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Zweikampf um die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Werder Bremen
01.07.2021
21.10.2021
24
62.723
10
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
13.10.2021 2.762
 
Penetrantes Piepen ließ Maxi aus dem Schlaf aufschrecken.

Automatisch tastete er zur Seite, fand aber nichts.

Dann war das Piepen auf einmal aus, und jemand kuschelte sich an seinen Rücken. Marco!

Sofort schlug Maxi die Augen auf und drehte den Kopf leicht nach hinten.

Marco hatte die Augen wieder geschlossen und genoss es offenbar bei ihm zu liegen.

Maxi lächelte zärtlich. Er war jetzt wirklich mit Marco zusammen.

Vorsichtig drehte er sich jetzt ganz zu Marco und küsste ihn leicht.

Marco seufzte leicht und öffnete dann langsam die Augen.

„An deinem Weckton müssen wir aber noch arbeiten.“

„Wieso? Wir sind wach, oder?“

„Ja, aber das Aufwachen war schon.... heftig.“

Marco lachte leise. „Da gewöhnt man sich dran.“

„Ich hätte dann doch lieber einen... angenehmeren Weckton.“

„Davon werde ich aber nicht wach“, grinste Marco und drückte einen Kuss auf Maxis Nasenspitze.

„Dann hiervon?“, fragte Maxi nach, rollte sich spontan auf ihn und küsste ihn auf die Lippen.

Überrascht keuchte Marco auf, erwiderte den Kuss aber sofort.

Einen Moment küssten sie sich, dann rutschte Maxi wieder von ihm herunter. „Jetzt bist du wach.“

Marco schnaubte. „Oh ja. An mir ist wirklich alles hellwach.“

Maxi lachte auf. „Dann ist das noch effektiver als dein Weckton.“

„Komm wieder her“, sagte Marco und zog Maxi an sich.

„Wollten wir nicht aufstehen?“

„Wer hat denn sowas schlimmes behauptet?“

„Dein Wecker?“

„Ja und den habe ich extra so gestellt, dass wir noch ein bisschen Zeit für uns haben.“

„Oh, du bist ein Fuchs“, grinste Maxi und schob sich gleich wieder näher.

„Ja bin ich“, zwinkerte Marco. „Also... wo waren wir stehengeblieben?“

„Ungefähr hier“, meinte Maxi und schob sich wieder auf ihn.

Diesmal spürte er deutlich Marcos harten Schwanz an seinem Oberschenkel.

Sein eigener stand inzwischen auch, und Marco musste das spüren.

Marco keuchte leicht. „Das fühlt sich gut an.“

„Oh ja, sehr gut sogar.“

Marco Hände strichen über Maxis Rücken bis hinunter zu seinem Hintern.

Dann zog er Maxi enger an sich.

Maxi stöhnte auf, als sein Schwanz dabei gegen Marcos Oberschenkel rieb.

„Mehr“, keuchte Marco auf.

Maxi nickte und begann sich zu bewegen.

Marco unterstützte die Bewegung und drückte sich von unten an ihn.

Maxi schob sein Bein so, dass Marcos Schwanz bei jeder Bewegung gegen seinen Oberschenkel rieb.

„Ja“, stöhnte Marco, dann zuckte er zusammen.

Maxis Bewegungen wurden schneller.

„Maxi“, kam es gepresst von Marco, dann kam er.

Und kurz darauf kam auch Maxi.

Mit geschlossenen Augen ließ er sich auf Marco sinken.

Marco schlang die Arme um ihn und hielt ihn fest.

„Heiß“, raunte Maxi etwas heiser.

Marco nickte. „Oh ja. Viel zu schnell vorbei, aber heiß!“

„Wir machen es einfach bald noch mal.“

„Sehr bald“, nickte Marco heftig.

Maxi grinste. „Trotzdem sollten wir aufstehen, bevor wir zusammenkleben.“

„Duschen?“ schlug Marco vor.

„Ja, das ist gut.“

„Dann... wirst du aufstehen müssen.“

„Trägst mich nicht hin?“

Marco küsste ihn kurz und schüttelte dann den Kopf. „Nein, laufen wirst du leider selbst müssen.“

„Na gut“, murrte Maxi leise, rollte sich dann aber von Marco und setzte sich auf die Bettkante.

Auch Marco richtete sich auf und schlang sofort wieder die Arme um Maxi. „Am liebsten würde ich den Tag heute hier im Bett verbringen“, wisperte er Maxi ins Ohr.

Mit einem leisen Lachen schmiegte sich Maxi an ihn. „Ich auch.“

„Lass uns das machen, wenn wir wieder in Bremen sind“, flüsterte Marco.

„Ja, einen Kuscheltag im Bett.“

„Und Klamotten sind verboten.“

„Natürlich“, nickte Maxi, als wäre Kleidung eine absurde Idee.

Marco drückte einen Kuss in Maxis Nacken. „Dann... gehen wir jetzt besser duschen.“

„Haben wir noch Zeit um zusammen zu gehen?“, fragte Maxi.

Marco nickte. „Wir dürfen uns halt nur nicht... ablenken lassen.“

„Dann gehen wir besser alleine.“

Marco brummte. „Das ist aber langweilig.“

„Dann müssen wir uns beherrschen.“

„Kriegen wir hin, oder?“

„Ja, kriegen wir hin“, stimmte Maxi zu.

„Dann hoch mit dir.“

Maxi stand auf, und Marco folgte ihm gleich ins Bad.

Maxi drehte das Wasser auf und sie beide stellten sich in die Kabine.

Tatsächlich schafften sie es die Hände voneinander zu lassen und duschten sich nur ab.

Wirklich duschen würden sie ja eh noch mal nach dem Joggen.

Sie zogen ihre Joggingsachen an, und nach einem kurzen Verabschiedungskusse verschwand Maxi in seinem Zimmer.

Er musste nachher wirklich dringend mit Jojo sprechen. Er hatte keine Lust ständig über den Flur zu schleichen, als würde er was Verbotenes machen.

Ein bisschen Deo, ein bisschen die Haare machen, ein Blick auf die Uhr, etwas Zeit hatte er noch, also konnte er ja etwas auf dem Handy spielen.

Er setzte sich auf sein Bett und zog sein Handy hervor.

Ganz vertieft in die aktuellen Bundesliganachrichten achtete er nicht auf die Zeit, bis es schließlich an seine Zimmertür klopfte.

Maxi sah auf die Uhr und fluchte. „Ich komme!“ rief er und sprang schnell auf.

Das Handy warf er nur aufs Bett, dann eilte er zur Zimmertür.

„Jetzt ehrlich?“ fragte Jojo. „Das wird ja immer schlimmer mit dir.“

„Ihr müsst ja im Urlaub nicht so schrecklich pünktlich sein!“

„Aber du musst uns doch auch nicht Stunden warten lassen“, beschwerte sich Jojo.

„Das waren keine Stunden“, protestierte Maxi.

„Gefühlt schon.“

„Nicht meckern, laufen“, beschloss Maxi und ging vor nach unten.

„Das haben wir gern. Erst trödeln, dann hetzen“, bemerkte Marco grinsend und folgte Maxi.

Sie gingen in Richtung Strand und bogen dort in einen Weg, der oberhalb des Meeres die Küste entlangführte.

Sie absolvierten ein paar Dehn- und Aufwärmungen, dann joggten sie langsam los.

Die ersten Kilometer liefen sie ganz locker und unterhielten sich dabei ein wenig.

Maxi und Marco mussten sich dabei beide beherrschen um sich nicht ständig anzusehen oder verliebte Blicke zuzuwerfen.

Auch Berührungen waren Tabu, wenn Jojo bei ihnen war. Und das würde wohl auch nach dem Gespräch so bleiben.

Er wollte seinem Bruder schließlich nicht weh tun.

Für den Kleinen würde es noch schwer genug werden damit zurecht zu kommen, dass er jetzt mit Marco zusammen war.

Jojo würde sich für sie freuen, aber grade am Anfang würde es hart werden.

Sie würden sich zurückhalten, um es ihm nicht schwerer als nötig zu machen.

„Kurze Pause und dann zurück zum Hotel?“ schlug Marco irgendwann vor.

„Aber nicht zu lange Pause – langsam will ich mein Frühstück haben“, meinte Jojo.

„Nur ein paar Minuten“, sagte Marco.

Jojo nickte und ging ein wenig umher. „Schöne Ecke hier“, bemerkte er schließlich.

„Ist es wirklich“, sagte Maxi und setzte sich in den Sand.

Marco ließ sich neben ihn plumpsen.

Und schließlich setzte sich auch Jojo.

War das jetzt eine Gelegenheit was zu sagen?

Aber eigentlich hatte er vorgehabt ohne Marco mit Jojo zu reden. Und auch erst nach dem Frühstück.

Also sah er nur auf die Wellen vor ihnen und genossen die frühe Sonne auf der Haut.

„Weiter?“ fragte Jojo nach etwa fünf Minuten.

„Ja, weiter. Und jetzt bisschen schneller?“, schlug Marco vor.

Jojo nickte sofort. „Gern. Ich habe Hunger.“

Also standen sie auf und liefen zurück, **wieder** oben die Küste entlang bis zum Hotel.

„Erst duschen und dann essen?“ fragte Maxi als sie schließlich am Hotel ankamen.

„Aber schnell duschen“, mahnte Jojo ihn, „sonst essen Marco und ich alles alleine auf.“

„Ich bin immer pünktlich!“ sagte Maxi, grinste dabei aber breit.

Dazu sagte Jojo nichts, sondern verschwand nur in seinem Zimmer.

Marco nutzte die Chance und stahl sich schnell einen Kuss von Maxis Lippen.

„Beeil dich“, scheuchte Marco ihn dann ebenfalls in sein Zimmer.

Mit einem Lächeln ging Maxi in sein Zimmer und sofort unter die Dusche.

Er dachte an Marco und ihre gemeinsame Dusche – da half nur eiskaltes Wasser, um pünktlich zum Frühstück zu kommen.

Als er frisch geduscht und angezogen sein Zimmer wieder verließ, war nur Jojo da. Diesmal war es dann wohl Marco, der trödelte.

„Ich bin nicht der letzte“, grinste Maxi triumphierend.

„Aber auch nicht der Erste“, grinste Jojo zurück.

„Nein…“ Maxi trat näher an Jojo heran und schnüffelte. „Hast du überhaupt geduscht?“

„Hast du grade wirklich an mir geschnüffelt?“ fragte Jojo entrüstet.

„Klar. Zum Testen. Mama hat gesagt, ich soll auf dich aufpassen. Dass du dich auch benimmst.“

„Ich habe geduscht, du Blödmann“, sagte Jojo.

„Na gut, dann glaub ich dir mal.“

„Willst du das nächste Mal zur Kontrolle mitkommen?“

„Nee, danke – du bist ja schon groß.“

„Beruhigend“, schnaubte Jojo. „Ach und da kommt auch Marco, dann können wir ja endlich essen.“

Sofort ging Jojo los, er hatte wirklich Hunger.

Marco und Maxi folgten ihm.

Ihr Platz auf der Terrasse war wieder frei, also belegten sie den Platz und holten sich dann ihr Frühstück.

Sie hatten alle drei ziemlichen Hunger und konzentrierten sich vollständig auf ihr Essen.

„Ich… ruf mal Benni an, ob er Lust hat rüberzukommen“, kündigte Marco an und stand auf.

„Ok mach das“, sagte Maxi.

Das war jetzt die Gelegenheit Jojo alles zu erzählen. Alles zu gestehen.

„Ich... ich muss dir was sagen Jojo“, sagte Maxi.

„Oh – was passiert?“

„Nichts Schlimmes“, sagte Maxi sofort. „Es... naja...“

„Dann sag es schon!“

„Es geht um Marco.“

„Okay…“ Jojo sah ihn erwartungsvoll an.

„Ich habe gestern mit ihm geredet. Als wir schwimmen waren.“

Jojo nickte leicht, dabei sah er Maxi genau an – und lächelte etwas schief. „Glückwunsch euch beiden.“

Maxi griff nach Jojos Hand. „Danke und... es tut mir leid.“

„Muss es nicht. Marco hat sich entschieden…“ Jojo zögerte kurz, dann umarmte er seinen Bruder.

Maxi drückte Jojo fest. „Trotzdem tut es mir leid. Will dir nicht weh tun Kleiner.“

„Ich weiß. Ist schon okay, Maxi. Es freut mich, dass ihr beide es geschafft habt.“

Maxi lächelte. „Ich mich auch. Es... ist immer noch total unwirklich. Als würde ich träumen.“

Tatsächlich konnte Jojo jetzt auch lächeln. „Ich gönne es dir.“

„Du findest auch jemanden“, sagte Maxi. „Und Marco und ich werden hier auch nicht einen auf verliebtes Pärchen machen.“

„Das ist lieb von euch – wenn ihr euch ein paar Tage zurückhalten könntet.“

„Das tun wir“, versprach Maxi.

„Danke.“ Jojo atmete noch einmal tief durch, dann sah er Maxi wieder an. „Wann? Gestern auf der Insel? Da hattet ihr euch ja abgesetzt.“

Maxi nickte. „Ja. Eigentlich eher als wir noch im Wasser waren, aber wir haben uns dann an den Strand zurückgezogen.“

„Romantisch“, grinste Jojo ihn an.

„Ja, war es“, lächelte Maxi.

„Ich freu mich echt für euch… du kannst Marco jetzt zurückholen.“

Maxi grinste schief. „Mach ich.“



Jojo naschte noch von einem Stück Obst, das auf Maxis Teller gelegen hatte, während sein Bruder Marco zurückholte.

Er freute sich wirklich für seinen Bruder, aber... es war auch komisch. Ausgerechnet mit Marco war Maxi jetzt zusammen.

Es war ja von Anfang an möglich gewesen, aber trotzdem... er war jedenfalls froh, dass die beiden sich zurückhalten würden. Er musste se nicht beim Knutschen beobachten.

Jedenfalls jetzt im Moment nicht. In ein paar Wochen wäre das vielleicht ok, aber jetzt war das alles noch zu frisch.

„Alles okay?“, hörte er Marco hinter sich fragen.

Jojo zuckte leicht zusammen und drehte dann den Kopf. „Ja klar. Habe dich nur nicht gehört.“

„Wollte dich nicht erschrecken, sorry. Benni macht sich gleich auf den Weg hier her.“

„Schön“, sagte Jojo lächelnd.

„Dann planen wir, was wir heute machen können. Schwimmen, vielleicht eine Radtour über die Insel?“, schlug Maxi vor.

„Ne Radtour klingt doch gut“, sagte Jojo.

„Ja, das finde ich auch. Bisschen Bewegung, und man sieht was von der Landschaft.“

Auch Marco nickte zustimmend. „Soll ich schon mal gehen und die Räder organisieren?“ bot er an.

„Ja, das wäre lieb“, meinte Maxi und setzte sich zu Jojo.

„Bis gleich“, sagte Marco und verschwand wieder.

Mitfühlend sah Maxi seinen Bruder an.

„Es ist alles ok“, sagte Jojo und lächelte ihn an.

„Du sagst aber bescheid, wenn sich das ändert, ja?“

Jojo nickte. „Mach ich. Aber... das wird schon.“

„Wir schaffen es schon, dass du Marco aus dem Weg gehen kannst.“

„Das geht nicht, das weißt du. Ich... muss versuchen damit klar zu kommen. Und normal mit ihm umgehen. Und solange ihr beiden eure Finger bei euch behaltet sollte alles ok sein.“

„Ja, aber nicht heute, und nicht morgen. Aber wir werden uns zurückhalten, versprochen.“

„Danke. Und nachher halte ich mich einfach wieder an Benni. Das hat gestern ja auch geklappt.“

„Ja, das ist gut. Er ist ja auch ein lieber Freund.“

„Siehst du. Ich werde klarkommen. Und... was ihr dann auf eurem Hotelzimmer macht, das bekomme ich ja nicht mit.“

Maxi lächelte leicht. „Du bist der beste Bruder, den man haben kann.“

Jojo lehnte sich kurz gegen Maxi. „Hatten wir doch so abgemacht. Egal für wen Marco sich am Ende entscheidet, nichts stellt sich zwischen uns beide.“

„Es zu sagen ist etwas Anderes als es auch zu tun.“

„Du hättest es doch genauso gemacht.“

„Ich hätte es versucht, aber ob ich so stark wie du gewesen wäre, weiß ich nicht.“

„Aber ich weiß es“, sagte Jojo lächelnd. „So und jetzt genug gekuschelt. Sollen wir für unsere Tour ein bisschen Proviant einpacken?“

„Lass uns mal zur Küche gehen und uns was einpacken lassen“, schlug Maxi vor.

Jojo nickte und die beiden standen auf.

Die Damen in der Küche waren gerne bereit ihnen ein Lunchpaket zusammenzupacken, dass sie kurz darauf schon mitnehmen konnten.

Als sie zurückkamen, warteten Benni und Marco schon auf sie.

„Guten Morgen“, grüßten sie Benni fröhlich.

„Morgen“, sagten Jojo und Benni. „Hat Marco dich schon in unsere Pläne eingeweiht?“

„Ja, und ich finde, das ist eine tolle Idee. Wir haben auch schon eine Karte besorgt.“

„Und wir Proviant“, sagte Maxi.

„Dann brauchen wir nur noch Räder, dann kann es losgehen.“

„Um die habe ich mich ja gekümmert“, sagte Marco grinsend. „Also einmal mir nach Männer.“

„Perfekt geplant, der Ausflug“, grinste Jojo.

„Im Planen sind wir halt große Klasse“, lachte Benni.

Marco führte sie ein Stück weiter zu einem kleinen Laden, in dem sie die Fahrräder leihen konnten.

Als sie alle ein Rad gefunden hatten, fuhren sie los.

Zunächst ging es die Hauptstraße entlang, dann fuhren sie über Feldwege weiter.

Und schließlich gelangten sie an die Küste, wo sie ein Stück vom Strand und dem Meer entfernt entlangfuhren.

„Pause?“, schlug Jojo vor.

„Ja, gute Idee“, sagte Maxi. „Lass uns mal ein schattiges Plätzchen suchen.“

„Da drüben“, deutete Benni auf zwei Palmengruppen.

Die anderen nickten und folgten Benni zu den Palmen.

Unter einer der Palmen ließen sich Maxi und Marco nieder, während Benni für sich und Jojo die etwas weiter vorne Richtung Wasser gelegene wählte.

„Kommt Jojo klar?“ fragte Marco leise.

„Ich denke schon. Es war ja von Anfang an unsicher, wer... naja, wer Glück haben würde und wer Pech.“

Etwas zögernd griff Marco nach Maxis Hand.

Maxi war da nicht so zögerlich, sondern fasste gleich fest zu.

„Immerhin müssen wir uns dann jetzt nicht mehr heimlich ins Zimmer des anderen schleichen“, meinte Marco grinsend.

„Nein, und wir müssen keine Angst haben uns zu verplappern. Ich habe aber versprochen, dass wir uns zurückhalten werden.“

„Das versteht sich von selbst“, nickte Marco.

Maxi lächelte leicht und drückte seine Hand fest. Er war froh, dass Marco so rücksichtsvoll war.

„Vielleicht können wir beide ja vor dem Saisonstart nochmal ein Wochenende wegfahren“, schlug Marco vor. „Nur wir beide meine ich.“

„Das ist eine gute Idee, das machen wir“, stimmte Maxi sofort zu.

Leicht lehnte sich Marco gegen ihn. „Und wenn das für Jojo einfacher ist, können wir beide uns erstmal nur in meiner Wohnung treffen.“

„Mal gucken, ob wir auch mal was zu dritt machen, bei uns, aber sonst wäre das sicher besser.“

„Mit der Zeit wird es für Jojo ja auch leichter werden. Und so ein toller Mann wie er bleibt auch nicht ewig allein.“

„Da bin ich auch sicher. Und dann machen wir zu viert etwas.“

Marco lächelte. „Klingt nach einem guten Plan.“

„Wird bestimmt schön zu viert.“

„Aber erstmal müssen wir einen passenden Kerl finden. Oder besser Jojo muss das tun.“

„Ich halte da schon die Augen offen“, lachte Maxi.

„Na ich jetzt auch. Wir müssen ja auch vorher prüfen, ob der Kerl gut genug für Jojo ist.“

Maxi lächelte. Es war schön, wie Marco das gesagt hatte, 'wir'. Und dass er auch für Jojo Verantwortung übernehmen wollte.

„Ich würde dich jetzt echt gern küssen“, wisperte Marco.

Maxi sah zu Jojo, der sich intensiv mit Benni unterhielt und aufs Wasser blickte, dann drehte er sich zu Marco und küsste ihn kurz.

Marco grinste. „Ok, besser als nichts.“

„Mehr gibt es nachher, wenn wir wirklich alleine sind.“

„Das dauert nur noch so schrecklich lange.“

„Wir können auch da hinten hinter die Bäume verschwinden...“

„Ui und was machen wir dann?“ fragte Marco.

„Küssen?“, schlug Maxi vor.

„Worauf warten wir dann noch?“

Maxi grinste und stand auf um sich hinter die Bäume zu schleichen.

Marco wartete noch ein paar Sekunden, dann folgte er Maxi schnell.
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