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Liebe? - So ein Quatsch, die gibt es nur im Märchen! - oder?

GeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Het
Horizon Markus Marlon Maxi Nerv OC (Own Character)
04.07.2021
09.09.2021
6
8.301
1
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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04.07.2021 1.766
 
Außer das ich die Zusage von einem Makler für eine Wohnung hatte, verlief der Tag bis zum Mittag ziemlich Ereignislos. Ich war bei Steffi zuhause und half ihr bei den nötigen Vorbereitungen. Und ich muss zugeben, dass wir das schon sehr gut gemacht haben. Der Kühlschrank war bis oben hin voll mit Getränken jeglicher Art, der Tisch der als Buffet dienen soll ist auch geschmückt und auch die Wohnküche sonst ist mit Luftschlangen, Luftballons und einer ´Happy Birthday´-Girlande geschmückt. Auf dem kleinen Balkon haben wir ebenfalls Luftschlangen und Luftballons auf gehangen und gönnten uns gerade eine kühle Weinschorle. „Danke für deine Hilfe“, sagte sie lächelnd und stieß leicht gegen mein Weinglas. „Gerne“, lächelte ich ebenfalls und nippte am Glas. Steffi lachte, „Trockener Wein ist wohl nichts für dich?“. „Nein! Lieblich oder dann doch was anderes“, verzog ich leicht das Gesicht und stellte das Glas auf den kleinen Tisch. „Den haben wir auch da, keine Sorge“, lachte sie und schaute auf die Uhr. „Wir müssen uns fertig machen!“, stellte sie fest und stand auf. Ich folgte ihr nach drinnen und machte die Bowle fertig, während Steffi duschen ging. Sobald sie das Bad verließ, sprang ich unter die Dusche.

„Der wird Augen machen!“, grinste ich Steffi an. „Ich hoffe, das ganze hat mich auch einiges an Nerven gekostet, Leon hatte es ja nicht so mit Antworten“, nickte sie und schaute sich um, dass sie auch ja nichts vergessen hatte. „Die anderen bringen Essen, Leon kommt auch gleich und dann fehlt nur noch Marlon, welcher von Joachim gebracht wird“, erklärte ich und legte meine Hände beruhigend auf ihre Schultern. Sie schaute mich an und nickte. „Außerdem meinte ich dich!“, zwinkerte ich ihr zu und sie lachte. „Das ist Marlons Lieblingskleid“. Sie hatte ein weißes Sommerkleid an, das an gewissen Stellen nur mit durchsichtigen Stoff bestückt war. Ihre brünetten Haare ließ sie einfach offen und hatte ihre Augen geschminkt, wodurch ihre grünen Augen noch mehr hervor stachen.  „Das kann ich mir vorstellen“, grinste ich. „Ich würde sagen, wir beide sehen verboten gut aus“, lachte sie und schoss ein Selfie von uns. Ich hatte meine schwarzen Haare gelockt und von beiden Seiten die ersten Strähnen nach hinten zusammengeflochten. Meine blauen Augen schminkte ich ebenfalls und hatte ein dunkelrotes Spitzenkleid an, welches eng an meinem Körper lag. Unsere Selfie- Session wurde durch die Klingel unterbrochen und erinnerte uns, warum wir uns eigentlich so aufgebrezelt haben. Es waren die ersten Gäste, worauf auch immer mehr Gäste folgten. Unter anderem dann auch besagtem Bruder, Leon. Ihn und die anderen kannte ich zwar von früher, beziehungsweise sah sie hier und dort mal, aber das war eher selten und schon eine Ewigkeit her. Ich staunte nicht schlecht, als die Gruppe hereintrat. Wären sie mir einfach so begegnet, hätte ich mich im ersten Moment doch sehr schwer getan. Ein Gesicht erhellte sich gleich, als es mich erblickte. „Das ist nicht wahr!“, sagte Maxi und schaute mich völlig überrascht an. „Hey du Spinner!“, grinste ich und wurde sogleich fest in eine Umarmung genommen. Ich hatte lange Angst, dass es komisch sei, doch es fühlt sich nicht so an. Es fühlte sich einfach so vertraut an. „Es ist so lange her“, sagte er und blickte mich lächelnd an. „Fast 2 Jahre“, stellte ich nickend fest. „Du siehst gut aus“, grinste ich und musterte meinen großen Bruder. „Und du erst, also muss ich heute wohl auf zwei hübsche Frauen aufpassen“, antwortete er und musterte mich. Fragend sah ich ihn an. Er drehte sich etwas zur Seite und nahm eine blondine an die Hand, welche er zu uns zog. „Das ist Blossom. Meine Freundin. Blossom, das ist Mailin, meine Schwester“, stellte er uns beide vor. „Nenn mich bitte Mai“, lächelte ich und nickte ihr zu, „Es freut mich dich kennenzulernen“. „Ich mich auch, Mai. Ich habe auch schon vieles über dich gehört“, lächelte sie freundlich. Ich sah rüber zu meinem Bruder, der sich verlegen am Hinterkopf kratzte. „Man Klette, lass den Unsinn!“, meckerte der jüngste und zog so die Aufmerksamkeit zu sich. Ich lachte, so hatte ich ihn in Erinnerung. „Hey Nerv!“, rief ich ihm zu, welcher grade sein Haar erneut richtete. Moment, er richtet es erneut? Sag bloß da wird einer langsam erwachsen -mit mittlerweile 16. Fragend sah dieser in meine Richtung. Sein fragendes Gesicht verriet eindeutig, dass er im ersten Moment keine Ahnung hatte wer ich bin. „Oh, Mai!“, schüttelte er seinen Kopf. „Bei meinen 5 Sternensteinen“, staunte er und kam auf  mich zu, „dich habe ich zuerst nicht erkannt“, erklärte er. Ich schüttelte schmunzelnd meinen Kopf, als wir uns umarmten. Maxi half mir nochmal bei den Namen, auf die ich nicht kam und stellte mir noch Marry vor. Marry war die Freundin von Joschka. Gedanklich ging ich sie noch einmal alle durch. Leon, Vanessa, Marry, Joschka, Raban. Dann fand ich auch heraus das Juli Joschkas älterer Bruder war, welcher nicht mit den anderen auf Reisen war, sondern währenddessen bei seinem Vater und nun wieder hier in München lebt.

„Alle Hinstellen! Seit alle ganz leise!“, rief auf einmal Steffi quer durch den Raum. „Sie kommen“, fügte sie aufgeregt hinzu. Ich musste mir das lachen verkneifen, man könnte meinen sie wäre das Geburtstagskind und nicht Marlon. Sie ist das reinste Nervenbündel.

„ÜBERASCHUNG!!“ riefen alle zusammen als die Wohnungstüre aufging und Marlon vor schreck zusammen zuckte. Alle jubelten oder tröten. Wie angewurzelt stand er da und starrte in die Runde. „Alles Gute, Brüderchen“, grinste Leon und umarmte Marlon. „Du bist wirklich die Pest!“, sagte dieser als er sich aus der Umarmung löste. Leon lachte. Marlon fing Horizons Blick auf. „Alles gute zum Geburtstag!“, grinste Horizon und bekam einen Kuss. „Du bist doch verrückt“, lachte er und küsste sie erneut. Dann nahm er seine Freunde nach und nach in den Arm und wurde von allen beglückwünscht. Die Musik wurde wieder lauter gedreht und die Party kam ins Rollen.

Ich überprüfte im Spiegel noch kurz mein Make-Up, nachdem ich meine Hände gewaschen hatte und machte mich auf den weg zurück zu den anderen. Grade als ich durch den Flur ging, klingelte es und ich öffnete in einem die Türe. Mir stockte der Atem und ein Blitz ging durch meinen Körper. Völlig Sprachlos stand ich da und schaute auf den neuen Gast. Er trug eine schwarze Jeans und ein dunkel blaues Hemd, welches er an den Armen lässig nach oben Krempelte. Seine blonden Haare hatte er ebenfalls gestylt, was ihn rebellisch wirken lies. Ich kann nicht sagen, wie lange wir uns anstarrten, aber er war es, der seine Stimme als erstes wieder fand. „Ist.. Bin ich hier richtig? Also bei Marlon?“, räusperte er sich. Ich schluckte und räusperte mich erst, da ich meiner Stimme grade nicht traute. „Ähm..Ja..“, nickte ich. Fragend sah er mich an, ehe ich verstand was er wollte. Mir schoss sogleich die röte ins Gesicht und ich schaute verlegen weg, als ich auf Seite trat, damit er die Wohnung betreten konnte. „Danke“, nickte er und ging an mir vorbei. Ich schluckte und ging wieder in die Wohnung. Ich wollte zurück zu Maxi, welcher auf mein Glas aufpasste. „Hey, was hast du?“, will Steffi von mir wissen. Ich schaute sie perplex an und nickte. "Was?", fragte sie erneut, da sie mit meinem nicken nichts anfangen konnte. „Wir sollten was trinken!“, antwortete ich und zog sie mit zu den anderen. „Bier Pong, wer ist dabei?“, fragte ich in die Runde der Kerle. Blossom, Maxi, Raban, Joschka und Marry meldeten sich und wir erzählten den Mädchen wie das Spiel funktionierte. Ich füllte grade die letzten Becher, ehe Maxi sagte „Wir haben noch einen Mitspieler, dann spielen wir 4 gegen 4“. „Wer spielt den mit?“, fragte ich, als die Becher nochmal überprüfte. „Markus, der ungeschlagene Champion“, erklärte Raban lachend. „Dann hat er noch nicht mit mir gespielt“, grinste ich und drehte mich um. Mein grinsen verschwand und vor mir stand der blonde Mann von eben. Ich bekam einen sanften und kaum merkbaren Schubs von Steffi der mich wieder aus meinen Gedanken riss. „Mai, das ist Markus. Markus das ist Mailin, meine Schwester“, stellte Maxi uns sicherheitshalber noch einmal vor. „Lang ists her“, meinte er und schaute mich noch einmal von oben bis unten an, als könnte er es nicht glauben. Ich nickte und lächelte leicht verlegen, was soll man darauf den auch Antworten. Steffi klatschte in die Hände, was mich daran erinnerte was wir grade machen wollten. „Ja.. Ja also wer spielt mit wem?“, fragte ich grinsend und wendete den Blick von Markus ab, um mich konzentrieren zu können. Warum war ich den jetzt auf einmal so nervös?

Marry, Horizon, Maxi und  Markus spielten gegen mich, Raban, Joschka und Blossom. Ich atmete tief durch, ehe ich erneut dran war. Ich war bei uns auf dem Internat die beste, doch bisher waren meine Würfe nicht das, was man von mir gewöhnt war. Immer wieder schaute ich zu dem blonden, welcher das ein oder andere mal meinen Blick auffing. Er denkt sicherlich, dass ich sie nicht mehr alle habe! Die Runden vergingen und es war ein Kopf an Kopf rennen und so langsam wurde es spannend. Endlich war ich wieder voll bei der Sache und verteidigte die Becher mit meinem Leben. „Der letzte Wurf! Wenn der sitzt, haben wir gewonnen!“, quietschte Blossom mir freudig ins Ohr. „Ich würde nur zu gern wissen, was du noch so alles auf dem Internat gelernt hast“, feixte Joschka um  mich abzulenken und erntete einen finsteren Blick von Maxi. Ich sah von Joschka zu Markus, der mich genau mit seinem Blick fixierte. Ich schluckte, ich wurde ganz nervös und wandte meinen Blick wieder auf diesen Becher. Ich atmete tief durch ehe ich warf. Versenkt! Unser Team jubelte als sei es der Weltmeistertitel persönlich! „Autsch, das muss weh tun. Der Champion geschlagen -von einem Mädchen!“, lachte Nerv und klopfte Markus auf die Schulter. Nachdem ich bei Raban abklatschte schaute ich zu Markus, der mir nickend mit dem Becher zuprostete. Dann setzte ich eine Runde aus um mit Vanessa und Steffi auf den Balkon zu gehen. Frische Luft war genau das, was ich jetzt brauchte!

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Hey ihr lieben!
Das war jetzt das erste Kapitel und ich hoffe das es euch gefallen hat!:)
Ich habe es an meinem Tablet geschrieben und hochgeladen, es hat sich ein paar mal aufgehangen und ich hoffe ich habe alle Fehler beseitigen können xD

Wahnsinn, wie viele sich die Geschichte schon angesehen haben! Vielen Dank und auch Danke an Blue für das erste Review!:)
Auf das viele deinem Beispiel folgen -Kritik, Lob, Ideen oder Spekulationen völlig egal. Bin für alles offen!:)
Schönen Abend!

Liebe Grüße
Anna, die Chaos-Queen  :*
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