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Alea in Sweet Amoris

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P16 / Het
08.07.2021
18.07.2021
5
4.745
1
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08.07.2021 1.025
 
Hallo ihr lieben.
Ihr werdet bemerkt haben das etwas anders in meiner Geschichte läuft.
Als ich das erste Mal sie Geschichte angefangen habe, wusste ich noch nicht das Lysander und Leighs Eltern schon alt sind.
Auch werden sie Episoden etwas durcheinander gewirbelt.
Seid gespannt.


_________




Ein Gefühl der Übelkeit Stieg in ihr auf, nun würde sie zum ersten Mal ihren Brüdern gegenüber stehen und sie war so nervös.
„Na komm, Leigh und Lysander warten bestimmt schon ungeduldig. Immer wieder haben sie gemeint ich solle versuchen dich zu besuchen aber deine Mutter hat es immer abgelehnt. Nie hattest du Zeit oder Lust und wenn sie dann Mal von sich aus nach einem Treffen gefragt hat, war es immer Mitte der Woche wo ich einfach nicht von der Arbeit weg konnte.“ Erklärte er leise und traurig, Alea schluckte hart, erst als feststand das sie zu ihrem Vater musste, hatte sie erfahren wie sehr ihr Vater sich bemüht hatte sie zu sehen aber ihre Mutter hatte es nicht zugelassen.
Alea verstand es nicht.
Langsam gingen sie zur Tür und tief atmete sie durch ehe sie ihrem Vater in das Haus folgte.
Nach einem kurzen Flur wo ein kleiner Tisch mit einer Schale stand, in diese ihr Vater seinen Schlüssel warf führte er sie ins angrenzende Wohnzimmer.
„Wir sind da!“ erklärte er lediglich und 2 junge Männer hoben die Köpfe, ehe sie aufstanden und zu ihnen kamen.
Der größere mit den schwarzen Haaren legte leicht den Kopf schräg ehe er ein sanftes lächeln aufsetzte und ihr eine Hand entgegenstreckte.
„Alea, schön das du da bist. Mein Name ist Leigh.“ Stellte er sich vor und Alea ergriff die Hand ihres Bruders.
Seine warme Hand umschloss ihre eiskalte und kurz darauf legte er auch seine zweite Hand auf ihre um sie etwas zu wärmen.
Sie war nervös und immer dann bekam sie eiskalte Finger.
Alea fühlte sich so fremd, auch wenn sie den gleichen Vater hatten.
„Ich bin Lysander.“ Hörte sie nun ihren 2 Bruder sagen.
Lysander hatte helle, fast silberne Haare und zwei verschiedene Augenfarben.
Was ihm etwas mysteriöses verlieh.
Auch er lächelte sie an und endlich schaffte es auch Alea ein Lächeln zustande zu bringen.
Kurz darauf ließ Leigh ihre Hand los und blickte zu ihrem Vater.
„Dad, John hat schon einige Male angerufen, hörte sich dringend an.“ Lenkte Leigh das Thema von seiner Schwester ab und seufzend nahm sich ihr Vater das Telefon vom Esstisch welcher hier im Wohnzimmer stand und mit einigen losen blättern übersäht war.
„Jungs seit so nett und zeigt Alea wo sie alles findet. Ich muss John anrufen, na der kann sich jetzt was anhören.“ Mit diesen Worten ging ihr Vater in die angrenzende Küche und schloss die Tür hinter sich.
„In Johns Haut möchte ich jetzt nicht stecken, Dad hat sich extra Urlaub genommen um hier zu sein wenn du kommst, er hat auch gesagt das John ihn nicht anrufen soll.“ Erklärte Leigh als er Aleas Koffer nahm, einen gab er an Lysander bevor das überforderte Mädchen den beiden zur Treppe folgte.
Angestrengt dachte sie nach was ihr Vater beruflich machte dann erklärte jedoch Leigh das er eine erfolgreiche Anwaltskanzlei hatte.




Vor ihrer Zimmertür hatten sie die Koffer abgestellt, doch erst einmal hatten ihre Brüder ihr den Rest des Hauses gezeigt.
Ihre eigenen Zimmer, Bad und Hauswirtschaftsraum, die Küche war gerade durch ihren Vater belegt und keiner der drei wollte da jetzt rein, auch oben wo sie sich gerade befanden hörte man ihren Vater wütend sprechen.
Auch das Zimmer ihres Vaters hatten sie ihr gezeigt, wobei Zimmer übertrieben war.
Das ihr Vater auf einem Sofa in einem winzigen Raum mit mehreren Aktenschränken schlief hatte sie erschreckt doch die Brüder hatten ihr lachend erklärt das er ja eh kaum da war.
Als Lysander bemerkte das sie nur Bahnhof verstand erklärte er es ihr auf dem Weg zu ihrem Zimmer
„Die Kanzlei von unserem Vater ist in einer anderen Stadt. Er lebt für seinen Beruf und darum hat er dort eine andere Wohnung. Jeden Tag zu pendeln, das würde ihn irgendwann umbringen. Der Weg ist zu weit und seine Arbeitszeit zu lang. Er vertraut uns, wir kommen gut klar. Die Wochenenden ist er dann hier, da reicht ihm das Sofa. Dein Zimmer war mal sein Büro.“ Erklärte er als sie schließlich die Tür errichten und die Brüder sich gespannt ansahen.
„Wir hoffen es gefällt dir, wenn nicht gestalten wir es so um wie du es möchtest. Wir hatten nur so wenig Zeit.“ Erklärte Leigh und öffnete langsam die Tür.
Alea war alles egal, sie brauchte nicht viel, eigentlich nur ein Bett, bei ihrer Mutter hatte sie auch nicht viel mehr gehabt doch als sie das Zimmer betrat verschlug es ihr den Atem.
Die Wände waren weiß gehalten, nur hin und wieder mit schwarzen Ornamenten versehen, das Bett stand an der rechten Seite, ein Kleiderschrank an der linken, so viel Kleidung würde Alea niemals besitzen um dieses Ungetüm zu füllen.
Gegenüber der Tür waren die Fenster die sie von der Straße aus gesehen hatte darunter stand ein Schreibtisch.
Im Zimmer war dunkles Laminat verlegt, in der Mitte des Raumes befand sich ein großer weißer Teppich.
„Das ist…wunder…unglau…einfach toll! Stotterte sie leise und wagte es kaum auch nur einen Schritt in den Raum zu setzten doch ihre Brüder schoben sie weiter in den Raum hinein.
„Also gefällt es dir?“ fragte Lysander leise und Alea drehte sich zu ihnen um.
„Gefallen? Ich bin überwältigt. So etwas wunderschönes, so etwas tolles habe ich noch nie in meinem Leben gesehen. Ich danke euch!“ Tränen hatten sich beim Sprechen in ihren Augen gesammelt, unsicher blickten sich ihre Brüder an ehe Alea einem nach dem anderen schluchzend um den Hals fiel.
Sie musste sich einfach richtig bedanken, auch wenn sie die beiden nicht wirklich kannte.
„Alles OK ihr drei? Alea?“ schluchzend klammerte sich die angesprochene gerade an Leighs Hals als ihr Vater den Raum betrat und erschrocken seine weinende Tochter ansah.
„Ihr gefällt es!“ erklärte Lysander bloß und Alea ging zögerlich, nachdem sie Leigh losgelassen hatte zu ihrem Vater.
„Danke. Es ist wirklich toll.“ Flüsterte sie noch immer schluchzend nachdem sie auch ihrem Vater um den Hals gefallen war.
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