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Zweikampf um die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Werder Bremen
01.07.2021
21.10.2021
24
62.723
10
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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30.08.2021 2.499
 
Ein Stöhnen weckte ihn. Es war heller Morgen, sie hatten lange geschlafen.

Erneut stöhnte es und Maxi drehte den Kopf zur Seite.

Jojo sah wirklich elend aus.

„Guten Morgen“, sagte Maxi leise.

„Morgen“, flüsterte Jojo.

„Wasser und Aspirin?“

„Ja, bitte. Und mach den Vorhang zu.“

Maxi nickte und stand auf. Schnell machte er den Vorhang zu und holte ein Wasser und eine Aspirin.

Dankbar nahm Jojo ihm die Sachen an und nahm die Tablette, dann spülte er mit viel Wasser nach.

„Möchtest du noch ein bisschen schlafen?“ fragte Maxi.

„Hm, nee. Aspirin wirkt bestimmt gleich.“

„Ich habe leider deine Hose nicht ausbekommen. Sorry, wenn’s unbequem war.“

„Schon okay. Danke, dass ich bei dir schlafen konnte.“

„Immer“, sagte Maxi und lächelte Jojo an.

„Bist der beste Bruder“, erklärte Jojo leise.

Maxi schluckte leicht. „Was... weißt du noch von gestern Abend?“

„Hm... der Club.... ich habe mit Elias getanzt, und... du hast mit Marco rumgemacht“, kam es sehr vorwurfsvoll von Jojo.

„Ich habe mit Marco getanzt“, nickte Maxi.

„Nicht mehr?

„Nein. Es war nur ein Tanz.“

„Und ich habe mit Elias getanzt. Und...“ Langsam schien die Erinnerung zurückzukommen. „Geknutscht?“

„Ziemlich heftig.“

„Mit Elias?“, fragte Jojo entsetzt. „Das... nein, das kann nicht sein.“

Gegen seinen Willen musste Maxi lachen. „Oh doch Jojo. Und da war auch eine Menge angetatschte dabei.“

„Aber... mit Elias?“

„Hey, ein bisschen Knutschen ist doch nicht schlimm“, sagte Maxi.

„Ja, aber.... und was ist mit Marco? Was sagt er dazu?“

„Keine Ahnung...“

„Du... hast mit ihm getanzt, aber nicht mehr?“

„Nein, aber...“ Maxi seufzte tief.

„Aber was?“

„Es könnte sein, dass ich Marco ein bisschen mehr mag, als ich bisher wusste.“

Jojo riss die Augen auf. „Du stehst auf Marco?“

Maxi nickte unglücklich. „Das war nicht geplant Jojo...“

„Und... jetzt?“

„Keine Ahnung. Aber du weißt hoffentlich, dass du mir viel wichtiger bist als irgendein Kerl. Selbst ein toller Kerl wie Marco.“

Jojo lächelte leicht. „Du mir auch.“ Er sah Maxi an. „Kann ich noch ein Wasser kriegen, bevor wir weiter drüber reden?

„Klar“, sagte Maxi und holte noch ein Wasser für Jojo.

„Danke“, murmelte Jojo und trank durstig.

„Was machen wir jetzt?“ fragte Maxi schließlich.

Jojo zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht… es ganz lassen?“

„Wäre aber auch blöd, oder?“

„Hm – aber ich mag nicht um ihn würfeln.“

„Nein, das hätte wohl auch wenig Sinn. Wir wissen ja auch gar nicht, ob Marco überhaupt Interesse an einem von uns hat.“

„Oder an Elias. Oder Benny.“

„Elias hat aber nur an dir Interesse,“ grinste Maxi.

„Ja… er ist ja ziemlich rangegangen.“

„Und? Wie wars?“ fragte Maxi neugierig.

„Schön. Das Tanzen jedenfalls. Und die Küsse auch. Aber als er dann nach hinten gehen wollte, wollte ich nicht mit. Ich bin dann an die Bar – und habe dich mit Marco gesehen.“

Maxi seufzte. „Es tut mir leid. Vermutlich hätte ich nicht mit ihm tanzen sollen, aber...“

Jojo zuckte mit den Schultern. „Ich wohl auch nicht mit Elias, oder? Aber… irgendwie war es schön, dass er mich wollte.“

„Sollen wir mit Marco reden?“

„Weiß nicht… er weiß ja nicht mal, dass du… und ich… auf ihn stehen.“

„Und wie finden wir das raus?“

„Frag mich, wenn ich denken kann.“

Maxi nickte leicht. „Benni will uns heute zum Mittag treffen. Sein Hotel ist ganz in der Nähe.“

Ganz vorsichtig nickte Jojo. „Am liebsten würde ich hierbleiben.“

„Benni kann ja auch herkommen. Und dann machen wir uns einen ruhigen Tag.“

„Mal sehen, wie es mir nachher geht…“

„Klar,“ nickte Maxi. „Aber was essen musst du auf jeden Fall.“

„Jetzt noch nicht“, murmelte Jojo. Ihm war das alles so peinlich.

„Wollen wir ein bisschen an den Strand?“ schlug Maxi vor.

Jojo seufzte leise. War ja klar, das Maxi nicht lockerließ. „Na gut“, murrte er und erhob sich vorsichtig.

„Willst du hier duschen?“ fragte Maxi.

„Hmm… nee, bei mir drüben. Dann habe ich auch gleich frische Sachen.“

Maxi nickte. „Dann spring ich auch unter die Dusche und wir treffen uns in einer halben Stunde?“

„Ja, bis gleich“, nickte Jojo vorsichtig und schlich aus dem Zimmer.

In seinem Kopf drehte sich alles, und das, was Maxi ihm da eben erzählt hatte...

Sein Bruder stand auch auf Marco!

Vermutlich war er deshalb auch so komisch gewesen.

So still und in sich gekehrt, ganz untypisch.

Aber das war klar, wenn er grade erkannt hatte, was er für Marco fühlte.

Verdammt, wie konnten sie dieses Problem bloß lösen?

Am besten wäre es wohl, wenn sie beide auf Marco verzichten würden.

Aber das wollte er nicht. Er wollte Marco – wenn der ihn denn auch wollte. Und ihm die Knutscherei mit Elias nicht übelnahm.

Und wenn Marco nun Maxi wollte? Was dann?

Dann würde er damit leben müssen. Er würde jedenfalls nicht versuchen die beiden auseinander zu bringen, das schwor er sich.

Und er wusste, dass Maxi das genauso sehen würde.

Immerhin etwas… wenn er es denn schaffen sollte, Marco von sich zu überzeugen. Ja, das würde er machen – er würde um Marco kämpfen.

Inzwischen hatte er es geschafft seine Tür zu öffnen und betrat sein Zimmer.

Am liebsten hätte er sich gleich wieder hingelegt, aber er hatte sich ja mit seinem Bruder verabredet und sollte pünktlich sein.

Außerdem musste dringend duschen.

Er zog die enge Jeans, das Hemd und alles andere aus und stellte sich unter das lauwarme Wasser. Heiß würde ihm nicht guttun, das fühlte er, und zu kalt konnte er sich nicht durchringen.

Aber so war das Wasser wirklich angenehm und es half ihm eindeutig, wieder etwas wacher zu werden.

Mit duftendem, frischen Duschgel fühlte er sich dann wirklich besser. Zähne putzen, rasieren, dann zog er sich an.

Was er jetzt noch brauchte, war ein schöner Kaffee.

Er atmete noch einmal tief durch, dann nahm er seine Schlüsselkarte und verließ sein Zimmer.

Kurz warf er einen Blick zu der Tür, hinter der Marco vielleicht noch schlief, ging dann aber zum Zimmer von Maxi und klopfte an die Tür.

Es dauerte etwas, dann kam sein Bruder vor die Tür.

„Du siehst besser aus“, sagte Maxi lächelnd.

„Dusche hat gutgetan.“

„Schön. Kleines Frühstück oder lieber nichts essen?“

„Ich guck mal, vielleicht spricht mich ja was an.“

„Und... sagen wir Marco bescheid, oder nur wir beide?“ fragte Maxi vorsichtig.

„Wäre blöd, wenn er nachher runterkommt und wir haben schon gegessen, oder?“

„Es würde ihn zumindest ziemlich verwundern.“

„Dann lass uns mal klopfen und ihn entscheiden.“

Maxi nickte und ging zu Marcos Tür. Er sah noch einmal kurz zu Jojo, dann klopfte er.

Es dauerte etwas, dann streckte Marco den Kopf aus der Tür. „Oh, morgen...“

„Noch geschlafen?“ fragte Maxi.

„Ja... wieso bist du schon wach?“

„Hast du mal auf die Uhr geguckt?“

„Wieso? Oh, schon nach zehn.“

„Ganz genau. Jojo und ich wollten runter zum Frühstück.“

„Jojo auch? Der ist schon wach und... ausgehfein?“

„Mehr oder weniger. So wie ich ihn kenne, braucht er jetzt erstmal nen Kaffee.“

„Wollt ihr schon mal runtergehen, und ich komme dann nach?“

Maxi nickte. „Ok. Dann bis gleich.“

Marco nickte leicht, dann schloss sich die Tür wieder.

„Also erstmal nur wir beide“, sagte Maxi zu Jojo.

„Vielleicht ganz gut so.“

Maxi nickte leicht, dann gingen die beiden nach unten.

Sie suchten sich einen Platz - dieses mal nicht auf der Terrasse, sondern im Innern des Gebäudes. Es war zu hell draußen.

„Also, erstmal Kaffee?“ fragte Maxi seinen Bruder.

„Ja, und dann... irgendwas Saures.“

„Dann lass uns mal gucken, was die so im Angebot haben.“

„Ich hoffe, wir finden was...“

„Bestimmt“, sagte Maxi und stand auf. „Ich gucke und bring dir was mit, ok?“

„Das wäre lieb von dir.“

Maxi lächelte und verschwand Richtung Buffet.

Es dauerte nicht lange, dann kehrte er mit einer Auswahl an Kateressen zurück. Joghurt mit Honig und Obst, Ananas, einen Bagel mit Rührei und Schinken, dazu einen dunklen Mokka.

„So, da sollte doch was für dich dabei sein“, sagte Maxi.

„Erstmal den Kaffee“, beschloss Jojo und trank den Mokka.

„Hast du... nachgedacht?“ fragte Maxi nach einem Moment.

„Hmm“, nickte Jojo. „Marco sollte entscheiden.“

„Ok... also, erzählen wir es ihm einfach und dann soll er wählen?“

„Nein, das wäre doch doof, dann nimmt er keinen, weil er uns nicht weh tun will.“

„Und wie stellst du dir das dann vor?“

„Ich habe keinen Plan. Aber...“ Jojo zuckte mit den Schultern.

„Aber?“

„Wir sollten es ausprobieren.“

„Was sollen wir ausprobieren?“

„Ihm die Wahl zu lassen.“

Maxi sah ihn ratlos an. „Ich versteh echt kein Wort Jojo.“

„Was verstehst du nicht? Marco soll sich entscheiden.“

„Ja, aber gleichzeitig willst du es ihm nicht sagen. Woher soll er denn dann wissen, dass er ne Wahl treffen muss?“

„Keine Ahnung - schlag du was Anderes vor.“

„Ich habe keinen Vorschlag. Das... das hier ist einfach eine blöde Situation.“

„Dann machen wir das. Wir beide gucken, wer Marco... erobern kann.“

„Du... willst einen Wettstreit daraus machen?“

„Ja. Oder einer von uns beiden verzichtet auf Marco. Oder die Chance, was mit ihm zu haben.“

„Mhm“, machte Maxi. „Gefällt mir auch nicht.“

„Also doch mein Vorschlag.“

„Aber wir beide... wir dürfen uns deshalb nicht streiten, Jojo.“

„Nein, auf keinen Fall. Wenn das so weit kommt, dann brechen wir das ab.“

„Ok, dann... dann versuchen wir es.“

Jojo reichte seine Hand über den Tisch.

Maxi grinste schief und schlug ein.

Jojo nickte ihm zu und widmete sich dann seinem Frühstück. „Rührei... mal gucken“, murmelte er und probierte, wie der Bagel seinem Magen bekam.

Als alles gut ging, nahm er vorsichtig einen weiteren Bissen.

„Oh, es geht dir ja doch einigermaßen“, hörte er auf einmal eine Stimme neben sich.

Jojo sah sofort auf.

„Marco... guten Morgen“, wünschte er und lächelte ihn an.

„Morgen“, sagte Marco und setzte sich.

„Kaffee?“, bot Maxi an und reichte ihm die Kanne herüber.

„Danke“, sagte Marco und goss sich ein. „Habt ihr gut geschlafen?“

„Jojo auf jeden Fall, ich glaub, du hast schon gepennt, als du ins Zimmer gekommen bist.“

„Wie bin ich überhaupt ins Zimmer gekommen?“ fragte Jojo.

„Zu Fuß. Allerdings... mit Unterstützung.“

„Danke“, sagte Jojo. „Ich habe mich gestern wohl etwas... naja...“

„Das Wort heißt 'abgeschossen'„, grinste Maxi ihn an.

Jojo nickte. „Ja. Genau das.“

„Habt ihr durchschlafen können?“, fragte Marco nach.

Maxi und Jojo nickten. „Tief und fest. Und du?“

„Auch, klar. Aber ich hatte kein... Handicap“, grinste Marco die beiden an.

„Handicap?“ fragte Jojo.

„Keinen... betüddelten Bruder“, erklärte Marco.

„Ach, so schlimm war es nicht“, sagte Maxi.“

Dankbar lächelte Jojo ihn an.

Er war froh, dass Maxi fair spielte und nicht schlecht über ihn redete. Das würde er selbst ebenfalls nie tun.

„Und unsere Verabredung mit Benni zum Mittagsessen steht?“ fragte Maxi.

„Er hat sich bei mir nicht gemeldet - hat meine Nummer ja gar nicht. Wenn es dir einigermaßen geht, Jojo, dann gegen eins?“, fragte Marco.

Jojo nickte. „Ja, ist schon ok.“

„Dann ruf ich ihn kurz an, wenn wir fertig sind mit dem Frühstück.“

„sollte... sollte ich mich bei Elias melden?“ überlegte Jojo. „Ich habe ja seine Nummer und irgendwie...“

„Irgendwie was?“, fragte Marco sofort nach.

„Naja... keine Ahnung wo er gestern Abend abgeblieben ist. Ihr habt ihn auch nicht mehr gesehen, oder?“

„Nee, der war irgendwie weg. Vielleicht ist es unverfänglicher, wenn wir heute oder morgen bei ihm essen gehen. Oder... willst du was von ihm?“

Sofort schüttelte Jojo den Kopf. „Nein, auf keinen Fall.“

„Dann können wir essen gehen und du kannst mit ihm reden. Oder wir reden mit ihm.“

„Ja, das klingt gut.“

„Gut, dann machen wir das“, beschloss Marco.

„Marco soll ich dir was vom Büfett mitbringen?“ fragte Maxi. „Ich wollte mir noch einen kleinen Nachschlag holen.“

„Ja, bisschen Rührei mit Schinken“, bat Marco ihn.

„Und für dich Jojo?“

„Noch einen Orangensaft, ich glaub, der tut mir ganz gut.“

„Kommt sofort“, sagte Maxi und stand auf.

„Wie geht es dir?“, fragte Marco mitfühlend. „Siehst schon wieder einigermaßen fit aus.“

„Maxi hat sich ja auch gleich gut um mich gekümmert“, grinste Jojo schief. „Aspirin und viel Wasser.“

„Ja, das ist das beste. Meinst du, wir können nachher bisschen an den Strand gehen? Mit Sonnenbrille und so?“

„Ich denke schon“, sagte Jojo. „Ich will jedenfalls nicht im Hotelzimmer rumliegen.“

„Dann schaffst du das auch.“

„Du... hast gestern mit Maxi getanzt“, sagte Jojo.

„Und du mit Elias.“

„Ja, stimmt.“

„War doch auch ein schöner Abend...“

„Bis auf die Tatsache, dass ich echt gar nichts vertragen. Ich weiß gar nicht, mit was ich mich so abgeschossen habe.“

„Zum Abendbrot nicht genug gegessen - und zu wenig Alkohol gewohnt. Was ja nichts Schlechtes ist.“

„Nein. Das meiste Zeug mach ich nicht mal. Klar, Bier ist ok, aber mit diesem ganzen Wodka oder so kann ich nichts anfangen.“

„Ist ja auch besser so. Alkohol und Sport passen einfach nicht zusammen. Guck dir Max an, Kruse, der trinkt gar nichts - und ist ne total coole Socke.“

Jojo lächelte Marco an. „Das stimmt. Aber eigentlich sind wir doch in der Hinsicht alle ziemlich vernünftig.“

„Und im Urlaub mal einen über den Durst trinken ist auf jeden Fall okay.“

„Ich habe aber nicht vor, das nochmal zu wiederholen“, schnaubte Jojo.

„Nee, einmal reicht... Ah, Maxi!“

„So die Herren, einmal O-Saft für den kleinen Schluckspecht und einmal Rührei für unseren freundlichen Ösi“, grinste Maxi und stellte alles ab.

„Danke“, knurrte Jojo, Schluckspecht war schon gemein.

Maxi grinste ihn an. „Habe dich trotzdem gern, Kleiner“, sagte er und machte sich über seinen Obstsalat her.

„Hm“, machte Jojo leise. Er mochte seinen Bruder auch sehr gern, aber er stand nicht auf solche Liebeserklärungen.

Fürs erste schwiegen die drei und aßen in Ruhe das restliche Frühstück.

Schließlich lehnte sich Marco nach hinten. „So, satt...“

„Ich auch“, sagte Maxi zufrieden.

„Hm, ich auch. Und jetzt an den Strand?“, fragte Jojo nach.

„Dann lass uns aber noch schnell die Badesachen holen“, sagte Marco.

„Ja, und die Sonnenbrille.“

„Dann hoch mit uns“, sagte Marco und stand auf.

Auch die anderen beiden erhoben sich und folgten Marco zu ihren Zimmern.

„Dann bis gleich“, sagte Maxi und die drei verschwanden kurz in ihren Zimmern um sich Badeshorts anzuziehen und die Strandsachen zu holen.

Jojo cremte sich auch gleich ein und setzte die Sonnenbrille auf. Noch ein Kappie auf Kopf, dann konnte er losgehen.

„Ha!“ sagte Maxi, der diesmal tatsächlich schon vor der Tür stand. „Diesmal war ich tatsächlich der Erste!“

„Ich bin ja auch krank...“, jammerte Jojo.

„Naja, ob ich das als Krank bezeichnen würde, weiß ich nicht.“

„Kopfschmerzen sind eine Krankheit.“

„Das schon, aber auch Kopfschmerzen durch zu viel Alkoholgenuss?“

„Wenn sich jemand beim Skifahren das Bein brich, ist er auch krank.“

„Ähm... ja“, sagte Maxi und schüttelte grinsend den Kopf. „Aber, wenn du so krank bist, sollte ich vielleicht allein mit Marco zum Strand gehen?“

„Ich glaub, die frische Luft wird mir gut tun“, grinste Jojo ihn an.

„Ach ihr seid ja beide schon hier“, sagte in diesem Moment Marco. „Dann können wir ja sofort los.“

„Ja, ab mit uns“, stimmte Maxi zu.

Die drei gingen nach und verließen das Hotel in Richtung Strand. Hier suchten sie sich einen schönen Platz unter einem Sonnenschirm.

Ganz dicht zusammengeschoben passten drei Liegen darunter. Maxi legte sich in die Mitte, ehe Jojo unauffällig protestieren konnte.
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