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Ich werde dich immer lieben

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Krimi / P16 / Het
Dr. Anja Licht Franz Hubert OC (Own Character)
26.06.2021
19.09.2021
44
29.309
3
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29.06.2021 686
 
Vier Wochen später hatten die beiden Dorfpolizisten eine männliche Leiche entdeckt. Diese lag an einem Baum angelehnt und hatte eine große Platzwunde am Kopf. Die Pathologin war schon fleißig am untersuchen. Es hatte in der Nacht geregnet, weshalb der Boden nass und die Schuhe sehr dreckig waren. Doch es hielt niemanden vom arbeiten ab. „Der Mörder kann noch nicht weit sein, da die Leichenstarre noch nicht eingetreten ist.“, stellte sie fest: „Mehr gibt es nach der Obduktion. Zum Tatort: es gibt nichts auffälliges, zwar ein paar Fußabdrücke, aber hier laufen ständig irgendwelche Wanderer her. Der wird uns nichts verraten.“ „Super, dass die Tatorte immer so doof gelegen sein müssen.“, meckerte Hubsi mit ironischer Stimme.
Schneller als sonst war die Gerichtsmedizinerin fertig. Anja packte ihre Sachen ein und verschwand wieder vom Tatort. Vorher ging sie noch zu ihrem Ehemann. „Bis heute Abend.“, verabschiedete sie sich von ihm, mit einem Augenzwinkern. „Ich freue mich schon darauf. Ich liebe dich.“, sprach er zu ihr. Zum Abschied schickte er ihr noch einen Luftkuss zu. Die Pathologin winkte ihm noch zu und rief: „Ich dich auch! Servus Hansi.“ Dieser stand etwas außen vor und hatte alles beobachtet. Er beneidete die beiden sehr. Wie gerne hätte er auch so einen Seelenverwandten, wie die beiden ihn gefunden hatten. Plötzlich, Anja war gerade nicht mehr zu sehen, hörten die beiden ein Rascheln aus einem der Sträucher. Reflexartig drehten sich beide zu dem Strauch hin und zogen die Pistole aus ihrem Holster. „Polizei! Kommen Sie sofort hinter dem Strauch hervor!“, forderte Hansi den Unbekannten auf. Eine dunkle Gestalt erhob sich. Allerdings flüchtete sie. Sofort liefen die Polizeiobermeister der unbekannten Person hinterher. Dabei schien es so, als ob die Zeit schneller verlaufen würde. Ihre ganze Umgebung verschwamm um die beiden. Was zählte, war die verdächtige Person zu schnappen! Es ging immer tiefer in den Wald hinein. Zudem wurde es immer steiler. Viele Bäume oder Sträucher versperrten ihnen zusätzlich den Weg. Beiden gingen so langsam die Kraft aus, Hansi gab sogar auf. Doch Hubsi musste diese Person fassen. Sonst würde er sich nicht wohl fühlen und ein schlechtes Gewissen haben. Schließlich war der Unbekannte eine Verdächtige Person in einem Mordfall. Der Vorsprung wurde immer größer. So langsam spürte er jedes Körperteil. Seine Muskeln brannten wie verrückt, seinen Herzschlag konnte man auch als Erdbeben deuten. Er verfolgte die Person weiter, bis zu einer Lichtung. Diese gehörte bereits zum Lotharberg, einem beliebten Ausflugsziel für Wanderer. An der Seite ging es steil hinunter. Verwundert schaute er sich um. Die Person war weg, spurlos verschwunden. Sein Herz klopfte weiterhin bis zum Hals. Hier stimmte doch etwas nicht. Wo war die Person hin? Keuchend lehnte er sich gegen einen der vielen Bäume und schloss seine Augen. Eine kleine verschnauf Pause wird ihm wohl gegönnt sein. Warum machte er auch nicht regelmäßig Sport? Auf einmal spürte er eine Hand auf seiner Schultern. Diese bohrte die Fingernägel ganz tief und schmerzhaft in seine Haut hinein. Dies konnte nur der Unbekannte sein! Franz versuchte sich verzweifelt gegen die Gewalt zu wehren, doch er fühlte jeden Schlag, jeden Tritt, den Fall und schließlich den Aufprall auf den Boden. Es war etwas hartes gewesen, vermutlich ein Stein oder ein Fels. Sein Kopf brummte und sein Körper schmerzte stark. Mit schwacher Kraft drehte er sich um. Der oder die Unbekannte hatte ihn einen Abhang hinunter gestoßen. Vergebens versuchte er um Hilfe zu rufen, doch er war zu schwach dazu. Franz fühlte, wie das warme Blut sein Gesicht herunterlief. Zudem spürte er seinen Körper nicht mehr und ihm wurde kalt, sehr kalt. Absolut kein gutes Zeichen! Panik stieg in ihm auf. Würde er hier gefunden werden? Um ihn herum fing es an sich zu drehen und ihm wurde schwindelig. Vor lauter Panik krallte er sich an dem Felsen fest. Warum kam denn bloß keiner? Hubsi konnte ganz genau spüren, wie seine Kraft immer mehr verschwand. Doch er musste es schaffen! „Nur nicht aufgeben.“, murmelte er vor sich hin: „Denk an Anja.“ Allerdings spürte er immer mehr seine Wunden und diese innere Kälte. So sehr er es zu verhindern versuchte wurde alles, kurze Zeit später, schwarz vor seinen Augen.
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