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Ein Schicksal kann sich immer in ein Wunder verwandeln du musst nur an Magie glauben!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P18 / Gen
25.06.2021
15.01.2022
6
17.065
1
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15.01.2022 3.831
 
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Hallo ihr Lieben so nun geht es für Finnya und ihr Abenteuer in Mittelerde auch schon weiter. Ich wünsche gaanz besonders dir meine liebe Finnya viiiel Spaß beim Lesen! <3 Ich hoffe du freust dich über das Kapitel und ihr anderen da draußen hoffentlich auch also dann meine süßen das Kapitel ist eröffnet! ;*


Glg eure Mäggie Chan ly all! <3

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Finnya war das ganze ein wenig peinlich. „Tut mir echt leid ich hab manchmal echt Probleme mit meinen Muskeln.“ Gestand sie. „Ich kenne mich damit aus, du musst dir darüber also keine Sorgen machen.“ Meinte Legolas lächelnd. Tauriel verabschiedete sich zunächst wieder. Finnya nickte ihm zu und setzte sich wieder normal hin. „Es ist nur so…dass ich bei mir zuhause kaum Liebe bekommen hab…und größtenteils fast nur allein war.“ Gestand sie ihm. „Ach so ist das warum das denn?“ fragte er nach. „Naja meine Eltern…waren immer arbeiten und hatten nur selten Zeit für mich…und ich durfte kaum was allein machen…“ meinte Finnya zurückhaltend. „Das klingt ja echt schrecklich…ich meine wie soll man denn da selbstständig werden?“ Legolas überlegte. „Tja das würde ich auch gerne mal wissen.“ Gab Finnya zurück. „Deshalb bist du auch so zurückhaltend und schüchtern oder?“

„Ja anfangs immer.“ Gab Finnya zu. „Das ist verständlich diese Welt hier ist sicher neu für dich.“

„Ja..kann man so sagen..“

„Ich kann es gut Nach vollziehen…nun du kannst dir aber sicher sein dass du hier keine Angst haben musst solange du dich an unsere Regeln hier hältst und nichts Verbotenes tust, und du kannst immer fragen wenn du was wissen möchtest oder nicht verstehst.“ Erklärte der Prinz ihr. „Ich weiß versteh ich, eigentlich bin ich abgesehen von damals eh keine die Ärger macht oder so.“ Finnya lächelte. „Abgesehen von damals?“ wollte Legolas wissen. „Naja ich war mal gewalttätig früher in der Schule.“ Erklärte sie. „Achso…also mit dem Rollstuhl…ich mein das sieht man dir überhaupt nicht an, Ich zumindest, hätte dich sicher nie so einschätzen können.“ Meinte er überlegend. „Ach ich glaube da bist du nicht der einzige…naja Mobbing ist eben nichts schönes und auch nicht ständig verpetzt zu werden.“ Jedes Mal wenn Finnya ihm in die Augen sah wurde sie rot. Nanu?! Was war denn da los? „Oh ja solche Leute sind wirklich schlimm schon allein wenn dessen Leben so langweilig ist dass sie meinen das Leben anderer zu Kritisieren oder gar zerstören zu wollen…“

„Ja das sehe ich auch so.“ Finnya sah ihn traurig an. „Aber Finnya, ich glaube nicht dass das jemand besonderen wie dich kümmern muss.“ Wieder lächelte er leicht. „Danke für die Aufmunterung, nein mittlerweile steh ich drüber weil es ist ja genauso wie du gesagt hast.“ Antwortete sie und musste selbst lächeln. Während sich Finnya mit Legolas unterhielt war Gandalf unterdessen bei König Thranduil im Palast angekommen um mit ihm einige Dinge zu besprechen. Denn der Elbenkönig hatte schließlich noch einige Fragen über das Blonde Mädchen und wenn sich einer am besten auskannte war es ja wohl Mithrandir. Zumindest sollte Gandalf ihn doch eventuell über diese neumodischen Dinge aufklären können die Finnya gehörten. Er kannte sich mit reisenden aus anderen Welten wesentlich besser aus als Thranduil.




Zumal diese Begegnung mit Finnya ihm zum ersten Mal passiert war. Er hatte zwar schon von Reisenden aus anderen Welten nach Mittelerde gehört aber noch nie so etwas selbst erlebt. Er hätte sich wohl nie träumen lassen dass er mal so etwas Außergewöhnliches Erleben würde. Es war neu für den Elbenkönig. Dennoch schaffte er es leicht Finnya natürlich nicht als Feind oder Bedrohung für sein Reich anzusehen weil keins dieser Dinge auch nur im Geringsten auf sie zutraf. Er konnte sicher ein wenig mehr erklären was die technischen Geräte anging denn schließlich existierten in Mittelerde noch Keine Laptops, Tablets oder Handys. Das einzige was es gab waren Steckdosen welche mit Magiestrom betrieben wurden. Eine komplett andere Art als auf der Erde. Nun sollte der Zauberer einen Blick auf Finnyas Sachen werfen. Natürlich trank er zunächst mit dem Elbenkönig erstmal seinen Nachmittagstee. Dies war Brauch wenn ein Gast wie Gandalf im Königreich der Elben auftauchte und es für angemessen erachtete eine Weile zu bleiben. Nach dem Tee sah sich nun auch Gandalf Finnya’s Sachen an. Ihre Unterlagen und ihre saubere Schreibschrift verrieten dem Zauberer dass Finnya in ihrer Welt womöglich auch eine wichtige führende Rolle zu spielen hatte und in einem Rat ein hohes Mitglied zu sein schien denn die Personen im Rat vertrauten ihr und auch solche Notitzen waren in ihren Unterlagen zu finden. Unter anderem auch Unterlagen und ein paar offene sauber Dokumentierte Streitfälle fand er von Menschen die wohl nicht so ganz wussten wie man sich höflich bei der Arbeit zu verhalten hatte. Auf Finnyas Arbeit ging es schließlich auch mit um den sozialen und respektvollen Umgang. „Finnya scheint in ihrer Welt eine Art Richterrolle neben dem Streitschlichten zu spielen wie es mir scheint.“ Erklärte Gandalf während er sich sorgfältig und darauf achtend ja nichts kaputt zu machen die Dokumente Finnyas durchlas.



„Ja so was habe ich tatsächlich auch schon gelesen…nur wollte ich doch gern wissen was jemand der fast jeden Tag das Unmögliche erlebt dazu meinen könnte, Gandalf ich denke ihr kennt euch mit reisenden besser aus als ich es jeh könnte…jedenfalls wenn sie von einer anderen Erde stammen.“ Erklärte der Elbenkönig ihm. „Sicher….aber ich bin kein Meister im Wissen über das Multiversum….mein Wissen darüber das was ich weiß  habe ich mir auch aus zahlreichen Büchern und einzelnen Fällen von Reisenden angeeignet.“ Meinte Der Zauberer sachlich. „Es geschehen doch immer wieder Wunder hier in Mittelerde…abgesehen von unserer elbischen Magie.“ Antwortete der Elbenkönig mit einem hauch Faszination in seiner Stimme. „Nun ja da gebe ich euch recht mein Herr.“ Meinte Gandalf zustimmend. „In Finnyas Aufzeichnungen konnte ich heraus lesen dass sie wohl auch Dinge aus Holz herzustellen scheint wobei aber Finnya eher mehr in der Büroarbeit tätig ist und sich um zahlreiche Dokumente kümmert, ihre Firma wie sie es beschreibt hört sich wirklich sehr interessant an was die ganze Technik betrifft….zum Beispiel druckt sie wohl Papier mit einem Elektrischen Gerät und es gibt sogar Elektrische Kopierer in ihrer Welt.“ Er schien interessiert an Finnya’s Welt zu sein. „Nun es ist deutlich zu erkennen dass Finnya aus einer sehr modernen Welt stammen muss.“ Gab auch der Zauberer zu. „Das lässt sich an ihren Geräten gut erkennen außerdem ist ihre Schrift nicht mit Feder sondern auch sehr oft anders verfasst worden. „In ihrer Welt nennt man das wohl Kugelschreiberschrift.“ Meinte Gandalf. „Also verwendet sie Stifte?“

„Unter anderem aber es ist auch vieles bederuckt…anders als mit einer Schreibmaschine.“

„Gut möglich dass sie dieses aufklappbare Ding da benutzt haben muss…und in ihrer Welt bestimmt einfach nur ausgedruckt hat.“ Meinte der Elbenkönig, schließlich lebte er ja nun auch nicht hinterm Mond. „Finnya ist äußerst intelligent, ich denke bis wir für ihr Reiseproblem eine Lösung gefunden haben könnte sie hier viel anfangen.“

„Meint ihr sie vermisst ihre Erde?“

„Nun es ist ihr zuhause….würdet ihr euer Heim nicht auch vermissen?“

„Doch sehr…außerdem ist mein Volk hier sowieso am sichersten wie du ja weißt Mithrandir.“

„Ja das weiß ich wohl.“ Antwortete Gandalf nachdenklich. „Ich…denke ich lasse sie wählen wo sie arbeiten möchte…ich möchte nicht dass Gäste zu etwas gezwungen werden.“

„Das ist sehr freundlich.“

„Außerdem müssen wir Rücksicht auf Finnya nehmen…da sie nicht wirklich laufen kann.“

„Ah ihr Rollstuhl…ich hab ihn repariert bevor ihr zum Tee habt rufen lassen.“

„Ich bin euch für eure Hilfe überaus dankbar…vermutlich hätte ich nicht gewusst wie man so etwas repariert.“ Gab der Elbenkönig verlegen zu. „Ein Bisschen Magie eines alten Zauberers und es ist fast alles möglich möchte ich meinen.“ Gandalf lächelte und Thranduil daraufhin natürlich auch. „Eure Magie ist nach Jahren auch immer noch sehr bewundernswert.“ Schmunzelte der Elbenkönig. „Und ich bewundere schon Jahrtausende die Magie der Elben….immer wieder erstaunlich wie viel ihr über nahezu fast allen Kräutern und Pflanzen bescheid wisst die in Mittelerde wachsen.“

„Ein schmeichelndes Kompliment Mithrandir.“ Wieder lächelte König Thranduil. Es war ein dankbares und freundliches lächeln. Ja er war froh ein Zauberer an seiner Seite zu haben auch wenn er dies nicht sofort vor jedem zugeben würde. „Nun lasst uns zurück zu dem Mädchen kommen…“ meinte der Elbenkönig. Gandalf hörte aufmerksam zu. „Mich würde es sehr zufriedenstellen wenn sie Spaß an der Arbeit hat die sie auswählt…außerdem finde ich dies gibt ihr Abwechslung…doch…dies werde ich ihr nicht sofort sagen.“

„Und wann wollt ihr es ihr sagen?“

„Ich muss sicher gehen ihr zu 100% vertrauen zu können…meine Wachen sollen sich etwas einfallen lassen.“

„Aber Thranduil habt ihr nicht schon genug Beweise dass sie nun wirklich keine Bedrohung ist….ich bitte euch was soll das Mädchen denn machen?“


„Mithrandir ihr wisst doch dass hier in Mittelerde nichts unmöglich ist…Prüfungen schaden dem Mädchen doch nicht oder sehe ich das falsch?“

„Nein natürlich nicht mein Herr…“

„Ihr vertraut Finnya schon jetzt obwohl ihr sie noch gar nicht zu Gesicht bekommen habt?“

„Nun ich ähm….sehe stets das Gute in anderen aber….natürlich ist das nicht immer weise…das ist mir bewusst ähm….doch ich finde ihr solltet nicht zu streng mit ihr sein, sie sollte sich hier wohl fühlen versteht ihr?“

„Und das wird sie dies versichere ich euch….ich habe bereits gemerkt dass Finnya sehr respektvoll ist und dass sie einfach ihre Zeit braucht sich hier einzuleben…sie wirkt sehr gebildet und gleichzeitig auch sehr gutherzig auf mich und außerdem ist sie kein normales Mädchen.“ Erklärte der Elbenkönig dem Zauberer. „Wie meint ihr das?“

„Finnya hat diese besondere Aura…ich vermutete diese besondere Gabe gibt es seit langen nicht mehr aber…sie hat die Gabe in die Herzen und tief in die Seele von anderen zu schauen…ich vermute dass sie das sowohl mit menschlichen als auch tierischen Lebewesen kann dies bedeutet dass sie sicher nicht aus purem Zufall hier her nach Mittelerde gekommen ist…ich werde ihre Kräfte beobachten und für sie sorgen…doch erst will ich sicher gehen dass ich mich in ihr auch nicht täusche versteht ihr das?“

„Sicher mein Herr….das verstehe ich….nun ihr scheint das Mädchen ja schon zu mögen.“

„Nun ich gebe zu….sie ist wirklich sehr besonders und….sympathisch ist sie auch…aber die Prüfungen werde ich ihr trotzdem stellen.“ Antwortete er mit sanfter Stimme. Ja ihm war deutlich anzusehen dass Finnya ihm definitiv nicht egal war und es ihm doch auch schon ein wenig erfreute sie jetzt hier zu haben. „Werdet ihr Finnya’s Sachen zurückgeben?“ wollte der Zauberer wissen. „Sicher bekommt sie ihre Sachen zurück sie braucht sie doch schließlich für ihre Arbeit und überhaupt ich gebe zu ich wüsste so ein Gerät kaum zu bedienen es ist ihr Eigentum also bekommt sie es selbstverständlich auch wieder zurück.“ Erklärte er dem Zauberer. Vielleicht erhält sie durch das ähm…Handy auch Nachrichten von ihren Leuten auf ihrer Erde. „Wenn dies ein Kommunikationsgerät ist zu den anderen in ihrer Welt braucht sie dieses Gerät wirklich zurück.“ Erklärte Gandalf weiter. „Das ist mir natürlich klar Mithrandir, möchtet ihr sie kennen lernen?“ fragte der Elbenkönig seinen Kameraden. „Na klar sicher es wäre mir ein Vergnügen, schließlich wird sie ja nun eine Weile bei euch sein nicht wahr?“

„Ja dies wissen wir ja bereits…also….würdet ihr mich begleiten?“

„Selbstverständlich.“ Nickte Gandalf und schließlich machten die beiden sich auf den Weg zu Finnyas Zimmer. Finnya hatte sich noch mit Legolas unterhalten allerdings war er dann wieder gegangen und Tauriel hatte ihr noch ein paar Bücher zum lesen da gelassen. Denn Legolas hatte noch etwas zu erledigen. Er hatte Wachdienst und sollte noch einmal den Wald kontrollieren ob nicht wieder weitere Spinnen ihr Unwesen trieben. Meistens brauchte der Elbenprinz dafür auch nicht lange. Finnya war nun wieder allein, sie erwartete überhaupt keinen Besuch mehr. Und schon gar nicht dass sie ihre Sachen zurückbekommen würde.



Mit Gandalf rechnete sie natürlich auch so gar nicht. Der Zauberer klopfte also an ihre Tür. Thranduil blieb vor der Tür stehen und signalisierte dem Zauberer dass er wohl erst allein mit Finnya sprechen sollte. Gandalf verstand und wartete einen Moment. „Herein?“ kam es etwas schüchtern von Finnya. Nanu? Wer besuchte sie denn jetzt noch so spät vor dem Abendessen? „Keine Bange meine Liebe ich bin ein Freund von König Thranduil mein Name ist Gandalf….Gandalf der weiße.“ Stellte der Zauberer sich freundlich vor. Natürlich verbarg Finnya dass sie Gandalf bereits kannte. Wäre auch komisch rübergekommen würde sie dies offen zeigen. „Hallo Gandalf freut mich sehr euch kennen zu lernen.“ Antwortete Finnya einfach. Natürlich meinte sie ehrlich was sie sagte aber sie musste ja auch diplomatisch antworten um nicht komisch zu wirken. „Ich habe tatsächlich schon einiges über euch gehört Finnya und ich wollte euch einfach persönlich kennen lernen denn ich bin schon einigen besonderen Personen wie dir begegnet.“

„Oh achso ist das…also waren schon andere hier die auch….aus einer anderen Zeit stammen?“

„Oh Weltenwandler gibt es nicht sehr viele…dennoch bist du eine dieser Auserwählten meine Liebe.“

„Ehrlich gesagt ist mir das so eigentlich noch nie aufgefallen dass ich solche Kräfte besitze…ich führte ein Leben ohne Magie…nun ja…eine Schicksalhafte Wendung und…ich war hier in Mittelerde gelandet.“ Berichtete Finnya ihm. Gandalf lachte kurz. „Schicksal kann man diese Begegnung wohl wirklich nennen, sag Finnya gefällt es dir hier?“

„Nun also ich kann mich nicht beschweren ich bin sehr dankbar hier aufgenommen worden zu sein…meine Wunden wurden versorgt, man war so gut zu mir ich habe supertollen Tee bekommen der mir meine Stimme wieder zurück brachte…ich habe einen ganzen Kleiderschrank voller wunderschöner Kleidung die ich tragen darf und…hier kann man sehr gut zur Ruhe kommen.“ Erklärte sie schwärmend. „Thranduil konnte natürlich alles hören und ihm huschte ein zufriedenes und gerührtes Lächeln über seine Lippen. Es war klar dass er Finnya schon jetzt mochte, doch hatte er trotzdem vor sie zu prüfen. Würde sie diese bestehen so würde sie in seinem Schloss überall hingehen dürfen wohin sie möchte ob mit oder ohne Begleitung wie es ihr beliebte. Denn dann gab es wirklich nichts zu befürchten. „In der Tat das glaube ich euch gern Liebe Finnya, beim Tee ähm…hat mir König Thranduil auch erzählt wie ihr zu uns nach Mittelerde gefunden habt…es war großes Glück dass Tauriel und Legolas auf Streife waren und euch gefunden haben.“

„Ja das stimmt und ich erinnere mich auch nicht wirklich gern an den Sturtz zurück ehrlich gesagt weil…wäre das Portal nicht gewesen dann…wäre ich jetzt bestimmt nicht hier.“

„Darüber sollten wir lieber nicht nachdenken wie dem auch sei, es freut mich eure Bekanntschaft zu machen, ihr seid ein bezauberndes Mädchen.“ Er lächelte. „Oh danke auch wenn ich behindert bin?“

„Finnya lasst mich euch eines sagen…egal ob körperlich eingeschränkt…ich möchte nicht beleidigend sein…“

„Ach was schon gut.“ Finnya lächelte und er fuhr fort. „Jedes Lebewesen verdient es so akzeptiert zu werden wie es ist ob dick, dünn, groß, klein….Hautwechsler, Hobbit oder Zauberer…wie ich zum Beispiel…außerdem spielt nicht nur das Aussehen eine Rolle.“ Erklärte er ihr. Mit Freudentränen in den Augen nickte Finnya. „Nun was ich noch sagen wollte…euer Rollstuhl…mit dem ihr euch fortbewegt auf´grund eurer Geheinschränkung…ich habe mir erlaubt ihn zu reparieren, ich denke…etwas vertrautes zum fortbewegen ist sicher besser zu Handhaben als eine magische Schaukel oder ständig getragen zu werden nehme ich an?“

„Vielen dank Gandalf das ist total lieb von euch und….um ehrlich zu sein…macht es mir eigentlich nichts aus ab und zu getragen zu werden…nur möchte ich auch niemandem unnötig zur Last fallen versteht ihr?“ sie sah ihn schüchtern an. „Natürlich dass kann ich sehr gut verstehen aber glaubt mir eines ihr fallt sicher keinem zur Last.“ Versicherte er ihr. Und so setzte sich das Gespräch noch ein wenig fort bis der Zauberer sie schließlich auf ihre Sachen ansprach. „König Thranduil und ich haben beschlossen dir deine Sachen wieder zurückzugeben…wir nahmen an du würdest sie sicher für deine Arbeit brauchen…König Thranduil hat natürlich nicht vor dir dabei im Weg zu stehen.“ „Nein um Gotteswillen das….würde ich mir nie anmaßen zu denken ehrlich.“

„Ich denke das weiß er.“ Gandalf zwinkerte Finnya zu. Sie konnte sich denken dass sie wissen mussten was sie alles dabei hatte und eventuell auch was man mit den Sachen anfing. So musste sie nicht noch mal alles extra erklären. Nun klopfte Thranduil an und trat nach Finnyas Zustimmung schließlich auch ein. Er gab ihr ihre unterlagen und ihren Laptop zurück indem er den Rucksack so vorsichtig wie nur möglich auf dem Stuhl aus Zedernholz abstellte. Natürlich überreichte er ihr auch persönlich ihr Handy. Gott sei dank noch 90 %. „Keine Angst ich habe nicht versucht es anzuschalten.“ Sagte er lächelnd. Finnya überlegte kurz. „Ähm möchtet ihr vielleicht sehen wie ich damit umgehe?“ fragte sie. „Wenn du mir zeigen möchtest wie man es benutzt dann sicher gern.“ Finnya fiel erst jetzt auf dass der König seine Krone gar nicht trug. Er war in die braune und graue Kleidung mit dem langen braunen Blattartigen Umhang…..was auch immer gehüllt. Finnya kam in ihren Gedanken nicht auf das passende Wort. Sie entsperrte also ihr Handy mit ihrer Pin.



„Oh nein 5 verpasste Anrufe, 20 Whatsapp anrufe und 36 Nachrichten in Whatsapp von ihren Kollegen. Na Klasse! Hoffentlich hatte ihr Chef nicht die Polizei gerufen das gäbe sicher ein riesen Aufstand! Zunächst schrieb Finnya erstmal eine Sms an ihren Chef dass es ihr doch gut ginge und sie ihm alles erklären würde doch dass sie jetzt erstmal eine Bitte hatte. Und diese Bitte lautete dass sie Kaya doch begnadigen wollte. Sie hatte eine Weile über alles nachgedacht und beschlossen sich noch ein letztes mal für den Jungen einzusetzen. Das war alles ziemlich mies gelaufen und Finnya kannte seine Hintergrundgeschichte mit seinen Eltern. Gleich nachdem der Sms Brief an ihren Chef abgeschickt war bemerkte König Thranduil: „Es ist bemerkenswert wie schnell du so eine lange Nachricht schreiben kannst wirklich faszinierend.“

„Dankeschön..naja dass lernt man einfach…ich habe mein Handy ja auch schon ne Weile.“ Antwortete sie. „Du könntest auch eine Art Heerführerin sein weißt du das?“ der Elbenkönig lächelte. „Da kann ich nur zustimmen.“ Meinte auch Gandalf. Schon hatte Finnya eine Bestätigungs Sms erhalten dass ihr Brief nun wirksam und genehmigt worden sei. Und im nächsten Moment klingelte ihr Handy auch schon. Es war Kaya…sie hatte aus der Klassengruppe alle Namen eingespeichert um bei Bedarf Kontakt aufnehmen zu können. Finnya ging ran. König Thranduil und Gandalf lauschten still. „Finnya oh mein Gott du hast dich umentschieden….ich….kann dir gar nicht sagen wie leid wegen dem was passiert ist ehrlich.“

„Schon okay…du wurdest schließlich angestiftet und da du mir nicht weh getan hast möchte ich dir noch eine aber wirklich allerletzte Chance geben….verspiel die bitte nicht.“ Erklärte Finnya ihm. Sie hatte natürlich auf laut gestellt. „Ich verspreche es ehrlich…ich dachte ich sei verloren echt…vielen dank dafür du bist wirklich cool!“

„Aber denk dran noch mal kann ich dir nicht den Po retten verstanden?!“

„Ja in Ordnung danke dir wirklich.“

„Ja schon gut ich bin schon zufrieden wenn ich sehe dass du diese Chance hier auch nutzt ja?“

„Ich versprechs Finnie und ehm….Gute Besserung okay?“

„Danke…also einen schönen Tag dir bis bald!“

„Bis denne!“ damit legte Kaya auf. Mission erfüllt. „Du bist wirklich sehr großherzig Finnya...“ meinte König Thranduil fasziniert. „Danke..ich mach das schon länger und ich kann halt gut mit anderen umgehen….Kaya hat mir ja nichts getan in dem Sinne.“ Erklärte sie. Direkt nach ihrem Satz rief auch schon ihr Chef an. Auf dem Display stand Roland. Ob er begeistert ist über Finnyas Entscheidung? Finnya zog scharf die Luft ein. Ohoh was kommt denn jetzt? Finnya ging ran. „Hallo?“ fragte Finnya.

„Hi Finnya wie geht es dir und wo bist du denn?“

„Keine Angst mir geht’s gut, du musst dir keine Sorgen um mich machen Roland es is alles okay, mir geht’s den Umständen entsprechend besser.“ Meinte Finnya ehrlich. „Okay das hört sich schon mal gut an und wo bist du?“ fragte Roland mit besorgter Stimme. „Das…möchte ich erstmal nicht mit dir besprechen sei mir bitte nicht böse ich bin von einem Arzt gefunden worden und möchte mich erstmal ausruhen okay?“ antwortete Finnya.  „Ja das ist in Ordnung….du warum hast du denn Kaya’s Suspendierung zurück genommen, er hat doch genauso Mist gebaut?“ meinte Roland nur wenig begeistert. „Na weil ich das für gerechter erachtet hab und guck mal, er hat sich bei mir entschuldigt und Einsicht gezeigt und außerdem war er bloß Mitläufer deswegen finde ich es angemessen ihm noch eine allerletzte Chance zu geben, verstehst du?“

„Hm.“

„Und außerdem bin ich der Ansicht das er es ehrlich meint so.“ fügte Finnya noch hinzu.  Roland seufzte am Telefon. „Ach Finnya wenn du ein Königreich regieren würdest wüsste ich nicht ob ich beruhigt oder beunruhigt sein sollte, ganz ehrlich du bist echt viel zu gutherzig.“ Meinte Roland und Finnya lachte kurz leise. Genau wie Thranduil flüsterte. „Ich glaube da hat er wohl Recht.“ Er wusste nicht wieso es war einfach so über ihn gekommen. „Ob ich das könnte weiß ich nicht und ja ich weiß…aber ich bin eben so.“ gab sie zur Antwort. „ich weiß ich weiß….du aber damit eins klar ist ne du bekommst zukünftig Personenschutz zur Seite gestellt, ich meine du hättest sterben können da.“

„Nein Roland ehrlich das möchte ich nicht ich kann mich doch super verteidigen, ich bin dagegen tut mir echt leid.“

„Aber Finnya sei doch vernünftig!“


„Das bin ich du ich muss jetzt auch Schluss machen ja ich hab nämlich noch was zu erledigen ich melde mich okay?“

„Uff…ja geht in Ordnung Finnya aber das letzte Wort über deinen Personenschutz ist noch nicht gesprochen okay?“ meinte Roland dann.

„Ist okay Roland dann…“

„Alles Gute Finnya und Gute Besserung ja?“

„Dankeschön Roland bis bald!“

„Tschüüs!“ und er hatte aufgelegt. „Also echt ich muss aber auch sagen Finnya ihr seid wirklich eine sehr gutherzige junge Dame.“ Stimmte auch Gandalf zu. „Da gebe ich Mithrandir recht es fasziniert mich dass du so einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn besitzt das ist wirklich ausgesprochen erstaunlich.“ Lobte sie nun auch König Thranduil. „Ja was soll ich sagen ich kenne ja seine Geschichte mit seinen Eltern…aber ich hab das nicht aus Mitleid gemacht sondern weil ich gespürt habe dass es ihm wirklich leid tat.“ Antwortete sie ruhig. „Bemerkenswert deine Gabe… das ist wirklich umwerfend…du nutzt deine Kraft ziemlich gut.“ Meinte auch Gandalf. „Naja auf der Erde nenne ich es eher kleinen Vorteil, so sehe ich wer gut und wer böse ist und keiner kann mich so leicht täuschen.“

„Ja das ist wichtig das stimmt.“ Gab Thranduil zur Antwort. Der Elbenkönig und der Zauberer verstanden sich sehr gut mit dem Mädchen und fast merkten sie gar nicht wie sie Finnya immer mehr in ihr Herz schlossen.
 
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