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Verbotene Affäre

GeschichteDrama, Erotik / P18 / Het
Brian Littrell
26.06.2021
28.08.2021
26
57.701
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26.06.2021 1.442
 
Mit Herzrasen sah Chloe die Fensterfassade herauf. Da oben war sie. Die mächtigste und erfolgreichste Marketingagentur des Landes. Für jeden Studenten war es das Ziel seines Lebens: Dort ein Praktikum machen. Chloe schluckte schwer. Sie war eine von zwanzig auserwählten Studenten, die nun drei Monate in der Agentur ein Praktikum machen durften. Sie seufzte und spürte eine Hand auf Ihrem Arm. Sie drehte sich um und grinste. „Bist du bereit?“, fragte Amy und hakte sich unter. „Wir haben keine Wahl, oder?“ Amy lachte auf. „Hast du etwa Angst? Du bist Jahrgangsbeste. Das wird doch ein Kinderspiel für dich. Ich darf Angst haben.“ Chloe schüttelte den Kopf. „Blödsinn“, murmelte sie und lief auf den Aufzug zu. „Ich habe keine Angst. Aber Respekt. Du weißt was sie alles über Ihn erzählen.“ Amy grinste leicht. „Ich konzentriere mich nur auf die Aussagen, dass er echt heiß aussehen soll.“ Chloe lachte leise auf. Amy war eine sehr lebensfreudige Frau und sah immer das positive im Leben. Sie war froh, dass Amy mit dabei war. Langsam stiegen sie aus dem Aufzug und betraten die Agentur. Es war eine sehr moderne, edle Einrichtung. Amy drückte Chloe an sich heran. „Das wird großartig“, flüsterte sie. Chloe nickte leicht. Das war Ihr großer Traum. Sie wollte seit Beginn Ihres Studiums in dieser Agentur arbeiten. Und nun war sie tatsächlich hier. Eine brünette junge Frau beäugte beide missbilligend. Chloe blinzelte irritiert, doch Amy zog sie mit sich und ignorierte sie. Beide stießen zu den anderen Anwärtern, als eine Dame im schicken Hosenanzug auf sie alle zutrat. Es wurde augenblicklich still. „Guten Tag zusammen. Mein Name ist Elena Henderson. Ich bin die Projektmanagerin. Ich freue mich Sie alle hier begrüßen zu dürfen. Dies ist die Chance Ihres Lebens. Nutzen Sie sie. Sie werden in den nächsten zwei Wochen besondere Aufgaben gestellt bekommen und Ihr Talent unter beweis stellen können. Wir werden Sie genau beobachten und beurteilen. Und dann trennen wir die Spreu vom Weizen. Zehn von Ihnen werden uns in zwei Wochen bereits verlassen. Der Rest kämpft um die drei freien Stellen als Juniorprojektmanager. Mr. Littrell wird Sie morgen noch einmal persönlich begrüßen und noch ein paar Worte an Sie richten.“ Sie sah in die Runde. Es war jedes Jahr aufs Neue spannend, dieses Praktikum zu begleiten. Auch Sie hatte vor zehn Jahren so begonnen. „Sie bekommen gleich von Miss Rivera Ihre Zugangskarten und die Codes für die PCs und dann sehen wir uns alle morgen pünktlich um 08:00 Uhr.“ Applaus erfüllte das offene Büro und Elena lächelte leicht. Amy strahlte Chloe an. „Lass uns feiern gehen“, sagte sie. „Sehr gute Idee“, kam es neben Ihr. Ein junger Mann grinste schelmisch. „Ich kenne einen guten Club. Ich kenne den Besitzer. Ich kann die VIP-Loge reservieren.“ Amy lächelte. „Und wer bist du? Meine Mum hat mir beigebracht nicht mit Fremden mitzugehen“, sagte sie grinsend. „Wie unhöflich von mir. Ich bin Marc und das ist mein Freund Drew. Wir kommen aus Harvard.“ Beide reichten Chloe und Amy die Hand. „Ich bin Amy und das ist meine beste Freundin Chloe. Wir sind aus Stanford.“ Marc nickte. „Ich sehe schon. Die starke Konkurrenz“, sagte er grinsend und klatschte in die Hände. „Also, wie sieht es aus? Kommt Ihr mit?“ Amy sah zu Chloe. „Ich mag nicht“, sagte sie leise. „Ich will ausgeschlafen sein.“ Amy stupste sie an. „Los, sein kein Frosch. Nur ein Drink. Bitte.“ Amy blinzelte flehend. Chloe seufzt. „Na schön. Aber nur ein Drink.“ Amy gab Ihr einen Kuss auf die Wange. „Ich hole mal unsere Sachen“, murmelte Chloe und geht an den Empfang. „Name?“ „Chloe Charlton und Amy Smith.“ Die Dame nickt und überreicht Ihr die Unterlagen. „Vielen Dank“, sagte Chloe lächelnd. Amy kam auf sie zu und strahlte. „Man ist der süß“, sagte sie und nahm die Unterlagen von Chloe entgegen. „Wer von den beiden?“ „Der Kleine. Drew.“ Chloe lachte. „Du bist eine Spinnerin. Du solltest dich auf das Praktikum konzentrieren, statt zu flirten.“ „Falsch. Du solltest dich ein bisschen entspannen und das Leben nicht immer so ernst nehmen. Heute Abend will ich dich gut gelaunt sehen. Das wird uns guttun, nach all den Klausuren.“ Chloe seufzte und trat aus dem Gebäude. „Sei pünktlich“, sagte Amy und winkte sich ein Taxi heran. „Sicher“, murmelte Chloe und sah dem Taxi hinterher. Sie hatte keine Lust sich heute Abend zu betrinken. Noch weniger Lust hatte sie zu flirten. Sie wollte diesen Job. Dafür musste sie sich auf das wesentliche konzentrieren. Leicht frustriert machte sie sich auf den Weg in Ihr Appartement.



Einige Stunden später stand sie in dem Club und fühlte sich mächtig unwohl. Sie zupfte an Ihrem
Kleid herum und sah sich suchend nach Amy um. „Wo steckst du bloß?“, murmelte sie. Sie wollte nicht hier sein. Sie wollte in Ihr Bett. Sich ausschlafen. Fit sein für morgen. „Entschuldige bitte“, kam es endlich von Amy. Sie hatte Marc und Drew im Schlepptau. „Schon gut“, knurrte Chloe. Marc grinste verschmitzt. „Siehst klasse aus“, sagte er zwinkernd. Chloe blinzelte irritiert. „Danke.“ „Los, kommt. Da oben ist unser Platz.“ „Ich hole mir einen Drink“, sagte Chloe und deutete auf die Bar. „Da oben werden wir bedient“, sagte Marc. Sie seufzte. „Ich gehe an die Bar“, sagte sie bestimmt und machte sich auf den Weg zur Bar. „So ein Schnösel“, murmelte sie und bestellte sich einen Cocktail. Lächelnd nahm sie diesen entgegen. „Danke“, sagte sie. Schwungvoll drehte sie sich um und ehe sie sich versah, stieß sie mit jemandem zusammen und Ihr Cocktail landete auf dem Hemd des Mannes. Erschrocken hielt sie die Hand vor den Mund. „Oh mein Gott. Verzeihung.“ Der Mann sah auf und sah Chloe an. Sie hielt inne und schluckte schwer. Er war groß, muskulös und hatte faszinierende Augen. Ihr Herz begann zu rasen. Sein Blick ließ sie fast vergehen. „Sie schulden mir was“, sagte er und ein charmantes Lächeln legte sich auf seine Lippen. „Ich … ähm … was?“, stammelte sie irritiert. Er lachte auf. „Sie schulden mir etwas“, wiederholte er. „Ja. Ach so. Ja. Die Reinigung. Klar.“ Wieder lachte er. Sie war süss. Sie sah sehr gut aus. „Nein, dass kann ich mir selbst leisten. Sie schulden mir einen Drink. Als Entschädigung.“ „Sie haben meinen Drink auf Ihrem Hemd“, sagte sie und lächelte leicht. „Touché“, lachte er auf. Chloe entspannte sich etwas. „Was möchten Sie trinken?“, fragte er. „Überraschen Sie mich“, sagte sie und setzte sich zu Ihm an die Bar. Er drehte sich zum Barkeeper und bestellte neue Drinks. Er sah wieder zu Ihr. „Jetzt müssen Sie mir Ihren Namen verraten“, sagte er lächelnd. „Ich bin Chloe.“ Er reichte Ihr die Hand. „Freut mich dich kennenzulernen, Chloe. Ich bin Rok.“ Sie schüttelte seine Hand. „Rok? Ein ungewöhnlicher Name.“ „Mein Spitzname“, kam es grinsend. „Und dein richtiger Name?“, fragte sie und nahm einen Schluck Ihres Drinks. „Brian“, sagte grinsend. „Erzähl mir von dir“, fuhr er fort und sah sie interessiert an. „Ich bin uninteressant“, murmelte Chloe und rührte mit dem Strohalm in Ihrem Cocktail herum. Brian musterte sie. „Also ich glaube nicht das du langweilig bist.“ Chloe lächelte schüchtern. „Nein? Wie würdest du mich bezeichnen?“, fragte sie mutig. Sie war überrascht über sich selbst. Sie flirtete mit einem Fremden. Und es gefiel Ihr. Dieser Mann hatte in Ihr etwas ausgelöst, dass sie noch nie erlebt hatte. Brian nippte an seinem Drink. „Das ist einfach: Schön. Sexy. Faszinierend.“ Chloe schoss die Röte ins Gesicht. Sie wollte es verstecken, doch es gelang Ihr nicht. Sie räusperte sich. „War das schon alles?“, fragte sie. Irritiert über Ihre Frage schüttelte sie innerlich den Kopf. Das muss an dem Drink liegen, dachte sie und schluckte schwer. „Nicht mal annähernd“, sagte Brian verschmitzt. Seine Stimme war rau. Er musterte Chloe von Kopf bis Fuss. Ein verführerisches Lächeln lag auf seinen Lippen. Chloe spürte, wie Ihr heiß wurde. Sie war erschrocken über sich selbst. Sie hatte noch nie kopflos gehandelt. War es dieser Mann, der sie so verrückt machte? Brian spürte Ihre Unsicherheit und wechselte problemlos in einen entspannten Small Talk. „Mit wem bist du hier?“, fragte er.
„Mit meiner besten Freundin und ein paar Kollegen.“ Brian nickte leicht lächelnd. „Willst du zu Ihnen gehen?“ Chloe schüttelte, ohne nachzudenken den Kopf. „Nein. Mir gefällt es hier“, sagte sie und lächelte schüchtern. Brian grinste und leerte sein Glas. „Was hältst du davon, wenn wir von hier verschwinden?“ Chloe schluckte und nahm einen Schluck Ihres Cocktails. Sie wusste genau, worauf dies hinauslief. „Wohin willst du?“, fragte sie. Er lehnte sie zu Ihr heran. „Brauchst du darauf wirklich eine Antwort?“, flüsterte er an Ihr Ohr und Chloes Körper war bedeckt mit Gänsehaut. Er hielt Ihr seine Hand hin und sie rutscht vom Hocker. Lächelnd führt er sie aus dem Club.
 
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