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But I'm only human...

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
07.07.2021
23.08.2021
5
8.881
7
Alle Kapitel
19 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
07.07.2021 550
 
Hallo meine Freunde der Nacht.
Vielleicht erinnert sich jemand an die Story hier. Ich habe sie gelöscht, teils schon überarbeitet. Denn sie hat mir nicht mehr wirklich gefallen und dennoch wollte ich sie weiterführen.
Diesmal wird sie auch nd gelöscht ;)

Viel Spaß beim Lesen. Kommentare, ob Lob oder Kritik bzw. Anregungen sind immer herzlichst willkommen.

!TW! In dieser Story geht es um häusliche Gewalt. Leider nichts unübliches in unserer Gesellschaft.
Dies ist nur eine Story. Ich selbst weiß nicht wir sich Betroffene fühlen, wie sie sich verhalten und was sie zuletzt an ihren toxischen Partner hält. Aber ich denke, bei manchen ist es sehr extrem. Schließlich bekommt man einiges mit. Ich wünsche allen Betroffenen Stärke, dass sie sich irgendwann befreien können. Sowas hat niemand verdient!

Grüße DarthSokratis

Prolog:

Das Bügeleisen dampfte vor sich hin während er es über sein frisch gewaschenes Hemd bewegte. Das Logo der Polizei Köln prankte am Ärmel und ließ den Mann einen Seufzer von sich geben. Er war Polizist und dennoch fand er nicht den Mut dazu sich Hilfe zu holen. Zudem gestand er sich ein, dass das nur Ausrutscher seiner Frau sein würden. Das würde sich schon ändern. Sie würden wieder so glücklich zusammen leben können wie damals. Denn er liebte sie und sie liebte ihn doch auch? Oder etwa nicht?

Das Geräusch eines Türknallens ließ den Mann zusammenzucken. Schritte näherten sich dem Wohnzimmer, begleitet von murrenden Worten. Dann wurde die Tür geöffnet und er sah in das entnervte Gesicht seiner Frau.
"Was machst du denn da? Warum ist das Essen nicht fertig?", zischte sie. Der Blick des Mannes richtete sich auf die Uhr.
"Ich hab nicht erwartet, dass du so früh kommst", erwiderte er.
"Ich hab dir eine Nachricht geschickt! Schaust du denn nicht auf dein Handy?! Ich hab dir doch gesagt, du sollst immer erreichbar sein oder nicht?", fragte sie aufgebracht.
"I-ich habe es gerade nicht hier", kam die Antwort und er fing unbewusst an zu zittern als die Schwarzhaarige näher kam. Sie knallte mit der Hand auf das Bügelbrett, sodass er einen Schritt zurückging.
"Bist du überhaupt zu irgendwas zu gebrauchen? Du hast dein Handy nicht hier?! Das ich nicht lache! Vertrödelst deine Zeit mit unsinnigen Zeug!", knurrte sie ihn an.
"Das ist nicht unsinnig. Ich muss meine Hemden…", fing er an und wurde unterbrochen.
"Das kannst du auch nachher noch machen! Ich bin nochmal weg, wenn in zwanzig Minuten das Essen nicht auf dem Tisch steht, dann gnade dir Gott", schnauzte sie und wandte sich ab, verließ das Zimmer und anschließend das Haus.

Der Mann blieb allein zurück und atmete paar mal tief durch bis sein Blick auf das dampfende Bügeleisen fiel, welches auf dem Hemd lag. Er hob es hoch. Ein Brandloch im Stoff.
"Och verdammt", murmelte er und hob das Hemd hoch. Das war jetzt für den Mülleimer. Er schmiss es zu Seite und lehnte sich an die Wand, ließ sich langsam zu Boden sinken und vergrub das Gesicht schluchzend in seinen Armen.
Seit sieben Wochen ging es schon so, auch wenn sie heute noch nicht handgreiflich wurde. Aber wann hatte sie sich so verändert? Er war doch immer nett zu ihr gewesen. Wieso tat sie ihm denn jetzt so weh?
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