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With You

von ReNaru
GeschichteRomance, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Hinata Shouyou Kageyama Tobio
06.07.2021
15.09.2021
9
18.116
6
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15.09.2021 2.122
 
Kageyama wartete an der Bushaltestelle in Sendai auf seinen Freund. Er freute sich auf das Date. Es war ihr erstes offizielles, auch wenn niemand außer Sugawara von ihnen wusste.
"Kageyama."
Der Schwarzhaarige drehte sich zu der Stimme. Sugawara... Wie schaffte der Drittklässler es immer dann aufzutauchen, wenn man über ihn redete, nachdachte oder ihn gerade brauchte. Neben dem Älteren stand Daichi. Beide trugen einen schlichten Yutaka.
"Gehst du auch aufs Festival?"
Er nickte nur. Suga kam dem Jüngeren näher, pockte ihm leicht in die Seite und grinzte.
"Wartest du auf Hinata~."
Etwas verlegen und leicht rot nickte Kageyama wieder. Fast schon stolz lächelte der andere Setter.
"Dann viel Spaß euch. Ein paar aus dem Team sind auch hier. Wir treffen uns gleich mit Asahi und Shimizu."
Damit verabschiedeten sich die beiden Drittklässler und gingen.

Na toll, wenn die anderen da waren mussten sie aufpassen. Aber eigentlich hätte er es sich auch denken können. Sicher waren weitere Leute hier die sie kannten.
"Hmm?"
Der Setter wurde angetippt und drehte sich um. Sofort zuckte er und lief rot an. Süß ...
Vor ihm stand Hinata, der ihn nur fragend ansah. Der Spiker trug einen hellorangenen fast gelben Yutaka, der an den Armen und unten mehr ins orange ging. An diesen Stellen waren helle Blumenmuster gedruckt. Ein roter Gürtel hielt alles an Ort und Stelle. An diesem war auch eine gelbe Binde mit zwei roten Perlen dran. Und im Haar trug der Kleinere eine gelbe Spange, an der ebenso Binden und Fäden mit roten Perlen hingen.
"Kageyama? Alles in Ordnung?"
"D-Du siehst... sü-/ Dein Yutaka ist schön."
Der andere lächelte.
"Danke. Dein Yutaka steht dir auch gut."
Dabei war dieser ganz einfach, dachte Tobio. Dunkelblau mit einfachem Sternenmuster auf dem Stoff und einer einfachen hellblauen Binde. Die Spange hatte er nicht rein.

"Wollen wir los?"
Hinata nahm die Hand seines Freundes und wollte eigentlich los, aber der andere blieb stehen. Fragend wurde Tobio angesehen.
"Das Team ist auch da und sicher auch andere, die uns kennen. Und wir-/"
Shouyou verstand was Kageyama sagen wollte und ließ geknickt die Hand wieder los. Auf dem kurzen Weg redeten sie nicht miteinander. Der Rotschopf wusste das sie ihre Beziehung noch geheim halten wollten, aber bei ihrem ersten Date -/ Er unterbrach seine Gedanken, sah auf seine Hand und von dieser, welche in der des Setters lag,  zu diesem auf. Tobio war rot um die Nase.
"Es ist unser erstes Date. Dann sehen sie es halt."
Dankend und glücklich lächelte Hinata.

Auf dem Festival angekommen, war ganz schön was los. Da war es noch vom Vorteil die Hand des Spikers zu halten. Bei der Menge würde er ihn nur verlieren. Sie liefen über das kleine Gelände, sahen sich die Stände an, unterhielten sich und hatten viel Spaß.
"Hinata, Kageyama!"
Die beiden drehten sich zu der Stimme. Es war Yamaguchi, der mit Tsukishima zu ihnen kam.
"Ihr seid also auch hier, schön das wir euch treffen."
"Habt ihr die anderen auch schon gesehen?"
"Nein, sind sie auch da?"
"Kageyama hat vorhin Sugawara und Daichi getroffen."
Während sich Hinata und Yamaguchi unterhielten, sah Tsukishima von den verwobenen Händen des Duos zu dem Setter und  grinzte. Also doch - so wie sich die beiden verhielten, dachte er sich schon das was zwischen ihnen lief.

Der Blonde bemerkte den bedrohlichen Blick des anderen.
"Hör auf mich so anzusehen. Ich dachte es mir schon."
"Und? Keinen dämlichen Spruch oder so?"
"Nein, das heb ich mir auf. Immerhin führt der König seine Königin aus, da will ich als Bürger nicht stören."
Bevor Kageyama was sagen konnte, spürte er den Blick seines Freundes, der seine Hand fest drückte. Er wusste was es hieß. Der Schwarzhaarige sollte sich zusammenreißen, besonders an ihrem ersten Date.
"Yamaguchi wir gehen. Unser Königspaar will Zeit für sich."
Damit lief Tsukishima weiter und Tadashi folgte ihm.
"Warte doch Tsuki. Und was meinst du mit Königspaar?"

"Danke Kageyama. Und lass dich von Tsukishima nicht ärgern. Du weißt doch wie er ist."
"Ja, aber es nervt mich schon das er mich König nennt und jetzt das."
Hinata pockte dem Größeren in die Seite.
"Du bist immer noch ein König, aber ein anderer. Und als deine Königin hast du auf mich zu hören und musst mir alle Wünsche erfüllen."
Tobio grinzte, zog den Spiker mit sich und verschwand mit ihm hinter die Buden. Er drückte den Rotschopf an einen Baum und küsste ihn. Shouyou genoss es zwar, aber war verwirrt. Als die Lippen des anderen zu seinem Hals wanderten, krallte er sich in dessen blauen Yutaka.
"Kageyama was soll das jetzt?"
"Ich soll doch meiner Königin jeden Wunsch erfüllen."
"So meinte ich das -/ hhhaaaa~~!"
Tobio hatte den gelben Yutaka am Hals beiseite gezogen und verwöhnte die süße Haut. Es befeuerte ihn fast schon, die Vorstellung von Hinata als seine Königin. In dem Yutaka wirkte der Rotschopf noch zierlicher. Wenn er einen Kimono tragen würde -/

"Aaahhh~~~!"
Der Setter war so in seiner Vorstellung, dass er gar nicht mitbekommen hatte, was er tat. Er hatte sich am Hals des Kleineren festgesaugt und seine Hand war unter dem unteren Teil des gelben Stoffes und strich die warme Haut entlang.
"Kage~yama~ hör~ auf~ hhaaa~"
Die Stimme des Mittelblockers klang unsicher und zitterte leicht. Tobio ließ von ihm ab und umarmte ihn sanft. Sofort kuschelte sich Hinata an.
"Alles okey? Tut mir Leid."
"Schon gut, aber hier fühl ich mich unwohl. Lass uns das Fest genießen und Spaß haben."
"Alles was meine Königin wünscht."
"Sie möchte einen Kuss."
Tobio lächelte nur liebevoll und küsste seinen Freund sanft.

Shouyou wusste noch nicht genau wie er seine neue Rolle fand.  Er war kein Mädchen, aber Königin klang in seinen Ohren edel.
"Ich hab hunger~."
Also gingen sie wieder zu den Ständen. Die Zeit verging und inzwischen war es dunkel. Die beiden gingen zum Hügel, um einen guten Blick aufs Feuerwerk zu haben.
"Hinata! Kageyama! Hier!"
Einige Meter neben ihnen winkte Nishinoya ihnen zu. Bei ihm saßen die Drittklässler und Shimizu. Der Libero kam zu den beiden.
"Sugawara hat schon erzählt das ihr auch hier seid. Kommt doch rüber, dann schauen wir uns das Feuerwerk zusammen an."
"Ja, gerne."
Bei der Gruppe setzten sie sich mit auf die Decke und unterhielten sich gut. Als die ersten Raketen in den Himmel flogen, sahen alle nach oben. Wie schön, bunt und leuchtend. Hinata zuckte kurz und sah zu seiner Hand. Kageyama hatte sie genommen und ineinander verwoben. Liebevoll lächelte er den Kleineren an. Glücklich erwiderte Shouyou die Geste und sie sahen wieder in den bunten Himmel. Als das Feuerwerk vorbei war, klatschten alle und viele verließen den Hügel.

Die kleine Gruppe aus Karasunospielern blieb noch und unterhielten sich gut.
"Hmm? Hey, Asahi?"
Noya flüsterte dem Größeren etwas ins Ohr. Dieser zuckte kurz, sah zu dem Freak-Duo und dann verlegen hin und her. Nishinoya lachte. Alle sahen den Libero und den Wingspiker fragend an.
"Was ist so lustig?"
"A-Also ... gar nichts. E-Es ist nur ..."
Asahi sah nochmal zu den beiden Erstklässlern. Die anderen folgten seinem Blick.
"Was ist? Was schaut ihr so seltsam?"
Sugawara kicherte.
"Naja, ihr wolltet es geheim halten, aber wenn ihr hier Händchen haltet, wird das nichts."
Das Duo verstand und wurde knallrot! Sie zuckten auseinander und ließen ihre Hände los.
"Wie meinst du das Suga?"
"Naja, die beiden -/"
"Ihr datet euch?!"
Noya hatte es vor allen laut ausgesprochen. Kurz war es still.
"J-Ja, wir daten uns."
"Wie lange schon?"
Damit mussten sie so einige peinliche Fragen beantworten.

Ein wenig später verabschiedeten sich die beiden Erstklässler und machten sich auf den Rückweg. Es war noch etwas unangenehm und peinlich vor den anderen, aber daran würden sie sich gewöhnen.
An seiner Bushaltestelle stieg Kageyama aus. Er ging ein paar Schritte, wurde dann aber am Arm festgehalten. Fragend drehte sich der Setter um und sah seinen Freund vor sich, der ihn aber nicht ansah.
"Hinata? Deine Halltestelle-/"
"Kann ich bei dir übernachten? Ich möchte noch nicht nachhause."
"Hat deine Mutter nichts dagegen?"
"Ich ruf sie später an, versprochen."
Wohl war Tobio dabei nicht. Er wollte zwar auch mehr Zeit mit dem Kleineren verbringen, aber ... Kurz musterte er ihn. Seine Eltern waren nicht da ... Er musste sich zusammenreißen.
"Na schön, du kannst mitkommen."
Dankend lächelte Hinata den Größeren an und sie machten sich auf den Weg.

Bei Kageyama angekommen betraten sie das Haus und gingen direkt ins Zimmer des Setters.
"Ruf deine Mutter an, ich bereite das Bad vor."
Hinata nickte nur, holte sein Handy aus dem Beutel und wählte die Nummer, während der Schwarzhaarige ins Badezimmer ging.
"Mum? ... Ja alles gut. Es ist schon spät und ich -/ ... Nein du brauchst mich nicht abholen. ... Ist gut. ... Ich übernachte bei Kageyama und komme morgen heim. ... Mach ich. Bis morgen."
Shouyou legte auf und seufzte. Er war vorher noch nie bei seinem Freund zu Besuch. Neugierig sah er sich im Zimmer um. Schlicht und einfach. Kleine Hanteln und natürlich ein Volleyball. Auf dem Schreibtisch stand ein Foto. Der Spiker nahm es in die Hand und betrachtete es. Kageyama war darauf mit einem Mädchen. Wer war sie? Sie schienen sich sehr nah zu stehen.

"Das Bad ist fertig. Du kannst gern zuerst rein. Hmm?"
Tobio kam zu dem Rotschopf.
"Das ist Miwa meine Schwester."
"Deine Schwester? Das wusste ich gar nicht."
"Sie wohnt nicht mehr hier, sondern in Tokyo und studiert dort."
Neugierig und überrascht betrachtete der Mittelblocker wieder das Bild. Jetzt sah er auch die Ähnlichkeit. Kageyama ging zu seinem Schrank und suchte seine kleinsten Sachen raus. Er fand etwas das passen könnte.
"Hier, das kannst du anziehen. Das Bad ist gleich gegenüber."

Hinata nickte nur, nahm die Kleidung und ging ins Badezimmer. Auch dieses war sehr schlicht gehalten. Er zog vorsichtig seinen Yutaka aus, löste die Haarspange, legte alles sorgfältig zusammen und legte den Yutaka auf die Ablage. Unter der Dusche dachte der Rotschopf nach. ... Warum war er jetzt mit seinem Freund mitgegangen? Er wollte noch nicht nachhause und das ihr Date endete. Er wollte mehr Zeit mit dem Setter verbringen und ... Sie hatten das Haus für sich und Kageyamas Berührungen fühlten sich gut an. Aber waren sie schon bereit um weiter zu gehen? Sein Partner anscheinend schon, zumindest hatte er es deutlich gesagt. Und er selbst? War Shouyou schon bereit? Der Gedanke machte ihn nervös und verunsicherte ihn.
Der Spiker schüttelte den Kopf, schäumte sich die Haare ein und spülte den Schaum wieder runter. Es ist wie vor den Spielen. Da war er auch nervös und hoffte alles richtig zu machen, keinen Fehler und verließ sich auf seinen Setter ... Das hier war gerade das Gleiche ... oder? Es hatte keinen Sinn sich vorher Gedanken zu machen und es einfach auf sich zukommen zu lassen.

Zurück im Zimmer saß Kageyama am Boden und feilte seine Fingernägel, dabei trug er nur Shorts. Als der Größere Hinata bemerkte, stand er auf, nahm frische Kleidung und ging zu ihm.
"Leg deinen Yutaka einfach auf den Tisch. Ich geh auch schnell duschen."
"Ist gut."
Damit ging Kageyama ins Badezimmer und der Kleinere stand alleine in seinem Zimmer. Müde ließ er sich aufs Bett fallen und kuschelte sich ein, als er den vertrauten Geruch seines Freundes wahrnahm. So schön ... So angenehm...

Die Matratze senkte sich und seine Strähnen wurden vorsichtig von der Stirn gestrichen. Warme Lippen legten sich darauf ... Langsam öffnete der Rotschopf seine Augen und sah einen sanft lächelnden Kageyama vor sich.
"Ich wollte dich nicht wecken."
Hinata schüttelte nur den Kopf und streckte die Arme nach ihm aus. Nur zu gerne kam der Setter dieser Bitte nach und kuschelte sich mit seinem Freund ins Bett. Etwas ungeschickt zog Kageyama mit seinen Füßen die leichte Sommerdecke über die beiden, dabei kicherte der Kleinere etwas. Dafür bekam er einen Picks in die Seite.
"Hey! Lass das Bakageyama. Das kitzelt."
"Achja? Gut zu wissen."
"Hahaha~~ Hör~Hör hahaha~ auf! hahaha~!"
Damit wurde der Spiker durchgekitzelt. Tobio mochte das Lachen des anderen, er mochte sein strahlendes Gesicht eh, besonders wenn er einen ihrer Quicks machte und seine Augen dabei leuchten.
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