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Abschied

von Andra
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
05.07.2021
02.10.2021
6
2.356
 
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05.07.2021 598
 
Ich saß auf meinem Bett und dachte nach. Der Kampf mit Perilia lag nun einige Monate zurück. In mitten diesem Chaos kam ein Brief mit der Zusage für mein Auslandsjahr in Deutschland. Ich wusste nicht, ob ich gehen sollte. Würde Zoisite so lange auf mich warten? Ich musste mit ihm reden. Schnell packte ich meine Tasche, schnappte mir den Brief und ging zu Zoisite. Ich kam an und bekam Herzrasen. Würde Zoisite mir glauben? Ich musste es versuchen. Ich klingelte und er öffnete mir. "Hallo Ami. Komm rein.", begrüßte er mich. Wir gingen Hand in Hand ins Wohnzimmer auf den Balkon. Der Sonnenuntergang war atemberaubend. Zoisite nahm mich in den Arm und wir kuschelten ein wenig.

Bei Zoisite:

Ami sah so besorgt aus. Was wohl los war? Ich beschloss sie zu fragen. "Was ist los, mein Schatz? Du siehst so besorgt aus.", Ami seufzte. "Ich habe eine Zusage für mein Stipendium in Deutschland erhalten. Das bedeutet, ich würde morgen früh nach Hannover fliegen und dort ein Jahr studieren.", sie würde für ein Jahr nach Hannover ziehen? In mir zog sich etwas zusammen. Wir würden ein Jahr getrennt sein. Klar, es gab noch Skype, Facebook, WhatsApp und co. Aber das war nicht das Gleiche. Ich holte tief Luft. Ami musste diese Reise antreten. So eine Chance ergab sich nicht jedem. "Du fliegst morgen und in einem Jahr sehen wir uns wieder.", meinte ich. Ami sah mich perplex an. "Aber Zoisite...", fing sie an. Aber ich schüttelte mit dem Kopf. "Kein aber, Ami. Sonst wird das nie was mit deinem Studium. Ich komm mit und helfe dir auch packen.", bot ich ihr an. Sie strahlte heller als die Sonne. Wir genossen noch eine Weile die Zweisamkeit, bis es Zeit wurde, für sie zu gehen. Ich bot ihr an, mitzukommen und ihr beim Packen zu helfen, was sie Freude strahlend annahm. Es dauerte nicht lange und wir standen vor ihrem Haus. Während ich den Koffer von ihrem Schrank holte, suchte sie im Schrank die Klamotten raus, die sie mitnehmen wollte. Schneller als beabsichtigt waren wir fertig. Ich verabschiedete mich und versprach ihr, pünktlich am Flughafen zu sein, um die zu verabschieden. Nach einem letzten Kuss ging ich wieder heim. Ich legte mich hin und schlief beinahe sofort ein. Am nächsten Morgen stand ich früh auf, um Ami am Flughafen verabschieden zu können. Als ich ankam, stand sie an einem der riesigen Fenstern. Ich ging langsam auf sie zu. "Hallo mein Liebling. Bist du bereit?", fragte ich sie und sie nickte. Hand in Hand gingen wir zum Check-in. Sie gab ihren großen Koffer ab und wir gingen noch einen Kaffee trinken. "Du wirst mir fehlen.", sagte sie. "Du wirst mir auch fehlen. Aber wir können jeden Tag telefonieren.", sagte ich und sie nickte. Wir tranken schnell unsere Tassen leer und gingen zu ihrem Flugzeug. Das letzte Stück musste sie ohne mich gehen. Aber sie drehte sich immer wieder zu mir um. Zumindest so lange, wie es ihr möglich war. Nachdem sie weg war, ging ich zu den Anderen, die auch gekommen waren, um Ami zu verabschieden. "Wie geht es dir, Zoisite?", Bunny, in Sorge um ihre Freunde, wie immer. Ich lächelte sie an. "Es geht, danke Bunny. Außerdem ist Ami ja nur für ein Jahr weg. Das vergeht schnell.", sagte ich. Sie nickte. Wir gingen aus dem Flughafen raus. Unterwegs hatte ich das Gefühl, dass Ami mir aus dem Flugzeug zuwinkte.
In einem Jahr würden wir uns wiedersehen.
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