Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Ich werde dich immer lieben

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Krimi / P16 / Het
Dr. Anja Licht Franz Hubert OC (Own Character)
26.06.2021
19.09.2021
44
29.309
3
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
27.06.2021 825
 
Gerade wurde ihm bewusst, wie sehr er seine Frau liebt. Wieder schlich er sich hinunter, um ihr einen Kaffee ans Bett zu bringen. Diesen verzierte er mit einem Herz aus Kakao. Die alte, knackende Holztreppe hinauf und dann wieder zu seiner bildschönen Frau. Anja schlief auf der linken Seite des Bettes, welche zum Fenster hin war. Der Raum war sehr traditionell eingerichtet. Einen großen, wuchtigen Holzschrank, ein großes Holzbett und auf, jeweils einer Seite, einen Nachtisch aus Holz. Die Sonne schien durch das riesige Fenster in den Raum und beleuchtete ihn so. Behutsam strich er über ihren Arm. „Guten Morgen mein Schatz.“, flüsterte er ihr zu. Sie drehte sich zu ihm und schaute ihn mit ihren verschlafenen, großen, rehbraunen Augen an. „Morgen!“, antwortete sie ihm verschlafen. Liebevoll überreichte er ihr den Kaffee. Anja setzte sich auf und nahm den Kaffee entgegen. „Danke Liebling. Bist du schon lange wach?“ „Nein, ich bin nur schon mal aufgestanden, damit ich dich nicht wecke.“ „Ich kann es gar nicht glauben, wir sind schon ein Jahr lang verheiratet. Das kommt mir alles wie gestern vor.“ „Mir auch.“ „Ich liebe dich, Franz.“ „Ich dich auch, mehr als alles andere.“ Ihre Lippen trafen sich zu einem Kuss. „Was sollen wir heute unternehmen?“, fragte sie motiviert. „Was hältst du von wandern?“, schlug er deshalb vor. „Wandern? Ernsthaft?“, entgegnete sie ihm entsetzt. „Warum nicht? Keine Sorge, wird nicht so lange sein. Wir können es auch einen Spaziergang durch den Wald nennen.“, versuchte er sie zu motivieren. Eigentlich war Anja nicht diejenige, die stundenlanges wandern mochte. Doch Hubsi wollte sie eigentlich nur zu der besonderen Stelle führen. Natürlich wollte er nicht wirklich mit ihr wandern gehen. Er mochte es selber nicht. Ohne groß weiter zu diskutieren nahm er ihre Hand und zog Anja aus dem Bett. Etwas demotiviert gab sie dann doch nach und machte sich fertig. In der Zeit bereitete Franz den zweiten Kaffee und ein kleines Frühstück vor. Dies bestand nur aus jeweils einer Scheibe Brot, die er mit Marmelade bestrich und jeweils einem Glas Orangensaft. Das Frühstück war schnell aufgegessen und sie waren noch schneller unterwegs.
Der gesamte Weg dauerte ca. drei Stunden. Währenddessen liefen sie durch viel Natur. Da die Sonne schon sehr stark schien, wurde ihnen schnell warm. Zum Glück hatte er noch die Flaschen in den See zum kühlen gelegt. Irgendwann kamen sie endlich an der Stelle an. Hubsi fragte sich, wie sie wohl reagieren würde. Ob es so sein werde, wie er es sich vorstellt? Die letzten Sträucher schob er zur Seite. Anja traute ihren Augen nicht. Da war doch tatsächlich ein Picknick vorbereitet! „Franz, warst du das etwa?“, fragte sie ihn verlegen. „Ja, ich bin extra ganz früh aufgestanden und hab das alles vorbereitet. Du glaubst doch nicht, dass ich freiwillig wandern gehe, ohne hinter Gedanke?“ Zum Dank umarmte und küsste sie ihn. „Danke, du bist der beste Ehemann, den man sich vorstellen kann.“, flüsterte sie ihm noch ins Ohr. Danach löste sie sich, um sein Werk zu bewundern. „Du hast ja sogar Badesachen mitgebracht!“, rief sie ihm begeistert zu. „Natürlich, damit wir uns nach dem anstrengenden Weg auch etwas abkühlen können. Keine Sorge, den Rückweg müssen wir nicht laufen. Ich hab einen Mietwagen gestern Abend hierhin gebracht.“ Überglücklich zogen sich die beiden ihre Badesachen an, um eine Abkühlung zu nehmen. Beide hatten sehr viel Spaß. Immer wieder tauchten sie sich gegenseitig unter, wie zwei frisch verliebte Teenager. Doch dann siegte der Hunger und sie liefen aus dem Wasser hinaus. Dabei holte Hubsi die Flaschen Wasser raus. Anja war etwas erstaunt über diese. „Keine Sorge. Das Wasser ist nur für den Durst. Ich hab natürlich noch etwas anderes eingepackt.“ „Du hast ja echt an alles gedacht.“, murmelte sie, bevor sie ihn küsste. Die Flaschen Wasser waren schnell leer und der Durst gelöscht. Deshalb war jetzt der Sekt an der Reihe. „Prost, auf uns.“, trank er ihr zu. „Auf unser erstes Jahr Ehe. Mögen wir immer so glücklich, wie in diesem Augenblick sein.“, prostete sie ihm zu. Der Sekt prickelte im Hals. Ein weiterer Kuss folgte. „Hier, Probier mal das Sandwich!“, forderte er sie auf, während er ihr eines der liebevoll, kleine, in Herzen geschnittene, frische Sandwich vorsichtig in den Mund schob. Genießerisch schloss sie ihre Augen. „Einfach himmlisch!“, schwärmte sie. Jedes Mal, wenn sie eines von Hubsis köstlichen Gerichten aß, wurde ihr sehr warm ums Herz. Immer wieder staunte sie über seine Kochkünste. Hubsi freute sich, dass es seinem Liebling so gut schmeckte. Schließlich hatte er sehr viel Mühe und Zeit darin investiert.
Den Rest des Tages verbrachten sie weiter an der Stelle und genossen die Zeit zu zweit sehr. Als es kalt wurde, verstauten sie die Sachen und fuhren mit dem Leihwagen zu sich nach Hause. Hubert war schon dabei, die Sachen aus dem Kofferraum zu holen, als Anja ganz nah zu ihm trat. „Du, ich kann mir was wesentlich schöneres vorstellen, anstatt hier die Sachen auszupacken.“, verführte sie ihn. „Ich auch.“, erwiderte er nur.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast