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Ho'okahi makamaka o ka Aloha ~ Unsere Liebe beginnt mit dem Zusammenspiel unserer Leben zusammen

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Danny "Danno" Williams Steve McGarrett
04.07.2021
19.10.2021
42
40.722
23
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Dieses Kapitel
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14.10.2021 706
 
Kapitel 39:

Pov Steve

Die Straßen waren beinahe menschenleer.
Es war schließlich kurz nach 3 Uhr morgens.

Ich saß vorm Hauptquartier in Dannys Wagen.
Ich musste mich beruhigen, bevor ich zu Malone gehen konnte.
Ansonsten würde er den Verhörraum nicht lebend verlassen.
Immer wieder flackerten die Bilder der letzten Stunden vor meinem inneren Auge auf.
Danny.
In unserem Wohnzimmer knieend.
Malone, der ihm die Waffe an den Kopf hielt.
Die Schüsse.
Meine Angst um Danny.
All das Blut.
Diese schreckliche Wunde in Dannys Gesicht.

Meine Hände zitterten.

Ich atmete tief durch und zwang mich stattdessen lieber an Danny zu denken, wie er gesagt hatte, dass er mich liebt.

Das half tatsächlich und ein leichtes Lächeln schlich sich auf meine Lippen.
So würde ich es schaffen, Malone nur den von Danny gewünschten Kinnhaken zu verpassen und ihn nicht umzubringen.

***

Vor der Tür zu unserem Verhörraum nickte ich den Männern des Gouverneurs zu und betrat dann alleine den Raum.
Malone schien an den Stuhl gekettet eingeschlafen zu sein, denn er schreckte hoch, als ich eintrat.

Ich schloss die Tür und lehnte mich mit verschränkten Armen gegen diese.

"Detektiv Williams lebt. Sie haben Ihr Ziel also nicht erreicht."

Malone verzog keine Miene.

"Wissen Sie, eigentlich müsste ich mich bei Ihnen bedanken.", ich musste ihn irgendwie aus der Reserve locken, damit er die Morde gestand, "Detektiv Williams hatte das Muster erkannt. Tote, schwule Polizisten. Wir mussten also ein perfektes, neues Opfer präsentieren. Oder noch besser, gleich zwei. Detektiv Williams und mich. Wir waren kein Paar. Ich stand nicht mal auf Männer, hatte eine Freundin. Doch dann haben wir neben der Arbeit auch unsere Freizeit miteinander verbracht. Haben ein Paar gespielt und mit der Zeit habe ich mich tatsächlich in Detektiv Williams verliebt. Und er sich in mich. Wir sind glücklich."

Malone verzog angewidert das Gesicht.

"Ich liebe ihn. Detektiv Williams, seine Tochter und ich, wir sind eine Familie. Und wir müssen uns nicht verstecken, denn der Gouverneur hat uns seinen Segen gegeben."

Diese Worte brachten bei Malone das Fass zum Überlaufen.
Mit einem wutentbrannten Schrei warf er sich in seine Ketten.
"Abschaum. Dreckiges Pack. Schwuchteln. Wie kann der Gouverneur solch kranke Menschen nur bei der Polizei dulden.", Malone schrie sich richtig in Rage und ich bemühte mich, einfach wegzuhören und ihn sich abreagieren zu lassen, doch seine Hasstirade nahm kein Ende, sondern wurde immer schlimmer.

Mit zwei schnellen Schritten war ich bei ihm und verpasste ihm den Danny versprochenen Kinnhaken.

Malones Kopf flog zur Seite und er stöhnte schmerzerfüllt.

Genugtuung durchströmte mich.
Er hatte so viel schlimmeres verdient für all die Leben, die er genommen hatte und für all das Leid und den Schrecken, das er verursacht hatte.
Doch ich war nicht befugt über ihn zu richten.
Mein Job war es, ihn dazu zu bringen zu gestehen.
Den Rest würde das Gericht übernehmen.

Ich trat wieder etwas zurück, gerade noch rechtzeitig.
Malone hatte mir vor die Füße gespuckt.
Eine Provokation.
Er wollte, dass ich die Beherrschung verlor.
Ihn so zusammen schlug, dass es keine Möglichkeit gab, mich aus der Sache rauszureden.
Doch diese Genugtuung würde ich ihm nicht gönnen.
Ich hatte mich wieder im Griff.

"Na los, Malone, spucken Sie es schon aus. Sie wollten die Polizei von solchen wie mir reinigen, nicht wahr?", köderte ich ihn und tatsächlich begann er zu reden.

***

Es war kurz vor 7 Uhr,als ich das Hauptquartier verließen.
Malone hatte alle Morde gestand, die wir seiner Vorgehensweise hatten zuordnen können.
Er hatte sich mit ihnen gebrüstet und immer wieder seine Ideologie verteidigt.
Er war ein Schwulenhasser.

Nachdem er mir gegenüber alles gestanden hatte, hatte ich den zuständigen Staatsanwalt aus dem Bett klingeln lassen und auch ihm hatte Malone alles gestand.

Anschließend wurde er in die Untersuchungshaft überführt.
Aus Sicherheitsgründen in Isolationshaft, denn im Gefängnis saßen genug Inhaftierte, die er selbst dorthin gebracht hatte.
Und wir wollten ja nicht, dass er nicht bis zu seinen Prozessauftakt überlebte.
Ab jetzt war Five-0 nicht mehr für ihn zuständig.
Wir würden nur noch unsere Berichte schreiben und im schlechtesten Fall noch vor Gericht aussagen müssen, doch viel mehr war nicht mehr zu tun.

Dachte ich.

Vorm Hauptquartier wartete ein ganzer Haufen Reporter auf mich.
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