safe. Es zeigte den imposanten roten Turm des Hotels mit seinen goldenen Verzierungen und Zinnen in den oberen Etagen. Er sprach Ronja auf die merkwürdigen Zinnen an.
Sie lachte. "Reine Dekoration - allerdings gibt es eine seltsame Legende. Eine der Zinnen ist tatsächlich aus Gold, sagt man. Aber das stimmt leider nicht. Das haben wir schon längst überprüft." In diesem Moment klingelte das Telefon. Ronja Miller nahm es ab, nannte ihren Namen, sagte zweimal in kurzen Abständen "Ja" und legte wieder auf. "Entschuldigt mich, ich habe noch etwas zu erledigen. Es wird nicht länger als zehn Minuten dauern. Ich bin gleich wieder da, okay? Warte hier auf mich." Sie verließ den Raum.

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Hier der nächste Teil dieser Kurzgeschichte. Vielen lieben Dank für die vielen Reviews die ich in den letzten Stunden bekommen habe, und die Favoriten Einträge. Freut mich sehr zu sehen, dass es euch gefällt. Schönen Sonntag wünsche ich euch:)

eure Lele
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