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Deep into the Darkness

von Turrani
GeschichteAbenteuer, Romance / P16 / Het
Daphne Greengrass Fleur Delacour Harry Potter Nymphadora Tonks Sirius "Tatze" Black Susan Bones
04.07.2021
20.10.2021
21
144.447
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14.10.2021 7.648
 
`Hass, und damit verbundene Rache ist ein zweischneidiges Schwert, du siehst zwar deinen Feind zu Grunde gehen, wirst dadurch aber auch selbst verwundet, und nur die Liebe vermag es, deine eigen Selbstzerstörung durch sie aufzuhalten, bevor du dich ganz in ihr zu verlieren drohst´




Mit nachdenklichem Blick, sah Albus Dumbledore in seinem Büro aus dem Fenster, während sich der Fokus seiner Augen in der Ferne nun gerade verloren. Er dachte zum Teil über diesen Krieg nach, der jetzt schon mehr im Schatten zu versinken drohte, als der letzte den er mit seinen Leuten damals ganz alleine führte.
Dieser hier würde anders sein, vor allem da Harry sich seinem Orden nicht anschloss, sondern seine Eigenen Leute um sich scharrte, zu denen auch sehr einflussreiche Personen gehörten.

Sir Gewain Ruthmore war nur einer davon, Sean Delacour ein anderer, durch den er dank seiner Beziehung mit dessen Tochter Kontakt bekam, und ihn für sich gewann.
Die Tatsache das Pettigrew einfach so gefunden wurde, ohne das irgendjemand in England davon Wind bekam, war ein weiterer Beweis für seinen weitreichenden Einfluss. Amelia berichtete ihm als er sie danach fragte, das er in Frankreich gefangen genommen wurde, und Sean Delacour ihn ihr quasi auf dem Silbertablett servierte.

Die Wahrheit sah womöglich ganz anders aus, den vermutlich war der Rat der Krähen darin involviert, und das bereitete ihm ein wenig sorge musste er zugeben. Der Rat der Krähen war ein Geheimbund, der nur aus der absoluten Elite Frankreichs bestand, die Besten der Besten sozusagen, und sie unterstanden keinem.
Sie konnten Frei agieren, an keine Gesetze oder Organisation gebunden, war ihre oberste Direktive das Volk zu schützen, ganz egal ob es sich um Muggel oder Zauberer und Hexen handelte.
Ihm kamen auch Gerüchte über sie zu Ohren, das sie sehr alte Wege der Magie kannten, die Heute keiner mehr kannte, und die sie sich für ihre Arbeit zu nutze machten.

Eines besagt sogar, das sie einen weg gefunden haben, einen unbrechbaren Schwur doch zu brechen, was eigentlich absolut unmöglich sein sollte. Und dann war da auch noch die Tatsache, das Peter Pettigrew wohl bei seiner Verlegung nach Askaban befreit wurde, und das kurz bevor der dunkle Lord dort Angriff.
Niemand aus den Reihen von Voldemort konnte wissen, auf welchen Weg er dorthin gebracht werden würde, was nur einen Schluss zu ließe, Amelia war in die Befreiung verwickelt. Natürlich konnte er es nicht Beweisen, und ehrlich gesagt war es ihm auch egal, wo man diesen gerade gefangen hielt, solange er sicher verwahrt wurde.

Albus war sich eigentlich sicher, wo man Pettigrew gefangen hielt bis der Krieg vorbei sein würde, in einer der alten Hochburgen die dem früheren Schutzorden der Krone als Gefängnis dienten. Das Harry solche Leute kannte, war etwas das ihn ein wenig verwunderte, aber es bot auch eine einmalige Chance, mit der sie diesen Krieg vielleicht zum letzten gegen Voldemort machen würden.
Ihre Chancen standen nie wirklich besser als jetzt gerade, alleine wen er daran dachte, das zwei der Horkruxe des dunklen Lord bereits zerstört worden sind.
Dies waren bis jetzt die besten Aussichten auf den Sieg, und als er Harry nach den Ferien zum ersten mal sah, wusste er das etwas mit ihm geschehen ist.

Er konnte es spüren, das der Junge eine Veränderung durchgemacht hat, die nur eines in seinen Augen zu bedeuten hat, der Junge war genau wie Charlus früher als üblich durch seine Reife gegangen.
Das er diese mit fünfzehn schon hinter sich hat, war ein Indiz dafür, das er ein sehr mächtiger Zauberer jetzt sein muss, er könnte auch mächtiger als er selbst sein.
Genau so jemanden wie ihn brauchte England, einen Jungen Mann, mit so viel Liebe zum Leben in seinem Herzen, das er alles was nötig sein wird auch tun wird, um Voldemort aufzuhalten. Das er dazu einen Weg einschlug, auf dem ihm sicher viele Tote erwarten würden, war etwas das ebenso notwendig war, den immerhin ist er ein Potter.

Die Potters gehörten nie wirklich zum Licht, und auch auch nicht zur dunklen Seite, sie lagen mittendrin in einer Grauzone, und sie taten das was getan werden muss. Sie waren Kämpfer und Krieger in den sehr alten Zeiten, Ritter und Edelmänner in der neueren Geschichte, und nun die Schatten die das Land beschützten, wen sie gebraucht wurden. Fast schon bedauerte er es, das sein Großvater schon vor langem verstorben ist, den seine Erfahrung und Führung könnte Harry sehr gut gebrauchen.

Ein Klopfen an der Tür lenkte seine Gedanken wieder ins Hier und jetzt, was ihn nun irritiert zur Tür blicken ließ, eigentlich rechnete er mit keinem Besuch zu dieser Zeit. Es war erst Mittag, noch nicht ganz Zeit für das Abendessen in der großen Halle, die Schüler würden jetzt gerade ihre Hausaufgaben machen, oder ihren Studien nachgehen.
Einen der Hauslehrer oder Lehrer hatte er auch nicht zu sich bestellt, also konnte es nur ein ungeplantes Anliegen an ihn sein, von wem wusste er nicht, solange er den Besucher nicht herein bat.

"Ja Bitte?" rief er laut und deutlich aus, und stutzte als Harry die Tür öffnete und direkt an seinen Schreibtisch heran trat.

"Darf ich mich setzten Sir?" war seine höfflich und formell gestellt Frage auf die er nur nickte, und sich ebenfalls auf seinem Stuhl nun niederließ, bevor er in eindringlich musterte.

"Harry meine Junge, was kann ich für dich tun?" Ohne zu antworten holte er etwas unter seinem Umhang hervor, und legte im nächsten Moment drei Zauberstäbe vor ihm ab, die sicher nicht ihm gehörten. Einen von ihnen erkannte Albus sogar wieder, und wer die Besitzer der anderen beiden waren konnte er sich schon denken, was eine Frage aufwarf, warum brachte er sie zu ihm?
Es musste etwas vorgefallen sein, des es notwendig gemacht hat, diese Zauberstäbe an sich zu nehmen, da sie als möglicher Beweis in was auch immer dienen würden.

"Darf ich Fragen, wieso sie drei Zauberstäbe bei sich tragen die nicht ihre eigenen sind, Mister Potter?"

"Wie sie sicher erkannt haben, gehört einer von ihnen Draco Malfoy, die beiden anderen gehören Vincent Crabbe und Gregory Goyle, sie in Gewahrsam zu nehmen schien mir nach ihrer Aktion als Sinnvoll".

"Und aus welchem Grund wen ich fragen darf?"

"Diese drei versuchten vor etwa Zehn Minuten, sich an ihrer Mitschülerin Daphne Greengrass zu vergreifen, und diese Tat anschließend mit Magie zu vertuschen nehme ich an.
Ich konnte dazwischen gehen und es verhindern, bevor sie dazu in der Lage waren sie zu Schänden.
In dem folgenden kleinen Kampf in den sie mich verwickelten, setzten sie die Unverzeihlichen ein Sir, ein jeder von ihnen den Cruciatus-Fluch. Malfoy versuchte mich sogar mit dem Todesfluch zu töten um mich aufzuhalten, und sie wissen welche Maßnahme die Benutzung eines solchen nach sich zieht".

"Das ist mit wohl bekannt, allerdings ereignete sich dieser Vorfall hier in Hogwarts, was es zu einer schulischen Angelegenheit machen wird".

"Das ist mir beileibe nicht genug Professor Dumbledore, es ist egal wo es sich zugetragen hat, die Gesetze unserer Gemeinschaft sind in einem solchen Fall eindeutig. Ich werde dies hier zur einer Anzeige bringen, und die drei werden eine Verhandlung vor Gericht haben und danach ins Gefängnis gehen, das werden sie nicht verhindern können".

"Sie werden sich nicht umstimmen lassen, egal was ich sage, oder Mister Potter?"

"Nein Porfessor, Melfoy hat versucht sich an jemanden zu vergehen, der mir sehr viel bedeutet wie sie wissen, er kann vom Glück reden das ich so gnädig war, ihn am Leben zu lassen. Wenn sie verhindern wollen das er vor Gericht landen wird, zwingen sie mich dazu, einen viel drastischeren Weg zu gehen Professor".

"Und welcher wäre das in ihren Augen?"

"Ein Ehrenduell mit Mister Malfoy Sir, er hat einen vierfachen Lord angegriffen und versucht in mit dem Todesfluch zu töten, das kommt einem Hochverrat gleich wie sie wissen. Die alten Gesetze erlauben es mir, das ich ihn auf diese Weise, zu einem Kampf auf Leben und Tod auffordern darf, und sie wissen wie dieser Enden wird".

"Dann wird aus dieser Angelegenheit eine Blutfehde, und wen sie gewinnen sollten wird die Familie verstoßen, all ihrer Titel beraubt und ihr vermögen geht an sie über, als Entschädigung. Lucius selbst, wird dieses Duell anstelle seines Sohne austragen wollen".

"Er kann sich einmischen aber es wird nichts ändern, Draco Malfoy war derjenige der mich angegriffen hat, nicht er, diesen Kampf wird er nicht verhindern können. Also wie wollen sie es handhaben, soll das hier Schul-intern geregelt werden, oder erlauben sie es mir, das ich Amelia hinzu rufen darf?"

"Ich denke mit diesen Aussichten ist es besser, das auf dem gesetzlichem Weg zu klären" lenkte Dumbledore ein, erhob sich und ging zu seinem Kamin hinüber. Nach einem sehr kurzen Gespräch mit Miss Bones selbst, flammte der Kamin grün auf als sie durch diesen nun in das Büro des Schulleiters schritt, und Harry nun musterte.
Ihr Blick fiel auf den Schreibtisch, und als sie die drei dort abgelegten Zauberstäbe sah, kam sie schnell zu einem Schluss, das man mit diesem einen schwerwiegende Straftat begangen hat.

Ohne zu zögern trat Amelia an den Tisch heran, griff sich einen von diesen und zog ihren eigenen hervor, bevor sie laut und deutlich für alle im Raum Hörbar "Prior Incantato" rief. Sie schluckte als sie das Ergebnis ihrer Untersuchung von diesem sah, ein Todesfluch war mit diesem erst kürzlich gewirkt worden, etwas das unter Schülern erst recht unverzeihlich war.
Noch dazu sah sie auch, das der Folter-Fluch auch mit diesem gewirkt wurde, zwei unverzeihlichen kurz hintereinander, das ergab einen direkten Freiflug nach Askaban.
Die Untersuchung der beiden anderen Zauberstäbe ergab, das man mit ihnen ein paar harmlose Betäubungszauber, und auch einen der unverzeihlichen gewirkt hat.

"Wem gehören diese Zauberstäbe Mister Potter?"

"Der erste den sie untersucht haben gehört Draco Malfoy Miss Bones, die beiden anderen Vincent Crabbe und Gregory Goyle, ich habe dies umgehend dem Schuldirektor gemeldet".

"Mister Potter ließ mir keine andere Wahl als sie hinzu zu ziehen Amelia, ansonsten hätte er Mister Malfoy zu einem Ehrenduell gefordert, zu dem alles Recht haben würde".

"Ein solches vergehen gehört auch vor Gericht Albus, auch wen es sich hier in Hogwarts zugetragen hat, und Schüler darin verwickelt sind, das Gesetz ist eindeutig. Wo befinden sich die drei in diesem Moment?"

"Noch in dem Klassenzimmer, in dem sie sich an Daphne Greengrass vergehen wollten Madame Bones, ich habe sie dort zurück gelassen, und den Raum magisch verschlossen".

"Dann kommt versuchte Vergewaltigung einer Hexe auch noch zum Strafmaß hinzu, wie wundervoll, führen sie mich bitte zu diesen drei Schülern. Danach müssen sie mit mir ins Ministerium kommen, damit ihre Aussage aufgenommen werden kann, und ich muss den Minister über einen möglichen Verhandlungstermin benachrichtigen. Auch Daphne Greengrass werde ich hierzu befragen müssen, wissen sie auch wo sie sich befindet?"

"Ja, aber das kann auch sicher bis Morgen warten, oder? zur Zeit würde ich sie nicht dazu auffordern, sich zu diesen Ereignissen sofort zu äußern".

"Natürlich, sie braucht jetzt erst einmal etwas ruhe und Abstand von dem ganzen, ich werde Morgen um dreizehn Uhr hierher kommen, um sie für eine kurze Befragung mitzunehmen, ist das in Ordnung Herr Schulleiter?"

"Gewiss Miss Bones, ich werde Miss Greengrass vom Unterricht für den Nachmittag befreien".

"Gut dann wäre ja alles soweit geklärt, nun Mister Potter, gehen sie voran und zeigen sie mir das Klassenzimmer, in dem sich diese drei Straftäter befinden".





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Harry führte sie in das Stockwerk, in dem das Klassenzimmer lag in dem Malfoy und seine beiden Gorillas nun lagen, und hob den Zauber mit dem er den Raum verschloss wieder auf. Dumbledore sah dabei interessiert über Amelia´s Schulter zu, und erkannte das Harry einen Zauber dafür verwendete, den er nicht kannte oder der ihm geläufig war.
Offenbar kannte der Junge Magie, die ihm nicht bekannt war und die daher auch sehr alt war, aber woher war die Frage? und wen Harry solch gehobene Magie wirken konnte, was konnte er noch?

Anscheinend wurde dieser junge Mann für ihn mehr zu einem Mysterium, das einem Buch mit sieben Siegeln glich, und jedes weitere das er öffnete, offenbarte neue Rätsel. Harry öffnete die Tür und ließ Madame Bones den vortritt, dicht gefolgt vom Schulleiter der sich das Chaos im Raum genauer ansah.
Die umgefallenen Tischen ließen ihn vermuten, das er die Tür bei seinem ersten Eintreten in die Luft gesprengt hat, bevor er sie nach dem Kampf wieder reparierte, als er ging. Das er eine Menge Kraft benutzt haben muss, stärkte seine Theorie das er bei weitem stärker war, als man ihm auf den ersten Moment hin ansehen würde.

Weiter vorne lag Malfoy, noch immer gefesselt durch seinen Zauber, Crabbe und Goyle waren wieder wach, und in diesem Moment dabei sich zu erheben, was Harry zum handeln zwang.
Noch bevor Amelia reagieren konnte, zog er seinen Zauberstab den er bei Ollivander bekam heraus, und schoss auf die beiden nun sehr schnell einen "Petrificus Totalus" ab. Augenblicklich erstarrten sie in ihren Bewegungen, was Albus verblüfft eine Augenbraue heben ließ, als er sah mit welcher Schnelligkeit und Präzision er dies vollbrachte.

Als er ihn so sah, fühlte er sich an den jungen Charlus Potter erinnerte, auch ein Mann der Tat der zuerst schoss, und dann die Fragen stellte, auf die er Antworten wollte. Amelia blickte ihn dafür kurz an, schüttelte den Kopf und trat dann nach vorne, bis sie auf den am Boden liegenden Draco Malfoy herab blicken konnte.
Als Draco die Chefin der Abteilung für magischen Strafverfolgung erblickte, wusste er schon, das es hieraus kein entrinnen mehr für ihn gehen wird, jetzt nicht mehr.
Sein ganzer schöner Plan der Rache war im Eimer, die Genugtuung die er sich verschaffen wollte, für die Schmähung die seiner Familie angetan wurde, war nun unerreichbar.

Das schlimmste daran war, das er weder Greengrass, noch Potter eins auswischen konnte als dieser sich einmischte, er hatte sich auch in eine Ausweglose Lage gebracht.
Er wat so dumm gewesen, und hatte zwei der unverzeihlichen Angewendet in dem Glauben, das er Potter damit vernichten könnte, und war doch kläglich gescheitert. Die schlimmste Erniedrigung daran war, das Potter ihn nicht einmal mit Magie besiegt hat, sonder einfach niederschlug wie ein gewöhnlicher Muggel es tun würde.
Das er dabei einen seiner Zähne verlor, war der Gipfel dieser Demütigung noch dazu, und jetzt würde er in eine karge Zelle für seine Tat wandern.

"Mister Malfoy, ich werde sie festnehmen lassen wegen versuchter Vergewaltigung einer jungen Hexe, und wegen versuchtem Mord an einem Lord. Des weiteren auch wegen der Benutzung von zwei der drei unverzeihlichen Flüche, haben sie zu diesen Vorwürfen etwas zu sagen Mister Malfoy".

"Lügen, alles Lüge, ich habe nie versucht mich an jemanden zu vergehen, oder einen anderen Lord zu töten, das sind alles haltlose von ihnen vorgebrachte Anschuldigungen".

"Sie sollten wissen Mister Draco Malfoy, das ich persönlich ihren Zauberstab getestet habe, den sie bei ihrer versuchten Ermordung von Lord Harry James Potter Black Peverell Slytherin verwendet haben. Wollen sie ihre Aussage von eben nicht Widerrufen?"

"Ich stand unter dem Imperius, ich wurde sie alldem hier gezwungen, ich bin hier genauso ein Opfer wie Miss Greengrass und Potter".

"Das werden wir leicht überprüfen können, wenn wir ihre Aussage mit Veritas-Serum aufnehmen später. Direktor Dumbledore, wären sie so freundlich im Ministerium anzurufen, und sechs meiner Auroren in meinem Namen hierher zu bestellen, damit sie diese drei Schüler in Gewahrsam nehmen können?"

"Ich werde dies umgehend erledigen" war die knappe Erwiderung von Dumbledore, bevor dieser sich umwand und den Raum verließ.

"Solange sie diese drei hier wegschaffen, sehe ich nach Daphne Greengrass, und treffe sie dann in einer Stunde im Ministerium, ist dies ihnen recht Miss Bones?" "Aber gewiss Mister Potter" erwiderte sie freundlich, bevor auch Harry den Raum nun hinter sich ließ, und sich auf dem schnellsten Weg hinab in Slazars Privaträume begab. Wo sie sein würde wusste er ja, als er seinen Umhang fürs erste ablegte, und die Tür zum Bad nun öffnete, wo ihm leichter Dampf entgegen schlug.

Zum Glück brauchte er keine Brille mehr, ansonsten wären die Brillengläser sofort beschlagen gewesen, und er wäre dann Blind wie ein Maulwurf herum gestolpert. Daphne konnte er direkt vor sich sehen, sie saß in der Wanne, ihren Kopf in den Nacken gelegt, der auf dem Wannenrand auf einem weichen Handtuch gebettet wurde.
Als er leise an sie heran trat, wanderte sein Blick zu ihren Handgelenken, auf denen zum Glück keine rote Striemen zu sehen waren, da Malfoy sie mit Magie gefesselt hat. Harry setzte sich auf den Rand der großen Wanne, in die locker fünf Personen hinein gepasst hätten wen sie zusammen Baden wollte, das hieß er und seine vier Damen, genau richtig.

Sachte strich er ihr eine Nasse Strähne hinter ihr Ohr nun, da sie anscheinend eingedöst war, wurde aber bei seiner Berührung wieder wach.
Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen, bevor sie im nächsten Moment aufstand, sich auf seinen Schoss setzte, und ihre Arme um seinen Hals nun schlang. Das sie jetzt leicht zu Zittern begann im nächsten Augenblick, wunderte ihn nicht wirklich, allerdings konnte er nicht genau sagen, ob es an der Kälte lag oder was anderem.
Nach allem was sie in der letzten Stunde hinter sich hatte, könnte ihr Zittern auch daran liegen, das ihr nun so langsam bewusst wurde in welcher Lage sie sich befunden hat.

Nach einem leise gehauchten "Danke" allerdings, war es wohl letzteres weswegen sie nun wohl zitterte.

"Dafür brauchst du mir nicht zu danken, niemals, wen ich kann werde ich immer für dich da sein wen du mich brauchst Daphne".

"Ich danke dir trotzdem, auch wen du dies als selbstverständlich ansiehst Idiot.
Früher habe ich als Kind immer von den Geschichten der Muggel gehört, von dem strahlenden Ritter in glänzender Rüstung, die die holde Maid retten in letzter Sekunde. Ich habe diese Märchen immer als absoluten Schwachsinn angesehen, weil ich nicht daran glaubte, das solch ein Retter im allerletzten Moment auftauchen wird, bis Heute.
Als ich dich vorhin sah, nachdem du die Tür aufgesprengt hast, sah ich in dir meinen Ritter in glänzender Rüstung, der gekommen ist um mich zu befreien, und dafür danke ich dir Harry".

Nach diesen Worten lehnte sie sich etwas zurück, nur um seine Lippen für einen brennenden Kuss der Leidenschaft, und der Liebe dafür in Beschlag zu nehmen. Harry seufzte in diesen hinein, während seine Hände über ihren Rücken hinab wanderten, um diese im nächsten Augenblick auf ihren wohlgeformtes Gesäß zu legen. Daphne keuchte einen Moment überrascht auf, was er dazu verwendete, den Kuss weiter zu intensivieren, in dem er ihre Zunge mit der eigenen nun leicht anstupste.

Diese Herausforderung nahm sie gerne an, und so entbrannte ein Kampf bei dem keiner dem anderen so leicht beigeben wird, zumindest sie würde ihm nicht einfach gewähren lassen. In manchen Dinge war sie vielleicht etwas zurückhalten, wen es jedoch um ihn hier ging, war sie gerne diejenige die die Führung bei so etwas übernahm.
So herrlich der Kuss auch gerade war, erinnerte er sich auch daran, das er Heute noch etwas hochoffizielles erledigen musste, und das er besser gleich als später hinter sich bringen sollte.
Nur widerwillig trennte er sich daher wieder von ihr, wobei ihr Atem schon stoßweise ging, und er die Begierde und brennenden Lust in ihren Augen nun schimmern sehen konnte.

"So gerne ich das hier auch weiter fortführen will, so muss ich jetzt auch schon wieder gehen Daphne, Amelia will meine Aussage zu der Tat haben, die Malfoy begangen hat. Deine will sie im übrigen ja auch noch, aber ich konnte sie dazu überreden, dich erst Morgen zu all dem zu befragen, weshalb sie dich um dreizehn Uhr abholen wird.
Der Direktor hat dich für den Nachmittag vom Unterricht befreit, wen du es wünschst begleite ich dich, und ich sorge dafür das er mich ebenfalls vom Unterricht befreit".

"Das wäre mir sogar um einiges lieber Harry, sicher wird sein Vater etwas unternehmen wen er davon erfahren wird, um meine Aussage zu Gunsten seines Sohn zu beeinflussen. Mit dir an meiner Seite würde ich mich besser fühlen, da du wohl der derzeit stärkste Zauberer in ganz England bist".

"Dann werde ich dem Schulleiter gegenüber deine bitte äußern, wirst du nachher noch hier sein wen ich zurück komme?"

"Worauf du Gift nehmen kannst, das mit Malfoy wird sich sicher bald im Schloss herum sprechen, und dann will ich meinen Abend sicher nicht in der Schlangengrube verbringen. Du solltest damit rechnen, das Parkinson sich noch bei dir melden wird deswegen, sie hat einen ganz schönen Narren an diesem Idioten gefressen, sie wird Rache an dir üben wollen".

"Soll sie es ruhig versuchen, wen du etwas brauchst dann ruf nach Dobby, zum Abendessen würde ich an deiner Stelle nicht nach oben in die große Halle gehen. Wen du also hunger bekommen sollst, dann lass dir von ihm etwas bringen".

"Werde ich" entgegnete sie, bevor sie einen letzten sanften Kuss auf seine Lippen hauchte, kurz bevor sie ihn frei gab, und sich wieder in die Wanne sinken ließ als er ging.





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Erneut begab er sich in das Büro des Schuldirektors, um dessen Kamin zu benutzen und so in das Ministerium zu gelangen, wo er sicher schon von jemanden erwartet wurde.
Bevor er jedoch in das Feuer trat, äußerte er diesem aber noch die bitte von Miss Daphne Greengrass, die er auch erfühlen würde, und ihn auch für Morgen Mittag vom Unterricht befreite.
Da er die meisten Fächer Morgen mit Susan teilte, würde er sie später einfach darum bitten, für ihn Kopien von ihren Aufzeichnungen zu machen, damit er es am Abend durchgehen könnte. Wen er so darüber nachdachte, könnte sie zusammen mit Daphne alles gemeinsam mal durchgehen, dazu würden sich die Privaträume von Salazar anbieten, oder der Raum der Wünsche.

Was letzteres anging, würde er diesen eh bald mal untersuchen müssen, es galt immer noch den Horkruxe zu finden, der in diesem wohl versteckt wurde. Wen er ihn in seinen Händen halten würde, wäre er seiner Vernichtung einen großen Schritt weiter, und das zauberte ihm ein Lächeln auf das Gesicht. Die Freiheit aller von diesem Tyrannen, rückte damit ein Stückchen Näher, und das war sein Ziel auch, die Magische Welt von dieser Abscheulichen Schlange zu befreien.

Als er nun durch den Kamin in das Ministerium trat, empfingen ihn direkt zwei Auroren, von denen einer ihm sogar bestens bekannt war, als er in das vernarbte Gesicht von Mad-Eye sah.
Der andere war ihm gänzlich unbekannt, in seinem Blick sah er jedoch, das auch dieser schon einiges hinter sich hatte, da er ihn jetzt ersteinmal von Oben bis unten inspizierte. Da er ihn nicht als eine Bedrohung einstufte, nickte er Harry kurz mit dem Kopf zu, bevor er sich umwand und ihm andeutete, das er ihnen beiden folgen sollte.

Mit gemäßigtem Tempo führten sie ihn durch das Atrium zu den Aufzügen, wobei Harry sein Blick wieder einmal zu dem enormen Brunnen der in diesem stand glitt.
Der Brunnen zeigte zwei Zauberer und eine Hexe, die auf einer Plattform standen, die von den unter ihnen abgebildeten Muggel wohl in die Höhe gestemmt wurde. Diese Abscheulichkeit würde er auf jeden Fall abschaffen, das so etwas überhaupt hier im Ministerium stand, war schon die Höher aller Unverfrorenheit die man sich erlauben konnte.
Muggel, Zauberer und Hexen waren gleich in seinen Augen, sie waren alles Menschen mit nur einem Unterschied, das manche von ihnen nun mal Magie wirken konnten.

Sich deswegen über den Muggel stehend zu sehen, war genau das was solche Zauberer wie Voldemort erst erschuf, größenwahnsinnige die glaubten sich über alle erheben zu dürfen. Keiner sollte so denken, und um dies zu erreichen, würde er den Brunnen zerstören, und den Glauben an das reine Blut mit diesem ebenfalls zu Grabe tragen.
Mad-Eye fiel der Blick von Potter auf, und er schnalzte dabei abfällig mit der Zunge als sie in den Aufzug stiegen, der die drei nun nach unten in das Büro von Amelia bringen sollte.

"Widerliches Ding, würde den Brunnen mit einem Bombada Philipus sofort in die Luft sprengen wen ich könnte, aber das würde mir dann unser Minister als Terroristischen Aktion anhängen. So abscheulich dieser auch ist, an meinem Kopf hänge ich mehr als an dem Wunsch, den Brunnen für immer zu zerstören".

"Das erste was ich abschaffen werde sobald dieser Krieg vorbei ist, wird diese Abscheulichkeit sein die im Ministerium steht. Nur wegen solchen Dingen, glauben Leute wie Voldemort das wir über allen stehen sollten, aber kein Mensch steht wirklich über dem anderen".

"Sie glauben also tatsächlich daran, das er dunkle Lord zurück gekehrt ist, lächerlich, wäre er zurück, gäbe es dafür doch sicher einen Beweis".

"Ich sehe schon, sie sind einer von Fudges Arschkriechern die alles glauben was dieser Mann verkündet, wie ist ihr Name Auror?"

"John Dawlish, Lord Potter".

Als Harry den Namen hörte, musste er seine frühere These das er ihn nicht kannte doch noch korrigieren, ganz finster erinnerte er sich an den Moment auf seiner Geburtstagsparty zurück.
Dawlish war der Auror gewesen, der versuchte ihn im Namen der Ministers zu verhaften, etwas das er Fudge noch immer nachsah, und das er ihm noch zurückzahlen würde. Das ausgerechnet er geschickt wurde um ihn in Empfang zu nehmen, kam ihm ein wenig suspekt vor, würde darauf aber jetzt nicht weiter eingehen.

"Jetzt erinnere ich mich an sie Dawlish, sie wollten mich damals im Namen des Ministers verhaften, und das auf meiner Geburtstagsparty wen ich mich recht entsinne. Ich weiß nicht viel über sie, aber auf den ersten Blick schätze ich sie als einen guten Auror ein, sie sollten also langsam ihren Kopf aus dem Arsch des Ministers ziehen.
Der Dunkle Lord ist zurück, ich selbst habe eine Beweis bei Amelia hinterlegt, der dies allen klar vor Augen führt".

"Auf die manipulierte Erinnerung eines kleinen Jungen gebe ich nichts, an ihre Worte werde ich erst glauben, wen ich den dunklen Lord mit meinen eigenen Augen sehe, Lord Potter".
Das Lord spuckte er dabei so abfällig aus, der er seine Missachtung gegen ihn deutlich spüren konnte.

"Sie sollten Vorsichtiger bei der Wahl ihrer Worte sein Dawlish, wollen sie sich wirklich mit einem vierfachen Lord anlegen, der noch dazu mit ihrer Chefin befreundet ist? Für mich wäre es ein leichtes, sie aus ihren Job feuern zu lassen wenn ich es darauf anlegen wollte, vor allem wen ich sehe, wie ihr Verhalten gegenüber Höhergestellten aussieht.
Nur zu ihrer Information Auror Dawlish, das mit meinem Geburtstag hab ich noch lange nicht vergessen, und dafür werde ich sie und den Minister noch dran kriegen".

Das dies keine leere Drohung war, war etwas das Dawlish in seiner Stimme hören konnte, was ihn aber auch schwer schlucken ließ nun. Einen Lord zu verärgern kann böse enden, das war etwas das selbst ihm klar war, und dieser Lord hier, egal wie jung er auch noch sein mag, hatte ihn eh schon auf dem Kieker.
Zu seinem Glück kamen sie auf der Etage an auf der sie aussteigen mussten, diese Diskussion weiter zu führen, würde ihm sicher noch mehr schaden als ohne hin schon. Eilig trat er aus den Fahrstuhl heraus, und schritt den Weg entlang, gefolgt von Harry und Mad-Eye die mit ein wenig Abstand hinter ihm liefen.

"Gut gesprochen Junge, solch einen tritt in den Hinter brauchte der Kerl mal".

"Dann wirst du dich gleich sicher noch richtig amüsieren Alastor, den ich bin mir sicher, das Minister Fudge in Amelias Büro ebenfalls auf uns schon wartet".

"Dann wird das ganze ja sicher noch richtig unterhaltsam".

"Auf jeden Fall" entgegnete Harry grinsend, als ein Plan in seinem Kopf zu entstehen begann, der seine Worte von eben mit Taten jetzt untermalen würde. Gefolgt von Alastor trat er in das Büro von Amelia nun ein, und fand wie er erwartet hat Fudge vor und, oh Wunder, auch Lucius Malfoy der direkt neben dem Minister gerade stand. Überraschend fand er es jedenfalls nicht, immerhin war er ja fast schon die rechte Hand des Ministers, und fest mit seinem Geldbeutel verwachsen war dieser ja auch noch.

"Lord Potter? was machen sie den hier wen ich fragen darf?"

"Er ist der junge Mann der mit der Straftat zusammen hängt, die ihr Sohn gegen ihn begangen hat Lord Malfoy" entgegnete Amelia, was diesen nun bleich werden ließ.
Offenbar ahnte er schon, dass das was sein Sohn angestellt hat, zu schwerwiegenden Konsequenzen für ihn führen wird, und er ahnte noch nicht einmal wie schwerwiegend. Was immer der Bengel diesmal angestellt hat, würde sicher Teuer für sein Verließ werden, etwas das dem dunklen Lord nicht gefallen wird, der das Gold für seine Pläne brauchte.

"Wen es hier um eine Streitigkeit zwischen Jungs geht, sehe ich keine Veranlassung darin hier zu sein Amelia, ich habe besseres zu tun wie sie wissen".

"Es geht hier nicht um Streitigkeiten zwischen Jungs Herr Minister, das kann ich ihnen versichern, das hier wird für jemanden nicht sehr gut ausgehen, sondern mit einer lebenslangen Haftstrafe in Askaban".

"Das zur Zeit keine Gefangenen mehr aufnehmen kann wie sie wissen, der Massenausbruch ist immer noch nicht geklärt, also muss diese Strafe anders vollzogen werden. Sicher können wir zu einer außergerichtlichen Einigung kommen".

"Bei allem Respekt, aber sie sind der zweite der mir das hier ausreden will Minister Fudge, doch ein Mordversuch gegen einen vierfachen Lord ist kein kleines vergehen".

"Mord? jetzt übertreiben sie sicher Lord Potter".

"Er übertreibt in keinem Fall, Draco Malfoy wand zwei unverzeihliche Flüche gegen Lord Potter an, der eine war sogar der Todes-Fluch, was klar für eine Tötungsabsicht steht. Das beschert dem jungen Malfoy nun zwei Optionen, entweder geht er dafür vor Gericht, oder Lord Potter fordert ihn zu einem Ehrenduell auf Leben und Tod, wozu er alles recht hat.
Bei dem was ich in letzter Zeit über den Jungen Lord Potter gehört habe, habe ich keinen Zweifel daran, das er dieses ohne viel Mühe für sich entscheiden wird".

Malfoy erblasste gerade immer mehr, sein Sohn hat sich in eine Lage gebracht, aus der er ihn nicht mehr retten kann, und Harry Potter würde sich nicht umstimmen lassen.
Hier hatte er keine große Wahl, entweder er verlor seinen Sohn ans Gefängnis, oder er würde ihn begraben und all seine Titel verlieren, noch dazu sein vermögen. Keines von beiden ließe sich vermeiden, Draco würde eine sehr harte Strafe erwarten, die er nicht verhindern kann, egal wie sehr ich sich auch um eine andere Lösung bemühen würde.

"Noch dazu kommt, das er auch versucht hat die junge Miss Daphne Greengrass zu vergewaltigen, was zu seinem Strafmaß noch oben drauf kommen wird. Darco Malfoy wird also sowieso ins Gefängnis wandern Herr Minister, ebenso wie seine beiden Komplizen die Schüler Vincent Crabbe, und Gregory Goyle, die auch einen unverzeihlichen anwanden".

"Aber wir haben zur Zeit kein Gefängnis dafür zur Verfügung, die Strafe kann also nicht vollzogen werden Miss Bones" wand Lucius ein, als kläglicher Versuch das hier abzuwenden.

"Was das anbetrifft, habe ich eine Lösung Herr Minister, die ich ihnen anbieten könnte, da Sean Delacour dank meiner Freundschaft zu seiner Tochter rein zufällig einer meiner Bekannten ist.
Ich könnte ihn in einem Ersuchen bitten, unsere Gefangenen in einem französischem Gefängnis unterzubringen, solange noch ungeklärt ist, wie der Ausbruch aus Askaban zustande kam. Da Frankreich uns wohlgesonnen noch gegenüber steht, wäre dies die optimalste aller Lösungen für uns, da diese drei sicher nicht Englands einzigste Straftäter sein werden in naher Zukunft".

Harry musste sein Grinsen nach diesem Vorschlag schwer unterdrücken, als er sah, das Malfoy nun alle Farbe aus dem Gesicht verloren hat. Der Minister hingegen schien schwer am überlegen zu sein, den offenbar gefiel es ihm nicht, bei den Franzosen in dessen Schuld zu stehen, hatte aber in dieser Hinsicht wohl auch keine Wahl.
Strafen mussten vollstreckt werden können in einem Rechtssystem, also mussten ihre Gefangenen auch irgendwo einsitzen.


"Da sich das hier nicht vermeiden lässt, werde ich das französische Ministerium deswegen selbst anfragen, für wann wollen sie den die Verhandlung ansetzten?"

"Diesen Samstag Herr Minister, bis dahin habe ich die Beweislage ermittelt und alles kann seinen gewohnten Gang gehen, außerdem ist dann kein Unterricht in Hogwarts. Ich bin mir sicher das Lord Potter, und auch Miss Greengrass, der Verhandlung beiwohnen wollen".

"Ach wo sie gerade hier sind Herr Minister, setzte ich sie darüber in Kenntnis, das ich eine hochoffizielle Beschwerde gegen sie und auch gegen Auror Dawlish einreiche. Sie haben versucht mich ja wegen angeblichen Hochverrat einsperren zu lassen, und Auror John Dawlish hat diese in ihrem Namen vollziehen wollen.
Das alles geschah hinter dem Rücken von Miss Bones, sie verstehen doch das ein solcher Amtsmissbrauch nicht ungestraft bleiben darf, oder Herr Minister?"

"Na.. na... türlich Lord Potter, dazu haben sie alles recht der Welt" erwiderte Fudge, bevor dieser das Büro wie ein getretener Hund nun hinter sich ließ, Malfoy blieb noch einen Moment.

"Ist es mir möglich Miss Bones, ein Gespräch mit meinem Sohn führen zu dürfen, um seine Beweggründe für diese Tat zu erfahren?"

"Das kann ich nicht gestatten Lord Malfoy, weil Peter Pettigrew befreit wurde bei seiner Verlegung nach Askaban, muss ich annehmen das es eine undichte Stelle im Ministerium gibt. Aus diesem Grund ist ihr Sohn an einem anderen Ort untergebracht, zu dem nur ich und ein paar wenige vertrauenswürdige Auroren Zugang habe".

"Ich verstehe Miss Bones, ich wünsche noch einen angenehmen Tag" war die knappe Erwiderung, bevor er mit zerknirschter Miene das Büro ebenfalls verließ. Dawlish folgte ihm, da seine Anwesenheit nicht mehr gebraucht wurde, und als er aus dem Büro heraus war, fing Mad-Eye Augenblicklich lauthals zu lachen an.

"Gute Güte Potter, du hast es wirklich drauf, Leuten an ihr Hochwohlgeborenes Bein zu pissen, als du Delacour erwähnt hast, hat sich Malfoy fast in die Hosen geschissen. Der Vorschlag mit dem französischen Gefängnis schmeckt ihm offenbar auch nicht, und dann das mit der Beschwerde, so köstlich habe ich mich schon lange nicht mehr amüsiert".

"Dann ist es mir ein Freude, zu ihrer Unterhaltung beigetragen zu haben Mylord" verkündete Harry theatralisch mit einer Verbeugung, die seinem Schauspiel würdig war, was Amelia mit den Augen rollen ließ.





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Während all dies seinen Lauf nahm, saßen Sirius und Tonks im Salon von Black Manor vor dem Kamin, tranken etwas Feuerwhiskey, und dachten dabei nach. Sirius hielt dabei das Medaillon in seinen Händen, starrte es an und versuchte sich krankhaft daran zu erinnern, wo er dieses schon einmal gesehen haben könnte.
Den aus irgendeinem Grund kam es ihm bekannt vor, er wusste nur nicht mehr woher, etwas das ihn Wahnsinnig machte, da es auch so  verdammt wichtig war.

Die kleine Notiz im innere half ihnen nicht weiter, sie besagte ja nur, das ein Unbekannter mit den Initialen R.A.B. über das schmutzige Geheimnis des dunklen Lords bescheid weiß. Aus diesem Grunde ließ er ja die Fälschung zurück, um diesen zu verhöhnen und ihm damit auch ein wenig Angst einzujagen wie er vermutete.
Den wen er hinter seinen kleinen Trick kam, wie er angeblich seine Unsterblichkeit sichern konnte, würden es andere auch schaffen, die ihn dann zu Fall bringen würden. Jetzt mussten sie nur noch diese Fremden finden, und ihn dazu befragen wo der echte Horkruxe liegt, damit sie diesen vernichten können.

Während er darüber nachdachte, ging Fleur rein aus Langeweile noch einmal die Akten durch, die Amelia ihnen geschickt hat. Würde es allerdings nach ihr gehen, wäre sie nun lieber in Hogwarts, um Harry einen unangekündigten Besuch abzustatten, den sie vermisste ihn gerade wirklich schrecklich. Alleine der Gedanke das er nicht wirklich weit von ihr Entfernt war, machte sie schon ganz wuschig musste sie zugeben, da ihr Verlangen nach ihm immer größer wurde.

Eines wusste sie schon jetzt, sobald sein sechzehnter Geburtstag gekommen ist, wäre er fällig das schwor sie sich nun, und wen sie ihn an sein Bett dafür Ketten muss, dann sei es so. Während sie also brütend über den Akten saß, brachte ihr Dobby eine Kleinigkeit damit sie sich stärken konnte, den mit leeren Magen konnte man nicht gut nachdenken.
Als Sirius das kleine Mahl sah das Dobby Fleur brachte, meldete sich auch sein Magen nun zu Wort, der wahrlich leer gerade war, und deswegen auch laut rumorte.
Vor lauter nachdenken hatte er vergessen etwas zu essen, und mit Alkohol allein ließ sich ein knurrender Magen nicht beruhigen, etwas das selbst ihm klar war.

"Dobby, wärst du so freundlich mir ebenfalls etwas zu Essen zu bringen, dafür wäre ich dir sehr dankbar".

"Gewiss Meister Black, Dobby wird sich gleich darum kü.....", der kleine Elf verstummte auf einmal abrupt, als er das Medaillon in seiner
Hand erblickte. Wie von der Tarantel gestochen rannte er auf ihn zu, riss es ihm aus der Hand und betrachtete es genauer, etwas über das sich Sirius gerade sehr wunderte nun. So hatte er den kleinen Kerl bisher noch gar nicht zu Gesicht bekommen, so erschrocken und auch ängstlich, mit weit aufgerissenen Augen, bis er erleichtert aufseufzte.

"Ein Glück, ist nicht dasselbe wie dass das Dobby gefunden hat, verzeihen sie mir mein Verhalten Lord Black" bat er kurz darauf ihn um Verzeihung. Sirius strich das Verzeihen aber gerade aus seinem Kopf, als er an die Worte von ihm gerade dachte, und was diese für sie nun zu bedeuten hatte. Die Panik in seinen Augen, die Angst um sie alle hier, als er das Medaillon sah und es offenbar erkannte, etwas das nur eines bedeuten kann, er hatte den echten Horkruxe gefunden, nur wo?

"Dobby du sagtest gerade das es nicht dasselbe ist, wie das das du gefunden hast, was meinst du damit genau?"

"Dobby hat ein solches Medaillon wie dieses hier unter Kreachers Sachen gefunden, dieses hier sieht genau so aus, allerdings wurde es nicht mit dunkler Magie verdorben. Ich habe das dunkle Medaillon sicher verwahrt, und versucht es auch zu zerstören, aber Dobby ist offenbar nicht stark genug um es zu zerstören, ich kann es nicht vernichten".

"Wo ist es jetzt?"

"Sicher verwahrt Lord Black, in einem Kästchen das es mit Magie gegen andere abschirmt, das dunkles Medaillon versucht nämlich jeden um sich herum zu korrumpieren".

"Bring es mir sofort, wir kennen vermutlich einen Weg um es zu zerstören".

"Dobby holt es sofort" entgegnete der kleine Elf, und verschwand mit einem leisen Plopp, während sie nun auf seine Rückkehr warteten, wurde Sirius etwas bewusst.
Es war eine Wahrheit die an seinen Kopf hämmerte, sein Bruder stand nicht ganz loyal zu ihm auf der Seite des dunklen Lords, es muss etwas geschehen sein, das ihn umdenken ließ.
R.A.B. waren die Initialen von Regulus Arcturus Black, das er darauf nicht schon früher gekommen ist, manchmal sah er echt den Wald vor lauer Bäumen nicht. Mit wackeligen Schritten trat er näher an ein verhülltes Portrait heran, entfernte das Tuch mir dem es vor allen verhüllt war, und wecktes es aus seinem Schlaf auf, in das er es versetzt hat.

Als das gemalte Bild seines Bruders ihn sah, und er auch dessen Blick deutete, in dem er so viel sehen konnte, wusste er das er hinter sein Geheimnis gekommen ist. Um sein Familie zu schützen, musste er dieses vor allen anderen Geheim halten, auch vor seinem eigenen Bruder, den er nicht in Gefahr bringen wollte.
Jetzt nach all der Zeit war er doch gescheitert, Sirius hat es also in Erfahrung bringen können, und auch was dies für ihn nun bedeuten würde, er würde gejagt werden.

"Sag... sag mir... was in dieser Höhlen an der Küste Cornwall geschehen ist Bruder, ich muss es wissen".

"Du weißt schon mehr als Gut für dich ist Sirius Black, du und alle anderen um dich herum sind in Gefahr, der dunkle Lord wird alle jagen, die hinter sein Geheimnis kommen".

"Ich fürchte den dunklen Lord nicht, das weißt du besser als jeder andere, ich habe den ersten Krieg miterlebt, und ich werde auch das Ende von diesem miterleben. Vieles hat sich seit deinem verschwinden geändert, Harry ist stark genug nun, um diesen Kampf für immer zu beenden, zwei seiner Horkruxe sind bereist vernichtet.
Denn den du in deinem Besitz hast, wird auch bald Geschichte sein, aber für meinen Seelenfrieden muss ich wissen, was in dieser Höhle geschehen ist, bitte".

"Was geschehen ist willst du wissen? ich erfuhr die Wahrheit über unseren dunklen Lord.
Voldemort war nur ein Hochstapler, nicht einmal wirklich von reinem Blut, und der Erbe Slytherins schon mal gar nicht, den das ist schon immer Harry James Potter gewesen. Also stellte ich mich gegen ihn, weil ich wusste das er unser aller Verderben sein wird, nicht dieser Erlöser den er uns versprochen hat, der uns alle in die Zukunft führen wird".

"Was ist dann geschehen mit dir?

"Er trug mit einen wichtigen Auftrag auf der mich in jene Höhle führte, die ihr offenbar gefunden habt, er zwang mich mit dem Imperius die Höhle für ihn zu versiegeln. Dieser Bastard, bediente sich unserer Familien-Magie, um einen seiner Horkruxe in Sicherheit zu wägen, damit keiner diesen erreichen kann, für alle Zeit dort eingeschlossen.
Ich stahl ihn und ließ eine Fälschung zurück, aber die Inferi erwischten mich und verwundeten mich schwer, doch ich konnte die Höhle vorher wieder versiegeln bevor ich verblutete".

"Und dann gabst du Kreacher den Auftrag, auf das Medaillon acht zu geben".

"Und auch es zu zerstören wen er es kann, aber diese Aufgabe war wohl zu schwer für ihn, doch du sagtest zwei seiner Horkruxe sind bereits vernichtet, wie ist euch das gelungen?"

"Basiliskengift, offenbar kann man sie mit Basiliskengift vernichten, Harry zerstörte den ersten in seinem zweiten Schuljahr, als er in der Kammer des Schreckens gegen einen Kämpfe. Das Seelenstück war in einem Tagebuch eingeschlossen, das er mit einem der Giftzähne durchbohrt hat, damit war der erste Geschichte".

"Und der Zweite?"

"War Harry selbst, der von einem seiner Todesflüche getroffen wurde am Abend seiner Auferstehung, leider, hat er nur den Horkruxe in ihm damit zerstört. Mit deinem Heute Abend werden es drei sein, und die anderen werden wir auch noch finden und ihm ein Ende setzen das schwöre ich dir".

Nach diesen Worten erschien endlich auch Dobby wieder, der das Medaillon an Sirius übergab, Fleur stand schon bereit mit dem ewigen Flakon, der das Gift des Basilisken enthielt. Durch Parsel öffneten sie es, Harry hatte ihm zum Glück gesagt wie das ging, und schwarzer Rauch verteilte sich im ganzen Raum nun.
Ein Flüstern hallte daraufhin durch ihre Köpfe, ein verführerische Stimme die ihnen sagten, das er ihnen zu großer Macht verhelfen wird, wen sie ihn benutzen würden. So verlockend das Angebot auch sein mochte, ihr Wille war stärker, als Fleur das Gift des Basilisken über diesem nun ausschüttete, und ein lautes Zischen erklang.

Die Stimme veränderte sich, wütend schrie sie auf, dann vor Schmerz als das Seelenstück darin begann sich langsam aufzulösen, als sie von dem Gift zersetzt wurde.
Ein lautes klagen war zu hören, dann wurde der Schwarze Rauch von innen heraus mit hellem Licht geflutet, bis es so hell war das alle ihre Augen verschließen mussten. Dann Stille, langsam öffnete Sirius seine Augen und sah sich um, auf dem Boden lag noch immer das offene Medaillon, an das Dobby nun heran trat und es aufhob.

"Keine Gefahr mehr, Stimme im inneren ist für immer fort Lord Black", mit diesen Worten übergab er es Sirius der es an sich nahm.

"Es ist ein Erbstück von Salazar Slytherin, es sollte Harry überreicht werden, damit er es dorthin zurück bringen kann wo es hingehört" warf Regulus in die Runde.

"Das kann ich übernehmen, sicher wird es ihn freuen, wen es in die Privaträume von Salazar Slytehrin in Hogwarst zurück kehrt".

"Privaträume des großen Schlangenbeschwörers in Hogwarts? darüber müssen sie mir später alles ausführlich erklären schöne Frau" war alles, was Regulus Bildnis auf Fleurs Worte erwiderte.

"Nur zu gerne Mister Black" erwiderte sie mit einem Lächeln und einem Knicks der seinesgleichen suchte.

"Schön und Höfflich mit guten Manieren, eine Kombi die wirklich schwer zu finden ist heutzutage, zu schade das ich sie nicht zu meinen Lebzeiten kennen gelernt habe".

"Bei ihr wärst du abgeblitzt Bruderherz, Fleur Delacour hat nur Augen für Harry, an ihr hättest du dir die Zähne ausgebissen".

"Fleur Delacour sagst du? dann ist sie die Tochter von Sean Delacour und somit eine Veela, interessant.
Ich bin einmal ihrem Vater begegnet Mademoiselle, ein verflucht guter Auror mit dem ich mich mal messen durfte, war einer der besten die ich bestritten habe in meinem Leben. Richte sie ihm einmal meine Grüße aus, wen sie ihn das nächste mal sehen".

"Oder ich bringe ihn hierher, dann können sie sich einmal wieder mit ihm unterhalten Mister Black".

"Nur zu gerne, eines muss du mir noch versprechen Bruder, was auch immer für den Sieg nötig ist, bringe jedes Opfer das der Sieg dir abverlangen wird um Voldemort aufzuhalten, lass mein Opfer nicht umsonst sein".

"Das war es schon jetzt nicht Regulus, wir werden den Sieg erringen, das verspreche ich dir".

"Mehr wollte ich von dir nicht hören Sirius" gab Regulus sein Bildnis mit einem Lächeln von sich.
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