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Ein Schicksal kann sich immer in ein Wunder verwandeln du musst nur an Magie glauben!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P18 / Gen
25.06.2021
15.01.2022
6
17.065
1
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Dieses Kapitel
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23.10.2021 3.452
 
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Heey ho ja ich weiß ich war inaktiv :o Ich hoffe das kann  man mir verzeihen und ich hoffe auch du liebe Finnya kannst mir verzeihen das ich so ewig gebraucht habe XD Ich wünsche dir gaanz viel Spaß beim Lesen des Kapitels und hoffe natürlich auch das ihr anderen da draußen euch darüber freut! <3 Bleibt Gesund und einen schönen Tag euch! <3

Ps: Weitere Wünsche und Inhalte folgen im nächsten Kapitel und ich werde auch gaanz fleißig weiterschreiben ja? <3



Glg eure Mäggie Chan <3
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Da saß Finnya nun. Sie war wieder allein. Sie mochte den Elbenkönig jetzt schon doch bedenken hatte sie immer noch. Sie war noch immer eine Fremde für das Waldlandreich. Nun ja bewegen konnte sie sich sowieso im Moment nur mit ihrer magischen Schaukel da ihr Rollstuhl noch immer nicht wieder repariert war. Finnya war müde. Daher schnappte sie sich eine flauschige Decke und ließ sich auf das große weiche Bett fallen. Es war warm daher genügte ihr die kuschelige Decke. Das Kissen war angenehm weich ganz anders als es Finnya von ihrem Bett in der Menschenwelt gewohnt war. Sie genoss es in diesem Bett zu schlafen. Wie gut es die Elben hier doch hatten! Unterdessen berieten sich Tauriel und Legolas was sie jetzt nun mit Finnyas Sachen anstellen sollten. Im Büro des Elbenkönigs saßen sie nun.


Sie warteten eine Weile bis auch König Thranduil dazu kam. „Das sind Finnya’s Sachen nehme ich an?“ wollte er wissen. „Ja wir konnten sie nicht dort liegen lassen ich meine diese Sachen müssen ihr wichtig sein.“ Gab Tauriel zur Antwort. „Ja so sehe ich das auch.“ Meinte auch Legolas zustimmend. „Ich finde wir sollten uns die Sachen ansehen, so erfahren wir sicher etwas über sie bis sie wieder sprechen kann.“ Schlug Thranduil vor. „Das ist eine gute Idee Vater.“ Antwortete Legolas ihm. König Thranduil öffnete also ihre Tasche und sah hinein. Viele Hefter und Blöcke waren zu sehen. Auch Finnyas Laptop war dort drinnen. Tauriel hob das Teil vorsichtig aus dem Rucksack. „Nanu was ist denn das….und wie funktioniert das Ding denn?“ fragte sie eher sich selbst. „Ich weiß es nicht Tauriel aber sei vorsichtig mit dem Teil, Finnya scheint es sehr wichtig zu sein wenn sie es bei sich trägt.“ Erklärte Legolas seiner Gefährtin. „Ja das weiß ich keine Sorge ich lass es sicher nicht fallen.“ Sie lächelte ihn an. König Thranduil sah sich derweil die Hefter anschaute und durchblätterte. Finnya’s Schrift konnte er ja lesen. Sie hatte alles in Schreibschrift geschrieben. Aufmerksam las er sich durch was in ihren Heftern stand. „Also eines muss ich mal los werden, Finnya hat echt eine wundervolle Schrift.“ Sagte er. In seiner Stimme lag etwas von Stolz, Staunen und Begeisterung. Tauriel hatte Finnyas Laptop vorsichtig auf einen kleinen Holztisch gestellt und ihn aufgeklappt. „Ich frag mich wie der angeht, das Teil benutzt Finnya bestimmt für ihre Arbeit.“ Rätselte sie. „Tauriel bitte sei vorsichtig nicht dass du das Teil runter schmeißt.“ Ermahnte Thranduil sie. „Natürlich bin ich vorsichtig mein König.“ Antwortete sie höflich. „Hier sind sogar Akten von Leuten drin, vielleicht arbeitet sie mit denen zusammen?" rätselte der Elbenkönig ebenso. „Sie hat vermutlich in ihrer Welt auch eine sehr hohe Position wie mir scheint.“ Sagte er zu seinem Sohn und sah ihm in die Augen. „Ja ich denke da könntest du Recht haben hier sind noch mehr Hefter.“ Gab Legolas seinem Vater recht. Nun klopfte ein Heiler am Arbeitszimmer des Elbenlkönigs. „Herein?“ sprach er. Der Heiler sah zu den Elben. „Verzeiht wenn ich euch störe mein König aber ich..hab dieses Ding hier in Finnyas Tasche gefunden und es hat…3 mal eine Melodie von sich gegeben…jetzt ist es still..ich konnte es nicht anschalten…ist wohl irgendwie verschlüsselt…nicht das ich da ran gehen würde ähm…“




„Ist schon in Ordnung ich danke dir!“ sprach der Elbenkönig und nahm Finnyas Handy an sich. Der Heiler verabschiedete sich wieder und ging dann davon. „Ich denk es ist besser wenn wir das Teil hier bei Finnyas Sachen aufbewahren dieser Gegenstand ist ihr sicher sehr wichtig.“ Meinte er nur und legte das Handy vorsichtig auf Finnyas andere Sachen die er sich bereits angeschaut hatte. „Ich schätze Mal die Batterie wird bald leer sein von dem Teil.“ Kommentierte Thranduil und sah zum Handy. „Hm vielleicht hat sie ja auch was dabei was es wieder auflädt?“ überlegte Tauriel. „Das wird sich zeigen…“ antwortete Legolas nur und sah nach ob irgendwas im Rucksack zu finden war was Finnyas Handy wieder aufladen würde. Und tatsächlich er fand ihr Ladekabel mit schwarzem Stecker. „Na bitte da haben wir doch etwas dass wir brauchen könnten.“  Meinte Legolas und hielt das Ladekabel leicht nach oben. „Na vielleicht sollten wir es mal anstecken meinst du nicht vielleicht auch?“ Tauriel sah ihn Fragend an. „Ja da hat Tauriel wohl Recht.“ Antwortete nun auch König Thranduil. „Ich denke ich hätte da auch noch weitere Fragen an Finnya.“ Fügte er dann hinzu. „Ihr wollt sie doch nicht etwa wecken?“ fragte Tauriel erschrocken. „Tauriel, als würde ich Finnya jetzt einfach so aus ihrem Schlaf reißen…wie du und Legolas sicher schon bemerkt habt…das Mädchen ist hochsensibel und muss sich hier erstmal eingewöhnen.“ Erklärte er. „Stimmt schließlich haben wir keine Ahnung wie sie hier her kam und wissen demnach auch nicht wie wir sie wieder nach Hause schicken können.“ Überlegte auch Legolas. „Ich sorge dafür das sie sich hier wohl fühlen wird…dennoch wüsste ich gern wie ihr Charakter so ist und vor allem ob sie wirklich ehrlich ist.“ Meinte der Elbenkönig. „Ich..hatte nicht den Eindruck das sie es nicht ist ehrlich gesagt.“ Kommentierte Tauriel. „Nun…man wird es sehen…jedenfalls soll es ihr an nichts fehlen solange sie sich an die Regeln hier hält.“ Er sah Tauriel und Legolas nachdenklich an. Natürlich fanden die Elben auch für ihren Laptop ein Ladekabel. Denn ein Laptop ohne Akku wäre auf der Erde undenkbar und außerdem hatte Finnya ja nie geplant an einem Ort wie diesem einmal zu leben.




Sie hatte alles andere im Sinn gehabt aber das hier? Niemals! Dennoch fühlte sie sich hier wohl auch wenn sie es im Moment nur mit schreiben und Gesten zeigen konnte. Dies sollte sich jedoch bald ändern. Die meiste Zeit hatte Finnya nun sowieso geschlafen. Tauriel war nun gegangen um ihr erneut einen Kräutertee mit Honig zu zu bereiten welcher Finnya’s Stimme zurückbringen sollte. Auch an einige Bücher zum Lesen hatte sie gedacht schließlich sollte Finnya sich ja nicht langweilen in ihrem Zimmer. Sie sammelte also alles zusammen und brachte Finnya den Tee und die Bücher. Diese legte sie einfach auf dem Nachttisch neben Finnyas Bett ab denn wie zu erwarten schlief das Mädchen tief und fest. Ein paar Minuten stand Tauriel einfach nur da und beobachtete sie. „Du siehst aus wie ein Engel wenn du schläfst.“ Flüsterte sie leise und kaum hörbar. Dies hatte Finnya jedoch gehört und schmunzelte innerlich. Sie freute sich so darüber das Tauriel sie wirklich zu mögen schien. Natürlich würde sie es dabei  nicht belassen und Legolas sowie König Thranduil auch noch beweisen dass sie nun wirklich keine Bedrohung für das Reich des Elbenkönigs sei. Finnya war schlau und wusste ihre Intelligenz trotz einiger ihrer Behinderungen jedoch bewusst einzusetzen. Es war am Mittag und Tauriel überlegte was sie der Küche durchgeben sollte an Mittagessen für Finnya und was wohl am einfachsten zu zubereiten sei.




Nachdem Tauriel das Zimmer leise verlassen hatte dauerte es gar nicht lange ehe Finnya erwachte. Sie sah die Bücher und musste diese natürlich sofort Lesen! Das erste Buch beinhaltete ganz Mittelerde und dessen Orte die so magisch waren wie keine anderen Orte sonst auf der Welt wo sie herkam. Sie las als erstes über Bruchtal. Dort war es hell und beinahe alles aus Elfenbein und weiß. So ähnlich wie in Lorien repräsentierte Bruchtal die Reinheit der Hochelben. Herr Elrond war ein sehr geduldiger, ruhiger und freundlicher Elb und auch er war König. Jedoch war er etwas lockerer als König Thranduil. Nun auch König Thranduil war sanft und freundlich. Was brachte es seinem Volk auch an Hilfe und vor allem n Unterstützung wenn er sich vor jedem verschloss und immer nur seine kühle und leicht überhebliche Seite zeigte? Trotz seinem Schweren Schicksalsschlages hatte er jedoch die Liebe in seinem Herzen nicht verloren und dies würde er schon allein seinem Sohn zuliebe niemals zulassen. Finnya erfuhr dass König Thranduil und Elrond von Bruchtal sich ebenso kannten und gegenseitig unterstützten. Auch über Lorien, die Herrin Galadriel und Herrn Celeborn erfuhr sie viel und über den Heerführer Loriens. Haldir der Sohn von Galadriel und Celeborn. Nun zugegeben sie wusste ja bereits einiges über Mittelerde doch es gab immer wieder neue Dinge die sie dazu lernen konnte.


Die Landkarten konnte Finnya schnell auswendig und es gab so viele fantastische Orte die sie faszinierten. Sie fing an zu träumen und stellte sich glitzernde Schmetterlinge vor die um sie herumflatterten. Erst jetzt bemerkte sie das das Buch neben dem der Orte von Mittelerde leuchtete. Sie nahm es also fasziniert und ein wenig unsicher in die Hand und viele weitere bunte glitzernde Schmetterlinge erschienen und flatterten durchs Zimmer. Sie bemerkte jedoch nicht dass sie selbst mit ihrer Magie der Auslöser des unglaublichen Schauspiels war dass sie da gerade erlebte. Sie freute sich denn die Schmetterlinge schienen mit ihr zu kuscheln und kitzelten ihre Nase bis sie niesen musste. Dennoch blieben die Schmetterlinge. „Mach ich das alles etwa?“ fragte sich Finnya und versuchte mit ihrer Vorstellungskraft die Schmetterlinge in Vögel zu verwandeln. Natürlich gelang ihr dies. Oh nein die Vögel machten natürlich keine Sauerei auf ihrem Bett! Sie unterhielten Finnya mit ihren Gesängen und ihren Flugkünsten. Jetzt fühlte Finnya sich nicht mehr allein und trank nun auch endlich vom Tee den Tauriel ihr da gelassen hatte. Es schien als hätte Tauriel gewusst was Finnya mit einfachen Büchern alles anstellen kann. Oder war das durch die elbische Magie in den Büchern die sich mit Finnyas Vorstellungskraft verbanden? Sie konnte tatsächlich Dinge aus Büchern zum Leben erwecken! Wünscht sich nicht jeder so eine wunderschöne Fähigkeit? Sie war überwältigt von dem was sie offenbar selbst alles Erstaunliches konnte!


Innerlich strahlte sie. Noch nie hatte sie so etwas Schönes gesehen wie das hier. Nun war  ihr warm ums Herz und sie begann innerlich zu strahlen und ihre innere Magie zu fühlen. So glücklich war sie schon seit langen nicht mehr. Selbst mit nur einem funktionierenden Auge war dies unglaublich. Außerdem spürte sie des Öfteren die weichen und flauschigen Flügel der Vögel. Selbst vorsichtig in der Hand halten konnte sie einige. Die Vögel fühlten sich sehr wohl bei ihr. Alle samt waren sie bunt und verschieden. Blaue, grünliche, rote Vögel selbst Vögel mit Lila Gefieder waren dabei. Diese waren Flauschig und majestätisch zugleich. Wie junge prächtige Phönixe  jungen alters sahen sie aus und während des Fliegens durch die Luft entstand Glitzerstaub. Finnya war überrascht darüber dass sie nicht niesen musste.  So ließ es sich genießen. Immer mal etwas mehr schlürfte sie ihren Tee bis dieser plötzlich alle war. Doch ihre Stimme kam dennoch nicht zurück. Etwas enttäuscht sah sie nun auf die leeren Buchseiten. Da kam plötzlich einer der Phönixe angehüpft und stupste sanft ihre Hand an als wollte er ihr sagen: „Sei nicht traurig wir sind ja bei dir, du wirst schon wiederbekommen was du suchst, gib die Hoffung  nicht auf!“ Geschmeichelt über die Geste des Vogels strich sie diesem über den Kopf. „Danke mein kleiner.“ Hätte sie am liebsten gesagt aber sie konnte nur lächeln. Als sie jedoch hörte dass Wachen sich ihrem Zimmer näherten konzentrierte sich Finnya und schließlich verschwand alles magische wieder zurück ins Buch und alles sah wieder aus wie vorher als wäre dies nie geschehen.


Sie schloss das Buch schnell und legte es auf den Nachttisch. Sie hörte wie sich die Tür auf schloss. Es war Tauriel die da gerade rein kam. Doch Tauriel war nicht allein. Legolas war bei ihr. „Verzeih dass ich völlig vergessen habe mich vorzustellen Finnya, ich bin Legolas und wie du ja sicher mitbekommen hast ist der Elbenkönig hier im Reich mein Vater.“ Der Elb sah Finnya lieb und zugleich höflich an. Finnya schnappte sich ihren Zettel und schrieb. „Schon In Ordnung kein Problem, das kann passieren.“ Mit einem lächelnden Smily dahinter. „Ich bin froh das du mir darüber nicht böse bist.“ Lächelte er nachdem er gelesen hatte was Finnya geschrieben hatte. „Oh ich sehe du hast deinen Tee ausgetrunken?“ warf Tauriel überrascht ein. Schüchtern und mit leicht roten Wangen nickte Finnya. „Aber dennoch ist ihre Stimme nicht zurück…das ist echt Besorgniserregend…“ meinte Legolas nachdenklich. „Hm vielleicht braucht sie einfach nur länger?“ rätselte Tauriel nachdenklich. „Sag liebes wie lang brauch das sonst bei dir bis deine Stimme wieder zu dir zurückkehrt?“ wollte Tauriel besorgt von Finnya wissen. Finnya begann zu schreiben. „Das…kann Tage dauern…es tut mir leid falls ich euch damit irgendwie eine Last bin…“ schrieb sie und hielt den Block nervös hoch. „Oh nein Quatsch du bist überhaupt keine Last, so ein Unsinn entschuldige vielleicht hätte ich meinen Satz besser ausdrücken sollen.“ Meinte Tauriel und legte sanft ihre Hand auf Finnyas Hand. Finnya sah sie an als wollte sie sagen: „Schon gut ist kein Problem alles okay.“ Tauriel erwiderte ihren Blick mit einem sanften lächeln. „Ich…werde dann mal Lumiel aufsuchen, er hat sicher eine Erklärung dafür.“ Meinte Legolas und verabschiedete sich dann auch schon. Tauriel unterdessen unterhielt sich mit Finnya. Gut okay Finnya konnte nur nicken, schreiben oder den Kopf schütteln. Legolas ging zu Lumiel um das Problem mit Finnya’s Stimme aufzuklären. „Eigentlich sollte der Tee doch längst gewirkt haben?“ meinte Lumiel nachdenklich. „Ja aber das hat er nicht, ist sie vielleicht krank?“ wollte Legolas besorgt wissen. „Also bis auf ihre Verletzungen die ich bereits versorgt habe fehlt ihr soweit ich weiß körperlich nichts bis auf ihre Blindheit auf dem einen Auge.“

„Nun das mit dem Auge ist mir auch schon aufgefallen, sie bewegt es kaum und wenn sie überprüft was sie geschrieben hat dann auch nur mit dem linken.“ Erklärte er.

„Ich glaube ich weiß die Ursache…habt ihr zufällig in den Unterlagen irgendwas finden können ob sie vielleicht singt?“

„Du meinst sie hat eine Chorstimme?“

„Ja ihre Stimme ist viel sensibler als die von anderen, das bedeutet sie braucht einen zweiten starken Tee sonst kann ihre Stimme nicht wieder zurück kommen.“ Erklärte Lumiel geduldig. „So ist das also…dann wirst du ihr noch einen Tee machen?“

„Ja ich mache mich sofort an die Arbeit!“

„Wir danken dir Lumiel.“

„Dafür bin ich doch schließlich da.“ Antwortete der Heiler verständnisvoll und bereitete auch gleich schon im nächsten Moment alles Nötige für den Tee vor. Diesen setzte er natürlich auch sofort an. „dann würde das ja bedeuten wenn du den Tee fertig hast und sie trinkt ihn kommt ihre Stimme wieder zurück?“ wollte Legolas von seinem Kollegen wissen. „Ja genauso ist es.“ Antwortete er verständlich. Es dauerte gar nicht lange da war der Tee auch schon fertig. „10 Minuten muss er noch ziehen dann kannst du ihn Finnya bringen wenn es dir keine Umstände macht.“ Meinte Lumiel freundlich und sah den Prinzen an. „Nein überhaupt nicht es ist mir eine Ehre dir zu helfen Melon.“ Meinte er lächelnd. Auch Lumiel lächelte. Ja der Prinz des Waldlandreiches und der Heiler waren schon eine ganze Weile befreundet gewesen. Legolas war dankbar für diese Freundschaft und hatte von Lumiel auch eine Menge über Kräuter und Heilung lernen können.



Als die 10 Minuten endlich um waren nahm Lumiel die zwei Teebeutel aus der Tasse und reichte sie Legolas. „Sag ihr sie soll langsam trinken dass sie sich nicht verbrennt.“ Meinte Lumiel noch und räumte seine Kräuter wieder in den Schrank. „Ich glaube bis ich bei ihr bin ist er etwas abgekühlt.“ Antwortete Legolas und bedankte sich nochmals ehe er dann ging. Finnya unterdessen unterhielt sich mit Tauriel. „Du bist so ein süßes Mädchen du kannst überhaupt gar keine Bedrohung für uns sein.“ Tauriel lächelte Finnya an. Finnya lächelte verlegen und zuckte dann mit den Schultern als wollte sie sagen: „Ja kann schon sein?“ Tauriel lächelte. „Ich hoffe deine Verletzungen sind mittlerweile verheilt?“ meinte sie dann. Finnya bemerkte das ihr ihre Gelenke gar nicht mehr weh taten. Nur vor einem ihrer spastischen Anfälle hatte sie Angst. Was könnten die Elben dann von ihr denken? Es würde ihr so furchtbar leid tun wenn sie jemanden versehentlich verletzen würde. Zurückhaltend nickte sie als wollte sie sagen: „Ich denk schon?“ Sie hatte die Verbände jedenfalls nicht angefasst seit Lumiel sie ihr verpasst hatte. „Brauchen bestimmt noch ein wenig denk ich mal.“ Überlegte Tauriel mit sanfter Stimme. Finnya schlug die Augen nieder. Sie wusste nicht was man darauf antworten konnte. Innerlich hoffte sie auch umso mehr dass ihre Stimme bald endlich wiederkehrte. Dann würde ihr das  ganze Erklären und Fragen beantworten so viel leichter fallen! Und vor allem bräuchte sie nicht mehr so viel zu schreiben. Nicht das sie das störte aber anstrengend sein konnte dies durchaus schon. Es klopfte an der Tür und als Finnya Tauriel zu nickte bat Tauriel ihren treuen Kameraden auch schon herein. „Ich hoffe ihr amüsiert euch, hier ist noch ein Tee, Finnya wenn du diesen noch trinkst dürfte deine Stimme wieder zu dir zurück kehren.“ Erklärte er ihr freundlich.



Finnya nickte und Legolas tauschte die Tassen erstmal aus. Mittlerweile dampfte der Tee nicht mehr und war auch nicht mehr so heiß sondern angenehm warm wie Finnya feststellte als sie anfing vorsichtig einige Schlucke vom Tee zu trinken. Sie schmeckte Pfefferminz, Baldrian, Kamille, und Brennnessel heraus aber da war noch etwas anderes. Ein süßlicher Geschmack der gut tat doch den Finnya nicht beschreiben konnte. Sie fühlte nur wie ihr warm wurde und ihr Körper und ihre Seele sich zu entspannen schienen. Plötzlich fühlte sie ihre innere Stimme wieder zu sich zurückkommen als sie endlich ausgetrunken hatte. Sie begann zu leuchten. Sie fand das auch nicht mehr merkwürdig. Sie schloss ihre Augen und konnte tatsächlich in sanften Klängen wieder singen! Es war ähnlich wie bei Ariel. Nur dass Finnyas innere Stimme wieder geweckt worden war. „Sie singt wunderschön!“ meinte Tauriel staunend. Finnyas Stimme schallte sanft und man konnte den Klang der wirkenden Magie deutlich heraushören! „Wow…sie ist wirklich was ganz Besonderes!“ auch Legolas war gerührt von ihrem Gesang. Finnya weinte vor Freude. Sie konnte kaum glauben dass sie ihre Stimme endlich tatsächlich wieder hatte. Finnya war noch immer überglücklich ihre Stimme wieder zurückbekommen zu haben. „Ihr…könnt euch gar nicht vorstellen wie glücklich mich das macht meine Stimme wieder zu haben.“ Sagte Finnya leise. Tauriel konnte nicht anders als Finnya einfach zu umarmen. „Und wir sind froh dass wir dir helfen konnten.“ Flüsterte Tauriel. „Wir haben dir gern geholfen Finnya.“ Meinte auch Legolas mit aufrichtiger sanfter Stimme. „Ich bin euch so dankbar.“ Flüsterte Finnya als sie Tauriel sanft an sich drückte. Diesmal klappte es bei Finnya sich zu kontrollieren was ihre Anfälle betraf und sie könnte Tauriel dann schließlich vorsichtig loslassen. Na hoffentlich klappt das immer so gut! Tauriel spürte die Aura von Finnya sie hatte sich verändert und fühlte sich jetzt viel stärker an. Legolas trat an Finnya heran. „Dürfte…ich mich auch noch mal..bei euch bedanken?“ fragte Finnya scheu. „Du meinst eine Umarmung?“ fragte er verständnisvoll nach. „Wäre….das okay?“ doch ehe sie ihren Satz beenden konnte hatte er sie schon in seinen Armen. „Du bist ein ganz besonderes Mädchen Finnya und ich freue mich ebenso darüber dass wir dir helfen konnten.“ Sagte er mit liebevoller Stimme. Eigentlich behandelten die Elben ihr Gäste mit mehr Distanz aber bei Finnya war das anders.



Sie war hochsensibel und hatte es demnach auch mehr als nur verdient liebevoll und sanft von den Elben behandelt zu werden. „Vielen Dank noch mal.“ Flüsterte Finnya. „Natürlich doch wenn du schon eine Weile bei uns bist sollst du dich doch hier auch wohlfühlen.“ Antwortete Legolas lächelnd und mit warmer Stimme. „Da gebe ich dir recht mein lieber Freund.“ Schloss sich auch Tauriel seiner Meinung an. Er lachte leicht. „Ich werde versuchen meinem Vater alles überzeugende was für dich spricht zu sagen…ich denke viel Überzeugung wird da auch nicht nötig sein oder?“ meinte er als er sie sanft wieder losließ doch Finnya verkrampfte sich. „Oh nein Legolas…tut mir leid das ist keine…“ meinte Finnya erschrocken. „Nein, nein alles gut ist okay, entspann langsam deine Muskeln.., und dann versuch sie zu lösen schaffst du das?“ fragte er und strich ihr sanft über die Hände. Und tatsächlich ihre Muskeln lösten sich wirklich. Nun hatte sie endlich die Kontrolle wieder zurück erlangt und konnte ihn los lassen. Das würde wohl eine wundervolle und auch spannende Zeit werden! Schließlich wollte König Thranduil ja auch noch eine Menge von ihr wissen!
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