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Abschied

von Andra
Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
05.07.2021
31.12.2021
12
4.610
2
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Dieses Kapitel
1 Review
 
06.11.2021 508
 
Das Abendessen war einfach gehalten. Mir schmeckte es. Trotzdem ließ mich die Erscheinung des Dämons nicht los. Andrea stupste mich an. "Sag mal, was ist denn los mit dir? Du rührst dein Essen ja kaum an.", meinte sie. Ich blickte auf meinen Teller. Er war wirklich noch halb voll. Ich nahm ein wenig Käse und schob ihn mir in den Mund. Er schmeckte super. "Sagt mal, was ist das eigentlich für Käse?", fragte ich neugierig. "Das ist Gouda und er kommt ursprünglich aus Holland.", erklärte Melanie. Ich fand ihn super lecker. Vielleicht konnte ich ein wenig Gouda mit nach Japan nehmen. Aber zurück zum Dämon. Warum konnte ich ihn erst besiegen, nachdem ich den Saphir erhalten hatte? Mir schwirrte der Schädel vom Denken. Ich beschloss noch ein wenig Gouda zu genießen und danach die Anderen zu kontaktieren. Vielleicht konnten sie nach Deutschland kommen und mir helfen. So langsam hatte ich das Gefühl, dass es hier nicht sicher war. Weder für die Studenten, noch für die Professoren. Wir beendeten unser Abendessen und gingen in unsere Zimmer. Aber als ich auf mein Zimmer ankam, entdeckte ich Perilia dort sitzen. Schnell legte ich mir die Hand auf den Mund, um nicht losschreien zu müssen. Schnellen Schrittes überbrückte ich die Distanz zwischen uns. "Wie bist du denn hierher gekommen Und wie hast du mich gefunden?", bombardierte ich sie mit Fragen. "Ich war bei Bunny und sie hat mir erzählt, dass du für ein Jahr nach Deutschland gegangen bist, um zu studieren. Da hab ich mich sofort auf die Socken gemacht und bin hierher gekommen.", erzählte sie mir. Ich freute mich sie zu sehen. "Wie geht es Bunny und den Anderen?", fragte ich und sie lächelte. "Warum fragst du sie das nicht selbst?", ich machte große Augen. Waren sie etwa hier? Ich konnte sie allerdings nicht entdecken. Perilia lächelte immer noch. "Sie sind draußen, falls du dich fragst, wo sie sind.", erklärte sie mir. Mehr brauchte es nicht. Ich rauschte an ihr vorbei und lief die schier endlosen Treppen runter. Draußen angekommen, erblickte ich zuerst Makoto und Neflite. Voller Freude rannte ich ihre Arme. "Ihr habt mir gefehlt.", sagte ich. "Du hast uns auch gefehlt, Ami.", sagte Neflite und drückte mich an sich. "Deswegen sind wir hier, Ami. Wir haben es ohne dich nicht mehr ausgehalten.", sagte Makoto. "Na toll und mich ignorierst du.", kam es hinter meinem Rücken. Ich drehte mich um und erblickte Zoisite. Jetzt war ich nicht mehr zu halten. Ich rannte in seine Arme und fing an zu heulen. "Dich könnte ich niemals ignorieren.", flüsterte ich. Ich spürte, dass er mich am liebsten gar nicht mehr loslassen wollte. Nach und nach tauchten auch die Anderen auf und ich umarmte jeden einzelnen von ihnen. Melanie, Andrea und Steffi kamen mit Perilia raus. "Leute, das sind Andrea, Melanie und Steffi. Sie sind meine Leibwächterinnen.", erzählte ich und die Anderen machten große Augen.
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