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Die Erste Drachenpriesterin

von Ceelia
GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
10.07.2021
21.10.2021
63
155.532
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14.10.2021 2.488
 
Kapitel 61 – Der Schwarze Drache

Endlich ging es mit dem Tempelbau besser voran. Eilana sprach noch mit anderen ehemals wichtigen Persönlichkeiten der Stadt und überzeugte einen nach dem anderen davon, für sie zu arbeiten. Langsam hatte sie den Dreh raus, wie man regierte. Der Schlüssel war, an jeder wichtigen Position eine Person einzusetzen, die sich auskannte und der man halbwegs vertraute. Tatsächlich war ihr Ranmir eine große Hilfe dabei gewesen, die richtigen Personen an die Macht zu bringen, da er überall seine Kontakte hatte. Der reiche Steinbruchbesitzer war zwar kein überzeugter Verfechter des Drachenkults, doch er war jemand, der stets die Nähe der Mächtigen suchte und wusste genau, dass Eilana die Einzige war, die ihn im Zweifelsfall vor den Drachen beschützen konnte, sollte ihm je ein Fehltritt unterlaufen. Ihr dagegen war durchaus bewusst, dass Ranmir ein Opportunist war, doch er hatte sich mehr als nur einmal als nützlicher Verbündeter erwiesen, weshalb Eilana sich damit arrangierte. Solange er ihr gegenüber loyal war, ließ sie ihm freie Hand bei seinen eigenen Angelegenheiten.
Sobald die restlichen Städter gemerkt hatten, dass Eilana keineswegs die Absicht hatte, nun alles umzukrempeln, waren sie auch entgegenkommender. Die anderen drei Priester hatten dagegen mittlerweile wohl alles an Respekt verloren, doch sie waren immer noch gefürchtet. Da sie Eilanas Rat nach mehr Unauffälligkeit jedoch befolgt hatten, bekam sie weniger denn je von ihren Umtrieben mit. Vielleicht hätte sie das nicht sagen sollen, aber es war der beste Weg gewesen, sie von der Politik fernzuhalten. Jetzt hatte sie dafür eine kleine Bande, die in der Stadt ihr Unwesen trieb. Prima gemacht.
Da sie die Regierungsaufgaben mittlerweile jedoch erfolgreich delegiert hatte und nur noch auf regelmäßigen Rechenschaftsberichten bestand, hatte sie endlich wieder mehr Zeit, sich auf ihre eigentlichen Aufgaben als Drachenpriesterin zu konzentrieren. Was bedeutete, dass sie mehr Zeit mit Alduin verbringen ‚durfte‘, also auch nicht der beste Tausch. Aber es wäre ziemlich gefährlich für alle, wenn sie den Schwarzen Drachen vernachlässigte, also war es insgesamt wohl das Beste so.

Alduin hatte sich seit der Eroberung von Nordfelsfeste überwiegend auf den direkt angrenzenden Berg zurückgezogen, wenn er nicht gerade der Stadt einen Besuch abstattete. Eilana ging grob alle zwei Tage dorthin, denn das verhinderte meistens, dass der Drache in die Stadt runter kam, was die Menschen weit mehr verschreckte, als die Anwesenheit der restlichen Drachen, an welche sie sich mittlerweile einigermaßen gewöhnt hatten. Es waren auch nicht ständig alle Drachen anwesend. Aber ganz frei von ihnen war die Stadt zu keinem Zeitpunkt. Irgendeiner hockte ständig auf einem Mauerstück oder Flachdach und beobachtete träge das Treiben der Sterblichen unter ihm. In der Regel konnte man diese Drachen einfach ignorieren, nur sie zu ärgern wäre nach wie vor lebensmüde. Sie stellten auch keine Forderungen mehr an Eilana, denn sie wussten, dass diese jetzt Alduins Priesterin war und nur noch ihrem Thur gehorchen würde. Der Schwarze Drache hatte ihnen frühzeitig klar gemacht, dass er der Einzige war, welcher Eilana Befehle erteilte. Allein schon, weil er sie als seine Priesterin an seiner Stelle über die Stadt herrschen ließ und er darin keine Einmischung duldete. Er wollte am Ende immer die absolute Kontrolle haben, über die Drachen, die Stadt und deren Bewohner, und über seine Priesterin. Alduin war definitiv schwieriger im Umgang als andere Drachen und allein schon aus diesem Grund würde Eilana nie einen der anderen Priester an ihre Stelle treten lassen. Diese würden keine Woche überleben. Sie dagegen herrschte inzwischen schon seit vier Monaten über die Stadt und Alduin hatte sie noch immer keinen Kopf kürzer gemacht. Das sollten ihr die drei Krähen erstmal nachmachen.

In diesem Moment trat sie zu ihm auf den Gipfel des Berges oberhalb von Nordfelsfeste. Seine glühend roten Augen musterten sie, undurchdringlich wie immer. Sie sank auf die Knie.
„Thuri“, begrüßte sie ihn leise, doch hörbar. Sie sprach meistens eher leise mit ihm, da es ihn zu besänftigen schien. Umgekehrt erhob er tatsächlich nur die Stimme, wenn er verärgert war.
„Drem yol lok, sonaaki“, erwiderte er. Wenn er so ruhig sprach wie jetzt, war seine Stimme erstaunlich angenehm.
Sie erhob sich und trat vor den Felsen, auf dem er für gewöhnlich saß. Dann zog sie sich hinauf und ließ sich direkt zwischen seinen Flügeln nieder. Niemanden sonst würde Alduin jemals so nahe an sich heran lassen, nicht einmal andere Drachen – oder diese eher erst recht nicht – doch sie tolerierte er erstaunlicherweise. Der Schwarze Drache schien in ihrem Vertrauen einen Beweis für ihre Ergebenheit zu sehen, weshalb er es von Anfang an zugelassen hatte. Möglicherweise hatte es auch damit zu tun, dass er es gewesen war, der ihr einen Namen in der Drachensprache gegeben hatte. Aber so richtig wusste sie nicht, was genau dieser Umstand für eine Bedeutung hatte, und sie hatte ihn bisher auch nicht danach gefragt.
Es hatte jedoch auch bei ihr eine Weile gedauert, bis sie sich getraut hatte, dem Weltenfresser so nahe zu kommen. Warum wagte sie sich überhaupt so nah an ihn heran? Tatsächlich waren ihre Gründe teilweise recht pragmatisch: Es war einfach bequemer, wenn sie länger miteinander sprachen, sowie auch deutlich wärmer, da Alduins Flügel den Wind abhielten und Drachen generell immer etwas Wärme abstrahlten. Der wichtigere Grund war jedoch eher taktischer Natur. Was Drachen anging, mit denen man regelmäßigen Umgang pflegte, gab es nämlich eine ganz einfache, wenn auch scheinbar paradoxe Regel: Je näher man ihnen kam, desto sicherer war man vor ihnen. Denn die Drachen neigten dazu, zu viel Distanz als Misstrauen und mangelnde Treue zu interpretieren – einen Eindruck, den man besser vermeiden sollte. Wenn man sich dagegen absichtlich in die Reichweite ihrer Klauen und Zähne begab, dorthin, wo man ihnen garantiert nicht entkommen konnte, so bewies dies aus ihrer Sicht ein hohes Maß an Vertrauen und Ergebenheit, beides Dinge, die sie an ihren sterblichen Dienern schätzten. Interessanterweise waren sie dann auch eher dazu bereit, über Fehlverhalten hinweg zu sehen und es war keineswegs so, dass sie ihre dadurch gewonnene Machtposition verstärkt ausnutzen würden. Natürlich kostete es am Anfang Überwindung, erst recht bei den mächtigsten Drachen, aber unterm Strich hatte man mehr davon, als wenn man eine vorsichtige Distanz wahrte.
„Mirdrun“, sprach Alduin sie an. „Berichtet mir von Bromjunaar“, forderte er sie auf.
„Bromjunaar?“, wiederholte Eilana verwundert. „Die Menschen nennen die Stadt Nordfelsfeste, thuri“, erinnerte sie ihn sanft.
„Und ich nenne sie Bromjunaar“, beharrte er hochmütig. „Wollt Ihr sie weiter so nennen wie die Sterblichen?“
Eine Fangfrage. Natürlich würde sie seine Wortwahl nun übernehmen. Wieder überlegte sie, ob die drei Krähen darauf wohl die richtige Antwort gegeben hätten. Vermutlich. Selbst sie wären nicht so dumm, Alduin zu widersprechen.
„Nid, thuri“, erwiderte sie daher. „Sie soll Bromjunaar heißen. Ich werde es bei der nächsten Ratssitzung den anderen sagen.“
Nachdem der alte Rat zurückgetreten war, hatte Eilana auf Ranmirs Vorschlag hin das Rätesystem erneut eingeführt, jedoch so verändert, dass sie bei jeder seiner Entscheidungen, auch rückwirkend, ein Veto-Recht besaß, womit sie den gesamten Rat überstimmen konnte. So sorgte sie dafür, dass die städtische Regierung auch in ihrer Abwesenheit noch handlungsfähig war und verhinderte gleichzeitig, dass der Rat sich ihrer Kontrolle entziehen konnte. Gleichzeitig war den von ihr eingesetzten Räten nur zu bewusst, dass Eilana sie jederzeit ersetzen konnte, falls sie sie enttäuschten. Deshalb waren sie stets bemüht, ihre Entscheidungen an ihrem Willen auszurichten. Durch dieses System musste sich Eilana so wenig wie möglich mit Kleinigkeiten befassen und behielt dennoch die komplette Macht in ihrer Hand, genau so, wie es ihr Herr von ihr erwartete. Denn am Ende war es selbstverständlich Alduin, dem die endgültige Entscheidungsgewalt über die gesamte Stadt zustand, und durch ihr sorgfältig aufgebautes System konnte sie jede seiner Anweisungen ohne Widerstände sofort durchdrücken.
Anschließend berichtete Eilana kurz vom aktuellen Status der Tempelbaustelle und wie es ansonsten gerade um die Stadt bestellt war. Auch, dass es immer noch eine Reihe von Problemen gab, doch diese würde sie nur konkretisieren, wenn Alduin danach fragte. Sie wusste mittlerweile, dass er nicht mit Kleinigkeiten behelligt werden wollte. Das sollte sie schön alleine regeln. Ihn interessierten nur Ergebnisse. Allerdings hatte sie diesmal selbst eine Frage.
„Thuri“, begann sie, als sie mit dem Bericht fertig war. „Ich möchte den Menschen die Schrift der dov beibringen. Die Atmoraner sind ein ungebildetes Volk und können nicht schreiben. Es würde für mich einiges vereinfachen, wenn sie eure Schrift lernen würden. Werdet Ihr mir dies gestatten?“, fragte sie ihn.
Der Drache überlegte einen Moment. „Welchen Nutzen versprecht Ihr Euch davon?“, wollte er dann wissen. Erstaunlicherweise hatte er nicht sofort Nein gesagt. Auch er schien mittlerweile gelernt zu haben, dass Eilana nichts ohne Hintergedanken tat.
Davon ermutigt, führte sie dies weiter aus: „Wir können dadurch festhalten, wer was besitzt und dadurch Steuern passender festlegen. Zurzeit ist unser System sehr willkürlich und uns entgehen dadurch Einnahmen. Wir brauchen aber Gold, um den Tempel zu finanzieren“, nannte sie ein Beispiel. „Es würde es außerdem vereinfachen, von den anderen durch die dov kontrollierten Siedlungen weitere Waren zu beziehen, wenn wir ihnen schriftlich mitteilen könnten, was wir brauchen.“
„Also wird es Bromjunaar reicher und mächtiger machen?“, fasste Alduin zusammen.
„Geh, thuri“, bestätigte sie. „Letztendlich wird es Euch mehr Kontrolle über die entfernten Dörfer und Festungen geben, wenn wir uns nicht mehr auf mündliche Mitteilungen verlassen müssten.“ Eilana wusste sehr genau, womit sie bei den Drachen argumentieren musste.
„Ich gestatte es“, erwiderte der Drachengott diesmal. „Wie lange wird es dauern?“
„Je nachdem wie schnell sie lernen...“ Eilana überlegte einen Moment. Sie selbst hatte wenige Wochen benötigt, doch Vulnahviing hatte sie auch nicht jeden Tag unterrichtet. Allerdings würde sie selbst womöglich ebenfalls nicht jeden Tag Zeit dazu finden... „Vielleicht drei Monate für die erste Gruppe, wenn sie sich nicht allzu dumm anstellen“, schätzte sie deshalb lieber etwas großzügiger. „Danach könnten sie losziehen und andere unterrichten. Es wird dann immer schneller gehen.“
„Beginnt morgen damit“, verlangte der Drache nun jedoch überraschend. Dafür, dass er zuerst so unentschlossen gewesen war, forderte er jetzt aber ein ziemliches Tempo von ihr. Eilana war sich unsicher, ob sie dies so schnell würde realisieren können. Doch ein „ich versuche es“ würde Alduin möglicherweise als Weigerung zu gehorchen verstehen. Einen Eindruck, den sie ungern erwecken wollte, während sie fast direkt unter ihm saß.
„Ihr zögert“, stellte Alduin fest. Na toll, jetzt hatte sie auch noch zu lange mit der Antwort gewartet. Sein Tonfall war völlig neutral, doch Eilana wusste nur zu gut, auf welch dünnem Eis sie sich bewegte.
„Ich habe nur überlegt, wie ich das so schnell ermöglichen kann“, erklärte sie rasch. „Doch ich werde Euren Wünschen wie immer nachkommen, thuri“, beteuerte sie.
„Meinen Willen zu erfüllen, ist Eure einzige Aufgabe, sonaaki“, erinnerte er sie gefährlich sanft.
„Geh, thuri“, stimmte sie unmittelbar zu. Sie würde ihm nicht erklären, dass sich genau dies aber in eine Vielzahl von Aufgaben aufteilte, in welche sie die neue nun ebenfalls integrieren musste. Alduin zu widersprechen, war immer gefährlich, selbst wenn man nur etwas klarstellen wollte. Und genau dies würden die anderen Priester vermutlich komplett verpfuschen. Sie würden ihm voller Eifer alles erklären wollen, doch Drachen wollten nicht belehrt werden. Ein Diener hatte zu gehorchen und darüber nicht unnötig viele Worte zu verlieren. Sie wusste das.
Sie spürte, wie Alduin tief ausatmete. Bei einem Menschen hätte es Erleichterung bedeutet, bei einem Drachen war es eher so, dass er seinen Zorn schadlos entweichen ließ, ohne ihn zu einem Drachenschrei umzuformen.
„Verzeiht mir, wenn ich Euch verärgert habe, thuri“, sagte sie deshalb.
Zu ihrem Erstaunen lachte er leise. „Ihr kennt uns gut“, gab er zu. „Das ist einer der Gründe, weshalb ich Euch zu meiner Priesterin machte.“
„Oh? Was sind die anderen Gründe, thuri?“, wagte sie es, nachzufragen.
„Ich habe Euch von Aetherius aus beobachtet. Ich weiß alles über Euch, Mirdrun“, offenbarte er ihr. „Ihr seid eine fähige Lügnerin. Doch Ihr habt niemals Unsereins getäuscht. Hi los mid aar. Ihr dient aus Überzeugung“, stellte er fest. „Ihr erwartet keine Belohnung.“
„So ist es“, erwiderte Eilana nur, auch wenn sie gerade zum allerersten Mal davon hörte, dass der Drachengott sie bereits viel länger kannte als sie ihn. Wusste er wirklich ALLES über sie?
„Was bedeutet es, dass Ihr mir einen Namen gabt?“, nutzte sie dann den Moment, um diese Frage zu stellen. Er schien heute in der Stimmung zu sein, ihre Fragen zu beantworten.
Nun wandte der Drache ihr den Kopf zu. „Dass Ihr mir gehört“, antwortete er ganz selbstverständlich. Diesmal klang er fast amüsiert darüber, dass sie das nicht gewusst hatte.
Eilana sah nur aus großen Augen zu ihm auf. Das erklärte natürlich einiges. Warum ihm die anderen Priester so egal waren. Warum die anderen Drachen ihr keine Befehle mehr geben durften. Warum er es zuließ, dass sie sich einfach so im Schutz seiner Flügel vor ihm auf den Boden setzte, was er niemandem sonst erlauben würde. Und doch konnte es nicht die ganze Wahrheit sein.
„Warum haben die anderen Priester keine Namen in der Drachensprache?“, fragte Eilana vorsichtig nach.
„Nicht jeder ist würdig, einen Namen zu tragen“, klärte Alduin sie auf. „Es ist ein Privileg. Ein Name muss verdient werden.“
In diesem Moment verstand Eilana, warum die anderen Drachen sie früher nie bei ihrem Namen genannt hatten, obwohl die meisten ihn gekannt hatten. In ihren Augen war sie ohne einen Namen in der Drachensprache wohl nur eine namenlose Dienerin gewesen. Nur Alduin selbst hatte sie für würdig genug befunden, einen Namen zu tragen. Und diesen verwendeten nun tatsächlich alle Drachen. Also war sie gewissermaßen aufgestiegen, von einer namenlosen Sterblichen zu... jemandem. Sie war dadurch weniger beliebig geworden, weniger austauschbar. Ein wenig schmerzte sie es, dass Vulnahviing ihr keinen Namen gegeben hatte, doch zu seiner Verteidigung: Damals hatte sie nun mal noch nichts geleistet gehabt. Und die Namen hatten schließlich alle eine Bedeutung.
„Dann sollte ich Euch wohl danken, thuri“, erwiderte sie schließlich. „Dass Ihr mir einen Namen gegeben habt.“
Da beugte er sich tief zu ihr herunter, bis seine Nase nur noch wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt war und sie genau in seine Augen blickte. Gleichzeitig schienen seine Flügel sich näher um sie zu legen, so dass es um sie herum dunkler wurde.
„Solange Ihr nicht vergesst, dass es nicht nur ein Privileg ist“, ermahnte er sie leise und sie erschauderte unter seinem rot glühenden Blick.
„Mindok, thuri“, erwiderte sie ergeben und wich seinem Blick aus. Es erinnerte sie vor allem daran, wie verdammt unheimlich der Schwarze Drache immer wieder sein konnte. Nach ein paar weiteren Sekunden hob er den Kopf und seine Flügel öffneten sich wieder, so dass die Dunkelheit verschwand.
„Ihr dürft gehen“, entließ er sie anschließend.
Eilana kletterte von seinem Felsen herunter und wandte sich ihm erneut zu. „Lok, thu‘um, thuri“, verabschiedete sie sich gewohnt höflich, bevor sie sich verbeugte und ihm den Rücken zukehrte.

Wie gesagt, Alduin war nicht einfach. Man brauchte deutlich stärkere Nerven und musste noch vorsichtiger sein, mit dem was man sagte, als bei anderen Drachen. Die anderen drei Priester wären ihm niemals gewachsen.


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Drachensprache:

Bromjunaar – Königreich des Nordens (früherer Name von Labyrinthion)

Nid – Nein

Hi los mid aar – Ihr seid eine treue Dienerin.

Mindok – (Ich) weiß
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