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Grubhood

von Ravaari
Kurzbeschreibung
SammlungFamilie, Sci-Fi / P12 / Gen
OC (Own Character)
03.07.2021
26.07.2021
2
2.068
1
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
03.07.2021 855
 
1 - 8 - 2 (ISHEK)  :
Arkan Te- ʏa- Taʏe,  Ya Sulp-Niar-34 - 43, Nan-Terra-DE-Berlin, (2013 - 6 -15)
...
Ika: Shek ya Sheni,
Catla: Kal-Iniss ʏel- Nae- Tae- Tae, Ya Nan-Terra-DE-Berlin (Ha-Kath)
( TRAN: 100.254 -201.455/1/5/10/20-1-8-2)  
 
...
..
.      

---Hand!---
Ich fühle Kal*-Iniss´ semiholografisches Klangsymbol beinahe im selben Moment wo mich die ersten Moleküle seines eigenen, ganz speziellen Geruchs erreichen und sich mit meinen vermischen.
Es ist die umgekehrte Reflexion einer Menschenhand, die er aufgrund von Davids Angewohnheit,  mich mit seinen Händen in den Pool zu setzen als meine Bezeichnung gewählt hat  und obwohl ich im Moment umgeben bin von hunderten  Yirks, deren Gerüchen und vielen anderen die zu ihren Menschen gehören, zur "oberen Welt" oder niederen Tieren, die diese wiederrum überdecken, unzähligen Ultraschallklicks die voneinander überlagert werden und meine eigenen Sinne noch ein wenig betäubt sind von einer langen Zeit mit David, nehme ich ihn wahr, konzentriere mich unbewusst auf ihn, mache Anderen Platz, warte.

Mein eigener Geruch changiert von gelangweilt zu ärgerlich, als ich von zwei mir fremden Yirks in der Menge angerempelt werde, sie beachten mich kaum, eine halbherzig-entschuldigende Geruchswolke erreicht mich gerade noch, während sie sich sehr schnell der Reichweite meines Sonars entziehen: Vermutlich Pulkgeschwister. Viel jünger als ich. Ihre Körpersekrete sind nicht annähernd ausgereift, aber weit genug entwickelt um einen Wirt zu nehmen...
Ihre Jugend beschwichtigt mich, zumindest ein wenig...

Endlich ist Iniss bei mir, durchdrungen mit dem noch sehr frischen süßlichen Geruch von Nesreks Yakil*, nach wie vor nicht viel größer als ein Reiskorn und mit verklebten Neuronen. Unfähig zur Kolligation, möglicherweise für immer.
---Hand!---
---Kreis-Glatt- Loch-Zwei---
---Kreis-Spitze-Unten-Oben-Glatt---
---...---

Noch viel mehr Klangbilder prasseln auf mich ein während Kal-Iniss hektisch um mich herumschwimmend vermutlich von Dingen berichtet, die er während meiner Abwesenheit im Pool entdeckt hat.
Die Bilder sind etwas verworren, ungenau, da Iniss natürlich noch keinerlei Bezug zu den Dingen hat die er beschreibt, mit großer Wahrscheinlichkeit auch niemals haben wird, doch ich verstehe.
'Ja I-Niss, Knopf, Ohr- Ring. Nes-Rek, Wo?'
Klicke ich, während ich gleichmütig nach ihm taste, als er mit seinen Fühlern ungeschickt meine berührt, und hoffe gleichzeitig, dass er mich nachahmt.
Bedauerlicherweise hat die Larve bisher aber noch nicht viel Interesse an der höheren Ebene der Ultraschallklicksprache gezeigt.
Ein oder zweimal klicke ich noch, erst ermunternd, dann mit wachsender Ungeduld.

Ich war noch nie ein sehr geduldiger ʏel´ar*, weder zu der Zeit, wo ich in unserem Geburtspool meine eigenen Kal-Hali* ernährt und am Leben erhalten habe, noch später als Observator.
Nun bin ich beides in einer Person, eine sehr schlechte Kombination in meinem Fall und Iniss ist der Leidtragende besonders weil er langsamer ist als andere Larven seines Alters es wären. Unterentwickelt, kleiner und schwächer. Ein Ha-Kath*, der meine Erwartungen nicht ansatzweise schnell genug erfüllen kann.
Ginge es nach mir, müsste er es auch nicht denn in der Regel leben sie nur zwei Tage, allerhöchstens drei, bevor sie verhungern, oder vor Einsamkeit eingehen.
Werden vom eigenen Pulk in den ersten Lebensstunden  instinktiv verstoßen, ähnlich einem noch nicht geschlüpften, irdischen Adlerküken, das von seinem älteren Brutgeschwister aus dem Nest befördert wird, noch bevor es  die Schale seines Eies durchbrechen kann...

Bei Noor! wären da nicht mein Wirt David mit seiner menschlichen Sentimentalität und Shalif, hätte ich mich niemals freiwillig  um dieses Junge gekümmert, aber inzwischen sind einige irdische Wochen vergangen und der immer wiederkehrende Kontakt hat dafür gesorgt dass ich die verwaiste Larve inzwischen nicht nur mehr als ein lebendes Ärgernis betrachte, sondern viel mehr den Wunsch habe, sie am Leben zu erhalten. Iniss´ Verhalten und sein Geruch sprechen den ältesten und primitivsten Teil meines Verstandes  mittlerweile auf eine Weise an, der ich mich nicht mehr entziehen kann.

Ein warmes Ziehen reißt mich aus meinen Gedanken, als mein Körper ganz ohne mein Zutun beginnt, Nährflüssigkeit zu produzieren. Ich umhüllle Iniss, noch bevor mir so richtig bewusst ist, dass ich es tue.
Während ich ihn nähre, sind meine Gedanken leer, für wenige Sekunden ist da nichts mehr. Kein Zweifel, kein Zögern oder Ablehnung ihm gegenüber. Nur ein Gefühl von Zuneigung Nähe und Verbundenheit, aber auch das ist Teil des Ganzen. Nur eine der vielen Nebenwirkungen von Yakilshek*
***
___
Ha-Kath- Abnormität, Krüppel etc.
Kal- Vorsilbe die unterlegen oder nieder/unter etw. bedeutet.
Kal-Hal/i, auch Kala- Zweitgeborene, weniger weit entwickelte zwei Drittel eines Pulks neugeborener Yirklarven
Yakil- Näherflüssigkeit, die Yirklarven untereinander teilen, aber auch erwachsene Yirks mit ihnen Verwandten, Freunden, Bekannten und Partnern. Abhängig von den Beziehungen zueinander, variieren die Konsistenz und der Geschmack, aber es ist immer nahrhaft und sehr süß.
Yakilshek- Das Teilen von Yakil allgemein.
ʏel´ar/i- Erstgeborenen Geschwister,die immer das erste Drittel eines Pulks stellen.
Die  ʏel´ari sind  nicht nur deutlich größer und weiter entwickelt als der Rest ihrer Geschwister, sondern auch gleich nach ihrer Geburt dazu fähig, Kandronastrahlen aufzunehmen und in ein nahrhaftes Körpersekret umzuwandeln, ohne das die die übrigen Larven mit großer Wahrscheinlichkeit sterben würden.
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