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Zweikampf um die Liebe

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance / P18 / MaleSlash
Werder Bremen
01.07.2021
21.10.2021
24
62.723
10
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
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01.07.2021 2.521
 
„Wir hätten heute feiern können“, knurrte es aus dem Bett neben Maxis. Wieder einmal. Jojo steckte die Niederlage in den Knochen und im Kopf. Dabei waren sie U21-Vizeeuropameister geworden und hatten sich nur Spanien geschlagen geben müssen.

„Danke, aber ich war dabei“, knurrte Maxi zurück. „Und jetzt Ruhe, ich will noch weiterschlafen.“

„Du schläfst doch eh noch nicht.“

„Nein, weil du die ganze Zeit vor dich hinmurmelst.“

„Du könntest auch sonst nicht schlafen. Ich kenn dich. Ich bin dein kleiner Bruder.“

Mit einem Schnauben setzte sich Maxi auf. „Toll, ich bin wach. Zufrieden?“

„Warst du vorher auch.“

Ohne zu antworten griff sich Maxi sein Kissen und warf es in die Richtung seines Bruders.

„Hmm“, knurrte Jojo und stopfte sich das zweite Kissen unter den Kopf.

„Was... gib mir mein Kissen zurück!“

„Hast es mir geschenkt.“

„Na warte“, sagte Maxi und stand auf um sich kurz darauf auf das Bett seines Bruders zu werfen.

„Mein Kissen - und das verteidige ich!“, protestierte Jojo sofort.

Maxi lächelte ihn liebevoll an - und begann ihn dann gnadenlos zu kitzeln. Jojo keuchte, quietschte und schrie - bis es laut gegen ihre Zimmerwand bollerte.

„Guck mal, ich glaub die Jungs von drüben wollen mitmachen“, grinste Maxi.

„Ich glaub, die sind sauer auf dich.“

„Auf mich? Wer quiekt denn hier wie ein abgestochenes Schweinchen?“

„Und wer sticht das Schweinchen ab? Tierquäler!“

„Ich bringe meinem kleinen Bruder nur Manieren bei.“

„Sag das unseren Nachbarn!“

„Ähm... wer ist nochmal im Zimmer nebenan?“

„Lucas und Jonathan.“

„Dann lassen wir das besser. Der Jon ist immer so leicht gereizt, wenn er zu wenig Schlaf bekommt.“

„Dann lass uns jetzt schlafen. Und geh raus aus meinem Bett.“

„Mein Kissen ist hier“, sagte Maxi. „Und wo mein Kissen ist, da bin auch ich. Also mach Platz.“

„Pah“, machte Jojo, zog beide Kissen fest an sich und rutschte dann etwas zur Seite um Maxi platz zu machen.

Maxi rutschte neben ihn und drehte sich so, dass er Jojo ansehen konnte.

„Schlaf gut“ wünschte Jojo leise.

„Du auch. Und denk einfach an unseren Urlaub.“

Jojo lächelte leicht. Zwei Wochen würde er mit Maxi und Marco Friedl Urlaub machen, zwei Wochen in Griechenland am Meer.

Natürlich wäre das als Europameister noch schöner gewesen, aber er freute sich wahnsinnig auf diese Zeit. Vor allem weil Marco dabei sein würde.

Er mochte Marco - er war witzig, und man konnte viel Spaß mit ihm haben. Nicht mal der österreichische Akzent störte ihn, obwohl das manchmal wirklich grenzwertig war. Und wenn Marco nicht aufpasste, verstand ihn niemand. Aber er bemühte sich, und auch das mochte er an Marco.

„Jojo, wir wollten doch schlafen“, brummte Maxi.

„Hm“, knurrte Jojo.

„Dann hör auf an Marco zu denken und schlaf.“

„Tust du doch.“

„Du ich nicht.“

„Doch. Du hast dieses grenzdebile Grinsen im Gesicht“, behauptete Maxi und piekte Jojo mit einem Finger in die Wange.

„Lass mich in Ruhe. Außerdem ist es viel zu dunkel um das zu sehen!“

„Ich bin dein Bruder, ich spüre das.“

„Du bildest dir was ein. Und wir sollten jetzt echt schlafen.“

Maxi lachte leise. „Nacht Jojo.“

„Nacht“, wünschte Jojo und schloss nun endlich die Augen.

Es dauerte nicht lange, dann hörte er Maxi ganz ruhig atmen.

Jetzt entspannte er sich auch, schloss die Augen und versuchte an ihren Urlaub zu denen - und nicht an die Niederlage.

Trotzdem dauerte es, bis auch er schließlich einschlief.

***

Die Nacht war nicht besonders erholsam gewesen. Jojo hatte sich so breitgemacht, dass Maxi mehrmals überlegt hatte, das Bett zu verlassen – aber dafür war er dann doch zu träge gewesen. Entsprechend müde und übellaunig wachte er am nächsten Morgen auf.

Es half seiner Laune auch nicht grade, dass Jojo offenbar sehr viel besser geschlafen hatte und entsprechend gut gelaunt war. Klar, er hatte auch nicht unter den beengten Verhältnissen in ihrem Bett gelitten. Außerdem war Jojo meistens gut gelaunt.

Maxi selbst war eher der nachdenklichere Typ – Jojo offen, locker und fröhlich. Manchmal beneidete Maxi ihn darum.

„Komm schon, Maxi, aufstehen. Das Wetter ist schön, und der Urlaub steht vor der Tür“, sagte Jojo, der schon fertig angezogen war.

„Klappe“, knurrte Maxi nur. Warum war Jojo bloß so ein Frühaufsteher? Was hatten seine Eltern und er bei der Erziehung des Kleinen falsch gemacht?

Jojo grinste. „Wir sind heute aber wieder sehr muffelig. Dabei scheint die Sonne!“

„Das kann sie gerne machen. Ich habe scheiße geschlafen, du hast dich zu breitgemacht. Und geschnarcht.“

„Du musstest ja auch unbedingt in mein Bett kriechen. Vermutlich war es auch dein eigenes Schnarchen, dass dich geweckt hat“, lachte Jojo und riss das Fenster auf.

„Wuah“, keuchte Maxi auf, als es auf einmal hell wurde, und zog sich eines der beiden Kopfkissen über das Gesicht.

„Nix da, es wird aufgestanden und dann schön gefrühstückt“, verkündete Jojo und zog seinem Bruder die Decke weg.

„Hey, du Plagegeist, lass mich in Ruhe – und gib mir die Decke wieder!“ Er setzte sich jetzt auf und gestand sich ein, keine Chance zu haben. Jojo war wirklich erschreckend munter – und brachte seine kuschelige Bettdecke gerade auf den Balkon.

Mit einem Knurren stand er also auf und schlurfte ins Bad.

Nach einer Dusche und einer gründlichen Rasur fühlte er sich schon wacher, auch wenn das Bett noch immer verführerisch lockte. Er würde es nie zugeben, aber Jojo hatte recht, sie sollten sich fertigmachen, schließlich würde es noch am Nachmittag in den wohlverdienten Urlaub gehen. Sie mussten immerhin noch packen und wollten auch noch in Ruhe frühstücken.

Also zog er sich schnell an und folgte der Nervensäge, die sich sein kleiner Bruder nannte, nach unten in den Frühstücksraum.

„Morgen“, grüßte Jojo fröhlich in die Runde und setzte sich dann zu Luca mit an den Tisch.

„Morgen ihr zwei“, grüßte Luca zurück und seufzte leise.

„Alles ok?“ fragte Maxi und griff nach der bereitstehenden Kaffeekanne.

„Naja… wir haben gestern ein Finale verloren“, murmelte Luca.

Nun seufzte auch Maxi. „Ich weiß. Fühlt sich nicht gut an...“

„Hey, ich habe zu jammern – ich durfte nicht mal spielen! Außerdem sind wir Vize-Europameister geworden, Jungs!“

„Dafür können wir uns aber auch nichts kaufen“, brummte Luca.

„Von einem EM-Titel aber auch nicht“, meinte Jojo dazu nur.

„Das wäre aber ein Titel“, sagte Maxi und trank einen Schluck von seinem Kaffee.

„Den kriegen wir auch noch“, war Jojo sicher.

„Aber nicht in der Konstellation. Die meisten von uns sind jetzt zu alt für die U21 und ob wir alle hoch in die Natio kommen?“

„Nein, vermutlich nicht. Aber viele. Du auf jeden Fall.“

„Na hier herrscht ja auch ne gute Stimmung“, sagte in diesem Moment Alex und setzte sich auf den letzten freien Platz.

„Ja, hilf mir mal, den Jungs klar zu machen, wie toll wir waren.“

Alex sah Jojo an. „Wir haben verloren, Jojo, das weißt du schon noch?“

„Das Finale. Bis auf Spanien sind alle anderen früher rausgeflogen.“

Maxi schüttelte den Kopf und goss Jojo Kaffee ein. „Du wirst uns nicht davon überzeugen können, dass ein verlorenes Finale super ist. Vor allem nicht Alex, der hat nämlich die Tore kassiert.“

„Gut, dann brütet weiter, ich lass mir die Laune von euch nicht verderben!“

„Für euch geht es heute schon direkt in den Urlaub, richtig?“ fragte Luca in dem Versuch das Thema zu wechseln.

„Ja, zusammen mit Marco geht’s ans Meer. Ich hoffe, die nehmen ihre Laune nicht mit.“

„Marco?“ fragte Alex.

„Friedl, Österreicher. War auch mit bei der EM dabei. Deswegen haben wir alle bisschen später Urlaub.“

“Ah ok. Der spielt auch bei euch, oder?“ fragte Luca.

„Ja, genau – ist letztes Jahr von den Bayern zu uns gekommen.“

„Ist ein netter Kerl“, sagte Maxi. „Und bleibt ja jetzt auch erstmal fest in Bremen.“

„Ja, das ist schön - besonders, wenn ihr euch so gut versteht.“

„So, ich hol mir jetzt mal was zu essen“, sagte Jojo und stand auf. „Kommt ihr mit?“

„Klar“, nickte sein Bruder und folgte ihm, und auch Luca stand auf.

Die drei gingen zum Buffet und suchten sich von den Leckereien aus. Immerhin konnten sie jetzt völlig bedenkenlos schlemmen, da jetzt der Urlaub anstand.

Langsam wurde die Stimmung an ihrem Tisch besser, besonders, als Jojo ausführlich erzählte, was sie alles im Urlaub geplant hatten.

Langsam wurde es im Speisesaal voller, als auch die anderen zum Frühstücken kamen.

Sie saßen noch gemütlich zusammen, bis alle fertig waren, dann wurden sie in den Garten gescheucht. Das Trainerteam wollte sich noch gebührend von ihnen verabschieden.

Sie alle waren wehmütig, dass die Zeit für sie jetzt vorbei war. Sie waren eine tolle Mannschaft geworden und würden das ganze Team vermissen.

Natürlich würden sie in Kontakt bleiben, aber die regelmäßigen Lehrgänge würden allen fehlen.

Und Stefan Kunz als Trainer würde ihnen auch fehlen.

„So, und jetzt ab mit euch in den wohlverdienten Urlaub“, schloss Stefan seine Abschiedsrede.

Nach und nach verabschiedeten sich die ersten. Ein großer Teil der Mannschaft würde natürlich erstmal zusammen zurück nach Deutschland fliegen, aber ein paar der Spieler würden direkt von hier aus in den Urlaub fahren. Maxi und Jojo hatten das genau so geplant und deshalb auch schon ihre Koffer für Griechenland mitgenommen.

Im Hotel würden sie sich dann mit Marco treffen, hatten sie verabredet. Der würde wohl im Laufe des Tages ebenfalls anreisen.

„Dann lass uns mal die restlichen Klamotten einräumen“, sagte Maxi.

Jojo nickte und folgte seinem Bruder auf ihr Hotelzimmer. Schnell war alles zusammengepackt, noch ein prüfender Blick ins Badezimmer, dann konnten sie schon los und sich zum Flughafen bringen lassen.

Maxi hatte Marco schon eine kurze WhatsApp geschickt, dass alles geklappt hatte und sie auf dem Weg waren.

Sie verabschiedeten sich noch einmal von den Jungs, die ebenfalls in der Lobby warteten, und fuhren dann los mit dem Taxi zum Flughafen.

„Endlich Urlaub“, sagte Jojo und grinste Maxi an. „Die Zeit war echt toll, aber jetzt bin ich auch froh, dass Urlaub ist!“

„Ich auch“, gab Maxi zu. „Erholung wird uns guttun.“

„Vor allem auf das schwimmen im Meer freu ich mich. Und auf die Bootstour.“

„Ja, die wird schön. Und auch die alten Dinge, die wir angucken wollen.“

Jojo nickte zustimmend. In diesem Moment hielt ihr Taxi und sie stiegen aus.

Sie sammelten ihr Gepäck zusammen und betraten den Flughafen. Einchecken und Sicherheitscheck dauerten nicht lange, so dass sie kurz darauf schon am Gate saßen und auf den Flieger warteten.

Irgendwann begann Jojo leicht in seinem Sitz hin und her zu rutschen und leise zu summen.

„Was ist?“, fragte Maxi leicht genervt.



„Gar nichts“, sagte Jojo.

„Hummeln im Hintern“

„Ich freu mich halt einfach. Auf den Urlaub und Marco und so.“

„Marco, hm?“

„Klar. Freust du dich nicht auf ihn?“

„Klar, aber wohl nicht so wie du.“

Jojo schüttelte den Kopf. „Lass das. Er ist ein guter Kumpel, mehr nicht.“

Jetzt erst sah Maxi auf und runzelte die Stirn.

„Was denn?“ fragte Jojo und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Schon klar - aber du wünschst dir noch immer mehr, oder?“, fragte Maxi leise.

Jojo seufzte leise. „Ich wünsche mir auch, dass wir gestern gewonnen hätten. Wünsche gehen halt nicht immer in Erfüllung.“

„Nein, leider nicht. Und was Marco angeht...“

„Ja?“

„Ich wünschte dir echt, dass du da ne Chance hättest, Kleiner.“

„Ich komm damit klar. Marco steht wahrscheinlich eh auf Frauen, jedenfalls wüsste ich nichts Anderes. Und wenn... steht er bestimmt nicht auf so Milchbubis wie mich.“

„Er ist doch selbst noch einer, Jojo. Aber ich denke auch, dass er am anderen Ufer fischt.“

„Er ist kein Milchbubi! Er ist... einfach toll“, murmelte Jojo.

„Ein toller Milchbubi?“, fragte Maxi und grinste fies.

Jojo schnaubte. „Manchmal frage ich mich, warum ich es dir überhaupt erzählt habe.“

„Damit du jemanden hast, der dir zuhört?“

„Ja, das kann sein.“

„Und jemanden, der ein Auge auf dich hat.“

„Mhm“, machte Jojo.

„Komm, Jojo, keine Trübsal blasen, das steht dir nicht.“

„Tu ich nicht, versprochen. Dafür hörst du auf wegen Marco zu bohren, ok?“

„Okay, abgemacht. Denken wir lieber an den Urlaub.“

„Ja, das ist viel besser“, lächelte Jojo zufrieden.

„Sommer, Sonne, Strand, ein schönes Hotel, gutes Essen, blauer Himmel, blaues Meer...“, überlegte Maxi.

„Hört sich traumhaft an. Genau das, was wir jetzt brauchen bevor es in die neue Saison geht.“

„Schön auf einem Boot in eine einsame Bucht fahren, bisschen schnorcheln...“

„Oh ja, schnorcheln!“ sagte Jojo begeistert.

„Ja, das machen wir auf jeden Fall“, plante Maxi gleich.

„Meinst du Marco hat auch spaß daran?“

„Klar. Der schwimmt... Jojo, wolltest du nicht über was Anderes sprechen?“

„Marco wird aber nun mal mit uns zusammen Urlaub machen. Da sollten wir schon überlegen, ob er auch Lust aufs Schnorcheln hat.“

„Hat er bestimmt. Und wenn nicht, kann er am einsamen Strand schon mal den Grill anmachen.“

Jojo lachte auf. „Und dann lässt er wieder die Würste verkohlen?“

„Hm, stimmt... Wir stellen ihm den Timer auf dem Handy.“

„Oder er kommt mit zum schnorcheln und wir kümmern uns danach um den Grill. Das ist glaube ich sicherer.“

„Und das wird ihm auch besser gefallen.“

In diesem Moment wurde endlich ihr Flug aufgerufen.

Schnell sammelten sie ihre Sachen zusammen und gingen zum Gate. Mit ihren teuren Tickets wurden sie gleich ins Flugzeug gelassen, und noch ehe der Flieger abhob, bekamen sie ihr Wasser serviert.

„Wie lange brauchen wir?“ fragte Jojo.

„Zweieinhalb Stunden. Und dann noch so ne Stunde zum Hotel. Und dann kannst du deinen Marco endlich wiedersehen.“

„Er ist nicht mein Marco, du Blödmann.“

Maxi grinste, genau diese Reaktion hatte er beabsichtigt.

„Ich wollte das nur wissen, weil ich überlegt habe, ob es sich lohnt die Augen zuzumachen“, sagte Jojo. „Immerhin hast du mich gestern Abend echt noch lange wachgehalten.“

„Ich dich? Du hast mich nicht schlafen lassen, Kleiner!“

„Du hast mich mit Kissen beworfen.“

„Du hast gequasselt wie ein Wasserfall.“

„Das hast du bestimmt geträumt.“

„Ja, nee, ist klar.“

Jojo grinste ihn an. „Also, ich werde jetzt jedenfalls noch ein bisschen die Augen ausruhen.“

„Mach das - soll ich dich wecken, wenn das essen kommt?“

Jojo nickte. „Ja, mach das.“

„Dann schlaf gut - und träum schön...“, deutete Maxi an, dann nahm er sein Buch aus dem Rucksack.

Jojo brummte etwas Unverständliches und machte es sich dann bequem, ehe er die Augen schloss.

Maxi beobachtete ihn - seinen kleinen Bruder. Es war toll, dass sie so viel zusammen machen konnten, dass sie sich so nahestanden.

Johannes war der vermutliche wichtigste Mensch in seinem Leben. Sein Bruder und sein bester Freund.

Er war glücklich über alles, was sie zusammen erleben konnten - ob im Verein, bei Turnieren oder im Urlaub.

Ihm war klar, irgendwann würde das vorbei sein. Einer von ihnen würde vielleicht wechseln oder sie würden eine Beziehung führen und dann vermutlich auch nicht länger zusammenwohnen.

Aber so lange würde er es genießen - und danach sicher leiden und seinen kleinen Bruder vermissen.

Auch wenn Jojo schon ne echte Nervensäge sein konnte.

Er liebte ihn auch in diesen Momenten!

Und er wusste, dass es Jojo ganz genauso ging. Nur deshalb konnten sie sich gegenseitig auch so ärgern und aufziehen.

Jojo wusste, dass Maxi immer für ihn da war - und anders herum ebenfalls.

Maxi lächelte sanft und widmete sich schließlich seinem Buch.

Allmählich legte sich die Unruhe im Flugzeug, die beim Einsteigen entstand, die Sicherheitsbelehrung folgte, dann wurde noch einmal alles kontrolliert, und das Flugzeug setzte sich in Bewegung.

Jojo verschlief all das tatsächlich.
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