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Zweikampf um die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Werder Bremen
01.07.2021
21.10.2021
24
62.723
10
Alle Kapitel
32 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
28.08.2021 2.629
 
Noch einmal trank Jojo von seinem Bier, das tat wirklich gut.

„Jojo“, sagte Maxi. „Dreh dich mal unauffällig zur Seite.“

„Hm?“, machte Jojo und drehte sich so unauffällig wie möglich zur Seite. Sein Blick wanderte über die Männer, die tranken, redeten, tanzten oder sich durch die Massen drängten.

„Siehst du den Kerl da ganz hinten?“ fragte Maxi. „Neben der Säule. Bei dem kleinen Typ mit dem Netzhemd.“

Jojo sah weiter. Es war dunkel, aber er entdeckte den kleinen Typen mit Netzhemd. Und dem Mann daneben. Dunkle Haut, dunkle Haare... „Ist das Benni? Benni Henrichs?“

„Ha, also doch“, sagte Maxi. „Hatte Benni nicht erzählte er wolle nach Ibiza?“

„Ja, hatte er. Ibiza ist aber nicht Mykonos.“

„Da schwindelt der uns einfach an“, sagte Maxi empört. „Kommt Jungs, mir nach!“

Jojo wollte gerade losgehen, da fühlte er, wie ihn jemand festhielt.


Überrascht drehte sich Jojo um.

„Komm da gleich wieder, ja?“, fragte Elias und sah ihn bittend an.

Sofort nickte Jojo. „Klar. Das da hinten ist nur ein Kumpel von uns. Wir wussten nicht, dass er auch hier Urlaub macht.“

„Dann beeil dich, ja?“, bat Elias und sah ihn intensiv an.

„Bin sofort wieder da“, versprach Jojo und folgte dann Maxi und Marco.

Die beiden drängten sich gerade durch die Menschenmasse zu Benni durch.

„Ich glaub dein Flugzeug ist irgendwo falsch abgebogen“, sagte Maxi und schob sich direkt in Bennis Sichtfeld. „Das hier ist nicht Ibiza.“

„Maxi!“, rief Benni erschrocken aus.

„Und Jojo und Marco“, sagte Maxi und deutete auf die anderen beiden.

„Was... macht ihr hier? Und... HIER?“

„Oh nein, so nicht. Ich stell hier die Fragen! Also... Ibiza?“

„Ähm... falsch abgebogen“, schlug Benni vor.

„Klar. Liest man täglich in der Zeitung. Spanien und Griechenland, das ist ja auch echt so ähnlich.“

„Und ihr habt den Urlaub hier geplant?“

„Ja. Das haben wir auch immer wieder erzählt. Wieso auch nicht?“

„Ich habs nicht mitgekriegt. Und... da könnte doch jemand denken...“

„Was? Das alle Männer, die nach Mykonos fahren schwul sind?“ fragte Maxi.

„Dass viele schwul sind. Und dann seid ihr hier in diesem Club?“

„Du ja auch.“

„Naja... irgendwie schon.“

„Dein Bruder ist ganz schön heiß, wenn er so bestimmt auftritt“, wisperte Marco Jojo ins Ohr.

Jojo schluckte leicht - das wollte er nun nicht gerade von Marco hören.

„Wie kann man denn irgendwie hier sein?“ fragte Maxi inzwischen weiter. Es machte ihm ja schon ein bisschen spaß, Benni so in die Enge zu treiben.

„Man kann... neugierig sein?“, versuchte Benni es.

„Du gehst aus Neugier in einen schwulen Club?“

„Naja, schon. Ich war noch nie in so einem Laden.“

„Wir auch nicht“, sagte Marco grinsend.

„Aber ihr habt das hier geplant?“

„Was geplant?“ fragte Jojo.

„Hier her zu gehen?“

„In den Club hier? Nein, das war spontan. Elias hat uns hergebracht.“

„Elias?“

„Unser Kellner“, warf Marco ein.

„Aha. Und der empfiehlt euch den Laden hier.“

Maxi nickte. „Ist ja auch echt nett hier, oder?“

„Ja... ich denke schon.“

„Maxi, hör auf Benni zu quälen“, sagte Jojo. „Komm doch mit zu uns an die Bar und trink was mit uns.“

„Ja... okay.“ Benni nickte zögernd und folgte Jojo dann zurück an die Theke.

Jojo gab dem Barkeeper schnell ein Zeichen und wenig später hatten sie alle ein neues Bier vor sich.

„Auf uns“, hob Marco das Glas und sah in die Runde.

Etwas zögernd hob auch Benni sein Glas.

Auch Elias hatte sich wieder zu ihnen geschoben und prostete ihnen zu, „Yamas!“

„Das ist übrigens Elias“, sagte Maxi zu Benni.

„Benni“. stellte Benni sich vor.

Elias lächelte Benni an, sah dann aber wieder zu Jojo. „Wollen wir weiter tanzen?“

Nur kurz überlegte Jojo, dann nickte er. Vielleicht wurde Marco ja doch noch so eifersüchtig, dass er mal was sagte.

„Jojo geht mit dem Typ tanzen?“ fragte Benni und sah zu Maxi. „Also seid ihr doch geplant hier, oder?“

„Ja, sind wir. Elias hat den Club empfohlen. Und du?“

„Ich... habe gegoogelt“, sagte Benni.

„Gute Wahl, würde ich sagen“, meinte Marco.

„Ja, ist... ziemlich cool hier. Gute Musik und so.“

„Und sexy Männer.“

„Ja. Das auch“, nuschelte Benni und trank schnell einen Schluck.

„Es ist überraschend, dass du hier bist, aber... wir müssen uns ja jetzt nicht verstecken.“

Benni lächelte leicht. „Nein, hier wohl eher nicht. Also... ihr beide seid zusammen, oder?“

„Ähm - nein“, schüttelte Maxi den Kopf. Er würde ja gerne, und würde es auch drauf anlegen - wenn Jojo nicht gewesen wäre. Der gerade mit Elias tanzte. Das hier entwickelte sich langsam zu einer schlechten Soap.

„Oh“, sagte Benni überrascht. „Ich dachte nur. Weil Jojo ja den Griechen abschleppt.“

„Ja... heißt ja nicht, dass Marco und ich...“

Marco legte Maxi einen Arm um die Schulter. „Wollen wir nicht auch mal die Tanzfläche stürmen?“ fragte er. „Und du kommst auch mit, Benni.“

Der trank noch sein Glas leer und folgte ihnen dann.

Sie fanden einen Platz nicht weit von Jojo und Elias entfernt und begannen zu tanzen.

Die Musik war gut, und die Männer um sie sexy, so machte das Tanzen Spaß.

„Die scheinen echt Spaß zu haben“, bemerkte Marco irgendwann, mit dem Blick auf Jojo und Elias.

„Oh ja“. nickte Maxi. Die beiden tanzten sehr dicht, dabei lagen Elias' Hände wieder auf Jojos Hintern.

Wenn Jojo nun so viel Interesse an Elias hatte, dann... dann könnte er doch mit Marco flirten, oder?

Kurzentschlossen tanzte er ein wenig auf Marco zu.

Marco drehte den Kopf zu Maxi und lächelte ihn an.

So bestätigt kam Maxi noch näher auf ihn zu.

Ohne groß zu zögern legte Marco seine Arme um Maxi.

Sofort strahlte Maxi ihn an und drängte sich näher an ihn.

Er fühlte die Wärme von Marcos Körper.

Und er fühlte Marcos Hände auf dem Rücken.

Maxi schmiegte sich komplett an ihn und schloss die Augen.

So tanzten sie eine ganze Weile, und Maxi achtete auf nichts Anderes mehr.

Am liebsten hätte er ewig so weiter getanzt.

Irgendwann kam jedoch andere Musik, und Marco und er kamen aus dem Takt.

„Pause?“, schlug Marco vor.

Maxi nickte. „Könnte auch was zu trinken gebrauchen.“

„Dann auf zur Bar.“

Maxi griff mutig nach Marcos Hand und zog ihn mit sich zum Tresen.

Sie bestellten sich etwas zu trinken und sahen sich dann um. „Wo sind denn die anderen?“ fragte Maxi.

„Hm…“, machte Marco und suchte ebenfalls. „Benni ist glaub ich da drüben… so dunkel, da kann man es nicht genau sehen. Aber Jojo?“

Etwas nervös sah sich Maxi weiter um. Klar, Jojo war alt genug, aber er war halt auch sein kleiner Bruder.

„Ist der mit Elias weg?“, fragte Marco nach.

„kann ich mir nicht vorstellen“, sagte Maxi.



„Aber hier ist er ja nicht.“

„Sollen wir ihn suchen?“

„Du kennst ihn besser. Aber ich denke schon.“

„Ich geh mal zu Benni, der kann mithelfen“, sagte Maxi.

Marco nickte und begann sich suchend umzusehen. Nein, hier im Hauptraum war er nicht, da war er ziemlich sicher.

Das sich Jojo einfach so mit Elias verkrümelt hatte, überraschte ihn ja nun doch. So hätte er ihn gar nicht eingeschätzt.

War es überhaupt richtig ihn zu suchen? Jojo war erwachsen und konnte selbst entscheiden, was er wollte - und was nicht. Und er traute ihm auch zu, jemanden wie Elias in seine Schranken zu weisen.

Allerdings kannten sie diesen Elias auch nicht. Er wirkte zwar total nett, aber sowas konnte auch täuschen.

Also doch lieber suchen.

„So, wie gehen wir vor?“ fragte Maxi, als er mit Benni wieder zu Marco stieß.

„Hm - einer raus, einer nach hinten Richtung Klos und was da noch so ist, und einer behält den Raum hier im Auge“, schlug Benni vor.

Maxi nickte. „das klingt gut. Ich such draußen, ok?“

„Gut, ich guck auf den Klos“, beschloss Marco. „Dann bleibt der Bereich hier für dich, Benni?“

„Kein Problem. Ich behalt hier alles im Auge“, versprach Benni.

„Okay, danke.“

Sofort machte Maxi sich auf den Weg zum Ausgang des Clubs.

Er musste sich etwas durchdrängeln, dann kam er raus. Es dämmerte schon so sehr, dass es fast dunkel war, so war es nicht leicht, unter den vielen Menschen, die sich hier auf der Straße befanden, eine Person zu finden. Viele Paare, Schwule, Lesben und Heteros, standen zusammen, unterhielten sich oder knutschten.

„Jojo?“ rief er schließlich und ging ein paar Schritte die Straße entlang.

Tatsächlich, da stand Jojo an eine Wand gelehnt und sah auf den Boden vor sich.

Maxi holte tief Luft. Gott sei Dank! Schnell ging er zu ihm. „Jojo, geht es dir?“

Sein Bruder reagierte nicht.

Maxi trat noch näher und berührte ihn leicht an der Schulter. „Hat dieser Elias dir was getan?“

„Lass mich in Ruhe“, fauchte Jojo ihn an.

Überrascht sah Maxi ihn an. „Wieso das denn?“

„Du weißt genau, dass ich Marco mag!“

„Ja, aber was hat das mit Elias zu tun?“

„Wie kommst du auf Elias? Du machst hier mit Marco rum! Das hätte ich nicht von dir gedacht!“

Maxi schluckte. „Ich habe nicht... ich habe nur mit Marco getanzt.“

„Dass nennst du tanzen? Du hast dich ihm total an den Hals geworfen! Wolltest ihn mir ausspannen, ehe es mit uns angefangen hat?“

„Jojo, jetzt beruhig dich“, sagte Maxi leise. „Komm wieder mit rein, ja?“

„Damit du weiter mit Marco rummachen kannst? Danke, aber das muss ich mir nicht ansehen.“

„Johannes, sieh mich an“, bat Maxi.

Es war sehr selten, dass sie sich bei ihrem offiziellen Namen nannten, und es hatte noch immer die erwünschte Wirkung: Jojo sah ihn an.

„Ich würde dir niemals weh tun, das weißt du oder?“ fragte Maxi leise.

„Du hast dich an Marco rangemacht“, murmelte Jojo mit etwas weinerlicher Stimme.

„Ich habe nur mit ihm getanzt.“

„Total eng. Außerdem - warum überhaupt?“

„Warum was?“

„Warum hast du überhaupt mit ihm getanzt?“

„Warum nicht?“

„Weil ich auf ihn stehe. Das ist voll unfair. Voll gemein.“

„Jojo, du bist betrunken“, sagte Maxi. „Wollen wir zurück ins Hotel?“

„Nein, geh ruhig wieder rein und mach mit Marco rum.“

„Das würde ich nie tun. Aber es hat im Moment keinen Sinn darüber zu reden. Komm, ich sag schnell den anderen bescheid und dann fahren wir ins Hotel.“

„Will noch nicht ins Hotel. Und schon gar nicht mit dir.“

„Was möchtest du dann?“

„Marco.“

„Soll ich ihn holen?“

„Hmm... nee... ja...“

„Ich hol ihn, aber... was willst du ihm sagen? So wie du grad drauf bist, willst du ihm doch nicht sagen, dass du auf ihn stehst, oder?“

„Dann knutscht er hoffentlich nicht mehr mit dir rum.“

„Wir haben nicht geknutscht. Von uns beiden hat heute nur einer geknutscht.“

„Du sagst du hast nicht geknutscht... wer dann?“

„Du Jojo. Mit Elias. Das, was ihr da gemacht habt, war kaum noch jugendfrei.“

„Ich habe Elias nicht geknutscht“, behauptete Jojo,

„Oh doch!“

„Ich habe nicht mit Marco geknutscht, das warst du.“

„Ich kann mit dir nicht reden, wenn du getrunken hast. Du benimmst dich dann immer wie ein verzogenes Kleinkind.“

„Ich habe nicht getrunken, jedenfalls nur ein bisschen.“

„Ich hol jetzt Marco und Benni raus“, sagte Maxi und zog sein Handy hervor.

„Warum?“

Maxi schüttelte nur den Kopf und schrieb Marco und Benni schnell eine WhatsApp.

[Habe Jojo gefunden. Wir fahren zum Hotel], hatte er getippt.

„Da drüben ist ein Taxistand“, sagte Maxi.

´“Und Marco?“, fragte Jojo gleich nach.

„Der kommt bestimmt mit.“

„Dann... fahren wir noch nicht?“

„Wir warten bis Marco auf die Nachricht geantwortet hat. Und ich will auch Benni hier nicht so allein lassen.“

„Benni? Ach ja, der ist ja auch hier.“

Maxi grinste leicht. Langsam kam sein Bruder wieder etwas runter. Allerdings würden sie morgen wohl noch mal in Ruhe über das ganze Marco-Thema reden müssen. „Guck mal, da ist Benni schon“, sagte er und deutete zum Eingang.

„Hmm“, machte Jojo nur und sah weiter zum Eingang des Clubs.

Benni sah sich kurz um und kam dann auf sie zu. „Hey, da seid ihr ja. Alles klar bei dir Jojo?“

„Maxi hat mit Marco geknutscht“, nuschelte Jojo.

„Wie? Wann?“ fragte Benni verwirrt.

„Eben.“

„Ich habe nur gesehen, dass die beiden getanzt haben...“

„Hmm... die haben geknutscht... da kommt Marco...“

„Jojo, ist alles ok?“ fragte Marco besorgt, als er bei ihnen ankam. „Ich hatte schon befürchtet, dass Elias dich verschleppt hat.“

„Elias? Wo ist Elias?“

„Das musst du doch wissen.“

„Weiß ich aber nicht“, maulte Jojo.

Marco trat zu ihm und legte einen Arm um seine Schulter. „Ich glaub wir fahren wirklich ins Hotel.“

„Echt Maxi, irgendwann musst du mir mal erklären, was da mit Marco läuft“, murmelte Benni.

„Keine Ahnung... nur, dass mein Bruder wohl etwas zu viel getrunken hat. Was ist mit dir, bleibst du noch hier? Und... wo ist dein Hotel?“

„Nein, bleiben tu ich nicht“, sagte Benni. „Wo müsst ihr denn hin? Wenn auf dem Weg liegt, kann ich ja mit euch fahren, sonst nehme ich mir ein eigenes Taxi.“

Maxi nannte den Ort und den Namen des Hotels.

„Dann sind wir fast Nachbarn“, lachte Benni. „Mein Hotel ist ganz in der Nähe.“

„Oh, das ist ja schön, dann können wir ja mal was zusammen unternehmen. Bist du eigentlich alleine hier, oder nur heute alleine unterwegs?“

„Ich bin allein hier.“

„Dann kannst du uns in den nächsten Tagen gerne anschließen.“

„Gern“, lächelte Benni. „Vielleicht gleich morgen zum Mittagessen? Dann ist dein Bruder eventuell auch wieder nüchtern.“

„Klingt gut - wir melden uns dann einfach bei dir, wenn wir so weit sind?“, schlug Maxi vor. Inzwischen hatten sie den Taxistand erreicht und versuchten Jojo in den Wagen zu befördern.

„Ihr habt ja meine Nummer“, grinste Benni.

„Erstmal drängeln wir uns alle in dieses Taxi“, meinte Maxi und schob sich in den Fond.

Auch die anderen stiegen ein, dann nannten sie dem Fahrer die beiden Adressen.

„Bis morgen Jungs“, sagte Benni.

„Bis morgen“, verabschiedeten sich zumindest Marco und Maxi von ihm.

Zu zweit schafften sie es irgendwie Jojo aus dem Taxi zu kriegen.

Auf dem Weg zum Hotel winkte Maxi Benni noch einmal kurz zu, dann fuhr das Taxi weg.

„So, dann lass uns den kleinen Schluckspecht mal ins Zimmer bringen“, sagte Marco zu Maxi. „Hat er dir eigentlich erzählt, was los war?“

Maxi zuckte mit den Schultern. Das sollte Jojo wohl eher selbst erzählen. „Nicht viel...“

„Aber Elias hat nichts gemacht, oder?“

„Nein, ich weiß nicht, wo der abgeblieben ist, aber Jojo hat nichts in der Art gesagt.“

„Ok. Dann fragen wir ihn einfach morgen nochmal. Fahrstuhl?“

„Die Treppe kriegen wir ihn nie hoch...“

„Stimmt“, sagte Marco und drückte den Knopf am Lift.

Es war nicht ganz einfach, Jojo hinein und oben wieder aus dem Lift zu bekommen.

„So, wo ist wohl seine Karte?“ murmelte Maxi.

„Ich glaub, du solltest ihm eher an die Wäsche gehen als ich.“

Maxi grinste schief. Da war er sich nicht so sicher. „Vielleicht nehme ich ihn einfach mit in mein Zimmer. Bett ist ja breit genug.“

„Vielleicht wirklich besser, wenn er heute nicht alleine ist.“

Maxi nickte und zog seine eigene Schlüsselkarte aus der Tasche.

Er schloss auf, und mit Bennis Hilfe bugsierte er Jojo in das Zimmer und aufs Bett.

„Schlaft gut ihr beiden“, sagte Marco.

„Du auch. Wir melden uns morgen, wenn wir fertig sind.“

„Macht das“, nickte Marco und schlüpfte dann aus dem Zimmer.

Er schloss die Tür hinter sich, so dass Maxi jetzt mit Jojo alleine war.

Maxi seufzte tief. „Ach Jojo... das lief ja mal richtig scheiße.“

„Hmm“, knurrte sein Bruder nur.

„Ja, schon klar“, brummte Maxi und begann Jojo wenigstens die Schuhe auszuziehen.

Von seinem Bruder konnte er keine Hilfe erwarten.

„Die Hose krieg ich doch nie aus“, murmelte Maxi. „Tja... dann musst du wohl drin schlafen...“

Er öffnete zumindest noch Knopf und Reißverschluss, damit es nicht drückte, dann deckte er seinen Bruder zu. „Schlaf gut.“

Er selbst verzog sich erstmal ins Bad und machte sich dort fertig.

Denn zog er sich aus, Shorts drüber, und kroch zu Jojo ins Bett. Sein Bruder schnarchte schon.

Überraschenderweise schlief auch Maxi relativ schnell ein.
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