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Ein Schicksal kann sich immer in ein Wunder verwandeln du musst nur an Magie glauben!

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer / P18 / Gen
25.06.2021
15.01.2022
6
17.065
1
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24.07.2021 2.219
 
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Alles Liebe und Gute Zum Geburtstag Finnya san ich hoffe sehr dass dir dein Kapitel gefällt und euch natürlich auch meine lieben Leser! <3 Viel Spaß! <3



Glg Mäggie Chan <3
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Finnya drehte sich zur Tür als diese sich öffnete. „Keine Angst Finnya ich bin es nur, mein Name ist übrigens Tauriel, verzeih ich habe total vergessen mich vorzustellen, ich hoffe das war nicht unhöflich.“ Meinte sie lächelnd an Finnya gewandt. Der Heiler verschwand. Finnya trank ihren Tee aus und sah zu Tauriel. „Sieh mal was ich hier hab, ich hoffe sehr sieh gefallen dir.“ Finnya lächelte Tauriel an als sie Die Klamotten hochhielt. Finnya schnappte sich ihren Block und schrieb. Nachdem sie fertig war hielt sie ihn hoch. Tauriel las: „Nein du bist nicht unhöflich alles gut, vielen Dank für die wunderschöne Kleidung.“ Tauriel lächelte nachdem die fertig war mit lesen. „Das hab ich gern getan, ich meine deine Sachen müssen schließlich erstmal gereinigt werden und da du ein Mädchen bist dachte ich dir gefallen sicher Kleider.“ Sie sah sie Freundlich an.



Aufgeregt nickte Finnya. Sie trug in ihrer Welt eigentlich selten Kleider aber sie wollte nicht unangenehm auffallen und außerdem gefiel ihr das Kleid. Tauriel lächelte. „Na hoffentlich kommt deine Stimme bald zurück, ich würde mich echt gern mal mit dir unterhalten weißt du?“ meinte Tauriel zu ihr. Finnya sah zu Boden. „Finnya entschuldige das war nicht böse gemeint, ich wollte dich nicht traurig machen…“ Tauriel hatte ein schlechtes Gewissen. Finnya schrieb. Dann Las Tauriel was Finnya geschrieben hatte: „Nein alles gut hast du nicht nur…ich kann nichts dafür…ich bin noch etwas..überfordert mit allem.“ Sie sah sie einfühlsam an. „Ich verstehe dich…du kannst einfach niemand sein vor dem man sich fürchten muss oder so was..“ Tauriel lächelte sie an. „Wie wäre es wenn wir erstmal deine Sachen wechseln?“ fragte sie freundlich. Finnya sah sie schüchtern an. „Keine Angst, uns kann keiner sehen und du musst dich nicht schämen okay?“ sie lächelte wieder leicht. Finnya gab nur ein leichtes nicken von sich. Dann half sie ihr die Klamotten bis auf die Unterwäsche los zu werden.




Tauriel fing an besorgt ihren Körper zu betrachten. „Um Himmelswillen du hast ja ganz schön viele Narben…waren das etwa Verletzungen..hat dir da mal jemand weh getan?“ besorgt sah sie Finnya an. Finnya schrieb und hielt es hoch: „Nein nicht wirklich…das ist schwierig zu erklären…“ las Tauriel. „Achso verstehe, verzeih…ich…wollte nicht unhöflich sein.“ Tauriel sah sie entschuldigend an. Jetzt würde Finnya gern sagen: „Alles gut kein Problem ich bin nicht böse..“ doch stattdessen schüttelte sie nur leicht den Kopf. „Du bist nicht böse?“ fragte Tauriel. Wieder ein Kopfschütteln. „Das freut mich dann ist ja alles Gut.“ Tauriel lächelte wieder und half ihr dann erst die Leggins und dann das Kleid anzuziehen. Im Sitzen war dies etwas schwer aber es funktionierte. Tauriel bemerkte wie Finnya ein wenig rot wurde vor Scham. „Du musst dich nicht schämen, du kannst mir vertrauen.“ Meinte Tauriel sanft und lächelte Finnya warm an. Dieser Satz löste in Finnya eine Seelenwärme aus und sie fing an Tauriel zu mögen. „Möchtest du Morgen vielleicht mal Baden?“ Fragte Tauriel nach. Finnya nickte schüchtern. „Keine Angst ich habe schon vielen Mädchen geholfen sich zu waschen, wir hatten auch schon Elbenkinder und Frauen bei uns die in König Thranduils Reich Schutz gesucht hatten musst du wissen.“ Erklärte Tauriel ihr mit sanfter Stimme. Nun Finnya war nun mal auf die Hilfe angewiesen. Sie war froh darüber dass Tauriel ihr diese Hilfe auch anbot. Wie hätte sie auch sonst allein zurrecht kommen sollen? Das wäre kaum möglich gewesen schließlich war der Rollstuhl ja noch kaputt.



Ob sie sich wohl jeh wieder mit ihrem Rollstuhl fortbewegen könnte ohne dauernd getragen werden zu müssen? Auch wenn es schwer zu glauben war hoffte Finnya inständig die Elben könnten irgendwas tun um ihr einzigstes Fortbewegungsmittel wieder zurück zu bringen. Sonst fühlte sie sich teilweise echt hilflos. „Was meinst du möchtest du dich erstmal ausruhen?“ meinte Tauriel und sah sie fragend an. „Übrigens das Outfit steht dir perfekt!“ fügte sie hinzu. Finnya grinste und nickte dann zustimmend. Sie griff nach Stift und Block und Tauriel hob sie vorsichtig an damit sie nicht wieder krampfte. „Du hast oft Krampfanfälle kann das sein?“ fragte Tauriel vorsichtig nach. Finnya schlug die Augen nieder. „Mach dir keinen Kopf Finnya, das ist nicht schlimm die Heiler und teilweise auch wir wissen wie damit umzugehen ist, es ist dir also keiner böse wenn dir dies bezüglich auch mal ein Fehler unterläuft.“ Erklärte sie ihr verständnisvoll.



Finnya’s seelische Anspannung löste sich immer mehr. Das einzige wovor sie im Moment noch Angst hatte war das Gespräch mit dem Elbenkönig selbst. Sie könnte mit ihm kommunizieren, ihm schreiben dennoch sorgte sie sich ob er ihr auch wirklich glaubte? „Nicht dass du verwirrt bist, wir haben die Anordnung dich erstmal im Zimmer einzuschließen, das ist nur eine Vorsichtsmaßnahme geht also nicht gegen deine Person, aber ich möchte das du bescheid weißt.“ Tauriel klang als wäre es ihr selbst teilweise unangenehm Finnya das sagen zu müssen wo sie Finnya doch mochte. Trotzdem..Regeln waren nun mal Regeln! Tauriel stand es absolut nicht zu die Anweisungen des Elbenkönigs zu missachten. Dies würde keine angenehmen Folgen haben und sie wollte schließlich nicht ihren wieder gewonnenen Posten als Palast Wachen Oberhaupt wieder verlieren. Dieser Job bedeutete ihr tatsächlich doch sehr viel und sie genoss es hier im Palast leben zu dürfen und mit Legolas befreundet zu sein. Finnya sah Tauriel mitleidig an als wollte sie sagen: „Mach dir keine Gedanken darüber ich verstehe das ja sogar!“ jedoch lächelte Finnya einfach nur verständnisvoll. „Ich glaube auch nicht dass König Thranduil noch lange braucht um davon überzeugt zu werden dass du definitiv keine Bedrohung oder dergleichen sein kannst.“ Fügte sie lächelnd hinzu. Finnya nickte zustimmend.


Oh wie liebendgern würde sie mit Tauriel sprechen doch konnte sie es nicht. Sie hoffte selbst ihre Stimme würde bald zurück kehren. Körpersprache konnte nämlich ziemlich anstrengend werden! Gut okay diese Situation war Finnya natürlich nicht fremd aber echt anstrengend war es nun mal trotzdem! Tauriel brachte Finnya also in ihr Zimmer. „Ich hoffe echt es gefällt dir soweit…immerhin bist du ja jetzt unser Gast.“ Tauriel lächelte sie an. Staunend sah Finnya sich in ihrem Zimmer um. Das Zimmer hatte ein Kamin und sogar einen Balkon. In der Mitte an der Wand stand ein hölzernes großes Bett. Finnya vermutete es war Tannenholz.


Das Zimmer war relativ hell. Der Balkon und die Fenster hatten Glasfensterscheiben damit es nicht herein zog wenn es kalt war, regnete oder gewitterte. Neben dem Bett stand ein Nachtschrank aus hellem Holz und schnörkel. Darauf stand eine Kerze. Etwas weiter weg vom Bett in der Nähe der Tür stand Finnyas Kleiderschrank welchen Tauriel ihr auch gleich zeigte. Finnya sah sich überwältigt und staunend im Zimmer um. Es war kein normales Gästezimmer wie sie es aus ihrer Welt von Hotels oder ähnlichem kannte. Neben dem Kamin und in der Nähe des Balkons stand ein Schreibtisch und ein bequemer Stuhl dazu und ein kleiner runder Tisch befand sich auf dem Balkon. Auf dem Schreibtisch befanden sich ein paar Zimmerpflanzen unter anderem eine blaue Kristallmohnblume, ein Sternenstaublavendel und eine Mitternachtsblaue Schimmerrose welche in der Nacht zu leuchten begann.


Das Zimmer war weitläufig und für Finnyas Verhältnisse riesig. „Gefällt es dir?“ fragte Tauriel freundlich. Aufgeregt nickte Finnya. Tauriel lächelte. „Nachher werde ich dir noch das Bad zeigen ruh dich erstmal aus ja.“ Sagte sie freundlich und ging dann und schloss die Tür ab. Auf dem Nachttisch entdeckte Finnya noch etwas. Es sah aus wie eine Glocke. Neugierig nahm sie diese in die Hand. Sie rechnete mit lautem Läuten doch was zu hören war hörte sich eher wie ein leises angenehmes Klingeln an. Plötzlich leuchtete die Glocke. Vor Schreck ließ Finnya diese aufs Bett fallen und neben ihrem Bett erschien eine leuchtende Art…Schaukel? Konnte man das so nennen? Vielleicht sollte sie diese tragen wenn sie auf die Toilette oder allgemein ins Bad wollte solange ihr Rollstuhl noch nicht repariert war?

Die Schaukel war aus verschnörkeltem Holz und die Träger bestanden aus starken funkelnden Ranken. Hm eigentlich total praktisch! So musste sie nicht dauernd irgendjemanden rufen außer Tauriel wenn sie Hilfe beim Waschen brauchte. Finnya läutete die Glocke ein weiteres Mal und die Schaukel verschwand wieder. Den Block und ihren Stift hatte sie auf den Nachtschrank gelegt. Plötzlich klopfte es an der Tür. Finnya’s Herz begann zu schlagen. Sie konnte König Thranduil’s Aura wahr nehmen und das Geräusch der sich aufschließenden Tür hören. Die Tür öffnete sich und tatsächlich stand König Thranduil dort und trat ein. „Hallo Finnya ich bin hier weil ich einige Fragen an dich habe und dich gern persönlich näher kennen lernen würde.“ Meinte er höflich und ruhig. Etwas überfordert sah Finnya ihn an. „Die Kleidung steht dir übrigens sehr gut.“ Bemerkte er lächelnd. Finnya lächelte ihn an. Er trat näher und blieb vor ihrem Bett stehen. „Vielleicht ist es doch besser wenn ich…warte kurz…“ meinte er, ging zum Schreibtisch um sich den Stuhl zu holen und nahm diesen mit sich zum Bett. Dort stellte er den Stuhl ab und setzte sich hin.




Er wollte nicht von oben herab mit ihr sprechen Finnya wusste ja schließlich auch so wer vor ihr war. Er hatte zudem auch keinen Grund zu förmlich zu Gästen zu sein. Außerdem war auch keiner der Wachen hier. Finnya sah ihn an. Irgendwie kam ihr das alles zum Teil voll unwirklich vor. Sie dachte schon fast sie würde träumen. Er trug sein übliches Gewandt und seine Krone mit den Blättern. „Du kannst also nicht sprechen?“ meinte er ruhig. Finnya nickte traurig. Wie sollte sie bloß erklären dass sie nichts dafür konnte? „Schreiben sollte ja erstmal kein Problem sein oder?“ fragte er vorsichtig. Wieder nickte sie, ließ aber den Kopf hängen. Sie traute sich nicht ihn anzusehen. Er spürte genau was in ihr vorging und trotz das sie sich gerade schämte entging ihm auch keinesfalls die Träne die ihr gerade auf den Schoß fiel. Sanft legte er seine Hand auf ihr Knie. „Finnya du musst nicht traurig sein, du brauchst dich auch nicht zu schämen, es ist nun mal so wie es ist du kannst doch nichts dafür…ich bin mir sicher dass du deine Stimme bald wieder hast, der Heiler sagte mir eigentlich durch den Tee hätte sie zurückkommen müssen doch jetzt müssen wir eben warten und das ist in Ordnung..ich bin dir weder böse noch mach ich dir Vorwürfe dafür.“ Erklärte er ihr ruhig. Sie schnappte sich ihren Block und schrieb: „Dankeschön.“ Und zeigte es ihm. „Finnya nicht dafür…ich spürte bereits an deiner Aura dass du nicht so bist wie die anderen…du bist besonders und zudem hast du anscheinend auch noch magische Kräfte.“ Er sah sie an. „Ja aber ich weiß nicht so genau welche nur von einer..“ schrieb sie.

„Oh und welcher?“ fragte er.

„Die Gabe des Herzens.“ Schrieb sie knapp. „Du siehst also in die Herzen von anderen..das ist eine wundervolle Gabe…der Rest wird sich sicher ergeben.“ Er lächelte leicht beeindruckt. „Diese Sachen von dir….du hast die aus deiner Welt hier her gebracht?“ fragte er ruhig.

„Ja… meiner Erde..ich…nicht böse gemeint aber ich hätte ja nie gedacht hier zu landen“ schrieb sie auf. „Alles gut kein Problem, ich kann dich ja verstehen..also kommst du von einer anderen Erde…und wie kamst du hier her?“ wieder ein interessierter und gleichzeitig fragender Blick von ihm. „Ich bin von nem Hügel gefallen…und dann war ich in eurem Wald…“ schrieb sie weiter. „Oh dann..bist du gestolpert?“ wollte er wissen. Sie schrieb: „Nein ich wurde geschupst.“

„Wer auch immer dich geschupst hat das ist ja echt respektlos von denen…doch…ich muss zugeben das klingt schon alles ein wenig verwirrend.“ Überlegte er. Sie schrieb: „Ich weiß ich finde es ja selbst merkwürdig…“

„Ja das kann ich mir gut vorstellen Finnya..nun jetzt bist du hier und ich hoffe es gefällt dir hier..aber ich würde gern noch etwas mehr über dich wissen…zum Beispiel wie alt bist du?“ meinte er. Sie schrieb: „28“ „Hm du siehst für mich  eher aus wie 19.“ Meinte er. Innerlich war Finnya geehrt dass sie so jung geschätzt wurde doch sie schüttelte lächelnd den Kopf. Auch König Thranduil schmunzelte. „Was hast du in deiner Welt gemacht hast du gearbeitet?“ wollte er wissen. „So was ähnliches wie ihr..“ schrieb sie auf. „Oh das hätte ich jetzt nicht erwartet.“ Finnya zuckte mit den Schultern und lächelte verlegen. „Du kannst nicht so gut sehen stimmt’s?“ fragte er. Sie schrieb: „Ich bin auf einem Auge blind…deshalb habe ich eine Brille.“

„Ah verstehe…das hilft dir besser zu sehen..“  sie nickte. „Und…ich weiß das ist unangenehm aber Tauriel hat mir erzählt du hast sehr viele Narben.“ Meinte er. „Kann ich euch das erklären wenn ich meine Stimme wieder habe?“ schrieb sie auf. „Aber natürlich alles gut…ich wollte nicht dass du dich unwohl fühlst entschuldige.“ Meinte er sanft. Finnya sah ihn schüchtern an. „Ich möchte dich nicht überfordern ich glaube es ist besser wenn ich vielleicht später noch mal wieder komme.“ Sagte er sanft und erhob sich. Finnya nickte nur. Dann stellte er den Stuhl wieder an seinen Platz zurück und verabschiedete sich höflich von Finnya.
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