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Verbotene Affäre

GeschichteDrama, Erotik / P18 / Het
Brian Littrell
26.06.2021
22.07.2021
17
35.203
1
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22.07.2021 1.755
 
Zwei Stunden später fand sich Chloe mit Amy in einem Brautmodenladen wieder. Chloe sah all die schönen Kleider und legte überfordert die Hand auf die Brust. „Wow. Wo fängt man denn da an?“, fragte sie. Eine junge Verkäuferin trat an sie heran. „Guten Tag. Ich bin Vivian. Wie kann ich Ihnen helfen?“ Chloe lächelte. „Ich heirate morgen und benötige ein Kleid. Etwas schlichtes. Es ist nur für das Standesamt.“ Vivian nickte. „Folgen Sie mir.“ Amy hakte sich bei Chloe unter. „Ich bin total aufgeregt. Ich freue mich so für dich.“ „Ich bin so froh, dass du bei mir bist. Allein würde ich das nicht überleben.“ Amy lachte auf. Vivian zeigte Chloe die ersten Kleider. Hilfesuchend sah sie sich zu Amy um. „Du hast die Qual der Wahl“, lachte diese. Chloe biss sich nachdenklich auf die Lippe und deutete auf ein Kleid hinter Vivian. „Das von der Puppe?“, fragte diese. Chloe nickte eilig. „Wenn es verkäuflich ist.“ Vivian grinste, als hätte sie den Hauptgewinn gemacht. „Selbstverständlich, Mam“.“ Sie deutete auf die Umkleiden. „Gehen Sie bitte vorau. Ich bringe es Ihnen. Chloe betrat die Umkleide und schluckte. Dies war keine Umkleide. Das war ein Zimmer. Mit Getränken und Snacks. Zögerlich setzte sie sich auf das Samtsofa und spielte an Ihrer Tasche herum. Die Tür ging auf und Vivian kam mit dem Kleid herein. „So, da ist das gute Stück. Dann wollen wir mal. Darf ich Sie bitten sich auszuziehen? Ich helfe Ihnen bei Kleid.“ Chloe nickte leicht und hatte mächtig Herzrasen. Sie würde tatsächlich morgen heiraten.  Als sie einige Minuten später den edlen Stoff auf Ihrer Haut spürte überkam sie eine Gänsehaut. Mit gekonnten Handgriffen schloss Vivian das Kleid und raffte die angedeutete Schleppe. Chloe traute sich kaum in den Spiegel vor Ihr zu sehen. „Und was sagen Sie?“, hörte sie Vivian fragen. Zögerlich hob sie den Kopf und sah sich im Spiegel an. Augenblicklich traten Ihr die Tränen in die Augen. Es war perfekt. Irritiert über die Tränen sah sie zu Vivian. „Ist das normal?“ Vivian lachte. „Ja. Das ist ein gutes Zeichen. Sie sehen wunderschön aus. Es sitzt perfekt.  Wollen Sie es Ihrer Freundin zeigen?“ Chloe nickte glücklich und Vivian führte sie zurück zu Amy. Amy schlug die Hände vors Gesicht. „Oh mein Gott. Chloe. Das ist perfekt“, sagte sie und strahlte sie an. „Danke“, flüsterte sie und wischte sich Tränen aus dem Gesicht. „Möchten Sie noch etwas anderes probieren?“, fragte Vivian. „Nein. Dieses Kleid ist perfekt.“ Vivian nickte. Und ehe sich Chloe versah hielt sie Ihr Kleid in den Händen. Als sie zum Wagen liefen sah sie Amy an. „Das ist alles Wirklichkeit, oder? Ich träume das nicht?“ Amy grinste. „Nein, Süße. Du heiratest wirklich.“ Mit breitem Grinsen auf dem Gesicht fuhren sie zurück ins Loft. Amy verabschiedete sich in die Agentur und Chloe genoss einen Moment die Ruhe vor dem Sturm. Sie würde morgen eine verheiratete Frau sein. Sie grinste bei diesem Gedanken. Sie würde seine Frau sein. Sie biss sich auf die Lippe. Nach all den Schwierigkeiten und Stolpersteinen war sie angekommen. Er war angekommen. Er war ruhiger geworden. Gelassener. Nach wie vor verbissen das Beste aus der Firma und dem Team herauszuholen. Aber sobald er Zuhause war, war er einfach nur Brian. Sie seufzte und blickte auf den Kleidersack.  Sie konnte es kaum erwarten Ihm in diesem Kleid gegenüber zutreten. Sie zog am Reisverschluss, als sie die Tür hörte. Schnell ließ sie los und drehte sich schwungvoll um. Brian betrat schwer bepackt mit Akten das Loft. Er legte die Sachen auf dem Tisch ab und grinste breit, als er sie im Türrahmen stehen sah. „Hey“, sagte er und kam auf sie zu. Er nahm sie in den Arm und gab Ihr einen Kuss. Chloe zog eilig die Tür zu und schob Ihn ein Stück nach vorne. „Was ist? Hast du etwa Geheimnisse?“, fragte er neugierig. „Vielleicht“, grinste sie. „Warst du erfolgreich?“ Chloe grinste noch breiter. „Vielleicht.“ Brian seufzte. „Darf ich mal sehen?“ Chloe schüttelte energisch den Kopf. „Nein. Bitte lass es mir bis morgen. Ich will deinen Blick wenn du mich siehst in mich aufsaugen.“ Brian lachte und küsste sie. „Ich habe Hunger. Gehen wir essen?“, fragte er. „Gerne. Hast du denn Zeit?“, fragte sie und deutete auf die Akten. „Das kann warten. Das wird mich noch einige Tage um den Schlaf bringen. Jetzt will ich Zeit mit dir verbringen und nicht an die Arbeit denken.“ Chloe runzelte die Stirn. „Wer sind Sie? Und wo ist mein Verlobter?“ Brian lachte erneut und zog sie eng an sich. „Alles dein Verdienst“, flüsterte er liebevoll und küsste Ihre Wange. Er nahm Ihre Hand und verließ mit Ihr das Loft.

Eine halbe Stunde später saßen sie an der Strandpromenade. Brian lächelte sie verliebt an. „Unser letzter Abend in Freiheit“, sagte er und zwinkerte Ihr zu. Sie lachte auf und nahm einen Schluck Ihres Drinks. „Was denkst du ändert sich morgen?“, fragte sie. Brian lehnte sich zu Ihr. „Du trägst ab morgen meinen Namen. Du glaubst gar nicht wie stolz ich darauf bin, dich allen als meine Frau vorzustellen.“ „Du glaubst gar nicht wie sehr ich mich darauf freue.“  Sie legte Ihre Hand auf seine und streichelte über seinen Handrücken. „Magst du mir erzählen, was dich so beschäftigt in der Agentur?“ Brian seufzte leise. „Eigentlich nicht. Nicht heute. Ich will dich nicht damit belasten. Du wirst noch früh genüg in den Genuss von all dem kommen.“ „Du weißt wir müssen das nicht so machen. Ich wäre auch mit einer anderen Position zufrieden.“ „Aber ich nicht. Du bist talentiert. Du lernst unheimlich schnell. Du hast mein vollstes  Vertrauen. Das kann ich doch nicht einfach so ignorieren. Da schneide ich mir ja ins eigene Bein.“ Sie lächelte verliebt. „Ich seh schon. Ich habe keine Chance dich umzustimmen die ganze Firma auf den Kopf zu stellen.“ „Willst du etwa nicht mehr heiraten?“ „Oh doch. Du wirst mich nicht los. Aber ich möchte nur sicher gehen, dass dir bewusst ist was du alles veränderst.“ Brian spitze die Lippen und dachte einen Moment nach. Schließlich lehnte er sich vor und legte seine Hände an Ihre Wangen. „Es ist Zeit für Veränderungen“, sagte er ruhig. „Ich habe lange genug allein die Zügel in der Hand gehabt. Ich freue mich auf den neuen Wind, den du in die Agentur bringen wirst. Wahrscheinlich werden wir auch aneinandergeraten und unterschiedlicher Meinung sein. Aber darauf will ich mich nur zu gerne einlassen.“ Er gab Ihr einen sanften Kuss und lehnte sich wieder zurück. Sie seufzte leise. „Du bist ein Buch mit vielen Siegeln“, sagte sie leise. „Was?“, fragte er lachend. „Du überrascht mich immer wieder. Ich entdecke jeden Tag eine neue Seite an dir.“ Brian nippte an seinem Glas. „Und welche gefällt dir am Besten?“ Chloe biss sich auf die Lippen und betrachtete Ihn einen Moment. „Hör auf damit“, sagt er und fuhr sich übers Kinn. „Womit?“, fragte Chloe. Er zeigte auf Ihre Lippen. „Ist eine Angewohnheit“, murmelte sie. „Ich weiß. Und es macht mich ganz wahnsinnig“, gestand er streng. Sie grinste. „Diese Seite gefällt mir.“ Brian hob eine Augenbraue. „Und ich werde ganz verrückt, wenn du in deinen maßgeschneiderten Anzügen in die Firma kommst. Der strenge Blick dazu. Uhhh… ganz gefährlich“, flüsterte sie. Brian lehnte sich zu Ihr. „Soll ich den Boss spielen?“, fragte er und legte seine Hand auf Ihren Oberschenkel. Augenblicklich durchflutete sie eine Hitzewelle. Sie schluckte. „Was würde der Boss jetzt tun?“ Seine Miene wurde strenger. „Der Boss würde aufmerksam dem Bericht der Projektmanagerin lauschen. Nebenbei ein paar Mails checken“, flüsterte er Ihr ans Ohr und fuhr mit der Hand unter Ihr Kleid. Sie japste nach Luft und biss sich erneut auf die Lippen. „Und wenn der Bericht zu meiner Zufriedenheit wäre, würden wir uns ums Budget kümmern.“ Seine Hand fuhr in Ihren Slip. „Brian“, hauchte sie. „Wir sind …“, sie schloss die Augen und versuchte Ihre Atmung zu kontrollieren. „Gib keinen Ton von dir“, mahnte er und schob seinen Finger in sie. Chloe biss sich so heftig auf die Lippe, dass sie das Blut schmecken konnte. Sie hatte das Verlangen laut auf zu schreien. Brian sah zufrieden zu, wie sie mit sich kämpfte. Chloe sah Ihn voller Verlangen an und legte Ihre Hand an seinen Arm. Sie krallte Ihr Fingernägel in seinen Unterarm. „Nicht kommen. Noch nicht“, flüsterte er und lehnte sich zurück. Sein Finger glitt heraus und er lächelte charmant, als das Essen serviert wurde. Chloe presste die Schenkel zusammen und griff eilig nach dem Drink. „Guten Appetit“, sagte der Kellner und Chloe lächelte leicht verkrampft.
„Lass es dir schmecken“, sagte Brian grinsend. Chloe sah Ihn sprachlos an und griff nach der Gabel. „Wenn wir verheiratet sind, hört das auf“, sagte sie. Brian sah fragend zu Ihr. „Was hört auf?“ „Diese Spielchen.“ „Ich dachte, dass gefällt dir.“ Chloe legte die Gabel weg und lehnte sich zu Ihm. „Sie gefallen mir, wenn sie zu Ende gebracht werden. Das ist Folter.“ Brian nickte grinsend. „Verstehe. Soll ich weitermachen?“ Chloe begann zu essen. „Untersteh dich“, zischte sie. Brian verkniff sich ein Grinsen und genoss den Blick den sie Ihm bot. Sie fuhr sich angespannt durch die Haare und rutschte immer wieder unruhig auf dem Stuhl herum. „Alles ok?“, fragte Brian belustigt. Sie knallte die Gabel auf den Tisch und fälschte ein Lächeln. „Erklär mir etwas: Wie zur Hölle machst du das? Wie kann man bitte so sein? So beherrscht, ja fast schon kühl!“ Brian legte seine Gabel zur Seite und lächelte. „Jahre lange Übung.“ Chloe rollte mit den Augen. „Mit wie vielen Frauen hast du das schon gemacht?“ „Das willst du nicht wirklich wissen.“ „Doch das will ich. Wir heiraten schließlich morgen.“ Brian lehnte sich im Stuhl zurück und spielte mit dem Glas vor Ihm. „Nach der Sache mit Morgen habe ich niemanden an mich heran gelassen. Ich hatte eine Reihe von  Bekanntschaften für den Spaß.“ „Wie viele?“, unterbrach Chloe Ihn. Er seufzte. „Das weiß ich nicht. Ich habe nicht gezählt. Es war alles belanglos. Aber das was wir haben, ist exklusiv. Das habe ich nicht mit anderen gemacht.“ Chloe spitzte die Lippen. „Du hattest also keine Dates? Keine Dinnerabende? Keine Frau die bei dir geschlafen hat? Keine Beziehung?“ Brian schüttelte den Kopf. „Nein. Nichts davon. Du bist die erste, die das geschafft hat.“ Chloe nahm einen Schluck Wein. „Und ich werde die letzte sein“, sagte sie bestimmt. „Ich bitte darum“, sagte Brian und grinste. „Du bist besonders. Das habe ich dir schon bei unserem Kennenlernen gesagt. Dich will ich behalten, bis an mein Lebensende.“ Chloe schüttelte den Kopf und lachte. „Ich nehme dich beim Wort.“
 
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