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Once upon a time

GeschichteAngst, Horror / P18 / Gen
Alucard Integra Wingates Hellsing OC (Own Character) Walter C. Dolneaz
27.06.2021
27.06.2021
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27.06.2021 5.137
 
Sie wachte auf und alles was sie fühlte war kaltes Wasser. SHIT! Das durfte doch nicht wahr sein! Sie setzte sich schnell auf und sah wie zu ihrer Bestätigung überall an ihr dieses Schlamm-Wasser-Gemisch aus einem typischem Sumpf. Was zum Geier dachte sich dieser Vampir nur ständig?!
So schnell es ging stand sie auf und blickte sich suchend um. So wie sie ihn kannte musste hier noch was Schlimmeres sein. Suchend den Blick umherschweifen lassend strich sie die Kleidung glatt. Nur wegen IHM hatte sie schon vor ein paar Jahren beschlossen auf  ihre gemütlichen Schlafanzüge zu verzichten und schlief stattdessen in ihrer Arbeitskleidung. Wofür sie jetzt dankbar war.
Ihre Atemzüge wurden etwas schneller als sie merkte, wo genau sie war. Dieses Gebiet war vor ein paar Tagen groß in den Nachrichten gewesen. Amokläufer sollten hier eine Gruppe von über 20 Leuten getötet und auseinandergerissen haben. Amokläufer. Pah! Das waren Werwölfe gewesen und sie lebten immer noch da sich der feine Herr Dracula zu gut gewesen war, als dass er auf Integra hörte und die menschenfressenden Monster tötete.
Schon bald hörte sie die ersten Heuler und das Knurren einiger weniger freundlichen Hunde. Hätten sie nicht immerhin bellen können? Hunde, die bellen, beißen schließlich nicht.
Violet stand jetzt nicht unbedingt auf Bisse und Blut und war von dem Punkt aus gesehen wirklich im falschen Beruf, aber sie hatte Gründe gehabt, diesen Job zu wählen, und nicht nur um ihrer Freundin zu helfen.
Sie sah sich um nach irgendetwas, das sie als Waffe benutzen konnte, aber Fehlanzeige. Es gab nur glitschige Felsen, zu groß, um sie zu heben, und morsche Äste, zu zerbrechlich, als dass sie was brachten.
Etwas anderes, als auf den höchsten Baum zu klettern, fiel ihr nicht ein, aber auch das stellte sich als schlechte Idee heraus, denn das Rudel witterte sie sofort.
Die Wölfe von einer Schulterhöhe von fast 2,50 m schlichen um den Stamm herum und ein ganz mutiger sprang hoch auf einen der Äste um näher an sie zu kommen.
Wenn jemand schon mal einen Hund oder Wolf in einem Baum gesehen hatte, wusste, dass diese Tiere nicht gerade die begeisterten Kletterer waren.


„WO IST VIOLET?!“ Integra stürmte in Alucards Räume und Walter hatte Mühe ihr zu folgen. Eigentlich standen noch viele andere Punkte auf der Liste, die er mit der Hellsing-Erbin besprechen musste, aber da hatte er wohl den Kürzeren gezogen.
Der No-Life-King saß ohne Hut und Mantel auf seinem „Thron“ und beobachtete grinsend, wie seine Meisterin auf ihn zu gerauscht kam und kurz vor ihm halt machte. Eigentlich wollte sie ihn ja schlagen, aber das hätte ihr mehr weh getan als ihm. „Sprich schon, Diener! Wo hast du sie jetzt wieder hingebracht?!“
Immer noch grinsend beugte sich Alucard vor, um auf gleicher Augenhöhe wie seine Herrin zu sein. „Meisterin, Sie sollte es nicht kümmern wo dieser kleine Mensch ist.“
Walter, der in einiger Entfernung stehen geblieben war, konnte sehen das Integra sich wirklich ernsthaft zusammen reißen musste, um ihn nicht hier und jetzt zusammenzuscheißen.
„Ich habe dir BEFOHLEN, Violet nie. Wieder. Anzurühren!“ Sie betonte jedes einzelne Wort. „Wer glaubst du, dass du bist, dass du meine Befehle ignorieren kannst? Jetzt sag schon, wo ist sie?“
Grinsend lehnte er sich wieder zurück. „Im Wald in der Nähe von London, der zuletzt ein kleines Werwolfproblem hatte.“
„WIE BITTE? Du bringst sie sofort zurück! Das ist ein Befehl!!“
Entnervt seufzte er auf. „Die kommt wieder. Sie hat sieben Leben!“
„Hat sie nicht, Alucard. Das waren Katzen. Wir hatten gestern von Katzen gesprochen, nicht von ihr. Also, ich befehle es dir mit dem Cromwell-Siegel. Bevor ihr noch etwas passiert.“
Er schaute wie ein Kind, dem sein Spielzeug weggenommen wurde. „Aber es ist morgens!“
„Das hättest du dir früher überlegen sollen! Jetzt geh raus und bring sie lebendig zurück!“


Zwei der Werwölfe stritten sich scheinbar um sie, hatte sie festgestellt. Der eine hatte schönes weißes Fell und der andere war schmutzig grau. Wer von beiden älter war oder das Alphatier ,war schwer zu sagen. Die anderen hatten mittlerweile einen Kreis um den Baum gebildet. Die zwei Rivalen gingen sich jetzt schon seit 10 Minuten gegenseitig an die Kehle und es schien, dass keiner sonderlich viel stärker wäre als der andere.
Weißhaar holte mit der Pranke aus, erwischte ihn an der Schulter und wirbelte Grauhaar um die eigene Achse, um ihn dann in den Baumstamm zu schleudern. Der Baum zitterte bedenklich und Violet klammerte sich um den Ast. Sie hatte zwar keine Höhenangst, aber würde sie aus dieser Höhe von 25 m herunterfallen, wäre nicht mehr viel von ihrem Kopf übrig. Sie kniff die Augen zusammen um den Schwindel zu kontrollieren. Aber es war kein Schwindel, der Baum kippte! „OH SHIT!!“, schrie sie aus.
Auf einmal hörte sie Schüsse. Laut und unter ihr. Was sie unten sah ließ sie nochmal schreien, diesmal aber aus Wut: Dieser verdammte Vampir! Maste der sich doch wirklich an, sie noch retten zu kommen!
Ein Werwolf nach dem anderen zerfiel in seine fleischigen Einzelteile bis der ehemals grüne Waldboden rot von Blut und Eingeweiden war. Und dann fiel der Baum.
Anstatt schmerzhaft auf dem Boden anzukommen, landete sie in seinen Armen. Wem von beiden das weniger Vergnügen bereitete war schwer zu sagen: Violet sah aus als hätte sie Spinnen gegessen und Alucards Mimik war in einer angewiderten Fratze festgefroren.


Keine drei Minuten später war Alucard wieder anwesend, diesmal aber mit einer großgewachsenen Frau auf dem Arm. Kaum berührten seine Füße den Boden, ließ er sie auch schon angewidert auf den Boden fallen und ging zu seinem Tisch um sich Wein einzuschenken.
Walter ging auf die immer noch am Boden liegende Frau zu und bot ihr die Hand an. Diese griff schief grinsend ein, setzte aber gleich wieder an ernstes Gesicht auf. „Tegra-chan, dein Diener gehört ausgepeitscht!“
„Vio ... Tut mir leid. Das wird wirklich nie wieder vorkommen. Ich verspreche es dir.“ Integra betrachtete ihre Freundin von oben bis unten. Ihre Haare und Kleidung waren von Schlamm verdreckt, ebenso ihr Gesicht. „Ist mit dir alles gut?“
Violet winkte locker ab. „Nur ein paar Schürfwunden, alles kein Ding.“
„Was ist mit deiner Hand?“, schaltete sich jetzt Walter ein und deutete auf ihre rechte.
Sie deutete mit dem Kopf auf Alucard. „Ist schmerzhaft ihn zu schlagen.“
Integra runzelte die Nase, ob des Geruchs der sich im Raum ausbreitete. „Du nimmst jetzt erst einmal ein Bad und dann verpflastert Walter dich. Und Alucard: Als Strafe bekommst du die nächsten zwei Wochen kein Blut und kein Alkohol.“ Sie nahm die Rotweinflasche und drückte sie Walter in die Hand. „Weg damit.“


Nach der Dusche ging es ihr körperlich schon wieder besser. Ihre Laune verbesserte sich auch als sie den alten Butler in der Küche stehen sah. Sie schlich sich an und flüsterte in gruseliger Stimme: „Walter! Ich bin der Tod und gekommen, um dich zu holen!“ Walter zuckte zusammen und sie brach in Gelächter aus.
„Das ist nicht die feine englische Art, Violet“, brachte er heraus, nachdem er sich wieder beruhigt hatte.
„Sorry“, entschuldigte sie sich und wischte sich eine Lachträne aus dem Augenwinkel. „Was gibt's zum Frühstück?“
„Für Lady Integra mache ich gerade gebackene Bohnen, Speck und Tomaten. Willst du auch was davon?“ Er beobachtete wie die hochgewachsene Frau das Gesicht nachdenklich verzog. „Ich kann dir auch einfach Buttertoast und Spiegelei machen, wenn du das eher möchtest“, bot er an, eigentlich ihre Essgewohnheiten schon kennend. Sie nickte dankbar, setzte sich seufzend auf einen Stuhl und schloss die Augen während der Butler das Frühstück zubereitete.
Walter musste schmunzeln als er fünf Minuten später fertig war, ihr ihren Teller auf den Tisch stellte und sie tief und fest schlief. Bemüht, sie nicht zu wecken, hob er sie hoch und trug sie in ihr Zimmer.
Im Gegensatz zu den anderen Soldaten hatte sie ein Zimmer für sich allein, das nur zwei Türen von seinem entfernt war. Violet war mit Integra in einer Klasse gewesen und da beide gleichgesinnte Außenseiter waren, hatten sie sich schnell angefreundet. Mit 15 hatte sie nach einem Vampirüberfall ihre Eltern verloren und seitdem für Hellsing gearbeitet.
Sanft legte er das Mädchen aufs Bett und deckte sie behutsam zu. Für ihn würde sie immer so etwas wie seine zweite Tochter bleiben und so würde er sich auch um sie kümmern, besonders seitdem der Vampir sie so sehr im Auge hatte...
„Nun, welche deiner 'Töchter' liebst du mehr, Todesengel?“ Er hörte Alucards tiefe Stimme noch bevor dieser durch den Boden ins Zimmer kam. Ausdruckslos wendete er sich ihm zu. „Ich versuche mein Möglichstes, sie beide wie meine Augäpfel zu beschützten, Meister Alucard.“
„Oh, und welches Auge ist auf Violet gerichtet? Das gesunde oder das schlechte?“ Der Diener lachte kehlig über Walters Gesichtsausdruck als dieser die Zähne zusammenbiss. „Todesengel, du bist alt. Früher oder später wirst du sie verlieren, sieh es ein.“
„Nicht, wenn du sie beschützt, wie es das Siegel von dir verlangt.“ Alucard konterte gekonnt: „Sie ist keine Hellsing. Ich bin nicht an sie gebunden. Sie ist eine Harker.“
Ja, das war richtig. Violet Harker, die Ur-Enkelin von Jonathan und Mina Harker. Das war der Grund warum er sie nicht leiden konnte, weil sie das Blut seiner geliebten Mina in sich trug. Walter lächelte leicht. „Das regt dich auf, nicht wahr? Zu wissen, dass deine ehemalige Geliebte ihrem Mann fünf Kinder geschenkt hatte und deren Nachfahren lassen dich einfach nicht in Ruhe.“
“Ruhe, Shinigami!“, rief Alucard wutentbrannt und nutzte die japanische Version seines Beinamens. Anscheinend war er laut genug gewesen, um Violet zu wecken, denn diese setzte sich im Bett auf und rieb sich verschlafen die Augen, bevor sie sich im Raum umguckte. „Oh, bin ich eingeschlafen?“ Ihre Stimme klang müde und Walter wollte ihr gerade sagen, dass sie wieder schlafen gehen konnte, als Alucard schon einfiel: „Natürlich bist du eingeschlafen. Warum solltest du sonst im Bett liegen? Jetzt steh auf, du kannst doch nicht dem alten Walter einfach so zur Last fallen.“
Schuldbewusst stand sie zügig auf und Walter blickte Alucard nur finster an. Ja klar, er hatte viel zu tun, aber dafür musste er nicht das armes Mädchen derartig zurechtweisen. „Meister Alucard, im Gegensatz zu Violet ist es für Sie Schlafenszeit. Ich erwarte Sie nicht vor acht Uhr wiederzusehen.“ Mit den Worten schickte er ihn raus. An Violet gewandt fügte er hinzu: „Du kannst noch schlafen, wenn du das brauchst. Ich kann mir vorstellen, dort wo du die Nacht verbracht hast, konntest du nicht viel Schlaf finden.“
Sie schüttelte den Kopf, lächelte aber dankbar. „Das geht schon, Walter. Ich habe noch einen Bericht zu schreiben und ich brauch noch neue Hosen. Leihst du mir später den Wagen?“
Er zögerte kurz. Es war immerhin sein Lieblingsauto und Violet hatte in den letzten acht Jahren ganze fünf Autos zu Schrott gefahren. Zu ihrer Verteidigung war sie allerdings jedes Mal betrunken gewesen. Naja, machte die Sache auch nicht besser. „Klar, aber bring es in einem Stück wieder zurück.“ Er wandte sich zum gehen und blieb dann noch einmal stehen. „Wenn Alucard dich wieder belästigt, ich werde mich darum kümmern, ja?“ Dafür erntete er ein Grinsen, das er nur erwidern konnte. Sie beide wussten, dass Walter schon lange nicht mehr mit Alucard in einem Kampf mithalten konnte. Wenn das überhaupt jemals der Fall gewesen war.
Immer noch lächelnd wandte sie sich ihrem Schreibtisch zu und fegte erst einmal die unwichtigen Akten vom Tisch. So, jetzt war wieder Platz.
Die nächsten Stunden schrieb sie den Bericht von dem gestrigen Einsatz fertig und aß nebenher das Frühstück, das Walter ihr gebracht hatte (danach hatte er ihr eine Predigt über Ordnung auf dem Schreibtisch gehalten und dass das auch Integra hinbekäme, obwohl diese während der Schulzeit viel unordentlicher gewesen war. „Walter, ich bin Soldatin, Tegra ist die Leiterin unserer allseits geliebten Organisation. Sie verbringt den ganzen Tag und den Großteil der Nacht in ihrem Büro. Ich hingegen bin fast nie in meinem Zimmer. Wie soll ich da bitte Ordnung halten?“)
Endlich fertig streckte sie sich. Ihre Armbanduhr sagte ihr, dass es gerade 11 Uhr geworden war, so hatte sie noch ein oder zwei Stunden fürs Einkaufen Zeit, da es mit dem Auto nach London knapp 25 Minuten dauerte. Um halb zwei gab es nämlich immer Mittagessen und dafür wollte sie nicht zu spät kommen.


Die Shoppingtour war erfolgreich verlaufen: Violet hatte sich zwei coole Jeans gekauft und ein gemütliches Top. Nachdem sie ihre Sachen ins Zimmer geschmissen hatte, fing sie Integra ab, als diese gerade ihr Büro verließ.
„Wieder zurück?“ Die junge Leiterin wirkte müde und sah sich geistesabwesend eine Akte an während sie den Flur hinunter gingen.
„Hab was tolles gekauft. Willst du's später mal sehen?“
„Ja, ja.“ Das Gespräch verstummte. Kurz vor der Kantine hielt Integra an. „Ist Alucard wieder auf dich zugekommen?“ Violet schüttelte stumm den Kopf und wartete darauf, das ihre Freundin fortfuhr. „Verdammter Dreckskerl, ich habe ihm befohlen, sich bei dir zu entschuldigen. Entschuldige mich, Vio. Ich muss mal mit dem Herrn ein ernstes Wörtchen reden.“ Mit diesen Worten ging sie wieder den Weg zurück, den sie gekommen waren.
Violet kannte diese Stimmung von Integra. Sie war völlig erschöpft; alleine eine Organisation zu leiten, war schwer, aber in letzter Zeit, wenn sich die Angriffe von Ghuls und Vampiren häuften und der Roundtable immer unruhiger wurde, war es noch schlimmer. Die Queen saß ihr auch schon seit geraumer Zeit mit dem Wunsch im Nacken, sie würde doch bitte endlich heiraten.
Die Freundin seufzte und rieb sich die Schläfen, Mitleid brachte Integra auch nichts. Das Einzige, was sie tun konnte, war, fleißig ihre Aufgaben zu verrichten. Sie ging in die Kantine und setzte sich zu ihrem Trupp, um zu essen und ein paar Neuigkeiten auszutauschen. Dann fingen die Übungen an und zur Dämmerung erschien auch Alucard auf dem Schießplatz. Wie üblich verschoss er Übungsmunition einfach nur um de Schießens Willen und traf jedes Mal ins Schwarze. Violet versuchte ihn möglichst zu ignorieren, was auch gut ging bis ...
„Holt eure Sachen, es gibt 'nen Angriff!“, befahl der Sergeant noch das Telefon in der Hand haltend. Endlich zeigten sich die Mistviecher! Vio sandte ein Dankesgebet an Gott, während sie zum Spind rannte um ihre Waffen rauszuholen. ... Doch dort war nichts. „ALUCARD!!!“ Ihr Brüllen ließ ein paar der Soldaten erschrocken zu ihr herumfahren und dann hörte sie auch schon seine schweren Schritte als er langsam auf sie zukam. Arrogant grinsend und mit dem Hut und dem bescheuerten Mantel von Abraham und der Sonnenbrille, die er immer trug. Zwei Schritte vor ihr blieb er stehen und blickte auf sie herunter. Sie reckte den Kopf und versuchte auf seine Augenhöhe zu kommen. Mit ihren knappen 1,90 m reichte sie fast an ihn heran. Mit ihren Militärstiefeln, die sie trug, kamen nochmal vier Zentimeter hinzu und so war der Größenunterschied unter zehn Zentimetern. „Miss Harker, gib es irgendwas, was Sie begehren?“ Er verbeugte sich immer noch grinsend vor ihr. „Verdammter Mistkerl! Wo. Sind. Meine. Waffen?!“
Alucard schaute sich gespielt erstaunt um bevor sich seine Mundwinkel weiter nach oben zogen und seine Haifischzähne zu sehen waren.  „Woher soll ich das denn wissen?“, fragte er betont unschuldig.
„Weil du, du verdammter, wahnsinniger, perverser, kindischer Nosferatu, nichts schöner findest als zu sehen, wie ich wütend bin. Also, noch einmal frage ich dich und du antwortest mir ehrlich, sonst trete ich dich dahin, wo's WIRKLICH weh tut. Wo hast du meine Waffen hin getan?“ Sein Grinsen war während der letzten zwei Sätze verschwunden und er verschränkte die Arme. „Violet, um eine Sache klar zu stellen: Ich bin nicht für alles verantwortlich, was mit deinem Eigentum passiert.“
Sie starrte auf seine Sonnenbrille und wünschte sich nichts weiter, als sie einfach herunterzureißen und in seine Augen zu sehen und zu wissen, ob er log oder die Wahrheit sprach. Bevor sie irgendetwas tun konnte, öffnete er wieder den Mund: „Aber, nur so nebenbei gesagt, deine Waffen liegen in der Biomülltonne.“ Sein wahnsinniges Grinsen zeigte sich wieder und er hielt sich den Bauch während er in Gelächter ausbrach.
Violet ging steifbeinig und Zähne knirschend an ihm vorbei, drehte sich dann wieder um und trat dem immer noch lachenden Vampir mit voller Wucht zwischen die Beine. Sie hörte ein überraschtes Keuchen direkt gefolgt von einem wütenden Knurren. „Was. Fällt. Dir. Ein?!“ Schneller als sie gucken konnte, hatte er sie an die Wand gedrückt und sein Reißzähne streiften ihre Kehle. Ihr Herzschlag und ihre Atmung steigerten sich so stark, dass sie befürchtete, sie würde einen Kollaps bekommen. „Was erlaubst du dir eigentlich?“ Auch wenn sie wusste, dass sie jetzt besser nichts sagen sollte, siegte ihre Zunge wieder über ihren Verstand und sie zischte: „Und was denkst du, wer du bist, dass du einfach meine Waffen entsorgen darfst? Würde es DIR gefallen, wenn ich deine Casull wegwerfen würde? In die Biotonne? Nein, oder?“ Seine Hand schloss sich um ihre Kehle und er drückte zu. Nicht fest genug, um ihr das Genick zu brechen, Luft bekam sie aber auch keine mehr. Ihre Sicht verschwamm und das letzte, was sie hörte, bevor sie in Ohnmacht fiel, war Integras schreiende Stimme.


Watsch. Integra holte noch einmal mit dem Gehstock aus, der zwar eigentlich Walter gehörte, da dieser ihn aber nicht brauchte, durfte er auch zweckentfremdet werden. Das Gesicht ihres Dieners war in Teilen aufgeplatzt und mit Schrammen übersät. Sie hatte ihm befohlen, sich nicht zu heilen, und daran hielt er sich glücklicherweise. „Weißt du, was hätte passieren können? Walter sagte, noch  zehn Sekunden und ihr Gehirn hätte angefangen abzusterben!“ Alucard blieb still und sah sie einfach nur mit diesen leuchtend roten Augen an. „Sag was!“, befahl sie. „Was soll ich sagen, Meisterin? Ihr wisst, was ich vorhatte. Ich hätte Violet umgebracht, wären Sie nicht eingeschritten.“ „Und? Darauf bist du jetzt mächtig stolz, wie?“, fauchte sie. Violet war immer noch ohnmächtig und Walter behandelte gerade ihre Quetschungen. „Nein, Meisterin.“ Sie stutzt. „Nein? Was soll das heißen?“ „Ich wollte dieser kleinen Hure den Hals umdrehen, ihr die Augen in den Höhlen zerplatzen lassen und ihr Blut trinken, aber als ich kurz davor war hatte ich ... îndoială.“ Integra zog die Augenbrauen hoch. „Und das-?“ „Das englische Wort ist Zweifel.“ „Wieso hast du das nicht gleich gesagt?“ Er zuckte mit den Schultern. „Auch ich vergesse mal Wörter. Also, was ich sagen wollte: Ich habe irgendwie gezweifelt, ob das was ich tat, mir tatsächlich Freude machen würde. Ich meine, ich wollte es mehr genießen. Sie schmecken und bis auf den letzten Tropfen aussaugen, sie pfählen und in der Sonne vertrocknen lassen. Hören wie sie um Gnade winselt, wenn sie gefoltert und vergewaltigt wird. DAS wäre reine Ekstase.“ Integra sah ihn angewidert an, fragte aber doch die Frage, die ihr auf der Zunge brannte: „Von wem würde sie gefoltert und geschändet werden?“ Er lachte auf. Es war ein kehliges Lachen und sein Kopf flog in den Nacken. „Na von wem wohl? Von mir und meinen Dienern.“
Für Integra war das zu viel. Wie hatte sie jemals denken können, dieses Monster zu kontrollieren? Er hörte ja nicht einmal auf sie, wenn sie es ihm zum tausendsten Mal befahl. Zumindest nicht in dieser Sache.


Sie erreichte Violets Zimmer und hielt vor der Tür an. Sie hörte gedämpfte Stimmen. Nach einem leisen Klopfen, schlüpfte sie in den Raum und schloss die Tür wieder.
Im Bett saß eine leichenblasse Frau, die ihrer Freundin ein bemitleidenswertes Lächeln schenkte. „Ihr geht es soweit gut“, schaltete sich Walter an Integra gewandt ein. „Ein paar Tage Ruhe und sie ist wieder fit.“ Integra nickte und setzte sich zu ihrer Kindheitsfreundin ans Bett. „Vio, hör mal. Ich glaube nicht, dass es hier für dich sicher ist. Alucard ... Er hat gerade eben sehr ausführlich beschrieben, was er dir antun möchte. Ich glaube - so schwer mir das auch fällt -, dass ich es um deiner eigenen Sicherheit wegen nicht verantworten kann, dich weiter zu beschäftigen.“ Violet riss die Augen weit auf, aber bevor sie was sagen konnte, fügte Integra hinzu: „Ich werde dir eine beachtliche Summe auszahlen, damit kannst du woanders anfangen. Früher wolltest du doch immer Anwältin werden, oder?“ Sie versuchte ein Lächeln, das kläglich scheiterte. „Ich werde mit der Queen und dem Premierminister reden. Wir müssen deinen Namen und deine Vergangenheit ändern, ja? Du darfst nicht dort bleiben, wo er dich finden kann.“ „Aber, aber...“, stotterte sie. „Ich- ich werde nicht einfach so weggehen!“ Das war das einzige, was ihr einfiel. Verzweifelt suchte sie nach weiteren Argumenten. „Er... er ist dein Diener. Du kannst ihm befehlen, dass-“ „Vio, er hört nicht immer auf mich. Er hat seinen eigenen Kopf und ich kann nicht arbeiten, wenn ich mir ständig darüber Sorgen machen muss, dass er dich foltert und ... für seine widerlichen Gelüste missbraucht. Bitte, geh einfach und lass das alles hier hinter dir.“ „Integra-“ „Nein! Ich meine es ernst! Er wird dich foltern und töten! Er ist ein Monster und er er wird nicht aufhören!“ Ihr standen Tränen in den Augen und auch Walter blickte betroffen zu Boden.
Hilfesuchend schaute die Soldatin von einem zum anderen, aber es half nichts. Sie hatten ihre Meinung entschieden. „Tegra, denkst du wirklich, dass - sollte er mir unbedingt etwas antun wollen -  dein Befehl, mir nicht zu folgen, ausreicht? Dass er mich dann in Ruhe lässt? Aus den Augen, aus dem Sinn? So funktioniert das nicht!“ Sie legte ihre Hand auf Integras Schulter. „Außerdem... Ich habe nie gedacht, sonderlich lange zu leben. Wenn ich schon durch den wahnsinnigen Woiwoden aus deinem Kerker sterben werde, kann ich auch die Wochen bis dahin noch mit meinen beiden einzigen Freunden und Vertrauten verbringen, oder?“
Das, was Violet sagte, hatte seine Argumente. Und doch brauchte es noch ein paar Versuche von ihrer Seite, um die beiden dazu zu bringen, sie nicht sofort wegzuschicken.



Die Tage vergingen während Alucard weiter auf Blut- und Alkoholentzug war und Integra zu Violets Sicherheit in ihrem Zimmer schlief. Nun, ein gutes hatte es zumindest: So viel Spaß hatten die beiden Freundinnen schon lange nicht mehr gehabt.
Nach anderthalb Wochen ließ sich Alucard, der sowohl das Blut als auch den Alkohol und die Missionen, die in letzter Zeit größtenteils die Soldaten übernahmen, vermisste, wieder bei Violet blicken. Er hatte einen Blumenstrauß dabei. „Hier.“ Er hielt ihn ihr fordernd und unter den wachsamen Augen Integras hin. Vorsichtig und auf das schlimmste vorbereitet packte sie den Strauß und legte ihn auf den Nachttisch. „Wieso schenkst du mir Blumen?“, fragte sie während sie ihn mit einem Blick fixierte. Sein Mund verzog sich zu einem wahnsinnigen Lächeln. „Riech mal dran, Harker.“ Kaum tat sie das warf sie auch schon den Strauch weg. „Knoblauch?!“, kam es ihr entgeistert von den Lippen. „Was soll ich denn bitte mit Knoblauch?“ Als hätte er nur auf diesen Gesichtsausdruck gewartet, drehte sich der Vampir mit einem manischen Lachen schon wieder um und verschwand im Schatten.
„Tegra! Was soll das?“, wandte sie sich an sie als hätte sie eine Antwort für alles. „Abraham hatte Knoblauchkränze als Abwehr gegen die Vampire benutzt. Vielleicht spielt er darauf an.“ Violet zweifelte daran. „Er hasst das Buch. Sogar mehr als er mich hasst.“ Darauf wusste auch Integra nichts zu antworten.


Noch in der gleichen Nacht wurde sie von schwarzen Schatten umschlungen, die sie knebelten und fesselten, sodass sie Integra nicht rufen konnte. Violet versuchte sich zu wehren, doch die Schatten waren zu stark und sie merkte, wie sie weggezogen wurde, weg aus ihrem Bett, ihrem Zimmer, rein in die unendliche Dunkelheit in der nichts außer Panik und Schmerzen existierte. Zumindest ersteres machte sich bereits in ihr breit, spätestens als sie Alucards dunkle Stimme in ihrem Kopf dröhnen hörte und als sich die schwarzen Fesseln in ihre Haut schnitten, spürte sie auch die Schmerzen zu genüge.
„Guten Abend, meine kleine Miss Harker. Es wird dich vermutlich freuen, zu hören, dass ich NICHT vorhabe, dich zu töten.“ Die Erleichterung, die sich in ihr ausbreitete, wurde schnell wieder zerstört. „Allerdings wirst du dir wünschen, dass du tot wärst“, fügte er fast sanft hinzu. „Du wirst mir als Blutspender dienen, bis sich kein Blut mehr in deinen Adern befindet und dann, wenn du dein menschliches Leben aushauchst und wieder zu neuem Leben erwachst, wirst du deine ganze Existenz mir verschreiben. Als meine Sklavin. Als eines der Monster, die du und Integra so sehr verachten. Bis in alle Ewigkeit.“ Die Fesseln lösten sich und sie fiel aus der Dunkelheit und den Schmerzen in die Kälte auf den Boden des Kellergewölbes. Als ihr Kopf die Steine traf und weiße Blitze explodierten, schrie sie auf, wohl wissend, dass niemand sie hier unten hören würde. Niemand außer ihm.
Als sie langsam den Kopf hob, sah sie ihn verschwommen. So wie dieses Monster immer da saß: Auf seinem Thron, in dem roten Kohlemantel Abraham van Helsings gekleidet, mit Hut und Sonnenbrille und seinem typischen Grinsen, das nur noch einer Grimasse glich, da es mehr als die Hälfte seines Gesichts einnahm.
Trotz allem - trotz den ganzen Schnitten in ihrem Fleisch, auf den Armen und Beinen und Torso, trotz dem dröhnenden Schmerz in ihrem Kopf – stand sie schwankend auf und versuchte einigermaßen selbstsicher zu wirken. „Integra wird dir das nie verzeihen, wenn du das tust.“ Er lachte auf, als hätte sie irgendetwas urkomisches gesagt. „Was ist so witzig, Psycho? Findest du, die Idee, dass Integra dich auf ewig verachten und hassen wird, etwa gut? Erregt dich das?“, giftete sie weiter. Wen interessierte es, was er jetzt, da er sie in seiner Gewalt hatte, mit ihr tun würde? Da konnte sie schon etwas mutiger werden. Er verstummte und sah sie lange schweigend, aber immer noch lächelnd an. „Du.“ Sie stutzte. „Was?“ „Du“, wiederholte er. „Du, kleine Harker, bist es, die so witzig ist. Stehst ihr mit zerrissenen Klamotten, blutend und zitternd vor mir und versuchst tapfer zu wirken. Dabei wissen wir beide, dass du nicht mutig oder tapfer bist, nicht wahr? Integra war immer die starke, die schlaue von euch beiden. Du warst immer nur der Ersatz.“ Ihr sackte ihr Herz in die Hosen. Woher wusste er das? Sie hatte niemals jemanden von diesen Bedenken erzählt. Sie hatte sie sich ja nicht einmal selbst eingestanden! „Woher ich das weiß? Kleine, so dumm bist du doch nicht!“, rief er ihr höhnend in Erinnerung. Ach ja, natürlich. Er konnte Gedanken lesen wie ein offenes Buch. „Das fällt dir ja früh wieder ein.“ Der Spott triefte nur so als er aufstand, um wohl das sich langziehende Gespräch beenden zu gehen. Aber so leicht würde sie nicht aufgeben, oh nein, auf keinen Fall!
Vio wusste, es würde keinen Sinn machen zu versuchen die Tür zu erreichen. Die Treppe war zu lang und er war schneller. Sie ging deshalb zum Angriff über. Ihre Ausbildung in den letzten Jahren musste doch zu etwas gut gewesen sein! Sie wusste, es gab Stellen, an denen auch der unsterbliche Urvampir empfindlich war. Und dann wieder welche, bei denen sie sich die Hände und Füße brechen würde. Naja, also auf Augen, Hals, Bauch, Schritt und Hacken zielen, gab komplizierteres.
Allerdings war es leichter gedacht als getan, da der Vampir ihre Absichten erkannt hatte und sie mit einem lasziven Schmunzeln bedachte, das sie nur noch mehr aufregte. „Komm her und versuche es. Es gefällt mir, wenn du dich wehrst.“
Brüllend rannte sie auf ihn zu und traf mit der Faust frontal seine Kehle woraufhin er röchelnd aber immer noch grinsend einen Schritt zurück trat. Ein zweiter und dritter Schlag folgten, die beide ihr Ziel verfehlten, weshalb sie mit dem Fuß ausholte und ihm zwischen die Beine trat. Oder eher treten wollte. Er fing ihr Bein mit der Hand ab und riss es hoch, sodass sie den Halt verlor und ihr Kopf den Boden erneut traf. Diesmal war der Schmerz stärker und blieb nicht bei dem im Kopf, nein, er wanderte weiter in die Halswirbelsäule und diese dann herunter. Als sie versuchte aufzustehen um weiter zu kämpfen, taten ihre Arme und Beine nicht, was sie befahl. Sie versuchte den Kopf zu drehen, um nach Alucard zu sehen, aber auch dass ging nicht. Was war hier los? Dann trat er mit ausdruckslosem Gesicht in ihr Blickfeld, um ihn herum diese Schatten mit den Augen, die er sein Eigen nannte. Vermutlich hielt er sie wieder damit fest. Wütend schrie sie ihn an, er solle sie los lassen, aber Sonnenbrille tat nichts, er beobachtete sie nur weiter. „Lass mich sofort hier los, verdammter Bastard!“, fauchte sie ihn erneut an. Diesmal bekam sie zumindest eine Regung: Seine Mundwinkel verzogen sich nach unten und alles was er sagte war: „ Nun ist unser Spielchen wohl zu Ende.“ Violet verstand nicht, was er dort sagte, aber sie wusste, dass es nichts gutes bedeutete als er sich zu ihr herunter beugte, sein Mund geöffnet und lange Reißzähne entblößend. Die Panik, die sie kurz zuvor noch mit dem Adrenalin unterdrückt hatte, kam jetzt explosionsartig in ihr hoch. „Was tust du?! Nein! Warte!! Bitte!“ Aber er beachtete ihre Rufe und Flehen nicht, auch nicht als sie dazu überging Rotz und Wasser zu weinen. Ja, Alucard hatte recht gehabt. Sie war nicht die Starke. Sie konnte schon ein einziger Wurf auf den Boden kampfunfähig machen, aber so wollte sie nicht sterben! Den rotgekleideten Vampir interessierte das allerdings wenig. Er schob einen Arm unter ihren Rücken, vermutete sie zumindest, fühlen tute sie nichts, aber sie merkte, dass sie hochgehoben wurde. Und Zärtlichkeit heuchelnd strich er ihr über die Wange – aber die Berührung war so weit weg – „Meine liebe Violet, ich kann dich nicht freilassen. Du hast einen Genickbruch. Du stirbst bald. Aber ich hätte auch so nicht vor gehabt, dich zu entlassen. Ich werde dich nicht entkommen lassen, nicht bis du zerbrochen und dein Wille verendet ist. Ich werde unser Spiel weiterspielen. Ich weiß nicht, wie es bei dir steht, aber ich freue mich schon darauf, mich mit dir richtig zu amüsieren.“ Ihr fielen wieder die Worte ein, die Integra gesagt hatte; „foltern, missbrauchen und töten“. Sie wünschte sich, sie könnte den Arm heben, ihn wegdrücken. Wieso war sie nicht stark genug? Wieso verlor sie gegen jemanden wie ihn? „Töte mich einfach…“, keuchte sie heiser und spuckte Blut aus, das sich in ihrer Luftröhre angesammelt hatte. Aber er dachte nicht im Traum daran, obwohl sie die Existenz der Vampire als solche verachtete, oder genau deswegen. „Wenn … ich wieder aufwache … werde ich mich erschießen…“ Alucard brachte ein belegtes Lachen zustande, zu sehr wünschte er sich die Tropfen ihres jungfräulichen Blutes, die seine ausgedorrte Kehle wieder benässen würden. „Das wirst du nicht. Denn ich werde es dir verbieten.“ Natürlich. Natürlich, würde er das. Das Privileg des Meisters. Er konnte seinen Dienern alles befehlen und sie mussten gehorchen, solange sie nicht sein Blut getrunken hatten.
Sie spürte wie sich die Ohnmacht über sie legte, sie dazu zwang, die Augen zu schließen. Das letzte, was sie in ihrer Zeit als Mensch hörte, ließ sie stocken, aber sie konnte die Worte nicht verarbeiten. Ihr Herz hatte aufgehört zu schlagen und ein wahnsinniges Monster machte sich über ihr Blut her, bevor es zu spät wäre.
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