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Zweikampf um die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Werder Bremen
01.07.2021
21.10.2021
24
62.723
10
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.08.2021 2.607
 
Maxi schaffte es am nächsten Morgen tatsächlich fast pünktlich zu erscheinen, als sie sich vor seiner Zimmertür trafen.

„Er ist ja doch lernfähig“, meinte Marco mit einem Grinsen, als sie zum Frühstück runtergingen.

„Er hat nur Angst vor der Strafe“, lachte Jojo.

„Klar hat er das - besonders, weil er nicht weiß, was die Strafe ist.“

Maxi grinste nur breit. „Ich bin heute genauso pünktlich wie immer. Und jetzt habe ich Hunger und freu mich auf ein leckeres Frühstück.“

„Vermutlich ist er nur deswegen pünktlich“, meinte Jojo trocken.

Marco nickte. „Das würde Sinn machen. Essen lockt doch jeden Fußballer aus dem Bett.“

Jojo lachte. „Dann ist Maxi ein Paradeexemplar. Für ihn oft der einzige Grund aufzustehen.“

„Das stimmt doch gar nicht. Es gibt viele Gründe, für dich aufstehe!“

„Brötchen, Croissants, Müsli, Cornflakes, Obstsalat, Joghurt, Toast...“, zählte Jojo auf.

„Vergiss Rührei nicht“, lachte Marco.

„Oh ja, Rührei ist immer eine gute Möglichkeit dich aus dem Bett zu kriegen.“

Maxi schnaubte nur, sagte aber nichts.

„Und da sind wir schon - am Ziel deiner Träume“, grinste Jojo seinen Bruder an.

„Wenn ihr beiden weiter so frech seid, schick ich euch ohne Essen auf eure Zimmer“, sagte Maxi.

„Dann holen wir uns den Zimmerservice.“

„Ihr kommt ohne Handys oder so auf eure Zimmer. Ihr sollt ja was lernen.“

„Willst du uns auch das Zimmertelefon wegnehmen?“, fragte Marco und sah Maxi mit großen Augen an.

Maxi schluckte bei diesem Blick.

Verdammt, schon wieder wurde es kribbelig in seinem Bauch.

Aber warum musste Marco ihn auch so angucken?

Den Blick sollte er sich für Jojo aufheben, der wollte schließlich etwas von ihm.

Allerdings wusste Marco davon ja noch nichts. Also wurde es zeit, dass Jojo deswegen was unternahm.

Vielleicht beim Shoppen, vielleicht bei ihrem Clubabend.

„Wollten wir uns nicht was zu essen holen?“ fragte Jojo in diesem Moment.

Marco nickte. „Gute Idee - ab mit uns.“ Er stand auf und ging gleich zum Buffet.

„Jojo“, flüsterte Maxi. „Willst du Marco nun eigentlich endlich sagen was Sache ist?“

„Ja... wenn es passt...“

„Wenn es passt? Wie meinst du das?“

„Ich kann ihn ja kaum hier am Buffet damit überfallen.“

„Nein, das ist mir klar. Aber heute Abend im Club ist es doch ideal.“

„Ja, das will ich ja versuchen.“

„Hast du schon einen Plan?“

„Nein, wie soll man sowas planen?“

„Du willst es also spontan machen? Du?“ fragte Maxi zweifelnd.

„Meinst du, ich kann das nicht?“, fragte Jojo ihn herausfordernd.

„Doch, klar, aber... nun du wirst das schon machen.“

„Wie würdest du das denn planen wollen?“

„Mhm, ich würde mir überlegen, was ich am besten sage“, sagte Maxi.

„Und was würdest du sagen?“

„Das... darüber müsste ich jetzt erstmal nachdenken“, sagte Maxi.

„Machst du das? Vielleicht hast du ja ne gute Idee.“

Mit offenem Mund sah Maxi seinem Bruder nach, der nun zum Buffet ging. Hatte Jojo das jetzt ernst gemeint?

Er sollte sich überlegen, wie man Marco rumkriegen kann? Ausgerechnet er?

Das war ein ganz schlechter Witz.

Er sollte seinem Bruder ne schicke Pickupline geben und durfte dann zugucken, wie er Marco aufriss?

Oh nein, diesmal nicht. Er hatte nun wirklich schon viel für Jojo getan, aber das hier ging zu weit. Was kam denn da als nächstes? Probeknutschen?

Das musste Jojo alleine durchziehen. Es war schlimm genug, dass er den beiden dabei zugucken musste und den Rest des Urlaubs das fünfte Rad am Wagen sein würde.

Vielleicht fand er in dem Club ja jemanden zur Ablenkung. Ein netter kleiner Urlaubsflirt.

Dann würde er Marco und Jojo wenigstens hier auf Mykonos aus dem Weg gehen können.

Ja, das war eine gute Idee. So bekam er Marco aus dem Kopf und gönnte seinem Bruder ein bisschen Freiraum.

Aber die Pickupline, die würde er dann selbst nutzen.

Und jetzt erstmal musste er wirklich frühstücken.

Er suchte sich irgendwelche gesunden Sachen zusammen und kehrte dann zu ihrem Tisch zurück.

„Unser Plan für heute steht noch?“ fragte Marco. „Shopping und dann Tanzen?“

„Klar“, nickte Jojo.

Auch Maxi nickte.

„Perfekt“, lächelte Marco. „Am besten wieder mit Rollern, damit kommt man hier am besten rum.“

„Ich habe gestern Abend noch ein bisschen im Internet geguckt und ein paar Läden gefunden, die ganz gut aussahen“, sagte Jojo.

„Perfekt vorbereitet“, lobe Marco.

„Ich bemüh mich“, lächelte Jojo.

„Du machst das wirklich gut, Jojo.“

Jojo strahlte Marco an.

Und Marco strahlte zurück!

Maxi senkte den Blick. Offenbar hatte Jojo wirklich Chancen bei Marco. Das sollte ihn freuen.

Aber der Blick - der sollte doch ihm gelten! Marco sollte ihn so ansehen!

„Maxi?“ fragte Jojo und strich ihm über den Arm. „Du bist schon wieder so still.“

„Ist ja noch früh am Morgen... ihr wolltet ja, dass ich pünktlich bin.“

„So früh ist es auch nicht.“

„Früh genug um müde zu sein.“

„Dann besorg ich dir mal nen extra starken Kaffee“, sagte Marco und stand auf.

Beeindruckend, was für ein Gespür Marco hatte, wann er sich mal zurückziehen konnte.

„Was ist los mit dir?“ fragte Jojo sofort.

„Es geht schon...“, murmelte Maxi.

„Nein, offenbar nicht. Red mit mir Maxi.“

„Ich... ich find’s schön, wie du dich mit Marco verstehst. Aber wenn ihr jetzt was miteinander anfangt...“

„Was dann?“ fragte Jojo leise.

„Dann habt ihr viel Spaß zusammen.“

„Das hoffe ich“, nickte Jojo. „Aber ich versteh nicht, was das Problem ist.“

„Ihr wollt dann lieber alleine sein...“

„Ach so... du denkst wir lassen dich dann hier allein? Das ist doch Blödsinn Maxi.“

„Trotzdem wollt ihr dann auch mal alleine was machen. Und das ist ja auch richtig so.“

„Maxi wir sind doch nur ein paar Tage hier. Und in der Zeit habe ich nicht vor, dich allein auf deinem Hotelzimmer versauern zu lassen.“

Maxi seufzte leise. „Ihr solltet das aber tun.“

Jojo griff nach Maxis Hand. „Du bist dir so sicher, dass Marco was von mir will...“

„Ich habe so ein Gefühl. So, wie er dich anguckt...“

Jojo schnaubte. „Er guckt mich an wie immer. Wie dich.“

„Meinst du? Ich habe jedenfalls das Gefühl.“

„Wenn du möchtest, dann sag ich Marco erst was, wenn wir zurück in Bremen sind“, bot Jojo an.

„Nein, das wäre doch blöde. Nutz den Abend heute.“

„Sicher?“

„Ja, klar. Ihr macht das schon.“

„Mal sehen. Vermutlich wird Marco mir eh sagen, dass er nicht auf mich steht und ich eher wie ein kleiner Bruder für ihn bin.“

„Glaub ich nicht, aber das erfährst du erst, wenn du fragst... Hey Marco, da kommt ja mein Kaffee.“

„Ja, Kaffee und ich habe Muffins für uns alle mitgebracht“, grinste Marco und stellte einen Teller mit frischen Muffins auf den Tisch.

„Oh, du bist toll“, strahlte Jojo ihn an.

„Ja, ich weiß“, lachte Marco. „Also greift zu.“

Er setzte sich und griff sich ebenfalls einen der noch warmen Muffins.

„Maxi, trink Kaffee, iss deinen Muffin und dann lächeln“, sagte Marco. „Wir sind hier im Urlaub, es ist wunderschön und heute Abend wird gefeiert.“

„Ja, du hast recht“, nickte Maxi, trank den Kaffee und biss vom Muffin ab. Dann schaffte er es auch ein bisschen zu lächeln.

Er würde sich jetzt einfach an seinem Plan festhalten und sich heute Abend einen süßen Griechen suchen, der ihn die nächsten Tage ablenken würde.

In dem Club gab es bestimmt so einige nette Jungs, die für einen Urlaub zu haben waren.

„Wollen wir dann gleich los und mit den Rollern in die Stadt?“ fragte Jojo, der inzwischen fertig mit seinem Muffin war.

„Aber vorher noch kurz hoch, ja? Und Schwimmsachen mitnehmen, falls wir an einer Bucht vorbeikommen.“

schlug maxi vor.

„Dann in zehn Minuten vor der Tür?“ fragte Marco.

„Pünktlich“, lächelte Jojo.

„Ja doch“, seufzte Maxi.

Jojo und Marco lachten beide auf.

„Irgendwann wird einer von euch zu spät kommen und dann kommt mein Moment der Rache“, versprach Maxi und stand auf.

Jojo schüttelte den Kopf. „Das glaubst du doch selbst nicht“, meinte er und verschwand in seinem Zimmer. schnell suchte er Geld, Handy, Kamera, Schwimmsachen und ähnliches zusammen und warf es in seinen Rucksack.

Nur fünf Minuten später war er fertig und verließ sein Zimmer wieder.

Er war der erste, der auf den Flur trat, wenig später kam Marco zu ihm.

„Und da stehen wir wieder hier“, grinste Marco.

„Und warten auf meinen Bruder...“

„Gehts ihm gut?“ fragte Marco leise.

Es war doch einfach lieb, wie Marco nachfragte und sich Sorgen machte. „Ja, schon. Macht sich mal wieder zu viele Gedanken.“

„Aber worüber denn? Wir sind doch im Urlaub.“

„Sein Kopf schläft wohl nie.“

„Aber worüber denkt er nach?“

„Ich glaub, das sollte ich dir nicht sagen:“

Marco zog eine Augenbraue hoch. „wieso?“

„Naja, ich sollte hier nicht über die Gedanken meines Bruders tratschen, oder?“

„Ok, dann sag mir nur, ob ich mir Sorgen machen muss“, bat Marco.

„Nein, musst du nicht.“

„Ok. Und sag mir, wenn ich irgendwie helfen kann.“

„Ja, natürlich. Ist lieb, dass du helfen würdest.“

Ehe Marco noch etwas sagen könnte, öffnete sich Maxis Zimmertür. „So auf die Minute pünktlich“, verkündete er.

„Okay, aber nicht als erster“, meinte Jojo nur trocken.

„Davon war auch nie die Rede.“

„Vor euch“, hast du gesagt. Aber jetzt sind wir ja abflugbereit. Kommt Ihr?“

„Wir könnten schon längst unten sein, wenn du nicht wieder so rumzicken würdest“, grinste Maxi seinen Bruder an und brachte sich dann schnell in Sicherheit.

Zu Recht, denn Jojo jagte ihm gleich nach. Erst beim Rollerverleih holte er ihn ein.

Marco folgte ihnen nur kopfschüttelnd. „Kinder, ihr seid manchmal echt solche Kinder.“

„Aber wir haben Spaß dabei. Magst du nicht mitmachen?“, fragte Maxi ihn lachend.

„Einer muss doch die Aufsicht haben“, grinste Marco.

„Ja, großer Meister… Oder Trainer?“, fragte Jojo nach.

„Meister gefällt mir schon ganz gut“, sagte Marco.

„Gut, großer Meister – wollt Ihr euch ein berädertes Vehikel auswählen?“, bot Maxi an.

„Ich nehme wieder den kleinen roten Flitzer“, sagte Marco.

„Sehr wohl, Eure Hoheit“, grinste Maxi ihn an. Es dauerte nicht lange, dann hatten sie die selben Roller wie am Vortag gemietet.

„So Jojo, dann zeig uns mal, wo es lang geht“, forderte Maxi seinen Bruder auf.

Jojo nickte nur und fuhr los. Er hatte sich den Weg gut gemerkt, so kamen sie ohne Probleme in der Hauptstadt der Insel an.

Hier musste Jojo dann aber doch einen Blick auf sein Handy werfen um den Weg zum ersten Laden zu finden, den er gestern im Internet rausgesucht hatte.

Es gab hier keine größeren Kaufhäuser, sondern nur kleine Boutiquen mit farbenfroher Kleidung. Vieles war mit Regenbögen verziert oder mit Glitzer…

„Na das wird ne bunte Angelegenheit“, bemerkte Marco, als er ein rosa Shirt mit einem glitzernden Einhorn hochhielt. „Na Maxi, wie wärs damit?“

„Das ist nicht nachtleuchtend, das will ich nicht“, fand Maxi schnell eine Ausrede.

„Ok, Jojo und ich suchen dir was Leuchtendes.“

„Oh je“, murmelte Maxi, aber das musste er jetzt wohl durchstehen. „Und was wollt ihr? Glitzer? Pailletten? Pink?“

„Wenn das hier so weitergeht, geh ich nackt“, brummte Jojo.

„Wir finden auch noch was Schickes für dich“, davon war Marco überzeugt. Sie bummelten durch einige Läden, die recht auffällige Kleidung führten. Leder-T-Shirts und Netzhemden waren nur einige Highlights.

„Die Hose hier find ich allerdings gut“, sagte Marco und betrachtete eine ziemlich eng geschnittene Lederhose. „Die würde dir perfekt stehen Jojo.“

Warum klopfte jetzt sein Herz so heftig, als er sie Marco aus der Hand nahm?

„Probier doch mal an“, sagte auch Maxi und zog eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so enge Hose hervor. „Ich versuch mal die hier.“

Jojo zögerte nur kurz, dann ging er in die Umkleide um die Hose überzuziehen. Shit, fühlte die sich toll an! Eng, wie eine zweite Haut legte sich das Leder über seinen Körper.

Als er aus der Umkleide trat, stieß Marco einen Pfiff aus. „Heiß, Jojo, sehr heiß.“

„Fühlt sich auch… gut an“, gestand Jojo. „Ich glaub, ich nehme sie. Auch wenn ich keine Ahnung habe, ob ich sie überhaupt tragen kann.“

„Kannst du, wirst du“, sagte Marco.

„Okay,“ war Jojo nicht ganz überzeugt.

„Komm mal her“, sagte Marco und zog Jojo vor einen großen Spiegel.

Die warmen Hände, die auf seinem dünnen T-Shirt lagen, brannten sich quasi in seine Haut.

„Und jetzt guck dich mal an, wie heiß du mit der Hose aussiehst“, sagte Marco. „Die Kerle werden Schlange stehen um mit dir zu tanzen.“

‚Und ich will nur dich‘, schoss es Jojo durch den Kopf. Noch immer fühlte er Marcos große Hand auf seinem Rücken liegen und wagte kaum zu atmen.

„Sieht echt gut aus“, bemerkte Maxi und stellte sich etwas zögernd neben Jojo.

„Danke“, brachte Jojo heraus.

„Deine sieht aber auch gut aus Maxi“, sagte Marco. „Könntest ruhig noch ne Nummer enger nehmen.“

„Meinst du?“, fragte Maxi nach und nickte dann. „Ich probier’s mal.“ Damit wandte er sich ab und suchte durch den Kleiderständer nach der entsprechenden Hose.

Wenig später kam Maxi dann mit der neuen und deutlich engeren Hose aus der Kabine. Marco nickte. „Mindestens so heiß wie Jojo.“

„Du bist mein Bruder… aber trotzdem heiß“, grinste Jojo.

Maxi lachte. „Ok, dann müssen wir jetzt aber noch was für Marco finden.“

Widerstrebend löste sich Jojo von Marco. „Dann lass uns mal gucken.“

„Vielleicht eine von denen?“ schlug Maxi vor und hielt eine dunkelrote Hose hoch.

„Schick“, meinte Marco und stellte sich neben ihn. „Oder die dunkelgrüne hier?“

„Probier sie beide“, sagte Jojo.

Marco nickte und ging mit beiden Hosen in die Kabine.

Maxi und Jojo warteten beide unruhig davor, bis Marco in der roten Hose wieder aus der Kabine kam.

Shit, das sah heiß aus! Der Stoff schmiegte sich eng an seine Beine und saß einfach perfekt. „De andere musst du gar nicht erst anprobieren“, meinte Maxi.

Jojo nickte. „Ja, sie ist... perfekt“, murmelte er.

Er war froh, dass es hier einigermaßen dunkel war, so dass hoffentlich niemand das Problem in seiner Hose bemerkte. Das enge Leder, die Wärme und dann noch der Anblick von Marco in dieser heißen Hose war zu viel.

Marco trat zu ihnen und legte je einen Arm um Jojo und Maxis Schulter. „Wir sind schon drei heiße Typen“, sagte er mit einem Blick in den Spiegel.

„Oh ja, und wir werden uns heute Abend vor Angeboten kaum retten können.“

„Gut, dann brauchen wir ja nur noch was Passendes für obenrum“, sagte Marco gut gelaunt.

„Aber nicht hier – da drüben war noch ein Laden, in dem es was Passendes gibt“, meinte Jojo. Sie zogen sich wieder um – für das Wetter waren die Hosen einfach nicht geeignet – und zahlten.

Dann führte Jojo sie ein kurzes Stück die Straße entlang zu einem weiteren Klamottenladen.

Hier gab es verschiedene T-Shirts, Hemden und… Glitzerdinger zur Auswahl.

„Bei den Hosen brauchen wir jetzt aber nichts mehr was leuchtet“, meinte Maxi.

„Okay, doch kein nachtleuchtend. Was solls denn stattdessen sein?“

„Hm... was relativ Schlichtes?“

„Ja, das wäre gut. Hier mal bei den Hemden gucken? Oder lieber Shirts?“

„Also für mich lieber ein Shirt“, sagte Jojo.

Marco ging mit ihm zu den Shirts, während Maxi nach Hemden sah.

Maxi war ganz froh kurz aus der direkten Nähe von Marco zu kommen. Der Anblick in diesen engen Hosen, war fast zu viel für ihn gewesen.

Marco war nun mal total heiß, aber wenn er es dann noch so rausstrich, wurde es wirklich zu viel.

Es hätte nicht viel gefehlt und er hätte angefangen zu sabbern. Maxi schnaubte. Dann hätte er vermutlich mit seinem Bruder um die Wette gesabbert.

Denn Jojo sah man mehr als deutlich an, wie heiß er Marcos neue Hose fand.

Dass Marco das noch nicht gemerkt hatte, war eigentlich ein Wunder.

Oder sah er großzügig darüber hinweg, weil er kein Interesse hatte – an keinem von ihnen?

Maxi schluckte. Das würde Jojo das Herz brechen. Und ihm... ihm wohl auch.

Nein, so lange da nichts geklärt war, sollte er sich darüber nicht den Kopf zerbrechen.
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