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Game Of Love

GeschichteMystery, Romance / P16 / Het
Atemu Katsuya Jonouchi / Joey Wheeler OC (Own Character) Ryou Bakura Yami-Yuugi Yugi Mutou
27.06.2021
06.12.2021
38
86.669
3
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
25.11.2021 1.907
 
"Er sieht richtig schlimm aus. Aber ich glaube, es sieht schlimmer aus, als es ist", sagte Anzu, die Ryou zusammen mit Miho und Honda, bereits einen Besuch abgestattet hatte, als Jonouchi Yugi und Mia gesucht hatte. Sie wirkte ziemlich ignorant Yugi und Mia gegenüber, schenkte der Schwarzhaarigen aber einen finsteren kurzen Blick. "Miho ist übrigens heulend davongelaufen, als Ryou nach Mia gefragt und sie aber wiedermal total ignoriert hat. Du brichst wohl gern die Herzen anderer Mädchen, was Mia? Du weißt, wie sehr Miho Ryou mag, doch sie wird von ihm ignoriert und dich will er sehen. Das ist das Erste, was er gesagt hat. Wo ist Mia? Willst du also immer noch behaupten, zwischen euch ist nichts?", fing sie erneut an und Yugi sah aus, als würde ihm gleich der Kragen platzen. Das war doch nicht seine beste Freundin Anzu, die da vor ihnen stand. Die anderen ununterbrochen solche Dinge unterstellte und ständig nur Ärger und Streitereien heraufbeschwörte ... "Was? Ich weiß gar nicht was du meinst? Wie oft soll ich es noch sagen, zwischen Ryou und mir ist nichts! Ich weiß nicht, warum er nach mir gefragt hat. Yugi du musst mir glauben, ich habe keine Ahnung was hier eigentlich los ist." Mia war zum Heulen zumute. Niemals würde sie Yugi hintergehen, er war der einzige dem ihr Herz gehörte. "Anzu, hör endlich auf damit. Es ist nicht fair, was du Mia unterstellst. Ryou hat Miho schon immer ignoriert. Er hat schon immer versucht ihr klarzumachen, dass er nichts von ihr will. Schon lange bevor Mia überhaupt hier war. Also tu nicht so, als wäre die Sache mit Ryou und Miho und dass Miho deswegen traurig ist, Mias schuld."

Was versuchte sie damit eigentlich zu bezwecken? Dass er durch ihr feindseliges Verhalten Mia gegenüber nicht mehr wütend auf sie war? Dass er vergaß, dass sie die ganze Zeit über in Yami verliebt war und ihn nur dazu benutzt hat, um an Yami heranzukommen? So würde sie es bestimmt nicht schaffen, dass er ihr diese Tatsache verzieh. Nicht indem sie versuchte anderen irgendetwas zu unterstellen. "Du hast dich verändert, Yugi.", fing sie stattdessen an, anstatt auf Yugis Worte zu reagieren ... "Irgendwas ist passiert, oder? Mit dir und Mia! Ihr werdet beide rot im Gesicht." Warum war es für alle immer so offensichtlich, wenn irgendwas zwischen irgendeinen von Ihnen gelaufen war? ... "Das ist doch jetzt vollkommen egal!", fing Jonouchi plötzlich an sich einzumischen. "Ryou ist Krankenhausreif geschlagen worden und liegt da drin und hat Schmerzen. Aber anstatt euch um ihn zu kümmern und euch Sorgen um ihn zu machen, steht ihr hier draußen und streitet euch darüber, wer was mit wem hat. Das sieht euch gar nicht ähnlich Leute, was ist los mit euch? Wir waren alle mal ganz dicke Freunde, waren füreinander da und haben Spaß zusammen gehabt. Aber in letzter Zeit gerät alles aus dem Fügen. Ihr streitet oder schweigt euch nur an. Ihr habt euch alle verändert und leider nicht gerade unbedingt zum besseren, ihr solltet euch echt mal fragen, wo eure Prioritäten liegen. Was euch wichtiger ist. Unserer Freundschaft oder Streiten und sich gegenseitig Angreifen und Anschreien? Habt ihr das Band unserer Freundschaft etwa schon vergessen oder was ist los?", schrie er verärgert seine Freunde an und ballte seine Hand zu einer Faust. Die anderen verstummten daraufhin und blickten beschämt zu Boden.

Er hatte recht, es hatte sich einiges verändert. Alles schien auseinanderzufallen, schienen alles, was sie bereits zusammen erlebt hatten, in Vergessenheit geraten zu lassen und waren nur noch wütend und verärgert aufeinander. Mia gab sich wieder ein mal selbst die Schuld daran. Das war der Grund gewesen, warum sie sich freiwillig von der Gruppe loseisen wollte. Hatte mit ihrer Abwesenheit genau dieses Szenario verhindern wollen ... "Das ist alles meine Schuld Leute. Ich hätte mich von euch fernhalten sollen, so wie ich es vorhatte. Ich bin schuld, dass eure Freundschaft in die Brüche geht. Wenn ich nicht wäre dann ...", "Nein hör auf damit Mia, es ist nicht deine Schuld stimmts Leute?", unterbrach Yugi sie und blickte Jonouchi und Honda Hilfe suchend an. Sie waren doch wohl nicht der gleichen Meinung wie Anzu, oder? Doch die beiden schwiegen. "Ja, das hättest du. Du hättest dich fernhalten sollen und ich hätte dich gar nicht erst dazu drängen sollen, dass du mit uns zusammen auf den Ball gehst. Wenn ich akzeptiert hätte, dass du und Alina Einzelgänger seid, hätte ich dich vielleicht nie angesprochen und du oder Alina, hättet niemals die Chance bekommen, euch in unsere Gruppe zu drängen. Es ist also nicht nur deine Schuld, sondern auch meine, dass du es geschafft hast unsere Gruppe zu sprengen und unsere Freundschaft zueinander zu zerstören!" Entsetzt über Anzus Worte blickte Yugi sie an. Mia weinte stumme Tränen, musste ihrer Rivalin allerdings recht geben. Vielleicht sollte sie doch lieber auf Abstand gehen, auch wenn es Yugis und ihr Herz brach.

"Nein Mia, hör nicht auf sie bitte. Es ist nicht deine Schuld. Du hast nichts Falsches getan, okay? Sagt schon Jungs. Ihr seht das doch genauso wie ich, oder?", wollte er jetzt endlich eine Antwort von seinen besten Freunden. "Ist schon gut, Yugi. Sie hat recht, ich habe mich zwischen euch gedrängt, ich hätte auf Alina hören sollen. Dann hätte sie auch niemals Yukiko und Kyoko verletzt. Vielleicht hätten Alina und Yami dadurch auch nicht wieder zusammengefunden, aber wenigstens wäre zwischen euch alles so wie früher und würde eure Freundschaft nicht so auf die Probe stellen. Ich glaube es ist besser, wenn ich doch verschwinde und euch ab sofort aus dem Weg gehe, damit ihr euren Streit in Ruhe ausfechten könnt, ohne dass ich euch dabei im Weg stehe." Das Herz der Schwarzhaarigen schien in winzig kleine Teile zu zerspringen, während sie ihre Worte sprach und in Yugis feuchte Augen blickte. Doch war dies nun mal Tatsache und vielleicht mussten Yugi und sie es einfach akzeptieren, egal wie sehr es auch schmerzte. "Nein Mia, das, das meinst du doch nicht ernst. Ich will nicht, dass du gehst ... Ich liebe dich auch, hörst du. Ich will mit dir zusammen sein, Mia, ich habe mich für dich entschieden, also bitte, bitte geh nicht!", flehte Yugi sie an, sprach endlich die Worte aus, die ihm schon so lange auf der Zunge lagen. Sie musste es wissen, sie konnte doch jetzt nicht, alles, was sie bis jetzt aufgebaut hatten, einfach so hinwerfen, indem sie sich von Anzu verunsichern ließ. Doch wie es aussah, würde auch dieses Geständnis, auf das sie so lange gewartet und gehofft hatte, nichts an Mias Entscheidung ändern.

Mia legte ihre Hand auf Yugis Wange, lächelte ihm zu und hoffte, er würde sie dafür nicht irgendwann anfangen zu hassen. Zärtlich küsste sie ihn, vor den Augen aller anderen. Ein letzter Kuss zum Abschied. Es tut mir leid Yugi." ...

*~*~*


Versteinert saß Yami vor Alina, welche auf irgendeine Reaktion ihres Geliebten wartete. Vielleicht hätte sie diese Bombe doch nicht so schnell platzen lassen sollen? Und dann war da ja noch eine Sache, die sie ihm sagen musste. "Yami? Sag doch was!", berührte sie seine Wange zärtlich, irgendwann musste er doch wieder zu sich kommen, konnte nicht ewig wie eine Statue nur da sitzen. Nach einer gefühlten Ewigkeit schien Yami langsam wieder zu sich zu kommen. Mit so einer Nachricht hatte er ganz und gar nicht gerechnet. Obwohl er zugeben musste, dass daran wirklich etwas dran sein könnte, so unglaublich es sich für ihn auch anhören mochte. "Bist du dir sicher?", fragte er dann und Alina nickte. "Ja, das bin ich. Und da ist noch was." Das war also nicht alles, was sie ihm zu erzählen hatte. Yami seufzte, wie sollte er das nur seinem Hikari erklären? Seinem besten Freund und Seelenverwandten, der wahrscheinlich eine Reinkarnation, seines Eigens Fleisch und Blut, war. Die Frucht seiner Lenden. Er fürchtete sich jetzt schon irgendwie, vor Yugis Reaktion. "Yami? Soll ich weiter reden oder willst du das erst mal alles in Ruhe verdauen? Ich verstehe, dass es eine unglaubliche Nachricht ist, aber vielleicht ist das der Schlüssel zu meiner Befreiung aus dem Reich der Schatten. Nicht dass ich mir selbst vergeben muss, sondern akzeptieren muss, dass ich eine bestimmte Aufgabe habe und Yugi sowie Mia mit dir zusammen beschützen muss. Das noch etwas Schlimmes passieren wird und nur wir beide gemeinsam etwas dagegen unternehmen können."

Der Geist des Millenuimspuzzles erhob sich, suchte nach seinen Klamotten und zog sich wieder an. "Was ist mit Mia? Ist sie etwa deine Reinkarnation?", fragte er dann doch, Alina schüttelte ihren Kopf. "Das weiß ich nicht, ich denke nicht. Ich hoffe es zumindest, das würde nichts Gutes für Mia und Yugi bedeuten. Falls sie zueinander finden sollten." Das hoffte Yami auch, sonst könnte er Yugi vielleicht auch noch verlieren. Nicht auszumalen, wie Yugi reagieren könnte, müsste er ihm sagen, dass er nicht mit Mia zusammen sein durfte, weil sie die Reinkarnation der Mutter seiner Reinkarnation war. Doch dann war die Frage, wessen Reinkarnation war Mia und warum sah sie aus, wie eine modernere Version von Alina? ... Das alles wurde immer komplizierter und es schien keinen Ausweg aus dem ganzen Albtraum zu geben. "Was willst du mir noch sagen, Alina. Wenn es ebenso wichtig ist, dann sag es jetzt", blickte er auf seine Geliebte herab, die sich ebenfalls erhob und sich ihr kaputtes Kleid wieder anzog. "Ich denke, dass ich damals Selbstmord begangen habe, nachdem du ... du dein Leben und dein Gedächtnis zur Rettung der Welt geopfert hast und nachdem unser Sohn auf der Welt war. Das heißt, ich habe unseren Sohn im Stich gelassen Yami und das darf nie wieder passieren. Ich werde mich aus dieser Verantwortung nicht wieder herausziehen. Ich will Yugi und Mia mit dir zusammen beschützen, Yami, das bin ich beiden schuldig. Nur dass ich Mia diesmal anders beschützen werde, ich weiß nur noch nicht wie, aber deswegen bin ich hier, sind wir beide hier." ...

Yami schloss für einen kurzen Moment seine Augen, versuchte all diese Information erstmal für sich selbst zusammenzusetzen. Als er seine Augen wieder öffnete, stand Alina vor ihm, strich ihm eine seiner Haarsträhnen nach hinten, die sofort wieder in sein hübsches Gesicht fiel und sie liebevoll lächeln ließ. "Mein liebster Yami. Mein über alles geliebter Pharao. Du musst es Yugi und Mia nicht alleine sagen. Warte damit. Warte bis ich aus dem Schattenreich entkommen bin, dann sagen wir es ihnen gemeinsam. Ich weiß, das ist alles etwas zu viel auf einmal, aber alles ergibt dadurch etwas mehr Sinn, findest du nicht? Es muss einen Grund geben, warum auch meine Seele in dieser Zeit existiert und Mias Körper bewohnt hat. Wir stehen alle in Verbindung miteinander und wir müssen herausfinden welche das ist. Ich liebe dich Yami, ich liebe dich so sehr und ich will dir beistehen, egal was passiert, ich werde immer an deiner Seite sein und diesmal bis in alle Ewigkeit." Dann umarmte Alina ihren Geliebten. Yami erwiderte ihre Umarmung und ja, sie konnte sich darauf verlassen, dass sie nie wieder voneinander getrennt würden. Dafür würde er schon sorgen und auch das Alina endlich aus dem Schattenreich befreit werden würde, um mit ihm gemeinsam, dass zu beschützen, dass sie ebenfalls mehr liebten als alles andere auf der Welt.

Yugi und Mia!
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