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Liebe? - So ein Quatsch, die gibt es nur im Märchen! - oder?

GeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Het
Horizon Markus Marlon Maxi Nerv OC (Own Character)
04.07.2021
09.09.2021
6
8.301
1
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Dieses Kapitel
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22.07.2021 1.277
 
Während ich nach Möbeln für die neue Wohnung suchte, rief Steffi an.

„Hey, was machst du?“

„Hi, schaue nach Möbeln.. Du?“

„Marlon wollte mit Leon an den See. Dachte vielleicht das du mit magst?“

„Ich dachte er muss arbeiten?“

„Nein, er ist zu verkatert und Joachim hatte ihn so oder so nicht für Heute eingeplant, war nur damit er kein verdacht schöpft“

„Achso.. Aber Maxi meinte, dass er mit uns allen was Unternehmen wollte“

„Und was?“

„Keine Ahnung, habe ihn nur kurz beim Frühstück gesehen“

Steffi lachte, was mich nur zum Kopf schütteln brachte. „Spars dir bitte“

„Also gut.. Dann viel Spaß euch!“

„Danke, euch auch“, antwortete ich und legte mein Handy wieder zur Seite.

Es dauerte auch nicht sonderlich lange, bis es klopfte und Maxi seinen Kopf rein steckte. „Mai, die anderen gehen zum See“, erklärte er mir. „Ich weiß“, antwortete ich und sah ihn abwartend an. Er fuhr sich einmal durchs Haar. „Hast du nicht Lust, mit den anderen und uns dorthin zu gehen? Dann würdest du alle noch etwas kennenlernen“, schlug er vorsichtig vor. „Du hast Glück, dass Steffi dabei ist, sonst würde ich nicht mitkommen“, grinste ich und klappte den Laptop zu. Maxi grinste und meinte, ich solle packen, ehe er verschwand.

Grade als ich alles zusammengepackt hatte und mir meinen Bikini raussuchte, hielt ich mitten in der Bewegung inne. „Mai, bist du fertig?“, fragte Klette und platzte in mein Zimmer. Erschrocken sah ich sie an. „Oh entschuldige“, meinte sie verlegen. Ich schüttelte meinen Kopf, „Halb so wild“. Ich blickte von ihr auf meine Kleidung in meiner Hand. „Ist etwas nicht in Ordnung?“, fragte sie unsicher. „Alles gut, ich muss mich nur grade umziehen, Okay?“, antwortete ich und sie nickte ehe sie mein Zimmer auch wieder verließ. Ich legte den Bikini zurück, ehe ich mir meinen schwarzen Badeanzug anzog. Er hatte nur links einen Träger, welcher sich nach unten in zwei Teile teilte, meinen Busen bedeckte und nach rechts an meiner Seite nach unten alles verdeckte. So war mein Bauch, mit meinem Bauchnabelpiercing, sowie linke Seite frei, außer der Bund der mit einer Schleife zusammengeschnürt war. Er bedeckte also auch nicht wirklich meinen Rücken, nur die Teile die auch durch einen Bikini bedeckt wären. Darüber zog ich mir ein Sommerkleid, ehe ich in meine Sandalen schlüpfte und mit der Tasche hinunter zu den anderen ging, welche schon fertig waren.

Am See waren wir die letzten, was natürlich direkt auf mich geschoben wurde. Ich verdrehte die Augen und ging zu Steffi. „Da bist du ja“, grinste sie. „Na klar“, grinste ich ebenfalls und legte mein Handtuch und den anderen Kram daneben. Unser Gespräch wurde irgendwann jedoch unterbrochen, da unsere Aufmerksamkeit auf Blossom fiel. Die Blondine pellte sich grade aus ihren Shorts und dem Top, wodurch der Königsblaue Bikini zu sehen war. Aber nicht nur den, sondern auch den Rest der darunter war. Ich muss zugeben, sie hatte einen wirklich schönen Körper und ich glaube, dass denkt sich auch Maxi. „Dir läuft da grad ein bisschen Kinnwasser“, sagte ich und deutete noch darauf. Maxi sah mich finster an, worauf ich und Blossom nur lachten. „Kommst du mit?“, wollte sie wissen, ich schüttelte jedoch meinen Kopf. „Später“, erklärte ich und sah Steffi und Blossom nach, welche grade zu den anderen in den See gingen. Ich zog mir mein Kleid aus. legte mich etwas in die Sonne und genoss die wärmenden Sonnenstrahlen.
Aus meiner Ruhe wurde jedoch nichts, denn die Wasserschlacht, welche schon länger im Gang war, wurde auch außerhalb des Wassers fortgeführt. Ich bin wohl eingeschlafen und wurde wach, da mich kaltes Wasser traf. Erschrocken fuhr ich zusammen. „Nix da Dornröschen“, lachte Juli.  „Na warte!“, rief ich ihm entgegen, ehe ich aufsprang und die Verfolgung aufnahm.  Es wurde keiner verschont, keiner. Ich versuchte mich irgendwann aus der Menge zu befreien und schwamm Richtung Klippe und wollte mich zwischen zwei Felsen verstecken. Ganz dumme Idee, die Idee hatte wohl nicht nur ich. Geschockt drehte ich mich um versuchte das Bild, was mich mir grade bot zu vergessen. „Alles in Ordnung?“, fragte Juli, der mich besorgt ansah. Ich nickte, „Da willst du nicht hin“. Juli sah mich verwirrt an, „Was?“. „Maxi und Blossom..“, ich verzog das Gesicht. „Okay, Okay..“, meinte Juli und schüttelte den Kopf. „Na danke für dieses schreckliche Bild!“, sagte er und spritzte mich erneut mit einer Ladung Wasser nass. Es fröstelte mich langsam, während wir die Wasserschlacht fortsetzten. Ich kam gar nicht wirklich bis zum Ufer, da ich immer wieder mit hineingezogen wurde. Raban tunkte mich von hinten an den Schultern kurz unter Wasser, wodurch ich etwas husten musste. „Deine Lippen sind schon ganz Blau“, meinte Juli, welcher mich wohl grade ebenfalls noch einmal nass machen wollte. Ich nickte und schwamm Richtung Ufer. Bei meinem Platz angekommen wickelte ich mich erstmal in mein riesiges Handtuch, um mich zu wärmen. Erst als die anderen nach und nach ebenfalls aus dem Wasser gewartet kamen, bemerkten wir, dass es bereits Abend wurde. Steffi kam mit Marlon und Markus zusammen zu mir, bzw ihren Sachen, herüber. Ich kam leider nicht umhin, mir den blonden ein wenig genauer zu betrachten. Seine Haare waren, wirr und klatsch nass, welche er einmal mit der Hand durchfuhr. An der Stirn hatte er eine Narbe, die etwas verblasst war. Sein Körper war Trainiert, sein Bauch Flach und starke Arm und Rückenmuskulatur waren deutlich zu erkennen. Er machte sich gerade ebenfalls mit seinem blauen Handtuch trocken, als sein Blick meinen Auffing. Er muss bemerkt haben, dass ich ihn anschaue. Meinen Blick wandte ich darauf schnell wieder ab und zog mein Kleid wieder über und wurde von Steffi in ein Gespräch verwickelt.

Ich staunte nicht schlecht, denn Leon hatte vorgesorgt und bereits ein kleines Feuer gemacht. Wir versammelten uns alle ums Feuer und ich hoffte, dass es ausreicht um mich aufzuwärmen, da mein Kleid dies leider nicht wirklich schaffte.  Raban und Joschka hatten ein Festmahl gezaubert, auch wenn ich etwas skeptisch war als sie das rote Zeug aus der Zahnpastatube drückten. Es waren tatsächlich Würstchen -und die schmeckten wirklich gut! Nach dem Essen erzählten mir die anderen, was sie alles für Abenteuer erlebt haten. Von einem dicken Michi, einem Gonzo der den Teufelstopf besetzte sowie von Fabi und seiner Mädchen Mannschaft und den Wölfen. Ich war mehr als nur einmal der Meinung, dass sie mich auf den Arm nahmen. „Und wie seid ihr auf die Kerle aufmerksam geworden?“, wollte ich neugierig von Blossom und Marry wissen. Nachdem ich die Frage gestellt hatte, schauten einige ins Feuer oder vor sich auf die Füße. Andere atmeten einmal tief durch, hatte ich etwa die falsche Frage gestellt? Erneut schauderte ich und rieb mir über meine Arme, welche schon von einer Gänsehaut überzogen wurde.

„Wir fanden sie einfach zum Anbeißen“, feixte Blossom, wodurch ein lachen durch die Runde ging. „Wir lernten sie auf ihrer Reise kennen“, fügte Marry hinzu. „Als sie Leon suchten?“, fragte ich und wieder hatte ich das Gefühl, das falsche gesagt zu haben. „Ja, genau“, nickte Joschka, welcher kurz zu Raban hinübersah. „Aber jetzt sind wir ja alle hier zusammen“, meinte Leon und schaute aufmunternd in die Runde. „Genau, Zeit für Marshmallows“, fügte Vanessa hinzu und war eine Tüte mir zu und eine an Raban. Damit war das Thema für alle erledigt und mir war bewusst, dass ich auch keine weiteren Fragen dazu beantwortet bekommen würde.
„Hier, da kann man ja nicht nachdenken so laut klappern deine Zähne“, meinte Marlon, welcher mir eine Decke hinhielt. „Danke“, sagte ich knapp und nahm sie um sie mir über die Schultern zu legen. Dann verteilte er weitere Decken an die anderen. Dabei fiel mir auf, dass Markus grade zwischen ein paar Bäumen in den Wald verschwand.
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